AKW-Gegner demonstrierten lautstark, aber friedlich
Von Tobias Ochsenbein, Jonathan Spirig. Aktualisiert am 22.06.2011 184 Kommentare
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Nach der überraschenden Camp-Räumung am Dienstagmorgen riefen die AKW-Gegner für den Dienstagabend bereits zu einer Demonstration auf. Um 19 Uhr versammelten sich bei der Reithalle gegen 200 Personen, darunter mehrere Familien, für die Kundgebung.
Im Innenhof der Reitschule wurden mehrere Zelte aufgebaut. Die Wut der Demonstrierenden scheint sich vor allem gegen Stadtpräsident Alexander Tschäppät zu richten. Mehrere Teilnehmer haben Plakate dabei, die keinen anderen Schluss zulassen. Was die Demonstranten heute Abend noch vorhaben, ist um 19.15 Uhr noch unklar. Vorerst wurde Musik gehört, gegessen und rege diskutiert.
Friedlicher Umzug durch die Innenstadt geplant
Wie eine Aktivistin gegenüber Bernerzeitung.ch mitteilte, wollen die Demonstranten um etwa 19.30 Uhr in Richtung Bahnhof losmarschieren. Der Umzug soll durch die Innenstadt zum Rathaus und schliesslich vor das Bundeshaus führen. Die Organisatoren der Demonstration hatten zu einer bunten und friedlichen Demo aufgerufen, weil nur dies ihren Anliegen nütze.
Die Auflösung des Camps sei kein Grund, mit dem Protestieren aufzuhören, man bleibe am Ball. Wie angekündigt machten sich die AKW-Gegner anschliessend auf den Weg in Richtung Innenstadt. Parolen wie «Weg, weg, Mühleberg» und «Nie mehr AKW» waren zu hören.
Picknick soll weiter stattfinden
Auf dem Kornhausplatz machten die Demonstranten einen kurzen Zwischenhalt. Es wurden Reden gehalten, die sich mehrheitlich gegen den Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät richteten. Ihm geben die AKW-Gegner die Schuld, dass das Camp vor der BKW in der Nacht auf Dienstag abgebaut wurde. Bis um 20.20 Uhr gab es noch keine Zwischenfälle zu vermelden.
Die Demonstration blieb bis zum Schluss friedlich und löste sich gegen 21 Uhr auf dem Bundesplatz auf. Die Veranstalter kündigten aber bereits für Donnerstag um 18 Uhr die nächste Demonstration an. Zudem soll das Dienstags-Picknick auch in Zukunft stattfinden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 21.06.2011, 22:14 Uhr
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184 Kommentare
Recht so. Endlich.
«Wir haben niemals mit einer Aktion dieser Art gerechnet». Von wegen. Bei solchen Aktionen muss man doch damit rechnen. Jetzt sind die armen schockiert. Vermutlich lässt man die Aktivisten nun noch ein CareTeam betreuen.
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Schweiz
Familie, Beruf und Studium
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