Richtig selektionieren dank neuem Zertifikatslehrgang in Potenzialdiagnostik

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) erweitert ihr Studienangebot durch einen CAS in Potenzialdiagnostik. Der Zertifikatslehrgang startet im September 2013, dauert ein Semester und zeigt Personalfachleuten und Führungspersonen auf, wie sie die richtigen Selektionsentscheide treffen können.


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Es existieren unzählige Personalselektions- und Personalbeurteilungsverfahren – erfolgsversprechend wirken sie auf den ersten Blick alle. Instrumente zur Potenzialdiagnostik sind jedoch nur so gewinnbringend, wie sie angewendet werden und je nach Person eignet sich eine Methode besser als die andere. Der CAS in Potenzialdiagnostik hilft HR-Fachleuten und an Selektionsprozessen interessierten Führungspersonen aus dem breiten Angebot die richtigen Tools und Verfahren auszusuchen, indem sie die notwendigen test-diagnostischen Kompetenzen erwerben. Der Zertifikatslehrgang wird wie die übrigen Studiengänge und Weiterbildungen der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) in Form eines kombinierten Fernstudiums angeboten, das sich optimal mit Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen vereinbaren lässt. Das Studium besteht zu 80 Prozent aus Selbststudium und zu 20 Prozent aus Präsenzunterricht, der jeden zweiten Samstag im Regionalzentrum in Zürich-Regensdorf stattfinden wird. «Der CAS Potenzialdiagnostik an der FFHS ist einzigartig, da sehr viele Tests analysiert und ausgeführt werden», streicht Dr. Claudia Stadelmann, Studiengangsleiterin Executive MBA und zuständig für den CAS in Potenzialdiagnostik einen wichtigen Vorzug des im September 2013 erstmals startenden Weiterbildungs-Angebots heraus.

Ist die «beste» auch wirklich die «passende» Person?

Wenn es darum geht eine Stelle neu zu besetzen, stehen bei der Personalselektion Kompetenzen und Eigenschaften im Zentrum. Die besten Attribute garantieren jedoch noch keinen Erfolg, viel eher müssen die Bewerber den künftigen Anforderungen entsprechen. Die Wissenschaft hat verschiedene Instrumente entwickelt, die eine zuverlässige Beurteilung von Kompetenzen und Eigenschaften unterstützen. Allerdings sind sowohl die Praktikabilität und insbesondere auch die Akzeptanz dieser Verfahren in der Praxis stark eingeschränkt. Um Fehlbesetzungen vorzubeugen und auf erfolgsversprechende Art und Weise den «Spreu vom Weizen» zu trennen, lernen die Studierenden in drei Modulen während eines Semesters sowohl etablierte und wissenschaftlich abgesicherte Diagnoseverfahren als auch in der Praxis verbreitete Tests respektive Fragebogen kennen und anwenden.

Beurteilungsinstrumente begutachten

Zusammen mit den theoretischen Grundlagen der Personaldiagnostik sowie der Persönlichkeitspsychologie werden die Voraussetzungen für eine optimale und korrekte Anwendung der verschiedenen Beurteilungs- und Selektionsinstrumente praxisnah geschaffen. Die Teilnehmenden testen die Aussagekraft von Persönlichkeits- und Leistungstests bis hin zum Assessment Center nämlich am eigenen Leib. «Die Studierenden der FFHS bekommen die einzigartige Möglichkeit, aus einer umfassenden Auswahl an Tests auszuwählen, neue kennenlernen und sie selber auszuprobieren. Dies ermöglicht ihnen eine kritische Auseinandersetzung und den Vergleich der verschiedenen Instrumente», hebt Stadelmann hervor.

Im letzten Modul Fokus auf Assessment Center

Der CAS in Potenzialdiagnostik nimmt in einem Modul bewusst das teilweise kritisch betrachtete Assessment Center in den Fokus: «Das Assessment Center bezeichnen einige als Spielwiese der Personaler. Der Grund dafür ist jedoch weniger beim Instrument als in der Anwendung zu suchen. Wir führen die Studierenden durch den Dschungel der verschiedenen Tools – an deren Auswahl und Qualität mangelt es nämlich nicht, sondern viel eher an der korrekten Handhabung», erklärt Stadelmann und lässt verlauten, dass den Studierenden ein grosser Rucksack mitgegeben wird, der es ihnen vereinfacht, künftig die richtigen Personalentscheide zu treffen.

www.fernfachhochschule.ch/ffhs/studienangebot/cas-das/potenzialdiagnostik

Facts & Figures CAS in Potenzialdiagnostik


  • Studienbeginn: Anfang September 2013 und Anfang Februar 2014

  • Anmeldeschluss: 31. Mai (für Herbstsemester), 15. Dezember (für Frühlingssemester)

  • Dauer des Studiums: 1 Semester

  • Lernmethode: 80% begleitetes Selbststudium, 20% Präsenzunterricht

  • Präsenzunterricht: jeden zweiten Samstag 4 bis 8 Lektionen im Regionalzentrum der FFHS in Zürich/Regensdorf

  • Studiengebühr: CHF 6‘500 pro Semester (inkl. Lehrmittel, Lernplattform, (Online-) Betreuung, ordentliche Prüfungsgebühren)

  • Abschluss: Der CAS in Potenzialdiagnostik ist eidgenössisch geschützt und international anerkannt

  • Zertifikat: Certificate of Advanced Studies in Potenzialdiagnostik sowie 15 ECTS-Punkte


Weitere Informationen


Das Angebot der FFHS

Die FFHS mit Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern und Brig bietet Aus- und Weiterbildungen auf Fachhochschulniveau im kombinierten Fernstudium an. Die Schule wurde 1998 gegründet und ist eidgenössisch anerkannt.


  • Bachelor-Studiengänge: Betriebsökonomie, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen

  • Master-Studiengang: Business Administration mit Vertiefung in «Innovation Management»

  • Weiterbildungsmaster: Executive MBA, MAS in Informatik, MAS in Gesundheitsförderung, MAS in Business Law, MAS in Leisure Science and Life-Domain-Balance

  • DAS: General Management

  • CAS: Potenzialdiagnostik, Apothekenmanagement, Teledozent/in, Informatik und Gesundheitsförderung (verschiedene Fachbereiche)


www.ffhs.ch

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Die FFHS bietet Fachhochschul-Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Informatik, Engineering und Gesundheit im kombinierten Fernstudium an.
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