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Zwei Skifahrer aus Lawinen geborgen

Gleich zwei Verschüttete sind am Samstag von anderen Berggängern gerettet worden.

Glück im Unglück haben am Samstag zwei von Lawinen verschüttete Skifahrer gehabt: Beide wurden von Kollegen oder anderen Tourengängern gerettet. Ein italienischer Bergführer wurde bei Crans-Montana im Wallis verschüttet. Oberhalb von Davos wurde ein 17-Jähriger von einem Schneebrett erfasst.

Der italienische Bergführer war mit drei Kunden in der Region Plaine-Morte oberhalb von Crans-Montana auf einer Skitour unterwegs. Er wurde dabei von einer Lawine verschüttet, die er vermutlich selbst ausgelöst hatte, wie Jean Marie Bornet, Sprecher der Walliser Kantonspolizei, sagte. Ein Walliser und ein Waadtländer, die ebenfalls im Gebiet unterwegs waren, konnten den Mann orten und bergen. «Sie haben sein Leben gerettet», erklärte Bornet. Der Leichtverletzte wurde mit einem Helikopter der Air Glaciers ins Spital gebracht. Die Lawinengefahr sei in Folge der starken Schneefälle sehr hoch.

Mit dem Suchgerät geortet

Unverletzt wurde ein 17-Jähriger oberhalb von Davos Wolfgang aus einem Schneebrett gerettet. Der Jugendliche war gemeinsam mit vier anderen Skifahrer ausserhalb der Piste vom Meierhoftäli via Saleza Richtung Meierhöfe unterwegs. Während der Fahrt löste er ein Schneebrett aus und wurde selber darin verschüttet. Seine Kollegen konnten ihn dank des Lawinenverschüttetensuchgeräts rasch orten und bergen. Wegen des schlechten Wetters konnte die Rettungsflugwacht den jungen Mann nicht retten. Er wurde in der Folge vom Rettungsdienst Parsenn auf dem Rettungsschlitten ins Tal gefahren. Von dort wurde er mit dem Helikopter ins Spital Davos geflogen. Die medizinische Untersuchung zeigte, dass er unverletzt war. Er konnte das Spital nach kurzer Zeit wieder verlassen. (oku/ddp)

Erstellt: 06.02.2010, 17:52 Uhr

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