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SBB eröffnen Luxus-Wartesaal
Aktualisiert am 16.03.2009 13 Kommentare
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Die SBB wollen prüfen, wie die Passagiere auf das Angebot reagieren, bestätigt SBB-Sprecher Christian Ginsig einen Bericht im «SonntagsBlick». In den Sesseln der Lounge dürfen sich Besitzer eines Generalabonnements der 1. Klasse sowie Passagiere mit Tickets für internationale Reisen ausruhen. Internetzugang und Zeitungen gibt es kostenlos.
Zürich eigne sich für den Versuch, weil es dort ein dichtes Angebot gebe, sagte Ginsig weiter. Bei einem positiven Echo sei es möglich, dass die SBB auch in anderen Bahnhöfen Lounges einrichte. Ähnliche Lounges gibt es laut Ginsig bereits in Bahnhöfen im Ausland. (bru/sda)
Erstellt: 16.03.2009, 10:20 Uhr
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13 Kommentare
Meine Herren SBB-Gewaltigen, Sie sollten sich schnell ins Stammbuch schreiben lassen, was Service public ist. Und dass letzterer an keine Klassen gebunden ist. Sie werden schneller als Ihnen lieb ist straucheln, wenn Sie das nicht kapieren wollen. Antworten
@michi sieber Was sie da alles aufführen mag aus bösen Filmen oder Wildwestern entstammen. Fahre selber leider erst 65 Jahre regelmässig mit der Eisenbahn selbstverständlich mit gültiger Fahrkarte und glaube zu wissen von was ich spreche respektive schreibe. Das ist Realität und keiner Scheinwelt die sie belehrend, einem Fremden unterschieben wollen. Antworten
Überflüssige Investition, zumal "nur" für die 1.Klasse. Wenn ich am Zürcher HB auf den Zug nach Basel warte, dann warte ich theoretisch maximal 10-15 Minuten auf den nächsten, so dicht ist der neue SBB Fahrplan geworden. Und: die 1. Klasse ist zu Stosszeiten oft überfüllt; da suche ich mir lieber einen Platz und warte im Zug als in der Lounge rumzutrödeln. Schlecht investiert, SBB! Antworten
Herr SBB-Generaldirektor Meier, ist das das, was Sie unter Service public verstehen? Sie als teilweiser Bundesangestellter mit 80'000 Franken Monatslohn können sich freilich die 1. SBB-Klasse leisten. Und jetzt brauchen Sie und Ihresgleichen halt noch einen Wartsaal! Sie leben uns mit unserem Geld das Leben eines lausigen Neoliberalen vor. Sie sollten sich darob schämen. Antworten
Irgendwelche Luxuslounges einzurichten, das geht, aber im Zug einen hundsnormalen Espresso zu servieren, da ist die SBB überfordert. Die Akkus der Lavazzamaschinen sind immer wieder ausser Betrieb, dies, obwohl sie laut Chef Kundendienst erst kürzlich ersetzt wurden. Leider funktionieren sie weiterhin nicht und der Gast muss sich mit einem billigen Pulver-Kaffee begnügen. Antworten
SBB Fahrgäste können ab Juni in einer «Lounge» auf den Zug warten. Wann bitte ist komfortableres Rollmaterial endlich an der Reihe. Also das Geld erst einmal, dringend in neuem Wagenmaterial anlegen. Denn will ich mit der Bahn von A nach B, möchte ich ruhig und bequem reisen, nicht im Bahnhof noch lange warten und dabei noch einschlafen. Antworten



Sandro Graf
Bravo SBB! Für einen Service-plus würde ich auch mehr für das GA bezahlen. Ich fahre ja nicht zum Spass mit dem Zug, sondern weil ich beruflich viel unterwegs bin. Wartezeit? Einverstanden mit dem dichten Fahrplan. Doch man bedenke: ich werde in dieser Lounge ja nicht zwingendermassen auf den nächsten Zug warten, sondern meine Zeit sinvoll bis zum nächsten Meeting nutzen. Antworten