Unwetter in der Schweiz: Es wird noch eimerweise regnen

Aktualisiert am 05.07.2009

Starke Gewitter haben am Samstag einzelne Regionen der Schweiz heimgesucht. Die Meteorologen rechnen zwischen heute Nachmittag und Montagmorgen mit noch heftigeren Gewittern.

Abkühlung gefällig?: Die im Anmarsch befindliche Kaltfront verstärkt nicht nur die Gewitterintensität, sondern bringt zum Wochenbeginn auch kühlere Temperaturen.

Abkühlung gefällig?: Die im Anmarsch befindliche Kaltfront verstärkt nicht nur die Gewitterintensität, sondern bringt zum Wochenbeginn auch kühlere Temperaturen. (Bild: Keystone)

Neben den Freiburger und Waadländer Alpen waren auch Teile des Kantons Bern und ein Streifen im Mittelland betroffen. Bis am Montagmorgen wird eine zweite, noch heftigere Gewitterwelle erwartet.

Im Gebiet der Freiburger und Waadtländer Alpen fielen gemäss Angaben von Meteo Schweiz innerhalb von wenigen Stunden 30 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In der Region Emmental/Eritz, wo sich ebenfalls ein starkes Gewitter entwickelte, betrug die Regenmenge sogar 50 Liter pro Quadratmeter.

Weniger intensiv waren die Regenfälle in einer Gewitterzone, die sich von Basel über den Aargau bis in den Kanton Luzern erstreckte. In Moutier im Berner Jura musste die Feuerwehr mehrere Keller auspumpen.

Waadtland: Strassen unter Wasser

Grössere Schäden hinterliessen die Gewitter vor allem in der Waadtländer Gemeinde Les Diablerets, wo Strassen unter Wasser standen. Der Col du Pillon und der Col de la Croix mussten geschlossen werden.

Für die Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen erwarten die Meteorologen Gewitter, die ähnlich stark oder noch eine Stufe heftiger ausfallen, als jene am Samstagabend. Die im Anmarsch befindliche Kaltfront verstärkt nicht nur die Gewitterintensität, sondern bringt zum Wochenbeginn dann auch eine deutliche Abkühlung, wie es bei Meteo Schweiz auf Anfrage hiess. Notiz an die Redaktion: folgt mehr zur Situation in Les Diablerets und anderen Gebieten (mbr/sda)

Erstellt: 05.07.2009, 12:33 Uhr

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