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Effizientes Lernen – Wertvolle Tipps der Fernfachhochschule Schweiz
Kostenloser Studienführer
Rund um ein Studium stellt sich Ausbildungswilligen eine Vielzahl von Fragen. Um Interessenten und Studierende zu unterstützen, bietet die FFHS einen Studienführer «Lebenslanges Lernen – Studieren in der Schweiz» an.
Das Angebot der FFHS
Die FFHS mit Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern und Brig bietet Aus- und Weiterbildungen auf Fachhochschulniveau im kombinierten Fernstudium an. Die Schule wurde 1998 gegründet und ist eidgenössisch anerkannt.
- Bachelor-Studiengänge: Betriebsökonomie, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen
- Master-Studiengang: Business Administration mit Vertiefung in «Innovation Management»
- Weiterbildungsmaster: Executive MBA, MAS in Informatik, MAS in Gesundheitsförderung, MAS in Business Law, MAS in Leisure Science and Life-Domain-Balance
- DAS: General Management
- CAS: Apothekenmanagement, Teledozent/in, Wirtschaftsrecht, Informatik, Gesundheitsförderung (verschiedene Fachbereiche) und Potenzialdiagnostik
www.ffhs.ch
Diese zwei Aspekte sind besonders in einem Fernstudium, wie es die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) anbietet, essentiell. Wie selbstständiges Lernen effizient gestaltet und was gegen Konzentrationsschwierigkeiten getan werden kann, erfahren Sie in diesem Artikel.
Die FFHS bietet ihre Studiengänge in Form eines kombinierten Fernstudiums an, mit rund 80 Prozent Selbststudium mithilfe von E-Learning. Der Präsenzunterricht findet in der Regel an zwei Samstagen pro Monat statt. Diese flexible Methode erlaubt ein Studium neben Beruf, Familie oder Spitzensport. Dies bedingt aber, dass das selbstständige Lernen in einer effektiven und effizienten Weise geschieht. Die FFHS hat in einem Studienratgeber «Lebenslanges Lernen» (siehe Box rechts oben) deshalb wichtige Tipps zusammengetragen:
Zusammenfassen: Beschäftigt man sich mit Lernstoff vieler verschiedener Fächer, ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen und strukturiert vorzugehen. Ohne die Lernfächer miteinander zu vermischen, sollte zu Beginn für jedes Fach eine Zusammenfassung erstellt werden.
Wiederholung macht den Meister: Lernt man wird versucht so viele Informationen wie möglich im Gedächtnis zu speichern. Das Problem dabei: Das Gelernte gelangt zuerst ins Kurzzeitgedächtnis, wo es nur etwa eine Minute gespeichert ist. Danach geht die Information Stück für Stück verloren. Informationen im Langzeitgedächtnis zu speichern gelingt nur durch mehrfache Wiederholung.
Die richtige Lernumgebung: Wo gelernt wird, ist ebenfalls ausschlaggebend. Ein ruhiger, aufgeräumter Arbeitsplatz ist äusserst wichtig, um sich auf den Prüfungsstoff konzentrieren zu können. Je mehr Ablenkungsmöglichkeiten vorhanden sind, umso grösser ist die Versuchung und Gefahr, gedanklich vom Thema abzuschweifen. Ausreichender Einfall von Tageslicht und stossweises Lüften zeichnen eine perfekte Lernumgebung aus.
Genügend Pausen machen: Stundenlanges Konzentrieren ist einerseits nicht möglich und andererseits auch nicht effizient: Körper und Geist sind leistungs- und aufnahmefähiger, wenn jeweils nach 30 bis 40 Minuten Pausen eingelegt werden. Ansonsten kann sich das Gehirn den soeben angeeigneten Lernstoff nicht einprägen, weil es immer bereits mit neuer Information gefüllt wird. Frische Luft und Lockerungsübungen helfen, neue Energie zu tanken.
Störfaktoren ausschalten: Pausen sind wichtig, aber währenddessen sollten keine Telefonanrufe oder E-Mails erledigt werden. Also das Smartphone am besten ausschalten und somit das Ablenkungspotenzial senken.
Ausreichend schlafen: Auf Schlaf verzichten und die ganze Nacht durchlernen? Keine gute Idee! Denn Schlafmangel ist nicht förderlich für das erfolgreiche Absolvieren einer Prüfung. Also auch in der stressigsten Prüfungszeit versuchen, zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht zu schlafen.
Jeder hat seine eigene Bestzeit: Manche können besser am Morgen, andere besser am Abend lernen. Jeder hat sein eigenes Leistungshoch. Es gilt herauszuspüren, zu welcher Tageszeit man am leistungs- und aufnahmefähigsten ist und das Lernen dementsprechend zu planen.
Langeweile vermeiden: Abwechslung hilft aufmerksam zu bleiben. Beim Lernen nacheinander sich möglichst unterschiedliche Lerninhalte vornehmen.
Alle Sinne nutzen: Das Einprägen von Informationen gelingt viel einfacher, wenn dabei mehrere Sinne genutzt werden. Manche Personen können einen Inhalt besser speichern, wenn sie ihn hören, andere skizzieren das Gelernte. Ausprobieren und anwenden!
Lernen im Schlaf: Vor dem Schlafengehen auf keinen Fall noch den Fernseher einschalten, sondern die Notizen nochmals durchlesen. Das Hirn verarbeitet das Gelesene im Schlaf.
Karteikarten richtig nutzen: Sich Dinge mithilfe von Karteikarten anzueignen, ist eine gute Sache. Wichtig dabei: Alles was man nicht auf Anhieb weiss, wiederholen bis es wirklich abgespeichert ist.
Erstellt: 15.01.2013, 15:36 Uhr

