«10vor10» mit «gravierender Falschinformation»

Die Nachrichtensendung «10vor10» steht schon wieder in der Kritik: Sie hat über die Personenfreizügigkeit falsch informiert. SF-Ombudsmann Achille Casanova gab einer Beschwerde des SVP-Politikers Theo Pfister recht.

«Eine kurze Entschuldigung reicht nicht»: SVP-Nationalrat Theophil Pfister wirft «10vor10» vor, penetrant aus EU-Beitrittsoptik zu berichten.

«Eine kurze Entschuldigung reicht nicht»: SVP-Nationalrat Theophil Pfister wirft «10vor10» vor, penetrant aus EU-Beitrittsoptik zu berichten.

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Nicht der erste Faux-Pas von «10vor10»

Die Sendung «10vor10» war bereits im Vorfeld der Bundesratswahlen in den Verdacht geraten, sie berichte einseitig. Ein «10vor10»-Redaktor unterstellte dem damaligen Bundesratskandidaten Ueli Maurer im Interview, er werde als Regierungsmitglied seine Entscheidungen mit Christoph Blocher absprechen. SF-Chefredaktor Ueli Haldimann entschuldigte sich in der Folge für den Fauxpas seines Mitarbeiters und gestand ein, dass bei den Zuschauern durch die «Art und den Ton der Befragung der Eindruck eines unflätigen Verhaltens» entstanden sei.

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«10vor10» stellte am 29.Oktober 2008 in einem Beitrag die Behauptung auf, ein Nein zur Personenfreizügigkeit hätte fatale Folgen für das Gesundheitswesen; es müssten Spitäler geschlossen werden. Weil im eigenen Land nicht genug Pflegepersonal rekrutiert werden könne, sei eine wesentliche Einbusse der Pflegequalität zu erwarten. Vermittelt wurde ein Schreckensszenario: Wenn die Abstimmung über die Personenfreizügigkeit abgelehnt werde, müsse das ausländische Personal entlassen und nach Hause geschickt werden.

«Grob fahrlässige» SF-Berichterstattung

Zwei Zuschauer, darunter SVP-Nationalrat Theophil Pfister, waren über die Berichterstattung dermassen erbost, dass sie Beschwerde beim Ombudsmann einreichten. Sie werfen dem Schweizer Fernsehen Angstmacherei vor: «Dass eine Nachrichtensendung des Schweizer Fernsehen zu einem solch brisanten politischen Thema Unwahrheiten ausstrahlt, halte ich für grob fahrlässig» erklärt Pfister gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz. Schon vor der Einführung der Personenfreizügigkeit hätten Regelungen im Ausländergesetz existiert, welche es diesen Arbeitnehmern mit gültigen Verträgen erlaubten, in die Schweiz zu kommen.

Ombudsmann Casanova teilt die Auffassung des SVP-Politikers: Er erachte die Beanstandung als gerechtfertigt, schreibt er in einer Stellungnahme, die heute auf der Website der Ombudsstelle der SRG publiziert wurde. Casanova spricht von einer «gravierenden Falschinformation», begrüsst aber immerhin die umgehende Richtigstellung von «10vor10».

Auch «10vor10»-Redaktionsleiter Hansjörg Utz gesteht Fehler ein: «Wir bedauern diese falsche Information ausserordentlich und entschuldigen uns dafür», erklärt er in einem Statement an den Ombudsmann. Er begründet den schweren Lapsus «mit mangelhafter Organisation und Kontrolle der Produktion an jenem Tag». Utz reagierte nach der Ausstrahlung des Beitrags schnell: Bereits am folgenden Tag veröffentlichte «10vor10» ein Korrigendum im Internet, Moderatorin Susanne Wille verlas am Schluss der Sendung eine kurze Richtigstellung.

Beschwerde wird an die UBI weitergezogen

Doch dies ist Pfister ist nicht genug: «Eine kurze Entschuldigung reicht uns nicht.» Der Nationalrat sieht sich durch den Fall in seinem Eindruck bestärkt, dass das Schweizer Fernsehen einseitig informiere: «Das Schweizer Fernsehen berichtet penetrant aus EU-Beitrittsoptik und tendenziell links.»

Er unterstützt deshalb den zweiten Beschwerdeführer, der den Fall ans die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) ziehen will. An die UBI wolle man mit ganz konkreten Forderungen gelangen – wie diese aussehen, darüber schweigt er sich noch aus. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)

Erstellt: 06.01.2009, 16:42 Uhr

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68 KOMMENTARE

Francois Wiget

12.02.2009, 15:29 Uhr

Es ist höchste Zeit, dass unser Staatsfernsehen zu einem freiwilligen Pay-TV Sender wird. Es ist offensichtlich, dass unser SF einseitig links politisiert und jede Gelegenheit nutzt anders Denkende (z.B. SVP) zu beleidigen und zu verunglimpfen (siehe 10vor10 oder Arena). Ich bin nicht SVP Mitglied, sondern ein grün liberal denkender Mensch, dem Fairness und objektive Berichterstattung wichtig sind


fernado Vicent

12.02.2009, 15:07 Uhr

Wollen die SVP Nazis alles was nicht in ihrem beschränktem Weltbild passt mit Maulkorb belegen. Und das provinzielle kleinkarierte SF gibt den Nazischergen noch recht. Arme Bananenrep. Schweiz. Dafür dürfen diese Faschos menschenverachtende Grossplakate publizieren. Und die aschschleckenden schweizer Roten sagen nichts. Von der bideren, mit geldhortende beschäftigten Mitte ganz zu schweigen.


Albert Eisenring

07.01.2009, 19:52 Uhr

Um Vorwürfe wie "die Wahrheit verdrehen, leugnen, etc." erheben zu können, muss man sich im Besitz der uneingeschränkten Wahrheit wähnen: typisch sektenhafter "Durchblick" also! Nur Leute mit dem sektiererischen Auserwähltheitsgefühl, im Besitze DER Wahrheit zu sein, können also der SVP solche Vorfwürfe machen - was, wie sich über Medien leicht feststellen lässt, umgekehrt weit weniger vorkommt.


Urs Keller

07.01.2009, 19:10 Uhr

Was werden denn da wieder für Märchen erzählt. " Wer gehen wollte ist schon gegangen, und dass ein Mangel an Arbeitsplätzen bestehen". Richtiger Blödsinn Rumänien hat 8 % Arbeitslose, und die Schweiz ist sehr wohl attraktiv for diese Leute, schaut euch mal den Lohnunterschied an ......... ca 500 Sfr verdient ein Rumäne pro Monat.


Max Gehring

07.01.2009, 15:52 Uhr

Schade, dass man das scheizerische Fernsehen nicht wie eine Zeitung abbestellen und sich die hohen Zwangsgebühren sparen kann. Es wäre gegenüber den gebührenfreien Privatsendern nur gerecht. Aber so minderwertige Sendungen wie zum beispielsweise "Glanz und Gloria" oder die Luxusreise mit Kopftuch mit der Moderatorin Wille in den Iran von 10 vor 10 mit Anhang kosten ja halt soviel, soviel Geld.


Hans Meier

07.01.2009, 13:40 Uhr

Die SVP-Anhänger müssten eigentlich froh sein über die neutralen und unkritischen Nachrichten. Im Ausland hätte man längst alle SVP-Lügen auseinandergenommen und die SVP-Politiker für ihre Inkompetenz abgestraft. Wir haben hier nur ein Kuschelfernsehen.


Manuel Bär

07.01.2009, 12:50 Uhr

Wehrt Eucht, schweizer Mitbürger. Registriert Euch unter "www.byebyebillag.ch" und helft mit, diesen Gesslerhut von der Stange herunter zu holen. Es ist Zeit !!!


Abdul R. Furrer

07.01.2009, 12:43 Uhr

Die notorisch linkslastige und in diesem Fall EU freundliche Abstimmungspropaganda - Berichterstattung kann man dies ja wahrlich nicht nennen - fällt schon lange negativ auf. Wenn SF DRS "Idée Suisse" (sic!) nicht Wahrheits getreu, ausgewogen und neutral berichten und informieren kann, bzw. will, muss endlich der Gesetzgeber korrigierend eingreifen !


Ruth Leemann

07.01.2009, 10:43 Uhr

Bei SF 1 - Schweiz aktuell - Tageschau - 10 vor 10 - hat es zuviele doppelspurigkeiten Auch die Sendung Arena ist wie eine Stierkampf -Arena- was der Politsache nur schadet Auch mit weniger Leute kann man ein gute / kompetente Sendung machen und zugleich Geld einsparen. Man sollte nur wieder mal über die Bücher gehen.


Hans Kaufmann

07.01.2009, 10:29 Uhr

Einmal mehr eine " Enschuldigung ". Damit ist es nicht getan ! Auch die Kriminelle UBS "entschuldigte" sich beim Bürger . Nur ganz Blauäugige glauben dieses Gesülze . Das Fernsehen DRS hatte noch nie Charakter.


Dieter Wundrig

07.01.2009, 10:20 Uhr

Seit Jahrzehnten verfolge ich die Nachrichten von SF.Diese Sendung,ob nun von rechts oder links dirigiert,bietet gegenüber Radio DRS eine mieserable Information.Es wird beschönigt,zu wenig kritisch hinterfragt,ausserdem stets mit einem nichtigen lästigen Werbeblock für die Schweiz gespickt.Information gleich null,da sollte man sich ein Beispiel am ORF nehmen, es muss ja nicht ARD oder ZDF sein.


Peter Diserens

07.01.2009, 09:59 Uhr

Was hat eigentlich SF Mit dieser Abstimmung zu tun? Die Tageschau und 10 vor 10 was haben die nur für Redaktoren?,diese Redaktoren mit ihren einseitig politischen Ausstrahlungen die bald die halbe Sendedauer beansprucht ist doch schlicht nicht hinnehmbar.Diese Sendungen sind an und für sich schlecht und nun mit dieser Angstmacherei (Staatsfernsehen)wird es auch nicht besser.


Sonja Morgenthaler

07.01.2009, 09:04 Uhr

Bei der Sendung °10 vor 10 ° von einer Nachrichtensendung zu sprechen erachte ich als nicht mehr zutreffend. Infotainementsendung bringt es wohl eher auf den Punkt. Trotz dadurch reduziertem Qualitätsanspruch werden dennoch gravierende Fehlleistungen erbracht, die immer mehr auch die Zuschauer verärgern.


Peter Meier

07.01.2009, 08:28 Uhr

Es ist allgemein schier unerträglich wie überlinkslastig das SF DRS jeweils vor wichtigen Abstimmungen informiert. Jetzt vor diesen Abstimmungen oder vorher bei den Einbürgerungsvorlagen wo täglich liebe und integrierte Ausländer gezeigt wurden. Aber auch Radio DRS mit seinen Blocher-Bashings. Ich denke auch dass gerade staatliche Medien politisch neutral sein müssen.


Peter Fischer

07.01.2009, 07:59 Uhr

10vor10 ist doch schon lange der "Blick" des Schweizer Fernsehens. Wer sich noch über hetzerische Beiträge aufregt oder alles glaubt was erzählt wird ist selber Schuld.


Miro Susta

07.01.2009, 03:32 Uhr

Hat die Schweiz keine andere Probleme? Glueckliches Land.


Doelf Leemann

07.01.2009, 02:39 Uhr

Wie lange noch wird den Zuschauern ausschliesslich “Rot/Grüner Einheitsbrei” aufgetischt ? Die selbstherrliche, einseitigen Programmgestaltung verstösst ganz eindeutig gegen die Menschenrechts-Konvention ! Wann endlich erfolgt die laengst faellige Privatisierung auch des schweizerischen Radio- und Fernsehens?


Margrit Marki

07.01.2009, 02:37 Uhr

SF DRS hetzt auch immer die Mieter gegen die Hauseigentümer auf (Kassensturz und Tagesschau), macht Mieter auf Fristen aufmerksam und erklärt ihnen, wie sie gegen die teuflischen Hausbesitzer vorgehen können! Es gibt auch noch anständige Vermieter! Warum wohnen denn diese Mieter in Mietwohnungen, wenn sie damit sooo unzufrieden sind und es scheinbar NUR unanständige und unseriöse Vermieter gibt ??


Markus Luchsinger

07.01.2009, 00:44 Uhr

Wie soll auch eine inhaltlich korrekte Berichterstattung möglich sein, wenn solche Personalnot herrscht. Schliesslich befinden sich doch gleich drei Mitarbeitende von 10vor10 auf wichtiger Auslandmission irgendwo im Kaukasus. Reisereportagen aus diesem Gebiet sind doch schliesslich das Kerngeschäft einer Schweizerischen Nachrichtensendung...


Werner Lustig

06.01.2009, 23:53 Uhr

also echt! was soll das jetzt? diese beleidigte SVPler! klar ist SF links und berichtet leider nicht immer korrekt, was der rechten nützt. aber die angstmacherei wurde schon von der rechten erfunden! früher war es die FDP mit hr. cincera, oder die schweizer demokraten und heute ist es die SVP und neu halt auch das SF. was solls. morgen machen die grünen noch mit...


Peter Hafner

06.01.2009, 23:03 Uhr

Das Vorgehen ist im wesentlichen für alle Medien gleich. Man setzt etwas in die Welt wartet ab, ob eine Reaktion eintritt, wenn ja entschuldigt man sich vielleicht, meistens jedoch sind die Medien froh wenn niemand die Falschmeldung merkt. Vielleicht war es eine absichtliche Ente.Die Fernsehjournalisten sollten wissen was sie da ablesen, wenn nicht,erfüllen sie ihre Aufgabe nicht.


Toni Müller

06.01.2009, 21:50 Uhr

Das SF soll links ausgerichtet sein? Ich kanns nicht fassen. Ich ärgere mich immer wieder über die rechtskonservativ Haltung. Die Info-Sendung sind schon fast langweilig vor lauter Neutralität. Medien, die nicht kritisch Position beziehen, sind langweilig. Das SF kann sich gegenüber den anderen Sendern gut behaupten und ist bei der Unterhaltung sogar qualitativ um einiges besser.


Fritz Kubli

06.01.2009, 21:33 Uhr

Was die Befürworter schon bei der Abstimmung 1992 versprochen haben, ist nicht eingetroffen. Jetzt wird das Gleiche wiederholt und es wird auch wieder nicht eintreffen. Wenn es schief geht sind nur die unberechenbaren Politiker , die gleichgeschaltete Presse und das Staatsfernsehen schuld. Verantwortung wird niemand übernehmen.!


Pascal Meister

06.01.2009, 21:02 Uhr

Die Info war wirklich schrecklich falsch - und so sind auch die Argumente vieler Befürworter! Denn die Schweiz kann so viele Ausländer in die Schweiz lassen, wie sie will. Also keine Rede von Verknappung von Arbeitskräften!! Der Vertrag mit der EU sorgt nur dafür, dass das Hereinlassen zur VERPFLICHTUNG wird...


Ursula Jungo

06.01.2009, 19:46 Uhr

Eigentlich sollte jeder Tv-Zuschauer informiert und an der Abstimmung mit ja dabei sein. DasTv ist nicht links, das finden nur die Rechten immer, was ja so klar ist. Eine Entschuldigung reiche nicht, mein Gott!, was wollen denn die fehlerlosen, weisswestigen Herren noch? Selber mal gut putzen vor der eigenen Haustüre!!!


Roland Peter

06.01.2009, 19:21 Uhr

Wenn ich die Post hier lese, so ist SF, letztendlich die Redaktion, viel mehr im rechten Lager. Anders lässt es sich nicht erklären, wieso der „Zensurator“ bei rechts vieles durchwinkt, bei links den Löschknopf drückt. Amüsant aber ist die Empörung betreffend der Unwahrheit. Kommt sie doch genau von denen, die die Wahrheit immer wieder verdrehen und leugnen.


Mariann Prill

06.01.2009, 19:11 Uhr

Auch wenn ich kein SVP Wähler bin, muss ich Herr Pfister zustimmen. Das Schweizer Fernsehen verkommt leider immer wieder zu einer Propagandamaschine in Richtung EU. Selten Kritik, z.B. zweifelhaften demokratischen Gebahren in den letzten Jahren seitens der EU... SF ist Gebührenpflichtig und sollte unbefangen in alle politische Richtungen sein. Ansonsten ist Gebührenpflicht nicht mehr tragbar.


Theo Bauer

06.01.2009, 18:54 Uhr

In die gleiche Rtg. geht die ständige Angstmacherei in Zusammenhang mit der Finanzkriese. Kein Tag vergeht an dem nicht das Ende der Welt herauf beschworen wird. Sei es in der Zeitung oder Fernsehen. Am Schluss heisst es dann von Seiten Arbeitgeber: Sieht her, uns geht es so schlecht! Aber im Boom haben die XMillionen gescheffelt und den Arbeiterschicht 0 Zugeständnisse gemacht. So geht's doch!


Paul Thürig

06.01.2009, 18:32 Uhr

Es wäre an der Zeit beim SF einen neuen und kompetenten Chefredaktor zu berufen.Der jetzige "68er" verliert immer öfters den Überblick über seine Ressorts.Daher die vielen journalistischen Pannen!


christoph scheidegger

06.01.2009, 18:21 Uhr

Die Einbusse der Pflegequalität ist ja bereits Tatsache und Herr Nationalrat Pfister ist glücklicherweise kein Pflegefall.


Beny Frei

06.01.2009, 18:04 Uhr

Herr Schibli, dem SF ist scheinbar ein Fehler unterlaufen, Ihnen aber auch, wenn Sie behaupten, dass die SvP begründete Angstmacherei betreibe. Die Argumente sind auch bei der SvP aus den "Fingern gezogen" und in etwa gleich verlogen. Mit Angst ködern sonst nur religiöse Sekten ihre Clientel. In der CH aber scheinbar auch politische.


Erwin Marti

06.01.2009, 17:45 Uhr

Seit längerer Zeit empfinde ich einen Linksdrall des SF. Das hat mit Menschen zu tun, d. h.es ist eine entsprechende Mannschaft am Werk. Neutralität wäre als vorgegebene Pflicht unserer Verfassung gegenüber angezeigt. Es ist ein Leichtes mit einfachen Entschuldigungen zu glauben es sei erledigt um dann wieder gleich weiterzufahren. Am Telephon bei einer Beschwerde erhielt ich eine analoge Ausrede.


primus pares

06.01.2009, 17:39 Uhr

Eine Nachrichtensendung eines öffentlichen Senders hat objektiv zu informieren. Das Schweizer Fernsehen kann das nicht. Verbesserungsvorschlag: Lasst die Deutschen unser Fernsehprogramme machen. Die Austrahlungen von ARD und ZDF zeigen wie gut gemachtes Fernseh aussieht (Bsp. Nachrichtensendungen wie Weltspiegel etc.). Genug Deutsche haben wir ja schon im Land.


Hans Marti

06.01.2009, 17:33 Uhr

Das Fernsehen und Radio geht schon lange stramm links... Und da muss man vor einer Abstimmung natürlich alles nur schwarz mahlen, und so drehen, dass alle nur eine Meinung haben dürfen... Ansonst ist man ja ein schlechter Schweizer. Muss man eigentlich noch abstimmen gehen ? Sie können unsere Stimmzettel ja gerade selber ausfüllen, wenn man selber schon keine Meinung mehr haben darf...Traurig..


Hans Fischer

06.01.2009, 17:32 Uhr

TV ist der rot-grüne Angstmacher, ganz sicher nicht die SVP. Wem hat den die SVP jemals Angst gemacht- ausser den eigentlichen Angstmacher- den Staatsabhängigen! Die SVP führt eine Kampagne für mehr Selbstbewusstsein als CH, gegen die rot-grünen Angstmacher. Gerade jetzt läuft ja wieder eine grosse Kampagne der rot-grünen um den Leuten Angst vor der AL zu machen. Dabei haben erst die Banken AP..


Alfred Christen

06.01.2009, 17:31 Uhr

Was wieder bewiesen ist, dass die Fernsehgebühren bei weitem zu hoch sind, auch wenn man humorvolle Sendungen kommentarlos absetzt. Für jede Fernsehlüge für das gewöhnliche Fernsehvollk ein nGutschein von 100 SFr.


Christian Mathys

06.01.2009, 17:27 Uhr

Was sich SF erlaubt an unlauterer Berichterstattung schreit zum Himmel. Man schaue sich nur einmal bei unseren Nachbarn ,wie über ein gleiches Thema ein völlig anderes Bild entsteht. Das SF hat neutrale Berichterstattung schon längst verlernt. Ist auch nicht anders möglich, da seit Jahren von linkem Jounalismus dominiert. Der ganze Leutschenbach gleicht einer linken Propogandamaschinerie.


Peter Gutknecht

06.01.2009, 17:26 Uhr

Selbst wenn die Personenfreizügigkeit auch mit den alten Ländern gestrichen würde: die Schweiz braucht keine Bewilligung der EU, um ausländische Fachkräfte ins Land zu holen. Das regeln wir am besten mit SCHWEIZER Gesetzen, nicht mit EU-Gesetzen. - Rumänien schaut für sich, Bulgarien schaut für sich, und unser Bundesrat tut dasselbe: er schaut für die Interessen von Rumänien und Bulgarien statt CH


Josua Studach

06.01.2009, 17:23 Uhr

Bei Informationen von 10vor10 kommt immer gut zum Ausdruck, wer oder was gut oder schlecht ist. Vergleiche ich diese Sendung mit deutschen Nachrichten, kommt mir 10vor10 wie politischer Werbespott vor. Schade!


Peter Blumenthal

06.01.2009, 17:19 Uhr

Das Problem der SVPler ist, dass sie alles was links von Blocher ist auch als links ansehen. Dass Blocher ganz weit rechts ist, übersehen sie dabei geflissentlich.


Kurt Wehrli

06.01.2009, 17:11 Uhr

Man sollte sich stets vor Augen halten, dass Europa und insbesondere die Schweiz in den Medien seit jeher einen ausgeprägten MEINUNGSJOURNALISMUS pflegt, und keinen TATSACHEN- oder FAKTENJOURNALISMUS. Wer wirklich nach Fakten und Objektivität strebt kommt nicht darum herum, sich anhand möglichst vieler Quellen (mitunter zeitraubend) selber zu informieren. Dank Internet ist das einfacher geworden.


dani meier

06.01.2009, 17:07 Uhr

Bei SF sind doch Pannen an der Tagesordnung! Versprecher, Patzer, Tonausfall, falsches Bild, Unwahrheiten etc. SF ist im Vergleich mit den anderen deutschen Sendern absoluter Spitzenreiter in dieser Sparte.


Peter Brun

06.01.2009, 17:02 Uhr

Der Auftrag an unser staatl. Fernsehen wäre eigentlich klar: basierend auf gründlichen Recherchen objektiv und ausgewogen zu orientieren. Demgegenüber steht die Realität: die vorgefassten Meinungen der Macher manchmal polemisch, dann wieder subtil an die uninformierten, da immer lesefauleren und einem differenzierten Denken abgeneigten Fernsehzuschauer zu bringen...und dies mit Konzessionsgeldern.


Daniel Landwehr

06.01.2009, 16:52 Uhr

Das Schweizer Fernsehen als "links" zu bezeichnen ist ziemlich absurd, tatsächlich sind die Beiträge doch eher wirtschaftsfreundlich. Vor jeder Tagesschau gibts eine Bösensendung und nicht eine Gewerkschaftssendung. Und "die Chefin" ist mit einem eher rechtslastigen Unternehmer "liiert" - wenn schon...


Pierre Stoller

06.01.2009, 16:47 Uhr

Wenn die Falschinformation am 29.10.2008 ausgestrahlt und bereits am folgenden Tag richtiggestellt worden ist: Weshalb kommt die SVP dann erst heute, wo der Abstimmungskampf in die Endphase getreten ist, mit – noch nicht so ganz konkreten – Forderungen an die Beschwerdeinstanz? Es ist zu hoffen, dass sich die UBI irgendwann nach dem 8.2.2009 der Sache annehmen wird...


Ben Müller

06.01.2009, 16:43 Uhr

Ach Gott, ist doch alles halb so wild. Ich habe nichts dagegen wenn man den Mitarbeitenden des SF ihre politische Gesinnung dann und wann anmerkt (egal ob links oder rechts). Mir ist das sogar lieber, denn dann kann ich die Informationen einordnen und mir eine eigene Meinung bilden. Es ist doch so, wird ein Thema ausgestrahlt das man versteht merkt man wieviele Informationen schlicht falsch sind..


Samuel Dettling

06.01.2009, 16:43 Uhr

Es ist wahrhaftig eine Schande was mit unserem Staatssender geschiet! Dauernd wird gegen die SVP gewettert, und wie im jüngsten Fall sogar bewusst Falschinformation betrieben. Hoffen wir dass die Linke nie, nie, nie and die Macht kommen wird. In anderen Ländern haben wir gesehen was für verheerende Folgen, solche Regierungen mit sich brachten (Frankreich, Deutschland...).


Heribert Mäder

06.01.2009, 16:35 Uhr

Das ist natürlich nicht eine "falsche Information" und Resultat «mangelhafter Organisation und Kontrolle der Produktion an jenem Tag». Dass SF DRS eine leicht rosa Brille aufhat und EU-phil veranlagt ist, ist ja kein Geheimnis. Unter solchen Umständen geht halt auch mal die kritische Distanz zum eigenen Produkt verloren, das ist ja klar.


walter hohl

06.01.2009, 16:32 Uhr

Die Nachrichten, ob Hauptausgabe um 19:30 oder 10 vor 10 sind leider nicht mehr objektiv. Was interessieren uns doch die vielen internen Nebenschauplätze, die mühsam breitgewalzt werden, nur um von der Realität mit aller Gewalt abweichen zu können. Und dafür bezahlen wir die fürstlichen Konzessionen.


kurt furrer

06.01.2009, 16:30 Uhr

Das Schweizer TV ist ein staatliches Fernsehen. Die MitarbeiternInnen verdienen ueberduchschnittliche Salaere. Die TV Seher muessen der Billag Millionen abliefern, wenn sie auch nicht sehen. Dies ist der Punkt eines TV Senders der DDR Alueren hat. Sozialistisches Gedankengut.........und alles ist Gut.


Werner Meier

06.01.2009, 16:23 Uhr

Oje, jetzt fühlen sich schon sensible wieder SVP-Adlaten auf die Füsse getreten. Nehmt's mit Gelassenheit: Ein Boulevardfernsehen hat nun mal die Tendenz zu süffiger Berichterstattung. Vielleicht von einem Puure-Zmorge abgeschaut?


Marc Bourgeois

06.01.2009, 16:21 Uhr

Wer 10vor10 sieht, sollte wissen, dass er rosarot-links berieselt und umerzogen wird. Schade nur, dass das mit einmalig hohen Zwangsabgaben geschieht. Zeit, das zu ändern.


Max Wartenberg

06.01.2009, 16:20 Uhr

Vom staatlichen Fernsehen erwartet man wenigstens Objektivität in den INFO-Sendungen. Es reicht schon, dass viele Programme voll sind von Hintergrundpropoganda (Beispiel Comparis beim Kassensturz). Bei den hohen Fernsehgebühren sollte eigentlich ein völlig propogandafreies Fernsehen möglich sein.


Rolf Schlumpf

06.01.2009, 16:07 Uhr

Ich empfinde das Schweizer Fernsehen weder links noch rechts. Es ist einfach schlecht und dieser Fehler zeugt davon. Okay, Falschaussagen gibts ja in allen politischen Lagern. Heutzutage gilt halt alles schneller (in diesem Fall topaktuell) zu produzieren, dafür nimmt man Fehler (in diesem Fall die falschen Infos) einfach in Kauf. Wieso sollte das beim Fernsehen anders sein, als in der Wirtschaft.


Hans Müller

06.01.2009, 16:00 Uhr

Lieber Herr Schibli: Angstmacherei ist niemals berechtigt und ein Zeichen von argumentativer Schwäche. Wenn einem die Argumente ausgehen, schürt man eben diffuse Ängste. Unabhängig ob SVP oder nicht: Das Volk braucht keine vorgefertigten Meinungen und Panikmache, sondern Fakten, Fakten, Fakten. Das sollte sich das mit Zwangsgebühren finanzierte 10vor10 mal DICK hinter die Ohren schreiben.


Marki Basler

06.01.2009, 15:51 Uhr

Hat denn noch niemand gemerkt wie SF links und falsch politisiert....... Diese Sendung mit ihren sensationslüsternen kollegen sollte schon lange abgesetzt werden wie die Köfferlisendungen am frühen Abend. Das ist doch nur noch peinlich.


Herbert Berger

06.01.2009, 15:45 Uhr

Klar muss 10vor10 korrekt berichten. Schade, dass für Parteien nicht die selben Massstäbe gelten. Man denke nur an die endlose Zahl von falschen oder gar gefälschten Statistiken, Lügen und Fehlinformationen z.B. der SVP...


Franz Meier

06.01.2009, 15:35 Uhr

Es fällt auf, der Nachrichtendienst des gebührenpflichtigen Schweizer Fernsehen ist durchsetzt mit linkslastigen innenpolitischen Beiträgen. Es wird selten direkt gelogen aber mit Halbwahrheiten im richtigen Kontext versuchen sie das Publikum bewusst oder unbewusst zu beeinfussen. . Wo bleiben die neutralen Nachrichten ohne Beimischung von qualifizierenden Eigenschaftswörtern.?


Olivier Garon

06.01.2009, 15:29 Uhr

Wie weiter mit SF? Sie berichtete über schwere Unruhen nach Wechsel in der Politik Guinea. Kontakte aus jenem Land berichteten mir von völlig anderen und ruhigen Szenen. Fakt ist, das SF mit der heutigen Entwicklung von nationalem Fernsehen nicht da steht, wo sie sein könnte. Das Produkt hat den Glanz verloren. Es geht nur noch ums Geld, nicht um die Sache.


Markus Schmidli

06.01.2009, 15:25 Uhr

Wieso wird denn eine "kurze Richtigstellung" am Schluss der Sendung verlesen? Eine Richtigstellung gehört wie in der Zeitung nicht auf Seite 35, sondern auf's Titelblatt - hier also an den Anfang der Sendung. "10vor10" glaubt sich offenbar über alle Zweifel erhaben, obwohl seit Jahren klar ist, dass ein grosser Teil der Zuschauer die Berichterstattung dieser Sendung als tendziös empfindet.


Ruedi Nützi

06.01.2009, 15:24 Uhr

Schön und gut. Dass aber Herr Pfister sich mit einer Oktobergeschichtge erst jetzt, wo der Abstimmungskampf richtig los geht, medial ins Zeug legt und sich mit dem standardmässigen pauschale "Linksverdacht" in Szene setzt hat wohl auch nicht gerade viel mit objektiver Sichtweise zu tun.


Fernando Simon

06.01.2009, 15:20 Uhr

Ich erwarte von einem Staatssender korrekt informiert zu werden. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses passierte hier nicht. Ich hatte die Sendung gesehen. Und war erstaunt wie man solche Unwahrheiten verbreiten kann. Die Korrektur sah ich auch und die war kurz gehalten und für nicht sehr informativ. Für mein Steuergeld und Billa Geld verlange ich bessere Recherchen oder ansonsten lieber nichts.


Heinrich Schibli

06.01.2009, 15:20 Uhr

@theodor Ernst Berechtigte und begründete Angstmacherei ist das, was die SVP macht. Das SF macht Angst mit Thesen, Unwahrheiten und linken Parolen, die weder Hand noch Fuss haben. Sie aber, in ihrem biblischen Alter, müssen ja keine Angst mehr haben!


Karl Lang

06.01.2009, 15:19 Uhr

Dass sich dass SF zwei weitgehend unabhängig voneinander arbeitende Redaktionen leistet, ist ohnehin fragwürdig. Man könnte auch um 22 Uhr die Tagesschau von 19.30 Uhr ein zweites Mal ausstrahlen (einfach kürzer). 10 vor 10 hat kaum einen Mehrwert gegenüber der Tagesschau. Wer ein Newsbedürfnis hat, kann auch jederzeit auf SFinfo umschalten. Dort wird ja die Tagesschau wiederholt.


Hans Adam

06.01.2009, 15:19 Uhr

Wieder die übliche dümmlichen Kommentare.Eine (angeblicher) Nachrichtensendung hat objektiv zu berichten, insbesondere als Staatsfernsehen und Empfänger von Zwangsgebühren von Menschen jeglicher politischen Couleur.10vor10 ist schon lange zu einem linken Nachrichtenmagazin verkommen.Bei jedem Beitrag merkt man, wo der Verfasser politisch steht.Die Chefin ist mit dem Gewerkschaftsführer liiert etc.


Konrad Kunz

06.01.2009, 15:17 Uhr

Herr Pfister, Sie haben es erfasst, SF betreibt konsequente EU-Beitritts Politik! Die Aussage passt mir ganz genau ins Bild der SVP. Ich würde sie aber nicht unterschreiben. SF betreibt lediglich gutes Fernsehen. Dafür bin ich bereit auch einmal eine Fehlinformation hinzunehmen, welche, im Gegensatz zu den wissentlich gestreuten der SVP, nicht nur viel rarer sind, sondern auch aufgedeckt werden.


Theodor Ernst

06.01.2009, 15:08 Uhr

Angstmacherei ist sonst doch die Sache der SVP. Wieso beschweren sich diese Herren, wenn es mal umgekehrt ist?


Frank Hofer

06.01.2009, 14:58 Uhr

Wo war denn Herr Pfisters Entruestung als es um den Lauschangriff ging?



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