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Thurgauer Müll-Querulant droht der Polizei

Aktualisiert am 24.02.2011

Ein kosovarischer IV-Rentner protestierte im Herbst 2010 mit einem Müllberg vor seinem Haus gegen eine angeblich ungerechte Behandlung. Nun hat er sich mit einem Drohbrief bei der Polizei zurückgemeldet.

Vor einem Müllberg: Der IV-Rentner vor seinem Haus.

Vor einem Müllberg: Der IV-Rentner vor seinem Haus.
Bild: Keystone

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Daniel Meili, Sprecher der Thurgauer Kantonspolizei, bestätigte einen Bericht in der «Thurgauer Zeitung» vom Donnerstag, wonach der kosovarische IV-Rentner dem Chef des Polizeipostens einen Drohbrief gefaxt habe. Allerdings gebe es noch keinen Anlass, gegen den Müll-Querulanten vorzugehen. Die Thurgauer Polizei behält die Sache jedoch im Auge.

Der Kosovare hatte dem Chef des Polizeipostens Bürglen geschrieben, dieser werde seine Stelle und noch viel mehr verlieren, falls er noch einmal ohne einen Befehl des Staatsanwalts bei ihm aufkreuze. Im Fax bezeichnet sich der Querulant als «Terroristsdetective».

Der Kosovare bediene regelmässig auch Bundesrätin Micheline Calmy- Rey, die UNO oder den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit Schreiben und E-Mails, sagte Meili der SDA. Dem Querulanten wurde von der Vermieterin bis Ende November 2010 Zeit gegeben, seine Wohnung in Bürglen zu räumen. Der Kosovare tut es nicht. Die Gemeinde hat schon lange Schwierigkeiten mit dem Mann, der seit 20 Jahren in der Schweiz lebt. Der Gemeindeammann zweifelt mittlerweile an der Zurechnungsfähigkeit des Kosovaren.

(jak/sda)

Erstellt: 24.02.2011, 15:30 Uhr

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