Affäre Qadhafi: «Je mehr man redet, umso mehr riskiert man»
Aktualisiert am 24.08.2009 6 Kommentare
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Über das Schicksal der beiden Schweizer Geiseln gibt es keine Neuigkeiten. Nach der Sitzung beantwortete Merz keine Medienfragen. Auch APK- Präsident Geri Müller (Grüne/AG) zeigte sich nicht sehr gesprächig.
«Je mehr man redet, umso mehr riskiert man, die Rückkehr der Geiseln aus Libyen zu gefährden», sagte Müller. Die APK wolle den Ausgang der Affäre abwarten, bevor sie zur Analyse und Kritik übergehe.
Die Lage würde schwierig
Ob die beiden Schweizer heimkehren könnten, sei noch offen, sagte Müller. Aber es gebe Anlass zu Hoffnung. Die Freilassung auf den 1. September bleibe möglich. Die Frage, was geschehe, wenn die Schweizer Libyen nicht verlassen könnten, bleibe offen. Die Lage würde schwierig.
Die Mitglieder der APK hätten dem Bundespräsidenten «mehr oder weniger harte» Fragen gestellt, berichtete Müller. Es habe Kritik an dem vom Bundesrat nicht abgesegneten Vorgehen von Merz gegeben. Es sei aber auch eine gewisse Dankbarkeit für die Hilfsoperation geäussert worden.
Merz habe der APK den Verlauf seines Besuchs in Tripolis und die Unterzeichnung des Vertrags erklärt, sagte Müller. Der Bundespräsident kenne die Region und die Art und Weise, wie dort verhandelt werde. (sam/sda)
Erstellt: 24.08.2009, 16:50 Uhr
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6 Kommentare
Es braucht sehr viel Grösse um sich klein zu machen, besonders bei einem Wichtigtuer wie Qadhafi. Man muss den Nutzen sehen. Die Schweiz bleibt und ist ein angesehenes Land, da wird auch der Kniefall von Herr Merz nichts daran ändern. Wen kümmert da schon, die paar Worte der Entschuldigung, hinter denen wohl kein Ernst gemeintes Wort steht, sondern die einzig und allein Mittel zum Zweck sind. Antworten
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