4000 Franken im Monat für alle
Aktualisiert am 23.01.2012 85 Kommentare
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Das Stimmvolk soll an der Urne über die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne entscheiden. Die Gewerkschaften haben heute bei der Bundeskanzlei die Initiative «für den Schutz fairer Löhne» mit über 110'000 Unterschriften eingereicht.
Wer Vollzeit arbeitet, soll davon auch leben können, verlangen die Initianten. Dies sei aber immer seltener der Fall, beanstandet der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) in einer Medienmitteilung von heute. Der Druck auf die Löhne habe in den letzten Jahren immer mehr zugenommen, während die Lebenskosten steigen.
GAVs sollen gefördert werden
Um ihr Ziel zu erreichen, wollen die Arbeitnehmerverbände mit ihrem Volksbegehren Gesamtarbeitsverträge (GAV) fördern. In diesen soll unter anderem ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde festgelegt werden.
Kritisch sei vor allem, dass nicht in allen Branchen ein kollektiver Arbeitsvertrag gelte. «Der Schutz der Löhne weist grosse Lücken auf», schreibt der SGB.
Vor allem Frauen betroffen
60 Prozent der Beschäftigten in der Schweiz seien nicht einem GAV unterstellt. Insbesondere im Verkauf, in der Industrie, in der Haus- und Landwirtschaft seien die Löhne nicht geschützt.
Dies habe negative Folgen auf das Einkommen: 400'000 Menschen – zwei Drittel davon sind Frauen – verdienen gemäss dem Gewerkschaftsbund weniger als 4000 Franken im Monat. Diese Lohnuntergrenze solle durch die Initiative nun festgelegt werden.
(mrs/sda)
Erstellt: 23.01.2012, 14:02 Uhr
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Ein Mitarbeiter der keinen Lohne erhält, der zum Leben reicht geht zum Sozialamt und lässt sich von diesem gewisse Leistungen bezahlen. Das Unternehmen kann aber gleichzeitig Millionengewinne an seine Aktionäre ausschütten d.h. in meinen Augen begeht ein solches Unternehmen Sozialhilfebetrug zu Lasten der Steuerzahler. Antworten
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