Vorsorgeplan optimieren

Um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard geniessen zu können, ist es unerlässlich, Vorsorgelücken rechtzeitig zu erkennen und zu schliessen.

Wichtige Ereignisse im Leben, wie etwa Heirat, Kinder oder der Wunsch nach Wohneigentum können die persönliche Vorsorgesituation einschneidend verändern. Damit keine unvorhergesehenen Vorsorgelücken entstehen, sollte Ihre persönliche Vorsorge regelmässig überprüft werden.

Vorsorgelücken erkennen

Damit der gewohnte Lebensstandard auch im Alter beibehalten werden kann, sollte ein jährliches Einkommen von rund 80 Prozent des letzten Einkommens vorhanden sein. Einkünfte aus AHV und Pensionskasse decken jedoch oft weit weniger als 80 Prozent des letzten Lohnes ab.

Von einer Vorsorgelücke spricht man, wenn eine Vorsorgelösung nicht ausreicht, um gesetzte Vorsorgeziele zu erreichen. Die Lücke kann beispielsweise grösser werden, wenn Kinder in Ausbildung sind oder Wohneigentum mittels Vorbezug der Pensionskasse finanziert werden soll. Auch ein Unterbruch der Erwerbstätigkeit, die Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland, selbstständige Erwerbstätigkeit oder eine vorzeitige Pensionierung können zu Vorsorgelücken führen.

Das voraussichtliche Vermögen zum Zeitpunkt der Pensionierung kann daher erheblich vom tatsächlichen Geldbedarf abweichen. Um auf rund 80 Prozent des vorherigen Einkommens zu kommen, ist deshalb die private Vorsorge in der 3. Säule oft unverzichtbar.

Vorsorgelücken schliessen

Allfällige Vorsorgelücken sollten frühzeitig erkannt und zielgerichtet geschlossen werden. Dabei hilft Ihnen die 3. Säule Private Vorsorge und bietet zusätzlich Steuervorteile. Vorzugszinsen der 3. Säule Vorsorgekonten und attraktive marktabhängige Renditechancen bei der Wertschriftenvorsorge tragen weiter ihren Teil dazu bei, den angestrebten Kapitalbedarf im Alter zu decken.

Dazu ein Beispiel: Ein Mann mit einem Einkommen von CHF 100'000 erhält die maximale AHV-Rente von CHF 27'360 und eine jährliche BVG-Rente seiner Pensionskasse von CHF 40'000 (also insgesamt 67 Prozent seines vorherigen Lohnes). Möchte er jedoch nach der Pensionierung mindestens 80 Prozent seines früheren Einkommens, ist noch eine Lücke von CHF 12'640 pro Jahr zu decken. Das ergibt bis zum 85. Lebensjahr eine Einkommenslücke von CHF 252'800. Wird ausserdem frühzeitig Vorsorgekapital aus der 2. Säule für den Kauf von Wohneigentum bezogen oder eine Frühpensionierung angestrebt, dann vergrössert sich die Vorsorgelücke weiter. – Es lohnt sich also, seine Vorsorge frühzeitig zu planen.

Optimieren Sie Ihre Vorsorgesituation

Um die Vorsorgesituation weiter zu optimieren, sind die Steuervorteile nicht zu unterschätzen: So werden zum einen wertvolle Ersparnisse dadurch erzielt, dass Einzahlungen in 3. Säule Vorsorgekonten bis zum gesetzlichen Maximalbetrag vom steuerbaren Einkommen abzugsfähig sind. Zum anderen unterliegt die Vorsorge in der Säule 3a während der gesamten Laufzeit keiner Einkommens-, Vermögens- und Verrechnungssteuer.

Auch der Erwerb von Wohneigentum ermöglicht interessante Steuerersparnisse: Durch indirekte Amortisationzahlung auf das 3. Säule Vorsorgekonto können Hypothekarschuld und -zinsbelastung konstant belassen werden, was zu einer gleichbleibenden Steuerbelastung mit höheren steuerlichen Hypothekarzinsabzügen führt. Zudem können die Amortisationszahlungen in die 3. Säule Private Vorsorge bis zum gesetzlichen Maximalbetrag vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Um die Vorsorge optimal zu planen, braucht es eine kompetente Beratung. Gerne prüfen die Beraterinnen und Berater der Credit Suisse gemeinsam mit Ihnen Ihre persönliche Vorsorgesituation und unterstützen Sie dabei, die für Sie richtigen Massnahmen in die Wege zu leiten. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch.

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