Panorama
Russisches Schiff mit 170 Mann in Seenot
Ein Überwachungsschiff der russischen Marine ist offenbar eine zeitlang ohne Motor im Japanischen Meer getrieben. Die russische Marine bestätigte Medienberichte über dieses Problem nicht, sondern erklärte am Sonntag lediglich, die «Pribaltika» habe nach einem technischen Defekt ankern müssen. Inzwischen fahre das Schiff wieder aus eigener Kraft.
Die Nachrichtenagentur Interfax hatte zuvor über einen Wassereinbruch im Maschinenraum der «Pribaltika» berichtet. Daraufhin sei der Hauptmotor abgestellt worden. Die Strömung treibe das Schiff, das 170 Mann Besatzung habe, in Richtung der japanischen Insel Tsushima.
Wiederholt Unfälle
In der russischen Marine ereigneten sich in den vergangenen Jahren wiederholt schwere Unglücke, vor allem in U-Booten. So kamen im November 2008 wegen des Ausfalls des Brandschutzsystems 20 Seeleute in einem Atom-U-Boot ums Leben. (oku/ddp)
Erstellt: 21.03.2010, 18:15 Uhr



