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Ludwig Hirsch mit „GÄNSEHAUTNAH“ am 24. März im Volkshaus Zürich
Die Palette der Gefühle, die die Lieder und Geschichten von Ludwig Hirsch auslösen, ist breit gefächert. Da gibt es die grausige Geschichte von der „Omama“, die zum Schluss an ihrem Gebiss erstickt, oder die gar schreckliche Begebenheit von der „Hand in der Hand", bis zu den zarten Liebesliedern vom „Schutz-engerl“ oder „Gel du magst mi“ bis zum „grossen schwarzen Vogel“. Für sein neues Programm „Gänsehautnah“ hat Ludwig Hirsch ganz speziell die „Highlights“ seiner über 30jährigen Laufbahn ausgewählt. Sein kongenialer Partner an der Gitarre Johnny Bertl, der auch der Arrangeur fast sämtlicher seiner Lieder ist, wird ihn auch auf dieser Tournee begleiten. Zu erleben ist Ludwig Hirsch am Donnerstag, 24. März 2011 (20 Uhr) im Volkshaus Zürich.
30 Jahre auf der Bühne: Ein Best-of-Programm zum Jubiläum
Ludwig Hirsch ist wohl einer der berühmtesten und beliebtesten deutschsprachigen Liedermacher. Geboren 1946, wuchs Hirsch in Wien auf und studierte nach seiner Schulzeit Grafik an der Hochschule für Angewandte Kunst. Danach besuchte er die Schauspielschule. Von 1975 bis 1979 war Hirsch Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt in Wien. Später wirkte er auch in «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen mit sowie in «Warten auf Godot», «Hof- und Personalgeschichten», «Einen Jux will er sich machen» oder «Der Drang». Ebenso erfolgreich war der Österreicher in diversen Fernsehfilmen. Zu seinen wichtigsten Rollen als Filmschauspieler zählen etwa «Trokadero» und «Tot oder lebendig». Neben weiteren Tätigkeiten bei Fernsehdokumentationen, Radiosendungen oder als Buchautor fand er 1978 schliesslich zur Musik. So begann er als Liedermacher Karriere zu machen – bis heute sind seine Texte von einer kritischen, aber auch makaber-morbiden Facette geprägt. In den Jahren 1991 und 1992 erfüllte sich Ludwig Hirsch einen lang gehegten Lebenstraum, als er vor ausverkauften Sälen auf der «Gottlieb-Tournee» brillierte. Auf dieser Tournee spielte er mit seiner Band vor mehr als 200'000 Zuschauern. Die zahlreichen bis heute veröffentlichten Alben von Ludwig Hirsch zeichnet vor allem eines aus: sie tabuisieren kein Thema. Aufgrund der angenehmen Mischung aus Stimme und Musik vermittelt Hirsch auch schwierige Themen, die zum Nachdenken anregen. Sein bekannter schwarzer Humor beschwört Ängste hinauf, macht Hoffnungen zunichte und trifft die noch so verwundbarsten Stellen der Seele. Sein zuletzt erschienenes Studiowerk «In Ewigkeit Damen» aus dem Jahr 2006 behandelt das ewige Menschheitsthema mit bissigem Humor, aber auch mit einer gesunden Portion Altersmilde. Nach seinem ausverkauften Zürcher Konzert im April 2010, darf seine Schweizer Fangemeinde Ludwig Hirsch noch einmal live erleben. Begleitet wird Ludwig Hirsch an der Gitarre von Johnny Bertl, der auch der Arrangeur fast sämtlicher seiner Lieder ist. Ludwig Hirsch ist am Donnerstag, 24. März 2011 (20 Uhr) im Volkshaus Zürich zu hören. Ein tiefgründiger Abend mit einem Künstler, der sich selber immer treu geblieben ist, darf erwartet werden.
Links:
www.goodnews.ch
www.ticketcorner.ch
www.ludwighirsch.at
