Panorama

Vier Bergretter sterben in einer Lawine

Aktualisiert am 27.12.2009

Mindestens fünf Menschen sind in Norditalien innerhalb weniger Stunden durch Lawinen ums Leben gekommen, darunter auch ein deutscher Junge.

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Am Pordoljoch im Trentino starben am Samstagabend vier Bergretter, die zwei vermisste Touristen in der Dunkelheit finden wollten. Die Suchmannschaft wurde auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern im Lasties-Tal von einer Lawine erfasst und mitgerissen, wie italienische Medien berichteten.

Drei weitere Bergretter wurden verletzt, einer von ihnen konnte Alarm schlagen. Nach den beiden vermutlich ausländischen Touristen wird weiterhin gesucht.

Von Schneemassen überrollt

Ein 14-jähriger Deutscher kam in Sulden in Südtirol um, als er mit zwei Begleitern auf Snowboards unterwegs war und von den Schneemassen überrollt wurde. Die beiden anderen konnten von den Rettungskräften lebend geborgen werden, einer von ihnen hatte sich Rückenverletzungen zugezogen.

Die Lawinengefahr in den Alpen hat sich deutlich erhöht, weil auf die massiven Schneefälle starker Regen auch in den höheren Lagen folgte. Gefährlich ist es vor allem ausserhalb der Skipisten. (sam/sda)

Erstellt: 27.12.2009, 09:52 Uhr

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