Viele Brände und schlechte Luft
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Dabei kam es zu einem Schaden von rund 30'000 Franken, wie die Thurgauer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte. Verletzte gab es keine. Die Urheber des fehlgeleiteten Feuerwerkskörpers, der den Brand vermutlich auslöste, konnte die Polizei noch nicht ausfindig machen.
Einen kleinen Waldbrand verursachte eine verirrte 1. August- Rakete im solothurnischen Kleinlützel. Der rund 200 Quadratmeter grosse Waldboden geriet laut Polizei wegen der grossen Trockenheit schnell in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.
Insgesamt sieben Mal mussten die Aargauer Feuerwehren ausrücken, um Heckenbrände zu löschen, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Zudem wurde die Feuerwehr auch zu zwei Autobränden gerufen. Wie an anderen Orten in der Schweiz sprengten Leichtsinnige einige Briefkästen mit Feuerwerksmaterial.
Zu fünf kleineren Bränden wegen Unfällen beim Grillen oder fehlgeleiteten Feuerwerkskörpern mussten die Feuerwehren im Kanton Schwyz ausrücken. Zudem gingen bei der Polizei auch zahlreiche Brandmeldungen ein, die sich beim Eintreffen der Feuerwehr als kontrollierte 1. August-Feuer erwiesen.
Luftqualität leidet
Die Feuerwerke belasteten zudem die Luftqualität schwer: Zum Teil überstieg der Feinstaub-Gehalt der Luft am 1. August den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter um das Sechsfache, wie SF Meteo mitteilte. Ab dem Eindunkeln stieg die Feinstaubbelastung vor allem in Städten und Agglomerationen explosionsartig an. Der Regen am Sonntagmorgen säuberte die Luft allerdings wieder. (bru/sda)
Erstellt: 02.08.2009, 13:00 Uhr
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