Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Angst, ermordet zu werden

Assange sitzt seit drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft fest und entzieht sich so einem Haftbefehl aus Schweden. Er fürchtet sich vor einem Anschlag.

Da der Gründer von Wikileaks Angst vor einem Anschlag hat, meidet er den Besuch auf den Balkon: Balkon der Botschaft Ecuadors in London. (21. August 2015)

Da der Gründer von Wikileaks Angst vor einem Anschlag hat, meidet er den Besuch auf den Balkon: Balkon der Botschaft Ecuadors in London. (21. August 2015) Bild: Yui Mok/Keystone

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Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Angst, ermordet zu werden. Er gehe aus Furcht vor einem Anschlag selten auf den Balkon der Botschaft, sagte er in einem Interview des Magazins der Zeitung «The Times». Seit drei Jahren fehle es ihm an Sonnenlicht und frischer Luft.

Der Australier sitzt seit mehr als drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Er entzieht sich damit einem in Schweden erwirkten EU-weiten Haftbefehl wegen des Verdachts auf Sexualstraftaten. In der nächsten Woche soll es Medienberichten zufolge zu Gesprächen zwischen Schweden und Ecuador kommen.

Assange soll im August 2010 in Schweden zwei Frauen sexuell belästigt und in einem Fall vergewaltigt haben. Er selbst bestreitet die Taten und vermutet einen Komplott, der letztlich zu seiner Auslieferung in die USA führen soll. (nab/sda)

Erstellt: 29.08.2015, 14:52 Uhr

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