Chamonix: Zwei Beben innerhalb eines Tages

An der Schweizer Grenze im Wallis hat die Erde erneut gebebt – und das nicht mal 24 Stunden nach dem ersten Beben. Der erneute Erdstoss hatte eine Stärke von 3.0.

In Martigny VS hats leicht gerüttelt: Nach 22 Uhr hat es an der Grenze ein Beben der Stärke 3.0 gegeben. (20. März 2017) Bild: Screenshot/seismo.ethz.ch

In Martigny VS hats leicht gerüttelt: Nach 22 Uhr hat es an der Grenze ein Beben der Stärke 3.0 gegeben. (20. März 2017) Bild: Screenshot/seismo.ethz.ch Bild: Screenshot/seismo.ethz.ch

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Innerhalb eines Tages hat an der Schweizer Grenze im Wallis die Erde zweimal gebebt. Der erneute Erdstoss bei Chamonix F am Montagabend hatte eine Stärke von 3.0 und dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein.

Nachdem der Schweizerische Erdbebendienst (SED) um 01.30 Uhr ein Beben der Stärke 3.3 elf Kilometer nördlich von Chamonix-Mont-Blanc registriert hatte, bebte es um 22.09 Uhr erneut. Das Epizentrum lag dieses Mal zwölf Kilometer nördlich, wie der SED am Abend mitteilte. Martigny ist rund 30 Kilometer entfernt, die Bewegung dürften dort schwach verspürt worden sein. Schäden sind bei einem Erdbeben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten.

Nur alle paar Jahre

Anfang März hatte ein Beben der Stärke 4,6 vier Kilometer westlich von Linthal GL mit über 30 Nachbeben für tausende besorgte Anrufe gesorgt. Grössere Schäden gab es aber keine.

Erdbeben dieser Stärke kommen nach SED-Angaben in der Schweiz im Durchschnitt alle paar Jahre vor. Das letzte vergleichbare Erdbeben wurde 2005 nahe der Schweizer Grenze in Vallorcine F, unweit von Chamonix-Mont-Blanc, registriert und war vor allem im Wallis spürbar. (foa/sda)

Erstellt: 21.03.2017, 04:39 Uhr

Artikel zum Thema

Neben dem Wallis bebt die Erde

Unweit der Schweizer Grenze ereignete sich in der Nacht ein Erdbeben der Stärke 3,3. Dieses dürfte in der Umgebung von Martigny verspürt worden sein. Mehr...

Das Beben war ein Härtetest für die längste Staumauer der Schweiz

Wie man im Glarnerland auf das Erdbeben der Stärke 4,6 reagiert hat. Mehr...

Besorgte Bürger legen Erdbeben-Website lahm

Das Beben in Glarus liess manchen Bürger zusammenzucken. Grosse Schäden blieben dieses Mal aus. Katastrophen sind laut Experten in der Schweiz aber jederzeit möglich. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Service

Ihre Spasskarte

Mit Ihrer Carte Blanche von diversen Vergünstigungen profitieren.

Kommentare

Blogs

Outdoor Rotpunkt statt Everest

Mamablog Die beste Integration der Welt

Weiterbildung

Lehrstellen

Sich zu bewerben heisst für sich werben

Die Welt in Bildern

Unendlicher Kürbis: Die Ausstellung «Infinity Mirrored Room - All the Eternal Love I Have for Pumpkins» des Japanischen Künstlers Yayoi Kusama wird im Hirshhorn Museum in Washington ausgestellt (25. April 2017).
(Bild: Joshua Roberts ) Mehr...