Peking 2008
Nationalstadion
Mit rund 325 Millionen Euro war das Bauwerk der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre De Meuron die teuerste der insgesamt 38 Olympia-Sportstätten. 31 davon befinden sich in der chinesischen Hauptstadt, die anderen in Hongkong (Reiten/zwei), Qingdao (Segeln), Shanghai, Shenyang, Tianjin und Qinhuangdao (alle Fussball).
Nur 3,1 Kilometer vom Olympischen Dorf entfernt, bildet das 91 000 Zuschauer fassende Stadion das Kernstück des über 1100 Hektar grossen «Olympic Green» mit elf Sportstätten im Chaoyang Distrikt Nord-Pekings. Die von aussen einem «Vogelnest» gleichende Arena ist zusammen mit dem Aquatics Center, dem Wasserwürfel nebenan, in dem die Schwimm-Wettbewerbe ausgetragen werden, auch die architektonische Meisterleistung der Spiele. «Viele Menschen sind von der Aussenwirkung beeindruckt. Aber den wahren Charme spürst du erst drinnen», sagt Li Xinggang, einer der verantwortlichen Architekten.
Erstellt: 04.08.2008, 14:10 Uhr







