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Roger Köppel droht der NZZ mit dem Richter
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Die «Neue Zürcher Zeitung» und «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel haben sich laut «SonntagsZeitung» vergangenen Mittwoch vor dem Zürcher Friedensrichter nicht einigen können. Hintergrund des Streits ist ein Mitte Februar in der NZZ publizierter Artikel.
Darin wurde die Frage aufgeworfen, wer wohl bei der Herauslösung der «Weltwoche» aus dem Jean-Frey-Verlag vor vier Jahren Köppels Gönner gewesen sei und ob letzterer «irgendwelche Direktiven» erhalten habe. Die «Weltwoche», so schrieb die NZZ weiter, habe sich «vom rechtsliberalen zum nationalkonservativen Blatt» verändert.
Köppel fordert Entschuldigung
Köppel sagt, die Publikation stelle seine Integrität als Unternehmer in Frage. «Wenn die NZZ ihre rufschädigenden und falschen Aussagen nicht widerruft und sich entschuldigt, zwingt man mich, die Sache durch den Richter klarstellen zu lassen», erklärte der Verleger nach dem ersten Termin vor dem Friedensrichter. (jak)
Erstellt: 25.04.2010, 16:39 Uhr
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