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US-Schule lockt Schwänzer mit Geld

Aktualisiert am 15.02.2012 2 Kommentare

An einer Schule in Ohio schaffen nur 14 Prozent der Jugendlichen einen Abschluss. Ein Bezahlsystem soll nun den Ehrgeiz der lernfaulen Schüler wecken.

Mit Geld zu besserer Leistung: US-amerikanische Schüler. (Archivbild)

Mit Geld zu besserer Leistung: US-amerikanische Schüler. (Archivbild)
Bild: Keystone

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Was wie ein versponnener Schülertraum klingt, ist an einer Schule in den USA Wirklichkeit: Eine Sekundarschule im Bundesstaat Ohio bezahlt Schülerinnen und Schüler für ihre Teilnahme am Unterricht.

Damit will die Highschool in einem sozial schwachen Viertel der Stadt Cincinnati die Zahl der Schulschwänzer senken, wie Schulleiter Ken Furrier am Dienstag sagte.

Schule hat keine Priorität

«Wir haben viele Schüler mit schlechten Noten, die geringe Aussichten haben, ihren Abschluss zu erhalten», sagte Furrier. Diese sollten durch die Initiative wieder auf den rechten Weg gebracht werden. Für viele Jugendliche sei es nicht oberste Priorität, zur Schule zu gehen.

Seit Montag bekommen Jugendliche um die 14 Jahre nun einmal pro Woche zehn Dollar, sofern sie die ganze Woche am Unterricht teilnehmen, nicht zu spät kommen und den Unterricht nicht stören.

Schule kann sich aus Fonds bedienen

Jugendliche im Alter von etwa 16 Jahren erhalten 25 Dollar. Ein Bonus von fünf Dollar wird zudem auf ein Sparkonto überwiesen. Für das Projekt stehen 40'000 Dollar aus einem privaten Fonds zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr schafften an der Schule lediglich 14 Prozent der Schüler ihren Abschluss. Die Anwesenheitsrate in der Schule mit 170 Schülern lag nach Angaben des Schulleiters bei 77 Prozent.

Bereits am ersten Tag zeigte das Projekt Wirkung. Am Montag kamen nach Angaben Furriers fünf Prozent mehr Schüler zum Unterricht. «Wenn wir nächste Woche acht Prozent und später zehn Prozent erreichen, dann sind wir auf dem richtigen Weg», sagte er.

(mrs/sda)

Erstellt: 15.02.2012, 10:33 Uhr

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2 Kommentare

Otto Kerstin

15.02.2012, 11:45 Uhr
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Das wird den Lerneifer und die Lernmotivation aber gehörig wachrütteln, geniales und wirklich durchdachtes System muss ich sagen. Mit dem Geld werden sie dann Bücher kaufen gehen und lernen, was das Zeug hält. Im Ernst: Da kann man nur mitleidig lächeln bei der Anwendung solcher beschränkter Wege, Probleme zu lösen. Ist man sich bei den Amis aber mittlerweile gewöhnt. Antworten


Anastasia-Margarita Tse-Iosseliani

15.02.2012, 12:29 Uhr
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Eigentlich finde ich, das hier die Eltern den Kindern klar machen sollten wie wichtig ein Schulabschluss vor allem in den Staaten ist, es sei den man heisst Onika Tanya Maraj oder Wayne Carter. Aber die Schule hat für diesen Zweck das Geld gesammelt und wenns hilft... Antworten



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