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Sieben Grad zu warm

Aktualisiert am 16.11.2011 20 Kommentare

In den Föhngebieten war es sommerlich warm und geregnet hat es kaum: Der November ist bisher viel zu mild und steuert auf einen neuen Rekord zu. Die Skigebiete müssen ihren Saisonstart verschieben.

1/16 Trauriger Anblick: Kunstschnee-Flecken in Crans-Montana, Wallis. (23. November 2011)
Bild: Keystone

   

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Seit vier Wochen hat es nördlich der Alpen kaum geregnet, und in der Höhe steigen die Temperaturen auf sommerliche Werte. Noch vor zehn Tagen war es in den Föhngebieten bis zu 25 Grad warm.

Wintersportler müssen sich darum in Geduld üben, zumal die Nullgradgrenze derzeit bei 3300 Metern liegt. Da nützen auch Schneekanonen nichts: Die Hänge bleiben vorerst grün. Einige Skistationen mussten ihren Saisonstart darum bereits verschieben.

Ungewöhnliche Trockenheit

In der Region Andermatt etwa hätten die Skilifte am 12. November anlaufen sollen. Nun fällt der Startschuss für die Wintersaison frühestens am 26. November, wie es auf Anfrage hiess. Auch in Davos, wo es tagsüber 9 Grad warm wird, beginnt der Winter erst am 26. November - eine Woche später als geplant.

Nach Angaben von SF Meteo liegen die Temperaturen in der ersten Novemberhälfte 3 bis 7 Grad über den Durchschnittswerten. Zwar sei ein warmer Novemberbeginn – der so genannte Martinisommer – ein bekanntes meteorologisches Phänomen. Schon jetzt zeichne sich aber ab, dass es an einigen Orten den wärmsten November seit Messbeginn im Jahr 1864 geben könnte, schreibt SF Meteo.

Keine Besserung in Sicht

Die Meteorologen von Meteo Schweiz teilen diese Einschätzung. Bis jetzt sei es an manchen Orten markant wärmer als im langjährigen Mittel. Daran ändere sich wohl auch in der nächsten Woche nichts, sagte ein Sprecher. Festlegen will er sich noch nicht: Was in der letzten Novemberwoche passiere, sei völlig ungewiss.

Auch die Trockenheit auf der Alpennordseite ist ungewöhnlich. In der Deutschschweiz hat es nach Angaben der Wetterdienste im November an vielen Orten noch gar nicht geregnet, in der Westschweiz fielen hier und da einige Liter pro Quadratmeter. (cp/sda)

Erstellt: 16.11.2011, 12:49 Uhr

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20 Kommentare

Rolf Iseli

16.11.2011, 14:18 Uhr
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Als Nichtwintersportler kommt mir der Schnee und Eismangel extrem entgegen. Weiter so. Antworten


Fred Dun

16.11.2011, 15:33 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Wer sagt denn die Skisaison muesse Anfangs November beginnen? Es nicht allzu lang her da eroeffneten Saisonhotels in den Bergen Mitte Dezember den Betrieb somit Saisonbeginn im Ort. Vielleicht sollten wir uns wiederum vermehrt der Natur anpassen statt nur auf das eigene Befinden abzustellen sowie auf stets hoehere Umsaetze/Gewinne und/oder Dividenden von Bergbahnen zu erwarten! Antworten



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