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Schneebrett reisst Bergführer in den Tod
Der Zeitplan war durcheinandergekommen: Oberhalb von Langwies GR stürzte der Mann ab.
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Der Bergführer war mit einer siebenköpfigen Gruppe aus dem Kanton Wallis in Davos gestartet. Als der 43-Jährige kurz nach dem Mittag merkte, dass die Zeit für die geplante Tour nicht ausreichen würde, suchte er nach einer Alternative.
Nach dem sogenannten «Tritt» zwischen Davos und Arosa begutachtete er über einen Felsvorsprung den Sommerweg, der ins Tal nach Langwies führt. In diesem Moment löste sich oberhalb ein Schneerutsch, der den Bergführer erfasste und ihn über den Felsvorsprung riss.
Beim Sturz rund 100 Meter über die Felswand zog sich der Mann die tödlichen Verletzungen zu. Seine Gäste wurden von einem Helikopter zurück in die Unterkunft gebracht, wo sie von Mitgliedern des Careteams Grischun betreut wurden.
(kpn/sda)
Erstellt: 10.02.2012, 09:51 Uhr
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