Bilaterale: Spuhler würde Jobs ins Ausland verlagern
Aktualisiert am 28.12.2008 259 Kommentare
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Spuhler kämpft an vorderster Front für die Verlängerung und die Erweiterung der bilateralen Verträge auf Bulgarien und Rumänien. Innerhalb der SVP hat er bereits 25 Fraktionskollegen und fünf Regierungsräte auf seine Seite gezogen und stellt sich damit gegen die offizielle Haltung der Partei.
Sollte sich sein Einsatz nicht auszahlen, wirds seiner Meinung nach ganz eng für die Schweiz. «Die Personenfreizügigkeit ist nur ein Element eines Gesamtpakets. Wenn sie in einer Referendumsabstimmung abgelehnt wird, wird automatisch das gesamte bilaterale Vertragswerk aufgelöst. Das hätte für die Exportwirtschaft gravierende Wettbewerbsnachteile zur Folge. Hinzu kommt, dass 400'000 Schweizer, die im EU-Raum wohnen, keine Aufenthaltsbewilligung mehr hätten», so Spuhler im Interview mit dem «SonntgsBlick».
Auf die Frage, wie er als Unternehmer auf ein Nein reagieren würde, antwortet Spuhler: «Noch ist diese Frage hypothetisch. Als Unternehmer profitiere ich von den Vorteilen der bilateralen Verträge, ebenso wie meine Mitarbeiter und viele KMU-Zulieferbetriebe. Im Gegensatz zu denen kann ich als Unternehmer ausweichen. Wenn ich nicht mehr aus der Schweiz exportieren kann, produziere ich halt in meinen Werken in Deutschland, Polen oder Ungarn. Die Leidtragenden sind Schweizer Mitarbeiter und KMU-Zulieferer. (cpm)
Erstellt: 28.12.2008, 16:08 Uhr
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259 Kommentare
"Die Ausländer zahlen mehr in die Sozialwerke ein, als sie kassieren." und das geld braucht es dann auch fuer den weggenommenen Arbeitsplatz und demgemaess neu produzierten schweizer Arbeitslosen. Besser fuer die Schweizer, die kaemen gar nicht - so hohl sind die Schweizer auch nicht als dass man die nicht auch einsetzen koennte oder was? (aber egal, kommt sowieso wie es kommen muss...) Antworten
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