Schnee und Eis machen noch immer Probleme
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Im Schienenverkehr gab es vor allem Probleme im Bündnerland, auf der Brüniglinie und bei der Matterhorn Gotthard Bahn. Im Strassenverkehr standen die Räumungsequipen im Grosseinsatz; es kam zu weiteren Unfällen. Auch die Brünigstrecke der Zentralbahn war unterbrochen, weil auf der Bergstrecke zwischen Lungern und Giswil ein Baum unter der Schneelast auf die Fahrleitung gestürzt war, wie Zentralbahn-Sprecher Iwan Buck auf Anfrage sagte. Die Passagiere wurden mit Bussen befördert. Dabei kam es zu Verspätungen von rund 30 Minuten, weil der Brünigpass nur mit Schneeketten zu bewältigen war.
Mehrere Unterbrüche meldete die Rhätische Bahn (RhB). Ein umgestürzter Baum blockierte die Streckee Chur-Arosa. Die Fahrgäste wurden mit Bussen befördert. Aus Sicherheitsgründen wurde der Betrieb nach den starken Schneefällen auf der Albula-Linie eingestellt. Reisende ins Engadin wurden via Landquart-Vereina umgeleitet, wie die RhB bekannt gab. Unterbrochen war auch die Berninalinie von Pontresina nach Poschiavo. Weil auch die Passstrasse für den Verkehr gesperrt war, konnte das Puschlav nur von Süden her erreicht werden. Schliesslich musste der Betrieb auch auf der Linie Davos - Tiefencastel durch das Landwassertal zwischen Wiesen und Filisur eingestellt werden. Hier kamen Taxis zum Einsatz.
Strasse wegen Lawinengefahr gesperrt
Bei der Matterhorn Gotthard Bahn waren die Strecken über den Oberalppass und zwischen Andermatt und Realp im Urserental unterbrochen. Zwischen Andermatt und Realp war auch die Strasse wegen Lawinengefahr gesperrt. Die Züge verkehrten deshalb nur von Brig bis Oberwald. Der Autoverlad durch die Furka wurde eingestellt.
Die SBB meldeten schliesslich eine Fahrleitungsstörung im Tösstal zwischen Bauma und Rüti. Hier wurden Busse eingesetzt.
Im Strassenverkehr normalisierte sich die Situation auf den Transitverkehrsachsen. Die Lastwagen, die die Nacht in den Warteräumen im Kanton Luzern und Uri verbracht hatten, konnten ihre Fahrt in Richtung Süden auf der Gotthardroute wieder aufnehmen. Die Strassenverhältnisse blieben aber kritisch und es kam zu weiteren Unfällen. So verzeichnete die Kantonspolizei Bern zwischen 18.00 Uhr am Montagabend und 06.00 Uhr am Dienstagmorgen rund 30 Verkehrsunfälle; einige Autoinsassen erlitten leichte Verletzungen. Mehr als 60 Mal musste wegen umgestürzter Bäume, abgerissener Äste und anderer Gegenstände auf den Fahrbahnen ausgerückt werden. Die St. Galler Kantonspolizei meldete 15 Unfälle; es blieb bei Blechschaden. (se/ap)
Erstellt: 01.12.2009, 09:38 Uhr















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