Rasches Aus für Riesen-Mao

Die riesige goldene Statue des früheren chinesischen Staats- und Parteichefs Mao Zedong ist nur wenige Tage nach ihrer Einweihung zerstört worden.

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An der Figur im chinesischen Niemandsland war im vergangenen Jahr neun Monate lang gearbeitet worden. Ausgerechnet Kapitalisten sollen die drei Millionen Yuan (rund 470'000 Franken) teure Statue des Gründervaters der Kommunistischen Partei Chinas finanziert haben.

Fotos zeigen nun, dass die Mega-Statue aus Beton, Stahl und Gold nicht mehr exisitert. Angeblich soll die Statue Ackerfläche blockiert haben.

Die Mao-Huldigung löste schon zuvor heftige Kritik aus: Einige Internetnutzer verwiesen darauf, dass Henan das Zentrum der Hungerkatastrophe Ende der 1950er Jahre war, die auf Maos Wirtschaftsreformen folgte. Bei der Katastrophe starben Schätzungen zufolge 40 Millionen Menschen. (nag)

(Erstellt: 08.01.2016, 15:23 Uhr)

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