Peking 2008

Olympiapark

Aktualisiert am 04.08.2008

Das «Olympic Green» ist der Olympiapark und somit das Zentrum der Spiele 2008. Das olympische Dorf gehört ebenso zum Gelände wie das Messezentrum.

OLYMPIC GREEN: Mit dem Olympischen Dorf und 11 Sportstätten ist der Olympia Park im Chaoyang Distrikt Pekings das Herz der Sommerspiele.

OLYMPIC GREEN: Mit dem Olympischen Dorf und 11 Sportstätten ist der Olympia Park im Chaoyang Distrikt Pekings das Herz der Sommerspiele.
Bild: sda/Keystone

FENCING HALL: Fechten, Moderner Fünfkampf (Fechten, Schiessen).- Fassungsvermögen: Fechten: 6000 Zuschauer. Schiessen: 2000 Zuschauer.

FENCING HALL: Fechten, Moderner Fünfkampf (Fechten, Schiessen).- Fassungsvermögen: Fechten: 6000 Zuschauer. Schiessen: 2000 Zuschauer. (Bild: Keystone/Robert F. Bukaty)

OLYMPIC ARCHERY FIELD: Bogenschiessen. - Fassungsvermögen: 5000 Zuschauer.

OLYMPIC ARCHERY FIELD: Bogenschiessen. - Fassungsvermögen: 5000 Zuschauer. (Bild: Keystone/AP Beijing Tourism Administration)

OLYMPIC GREEN HOCKEY FIELD: Landhockey. - Fassungsvermögen: Stadion A 12 000 Zuschauer, Stadion B 5000.

OLYMPIC GREEN HOCKEY FIELD: Landhockey. - Fassungsvermögen: Stadion A 12 000 Zuschauer, Stadion B 5000. (Bild: Keystone/AP)

YING TUNG NATATORIUM: Wasserball, Moderner Fünfkampf (Schwimmen). - Fassungsvermögen: 6000 Zuschauer

YING TUNG NATATORIUM: Wasserball, Moderner Fünfkampf (Schwimmen). - Fassungsvermögen: 6000 Zuschauer (Bild: Keystone/YANG LEI)

OLYMPIC SPORTS CENTER STADIUM: Moderner Fünfkampf (Reiten, Laufen). - Fassungsvermögen: 40 000 Zuschauer.

OLYMPIC SPORTS CENTER STADIUM: Moderner Fünfkampf (Reiten, Laufen). - Fassungsvermögen: 40 000 Zuschauer. (Bild: Keystone/YANG LEI)

OLYMPICS SPORTS CENTER GYMNASIUM: Handball. - Fassungsvermögen: 7000 Zuschauer.

OLYMPICS SPORTS CENTER GYMNASIUM: Handball. - Fassungsvermögen: 7000 Zuschauer. (Bild: Keystone/ELIZABETH DALZIEL)

MING TOMB RESERVOIR: Triathlon. - Fassungsvermögen: 10 000 Zuschauer.

MING TOMB RESERVOIR: Triathlon. - Fassungsvermögen: 10 000 Zuschauer.

Auf dem über 1100 Hektar grossen «Olympic Green»-Gelände befinden sich neben dem Nationalstadion, dem Nationalen Hallenstadion und dem Wasssersport-Zentrum weitere High-Tech-Anlagen für diverse Disziplinen wie Tennis, Fechten, Bogenschiessen, Feldhockey, Moderner Fünfkampf, Handball, Trampolin und Kunstturnen.

Das am 27. Juli eröffnete «grüne» olympische Dorf auf 66 Hektaren besteht aus 42 neugebauten sechs- und neunstöckigen Appartmenthäusern. 16 000 Sportler und Offizielle sollen hier während Olympia wohnen. Beim Bau wurden Energiespareinrichtungen sowie moderne Wasseraufbereitungsanlagen implementiert. So sollen 60 Prozent der ansonsten nötigen Energie eingespart werden. Von einem Amphitheater bis hin zur Disco, Schwimmbecken und einem Unterhaltungs-Center mit einem Videospiel-Raum - den Athleten werden eine Menge Annehmlichkeiten geboten. Weitere kleinere Athleten-Dörfer gibt es in Qingdao (Segeln)und in Hongkong.

Bauarbeiten forderten mindestens sechs Todesopfer

Mindestens sechs Arbeiter sind bei der Errichtung der Olympiabauten, die im Oktober 2003 begonnen hatten, und der Fertigstellung des Vogelnestes im Mai 2008 ums Leben gekommen. Diese Zahl hatte das BOCOG bereits Anfang des Jahres bestätigt. In Medienberichten war sogar von mindestens zehn Toten die Rede.

Nach den Spielen soll der Olympiapark mit dem sich anschliessenden Olympia-Wald die Grüne Lunge Pekings bilden. Das olympische Dorf wird im Anschluss an die Paralympics im September zum Wohnraum für die Einheimischen. Die Häuser werden auf dem freien Markt verkauft, ein Quadratmeter kostet rund 2800 Franken, doppelt so viel wie sonst in der Metropole. Der Wasserwürfel wird auf eine Kapazität von 6000 Personen redimensioniert und zum nationalen Schwimmzentrum umfunktioniert, das Vogelnest zur Heimat des Fussball-Klubs Guoan. Die Namensrechte an der Arena, deren jährlicher Unterhalt mit bis zu 4,6 Millionen Euro angegeben ist, werden veräussert, um einen Teil der laufenden Kosten zu decken.

Erstellt: 04.08.2008, 18:53 Uhr