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Tiere sterben bei Grossbrand im Baselbiet
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Ums Leben gekommen sind nach Angaben der Baselbieter Polizei mindestens drei Kälber, eine Kuh und ein Pferd. Bei den Verletzten handelte es sich um einen Hofbewohner, der bei Rettungsversuchen Verbrennungen erlitt, und um eine Angehörige der Feuerwehr. Sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs kurz nach vier Uhr früh hatten sich 14 Kühe, vier Pferde und vier Kälber im Stall befunden. Die Feuerwehrleute beteiligten sich an der Rettung der Tiere und bekämpften gleichzeitig unter erschwerten Bedingungen – in der bitterkalten Nacht gefror das Löschwasser – die Flammen.
Löscharbeiten bis am Morgen
Gemeldet worden war der Brand um 4.17 Uhr. Als die Feuerwehr beim Hof Hinterlinden eintraf, standen die Stallungen mit der Scheune bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf umliegende Gebäude, namentlich das Wohnhaus des Hofes, übergriff. Die sechs Hofbewohner konnten sich selbstständig ins Freie begeben.
Die Löscharbeiten dauerten auch am Morgen noch an. Über die Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet. Den Sachschaden konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. Er dürfte aber «enorm» sein, wie es in der Mitteilung heisst. (bru/sda)
Erstellt: 10.02.2012, 10:49 Uhr
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