Problem mit ABC: US-Soldat foltert Tochter

Mit der «Waterboarding»-Methode folterten CIA-Agenten mutmassliche Terroristen. Jetzt tat dies ein Amerikaner mit dem eigenen Kind.

Seine kleine Tochter hatte Schwierigkeiten mit dem ABC - da griff ein Soldat aus Tacoma in den USA zu einer brutalen Massnahme, mit der einst CIA-Agenten Terrorverdächtigte folterten: dem berüchtigten simulierten Ertränken. Der 27-Jährige gab nach US-Medienberichten vom Montag (Ortszeit) zu, das sogenannte «Waterboarding» mehrmals bei seinem erst vier Jahre alten Töchterchen angewendet zu haben. Er sei wütend gewesen, weil das Mädchen Probleme mit dem Alphabet gehabt habe, sagte Tabor bei seiner Vernehmung im US-Bundesstaat Washington.

Weil seine Tochter sich panisch vor Wasser fürchte, hätten er und seine Freundin das Mädchen zur Strafe rückwärts mit dem Kopf in ein Waschbecken getaucht. Tabor wurde inzwischen wegen Kindesmisshandlung angeklagt. Die Behörden fanden das kleinen Mädchen eingesperrt im Badezimmer mit blauen Flecken am Rücken und Kratzwunden am Hals. (vin/sda)

Erstellt: 09.02.2010, 16:32 Uhr

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