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Realschülerin: «Der Lehrer hatte blutige Hände»
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Aufgebrachte Schüler berichten vom Amoklauf (Quelle: nt-v).
Sabine war seit 7.40 Uhr in der Schule, in der ersten Stunde hatte sie Bildende Kunst. «Alles war ganz normal». Plötzlich stürmen Schüler ins Klassenzimmer und berichten der Lehrerein, sie hätten Schüsse gehört. Die Lehrerin sagt: «Dann sofort alle raus.»
Die ganze Klasse stürmt auf den Gang und zum Ausgang hin. Aus allen Klassenzimmern strömen Schüler heraus. Viele der Kinder schreien und weinen. «Ich habe auch geweint», sagt Sabine. «Es war schrecklich, weil niemand wusste, was wirklich los war. Ich hatte grosse Angst».
Draussen zählt die Lehrerin noch einmal durch, alle waren da. Schüler und Lehrerin wurden von Polizeikräften in ein nahegelegenes Schwimmbad geleitet. Erst dort erfährt Sabine, was passiert ist. Ihr Klassenlehrer erzählt ihr, dass ein ehemaliger Schüler um sich geschossen hätte. «Der Lehrer hatte blutige Hände. Er sagte mir, der Junge hätte ihn angeschossen.»
«Es war unbeschreiblich, ich hatte Angst und dachte, jetzt ist es aus mit uns. Meine Hände haben gezittert, es war schlimm.» (bru)
Erstellt: 11.03.2009, 15:09 Uhr
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