Schweiz

Agglo-Parlament wählt Agglo-Bundesrat

Wenn am Mittwoch die Bundesversammlung über die Zusammensetzung des Bundesrats entscheidet, spielen die Parlamentarier aus den grössten Schweizer Städten eine untergeordnete Rolle.

«Der Geist der Abschottung»: Wo die National- und Ständeräte wohnen.

«Der Geist der Abschottung»: Wo die National- und Ständeräte wohnen.

Umfrage

Welche Partei wird bei den Bundesratswahlen am Mittwoch einen Sitz verlieren?

Keine. Es bleibt bei der bisherigen Zusammensetzung

 
38.7%

FDP

 
32.0%

BDP

 
13.6%

CVP

 
0.4%

SVP

 
9.2%

SP

 
6.1%

3203 Stimmen


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Bundesratswahl 2011

Bundesratswahl 2011
Am 14. Dezember 2011 wählt die Bundesversammlung den neuen Bundesrat. Diese Personen stehen dabei im Zentrum.

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Seinen Studenten sage er immer, die Schweiz sei «der Prototyp einer Konsensdemokratie – alle werden in die Entscheidungen mit einbezogen». Wenn Daniel Kübler, Politologieprofessor an der Uni Zürich und am Zentrum für Demokratie Aarau, die Landkarte der Schweiz mit den Wohnorten der 246 Parlamentarier betrachtet, sieht er sich bestätigt: «Wo die Bevölkerung wohnt, ist sie im National- und Ständerat entsprechend vertreten. Umgekehrt sorgt die Aufteilung in kantonale Wahlkreise dafür, dass kein Landesteil vergessen geht.»

So heil, wie sie sich auf den ersten Blick präsentiert, ist die Schweizer Politlandschaft freilich nicht. Laut Kübler weist eine Studie aus einem seiner Forschungsseminare unserem Politsystem drei gravierende Schwächen nach, die sich nach den jüngsten Parlamentswahlen noch akzentuiert haben:

  • Die landwirtschaftlichen Lebenswelten sind im Parlament deutlich übervertreten.
  • Der Anteil der Parlamentarier, die in Kernstädten leben, nimmt kontinuierlich ab.
  • Dafür leben immer mehr und überproportional viele Parlamentarier in Agglomerationsgürteln.

Daraus folgert Kübler: «Was den Einfluss auf politische Entscheidungen angeht, sind die Kernstädte gegenüber den Agglomerations- und Landgemeinden in den Räten klar benachteiligt.»

Ein Bundesrat vom Land

Die anstehenden Bundesratswahlen machen deutlich, dass die Präsenz der Agglo-Politiker auch in der Landesregierung übermächtig ist. Ein Jahr nach dem Rücktritt des Städters Moritz Leuenberger (SP, Zürich) scheidet mit Micheline Calmy-Rey (SP, Genf) die letzte urbane Repräsentantin aus. Simonetta Sommaruga (SP) hat nur bedingt grossstädtisches Flair; sie wohnt in der Berner Vorortgemeinde Köniz im Ortsteil Spiegel mit 4500 Einwohnern. Ähnliches gilt für Didier Burkhalter (FDP) aus Neuenburg, das auf der Liste der grössten Schweizer Städte erst an 17. Stelle erscheint.

Alle andern Bundesräte – die amtierenden wie die offiziell portierten – wohnen in kleineren Agglomerationen oder im Falle von Doris Leuthard (CVP, Merenschwand AG) oder Hansjörg Walter (SVP, Wängi TG) gar auf dem Land. Weil in der Vereinigten Bundesversammlung nur rund 22 Prozent der Parlamentarier aus den fünf grössten Städten Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne kommen, liegt der Schluss nahe: Übermorgen Mittwoch wählt ein Agglo-Parlament einen Agglo-Bundesrat.

«In dieser Umgebung gedeiht der Geist der Abschottung besser»

Laut dem Politikwissenschafter Kübler dürfte sich diese Konstellation auf die konkrete Alltagspolitik auswirken. Er erwähnt das Thema Raumentwicklung, wo das langjährig praktizierte Giesskannenprinzip die Zersiedelung des Landes begünstigt habe. Das neu gewählte Parlament werde sich «kaum dafür erwärmen können, die knapper werdenden Mittel auf Gross-Agglomerationen wie Zürich, Basel und Genf zu konzentrieren». Schliesslich lebe die Mehrheit der Politiker in Klein-Agglomerationen und müsse Rücksicht auf ihre Wähler nehmen.

Ähnliches gelte für die Öffnung gegenüber Europa. In grossen Städten wohnhafte National- oder Ständeräte seien tendenziell eher links und damit kosmopolitischer eingestellt. Die Mehrheit der bürgerlichen Parlamentarier lebe dagegen in einem Umfeld mit tiefer Bevölkerungsdichte, lockerer Bebauung und hohem Wohneigentumsanteil: «In dieser Umgebung gedeiht der Geist der Abschottung besser.»

Moderne Probleme sind den Ratsmitgliedern fremd

Kübler will den Parlamentariern die Kompetenz in urbanen Fragen keinesfalls pauschal absprechen: «Man kann auch auf dem Land wohnen und über entsprechendes Wissen verfügen.» Komme dazu, dass «der Wunsch der Bevölkerung nach einer lösungsorientierten Politik angesichts grosser Probleme wie der Eurokrise oder dem starken Franken zugenommen hat». Das müssten die Parlamentarier ernst nehmen, wenn sie wiedergewählt werden wollten, «egal wo sie wohnen». Die Stärkung der politischen Mitte bei den jüngsten Wahlen habe das deutlich gezeigt.

Wie gross die Diskrepanzen zwischen dem Volk und seinen politischen Vertretern nach wie vor sind, hatte sich schon vor Jahresfrist in einer Wohnortsanalyse des «Tages-Anzeiger» gezeigt. Danach lebt der durchschnittliche National- und Ständerat in einem Einfamilienhaus ausserhalb der Kernstädte. Er repräsentiert weniger das Volk der Mieter als die Minderheit der Eigenheimbesitzer. In seiner engeren Umgebung trifft er weniger Ausländer als in durchschnittlichen Gemeinden. Vor allem die bürgerliche Ratsmehrheit lebt weitab der grossen Schweizer Städte in einer tendenziell heileren Welt.

Was der TA damals folgerte, gilt auch für das neue Parlament und den neuen Bundesrat: «Die modernen Probleme des Landes wie kulturelle Spannungen, Lärm, Verkehr, Umweltverschmutzung oder steigende Mieten sind der Mehrheit der Ratsmitglieder aufgrund ihres Wohnorts eher fremd.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.12.2011, 17:16 Uhr

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81 Kommentare

Hans-Peter Meier

14.12.2011, 10:01 Uhr
Melden

Der Witz des Tages: Prof. Kübler bedauert, dass im Bundesrat keine Urbaniten mehr da sein werden, sondern nur noch Agglotrottel und Landtölpel. Dabei haben die urbanen Bundesräte, z. B. Moritz und Michèle wohl nie in der Stadt gewohnt - Moritz im Doldertal in der Villa. Dies sind die wichtigsten Nichtorte der Schweiz: Gähnende Leere und Arroganz, große Reden keine Substanz. Antworten


Antonios Palaskas

13.12.2011, 00:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Agglo stellt eigentlich ein räumlich-organisatorisches Phänomen dar, welches eins zu eins die Kultur der heutigen gesellschaft wiederspiegelt. Seit der Moderne hat man mit mehr Luft, Licht und Auto versucht sein Leben in den Griff zu bekommen - Die Agglo ist nun das Resultat! Weder richtig Stadt noch richtig Land....eben nur Agglo, die uneffizienteste räumliche organisation die es gibt. Antworten


Jan Flückiger

12.12.2011, 21:21 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Was mir nicht einleuchtet: Herr Maillard soll ein Verrreter der Städte sein, weil sein Arbeitsort Lausanne ist? Dann wäre ja jeder Zürcher, Berner oder Luzerner Regierungsrat aus dem Hinterland auch ein Städter... Und Bundesräte sowieso, ihr Arbeitsort ist ja Bern. Zudem ist wohl Simonetta Sommaruga aus Köniz noch etwas näher an der Stadt als Herr Maillard aus Remaufens.... Antworten


Silvan Stampfli

12.12.2011, 17:43 Uhr
Melden 2 Empfehlung

In den fünf grössten Städten wohnen ziemlich genau1 Mio Menschen, das entspricht ca. 13 % der Schweizer Bevölkerung. Da sind diese Orte mit 22 % der Parlamentarier in Wirklichkeit übervertreten. Antworten


Marcel Meier

12.12.2011, 16:31 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@René Staubli: Ich finde Ihren Artikel ausgesprochen interessant, meiner Meinung nach hat er viel Wahres. Am Besten zu sehen an folgendem Beispiel: Die letzten und zum Teil hochemotionalen Volksabstimmungen wie zum Beispiel die Ausschaffungsinitiative oder aber auch die leidige Geschichte um die Minarette wurden nicht in den betroffenen Städten verloren, nein, abgelenht wurde sie auf dem Land. Antworten


will williamson

12.12.2011, 11:49 Uhr
Melden 15 Empfehlung

"Die LANDWIRTSCHAFTLICHEN Lebenswelten sind im Parlament deutlich übervertreten." Unklar ist, was die in den Vorstädten oder Dörfern wohnenden Parlamentarier mit der Landwirtschaft zu tun haben. Was den Einfluss der Bauernschaft angeht, die noch etwa 2 - 3% der Gesamtbevölkerung ausmacht, stimmt die Aussage aber schon. Dank einflussreicher Lobby und konsequenter Interessenvertretung. Antworten


Hanspeter Flückiger

12.12.2011, 11:31 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Lustiger Artikel, Herr Staubli. Den Fokus auf die Städte zu legen ist in der Schweiz genau so sinnvoll, wie die Wirtschaftspolitik der Schweiz nur auf die grössten Unternehmen auszurichten, obwohl über 90% der Wirtschaftsleistung durch KMU's erbracht wird. Zudem ist das Wahlsystem des Nationslrates genau so ausgelegt, dass bevölkerungsreiche Kreise mehr Vertreter senden können, was auch getan wird Antworten


Niklaus Vogler

12.12.2011, 11:30 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Die meisten SP-Politiker machen keine Arbeitsplätze. Diese Kreise wollen doch immer mehr Studenten aus DE und der EU in die Schweiz holen. P. Hartmeier ex-TA-Chefredaktor hat ein mal das Arzt-Moratorium sowie die Zulassung der vielen deutschen Aerzte in der Schweiz kritisiert. Wieso sind die KK-Prämien in den urbanen Gebieten am höchsten? C.Mauch kommt aus der Agglo u. dem ,in ZH ,"geliebten" AG. Antworten


Arnold Ganz

12.12.2011, 10:31 Uhr
Melden 14 Empfehlung

René Staublis Kommentar zur Zusammensetzung unseres Parlamentes überzeugt wenig. Auch wenn er auf den Erkenntnissen eines Politologie-Professors (Kübler) basiert. Mit Äusserungen, wie "Geist der Abschottung" oder "Moderne Probleme sind den Ratsmitgliedern fremd", werden Probleme insinuiert, welche in der Bevölkerung wohl kaum so empfunden werden. Eine sehr spezifische wie überflüssige Studie, Antworten


Marcel Zürcher

12.12.2011, 15:23 Uhr
Melden 4 Empfehlung

@Stratz, Wer von bildungsfernen (cooles Wort) Menschen in der Agglo spricht, sollte eventuell A die eigene Bild und und B die eigene Kinderstube nochmals überdenken. Beides scheint mir bei ihnen angebracht.


Arnold Ganz

12.12.2011, 14:12 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Lieber Herr Stratz, es gibt wohl kaum ein Thema in der CH, ohne dass sofort CB als Strippenzieher dahinter vermutet wird. Viel mehr als CB, stört mich die "linksintellektuelle" Überheblichkeit mit ihren standardisierten Begriffen, wie eben wieder die "bildungsferne Anhängerschaft" u.s.w.. Kritik kann angebracht werden, ohne den Gegner durch die vermeintliche, eigene Überlegenheit herabzusetzen.


Gerold Stratz

12.12.2011, 11:19 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Lieber Herr Ganz, die SVP unter dem Diktat von C. Blocher u. seinem
"Klüngel", betreibt, weitgehend aus Eigennutz, eine Abschottungspolitik,
wie man dies in keinem demokratischen Staat auf dieser Welt sonst
noch findet. So lange der Neo-Nationalrat, Milliardär, "Medienmogul", usw.,
das Sagen hat, wird dies auch so bleiben. Die z.T. "bildungsferne"
Anhängerschaft, in der Agglo, ist zufrieden!


Andreas M Müller

12.12.2011, 11:09 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Nein, zumindest einer nicht unerheblichen Anzahl Parlamentarier scheinen diese Probleme wirklich fremd, bzw. sehen Probleme wo keine sind. Wie erklären Sie sich ansonsten, dass Städte immer viel ausländerfreundlicher stimmen als Agglo/ Landgemeinden, in denen es definitiv im Schnitt einen viel tieferen Anteil ausländischer Wohnbevölkerung als in den Kernstädten hat? Warum stimmen Städte eher links


Thomas Niedermann

12.12.2011, 10:25 Uhr
Melden 10 Empfehlung

Wieso stimmt doch, ca. 1/6 der Schweizer Bevölkerung wohnt den aufgezählten Städten und auch 59 Parlamentarier wohnen dort. Stimmt doch die Verteilung! Antworten


Peter Steiner

12.12.2011, 10:17 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ich möchte fast wetten, dass, wer solchen Blödsinn in einem Artikel zusammen docktert, bestimmt auch an einer bekannten Hochschule in St. Gallen studiert hat. Geht doch vernünftig arbeiten, dann könnt ihr euch auch ein Häuschen auf dem Land kaufen. Immer dieser grenzenlose Neid auf Wohlhabendere kotzt mich langsam an. Und klar, nur die Städter verstehen was von der Welt. Lachhaft. Antworten


Christian Weber

12.12.2011, 10:05 Uhr
Melden 23 Empfehlung

"Urbane" Bildungsbürger sind nicht notwendigerweise gescheit, d.h. fähig zu eigenständigem Denken. Viele Bildungsbürger glauben was ihnen mal eingetrichtert wurde und was in den Mainstream- und Monopolmedien verkündet wird. "Bin ich gegen die SVP, so bin ich bei den Intelligenten dabei”.... Antworten


Alain Burky

12.12.2011, 10:01 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ich habe ein paar Jahre, als "petit Suisse", in der Grossstadt (Paris) gewohnt.
Dort haben die "urbanen Pariser" ein viel entspannteres Verhaeltnis (trotz groesserem Pendler-Problem) zur Agglo- oder Landbevoelkerung.
Sie wissen, aus Erfahrung, dass ohne diese Leute in Paris nichts, aber auch gar nichts, geht ...
Antworten


Jürg Schmid

12.12.2011, 09:57 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Darum haben die St. Galler jetzt einen Ständerat mit Wohnsitz in der Stadt gewählt statt einen aus dem sehr ländlichen Toggenburg. Antworten


Andy Brand

12.12.2011, 09:54 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Die oberste Priorität für die $VP ist, die 'Gerechtigkeit' wieder herzustellen; Alle Erb-Skandale, jedes Hin-und-her, jede Unwissenheit ist Täuschung und hat nur eines zum Ziel: Die Abwahl von EWS. Die Konkordanz ist ein schöner Vorwand. Antworten


Stefan Studer

12.12.2011, 12:32 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@Jörg Oberli: Ich fürchte Sie haben die Pointe des $ im Kommentar von Herrn Wyss nicht erkannt. Vermutlich wollten Sie Herrn Andy Brand deswegen tadeln.


Ernst Pauli

12.12.2011, 12:03 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Herr Oberli. Aha, das $ ist abgedroschen? Das sieht man wieder bei der Blocher-Mauschelei mit der Basler Zeitung. Wer mit Geld versucht und Schweizer zu kaufen darf sich nicht ärgern, wenn das $ in der Partei seine Berechtigung findet. Ich finde, die $VP gehört in die Opposition, damit sie sich endlich vom Blocher-Klünger befreien kann und wieder demokratisch wird. Kein Streit mit der Mehrheit.


Jörg Oberli

12.12.2011, 11:11 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Herr Thomas Wyss: Wissen Sie eigentlich, dass das "$" mittlerweilen abgedroschen und ziemlich dämlich wirkt?


Thomas Wyss

12.12.2011, 10:08 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Ich habe Ihren Beitrag mehrmal$ gele$en und komme zum immer gleichen $chlu$$; Ihr Kommentar hat nichts mit dem Artikel zu tun. Können $ie mir erklären, wie$o $ie Ihren Kommentar verfa$$t haben? Abge$ehen davon, da$$ Ihr Ha$$ auf die $VP grenzenlo$ zu $ein $cheint.


Hans Erb

12.12.2011, 09:30 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Wäre es besser, wenn wir viel studierte Städter im NR hätten? Genau solche Leute - die noch nie Erde an den Händen hatte, die noch nie einen Baum gepflanzt haben und die immer noch denken unsere Kühe sind violett ... NEIN DANKE. Antworten


Andreas M Müller

12.12.2011, 10:46 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Genau Herr Erb, die ach so theoretischen Akademiker im Elfenbein-Turm. Sie täuschen sich, wenn Sie das Gefühl haben diese Leute arebiten nicht "richtig" oder leben von "unseren" Steuern. Ist Ihnen schon mal eingefallen, ass genau diese Leute vielviel mehr Steuern bezahlen als all die ach so hochgelobten Büezer, die eben verstanden haben, wie's läuft?


Aellig Franz

12.12.2011, 09:27 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Habe selten einen dümmeren Artikel gelesen. Dieses ewige Stadt gegen Land des Tagi ist ja so was von daneben. Man könnte meinen, die Intelligenz wohne nur in den Städten. Was fordert ihr nun? Quoten für die Städte? Wenn ihr euch untervertreten fühlt, dann geht doch einfach wählen oder stellt intelligente Kandidaten auf! Antworten


Eugen Fischer

12.12.2011, 09:24 Uhr
Melden 6 Empfehlung

In unserem Bauern und Suventionsstaat, haben wwir doch ein weitergehendes Problem. Das Schoggitalerimages zeichnet sich noch immer ab, denn die grossen Städte haben die grossen Probleme, die sowieso niemend so richtig angehen will, und aus parteistrategischen Gründen, auch keinerlei Innovationen, somit einfliessen können. Der Zahn der Zeit wird in der CH folglich eher ausser Kraft gesetzt. Antworten


Albert Brüllmann-Junker

12.12.2011, 09:04 Uhr
Melden 31 Empfehlung

Lieber Stadtzürcher. Wir in der "Agglo" haben kein Problem mit unserem Wohnort. Ungleich den Städtern definieren wir unser Selbstvertrauen sowie unsere 'Coolness' nicht über unser Domizil. Auf die völlig überrissenen Mieten, die schikanöse Behandlung der Autofahrer inkl. künstlich erzeugtem Parkplatzmangel verzichten wir gerne - genauso auf die rot-grüne Stadtregierung. Beste Grüsse aus Schlieren. Antworten


Andreas Meier

12.12.2011, 09:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Lieber Agglo. Es sei denn, das Wohnortoberhaupt sage in einer Fernsehsendung, dass es kein Problem mit dem Wohnort gäbe. Dann wird er kurzerhand weggemobbt. Es lebe die Selbstwahrnehmung.


Martin Pfister

12.12.2011, 09:52 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Egomanie und Agglomanie in Perfektion! Ein Plädoyer für die Errichtung von Stadtmauern... ...Grüsse aus (rot-grün) Basel!


Alain Burky

12.12.2011, 09:44 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Kuenzler:
Und was essen Sie ?
Produkte, die Migros oder Coop macht ...


Karl Lehmann

12.12.2011, 09:34 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Dem urban geprägten Journi, dessen geistiger Horizont zwischen Opern- bzw. Ernst-Nobs-Platz beschränkt ist, dürfte diese feststellung doch etwas überraschen.


Johannes Künzler

12.12.2011, 09:17 Uhr
Melden 14 Empfehlung

und wo arbeiten Sie?


Alain Burky

12.12.2011, 08:59 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Langsam waechst mein Verstaendnis fuer Leute, die sich Volkszaehlungen/Befragungen verweigern.
(Ich habe bis jetzt diese Formulare immer schoen brav ausgefuellt).
Man gebe mir eine Datenbasis - und ich mache euch eine Statistik -
wie es euch gefaellt ...
Antworten


Markus Muster

12.12.2011, 08:59 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Geist der Abschottung? Toll, der Tagi weill offenbar auf Teufel komm raus, immer mehr internationale Verträge, die letztlich unabsehbar kosten, ohne erkennbare Vorteile. Das zeigt sich beim Abkommen, das das Studium in der Schweiz z.B. für Polen ohne weiteres ermöglicht. Wer möchte denn von hier in Polen studieren? Das sind einseitige Abkommen, die uns nur Kosten bringen, aber keine Vorteile. Antworten


Alain Burky

12.12.2011, 08:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

Wenn sich in der Schweiz nur noch die 5-6 groessten Staedte als Stadt definieren (duerfen);
ist das nicht auch eine "Herabwuerdigung" der kleineren Staedte und Staedtchen ?
Antworten


Alain Burky

12.12.2011, 09:54 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@arjuna:
Dann liegt das vor allem am Wahlverhalten dieser urbanen Bevoelkerung.


david arjuna

12.12.2011, 09:40 Uhr
Melden 11 Empfehlung

darum geht es ja nicht, herr burky, es geht darum, dass die grossstädte offensichtlich nicht adäquat in der bundesversammlung vertreten sind und bestimmte parlamentsentscheide aus der optik der vororte und ländlichen "idylle" der eigenheimbesitzer getroffen werden. damit erscheinen mir als grosstadtbewohner gewisse antiurbane parlamentsentscheide in völlig neuem licht.


Leo Nauber

12.12.2011, 08:32 Uhr
Melden 13 Empfehlung

In den wirtschaftlich bedeutenden Kernstädten und nächsten Regionen (z.B: Goldküste) leben halt auch vor allem ausländische und CH Mutlimillionäre, die sich kaum um die Wahlen kümmern. Die ziehen sich lieber in private Kreise wie Lions, Rotary usw. zurück und motzen bestenfalls über die Aktionen der Politiker. Diesen "Sachverhalt" müsste man halt auch mal - auf Kosten der Millionäre - untesuchen. Antworten


Romeo Study

12.12.2011, 08:32 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Noch interessanter wäre ein Untersuch, wie viele Parlamentarier der Sache wegen und um dem Land zu dienen,
in Bern weilen. Leider scheint es so, dass es Vielen von ihnen nur um das willkommene Zusatzeinkommen geht.
Was es, jetzt mehr denn je, brauchen würde, wäre die besten Köpfe in der Schweiz für den Bundesrat, den National- und den Ständerat zu finden. Davon sind wir weit entfernt.
Antworten


Peter Burkard

12.12.2011, 08:21 Uhr
Melden 33 Empfehlung

Blick-Niveau unterboten ... bravo. Gähn. Next. Antworten


Markus Schaub

12.12.2011, 08:19 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Die fünf grössten Städte haben zusammen ca. 1 Mio. Einwohner (ca. 13% der Schweizer Bevölkerung), stellen jedoch 22% der Parlamentarier. Wo genau ist hier nun das Problem? Antworten


adrian wehrli

12.12.2011, 09:43 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Hallo? Seit wann soll ein Artikel einen Informationsgehalt haben? Emotionen schüren und Unterhalten, Inhalt ist ja so von Vorgestern. Die Journis haben ja auch nur 10 Minuten Zeit etwas zusammenzuflicken um den Platz zwischen den Werbungen auszufüllen, und schon gehts weiter zum nächsten Klick.


Marcel Zürcher

12.12.2011, 09:40 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das mag gemäss Schweizer Gärtchendenken zutreffen.In Tat und Wahrheit ist der Einfluss einer Stadt aber weit grösser.Der erste Ring um eine Stadt, z. Bsp. Limmattal, Glatttal, Wehntal in ZH steht ganz klar unter dem Einfluss der Stadt.Man muss endlich wegkommen von diesem Grenzdenken und die Sache ein wenig im grösseren Rahmen sehen.Nur schon der Verwaltungsaufwand in jedem Kaff ist Geldverlochung


Pascal Meister

12.12.2011, 09:13 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Das ist korrekt und ein grosser Mangel des Artikels, eigentlich eine völlige Fehlinformation!!! Wobei, wenn ich die obige Karte anschaue, stammen ja 59 von 246 Parlamentariern aus den 5 Städten, das sind sogar 24%.


Walter Boshalter

12.12.2011, 08:16 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Die genannten Städte mit zusammen ca. 1 Mio. Einwohnern sind mit 22% Parlamentsvertretung genau gesagt überrepräsentiert. Und auch der konkordanteste Bundesrat hat Zeiten erlebt, wo Untervertretung vorgekommen ist (aktuell SVP). Ein klassisches Scheinproblem à la Suisse. Antworten


Clarissa Imboden

12.12.2011, 09:57 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Herr Jens Fischer: Und zum Hundertsten Mal: Gähn!!!! Eine neue Platte bitte..., so einfältig kann doch niemand sein...?


Andreas M Müller

12.12.2011, 09:55 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Herr Fischer, Sie haben ja so recht. Es ist doch immer wieder faszinierend aber auch ernüchternd wie schlecht das Gedächntnis der SVP-Anhänger ist. Dass diese , wie auch Herr Wöllner, die Wahrheit nicht wahrhaben wollen sit schon sehr bedenklich.


Andy Wöllner

12.12.2011, 09:13 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Jens Fischer: Ihren mittlerweile einfältig gewordenes Argument können Sie nun endgültig im Kehricht deponieren. Ihr SVP-Hass in Ehren, aber deswegen BDP-blind zu werden, ist völlig deplatziert. Diese kleine Partei der beleidigten Leberwürste beweist allein schon durch ihre Taktiererei mit der stets röter werdenden CVP, dass sie kein Format hat. Just hier ist EWS zu Hause - nicht in der SVP !


Jens Fischer

12.12.2011, 08:59 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Und zum Hundertsten Mal: Die SVP hatte ihr Parteimitglied (EWS), das von der vereinigten Bundesversammlung als SVP Vertreterin gewählt worden ist, aus der SVP ausgeschlossen. Auf Eigenen Wunsch, ohne Not. Das ist ein Parteiinternes Problem. Die SVP hat ihre beiden Bundesräte, die Ihnen zusteht. Auch durch mehrfaches Erwähnen wird es nicht wahrer, dass die SVP unter vertreten ist.


Cornelis Bockemühl

12.12.2011, 08:12 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Es gibt jede Menge andere Ungleich-Vertretungen: Die Gutverdienenden sind z.B. massiv übervertreten, oder die Juristen gegenüber anderen Berufsgruppen, oder Hausbesitzer gegenüber Mietern, usw. usw.. (Um einmal nicht das Thema Männer/Frauen zu erwähnen - was hier sowieso "automatisch" dazu gehört...). Und es soll keiner sagen dass das keine Konsequenzen hat! Antworten


Willi Ammann

12.12.2011, 12:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@C.Bockemühl,haben sie Hausbesitzer mit Hausbesetzer verwechselt.
die sind in den Städten sicher übervertreten.Das ständige Ausspielen Stadt gegen Land schadet dem inneren Zusammenhalt der Schweiz.Wer noch nicht gemerkt hat dass Jeder auf Jeden angewiesen ist hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.


Philippe Müller

12.12.2011, 08:11 Uhr
Melden 7 Empfehlung

der wortlaut und die schlussfolgerungen der studie würden im detail interessieren. ich ziehe aus dem artikel, dass der wohnort auf die politische ausrichtung und die interessen wirkt. wieso sollte alleine der wohnort dies beeinflussen? die studie wäre dann nicht stringent. ist nicht genauso, wenn nicht noch stärker, der arbeitsort verantwortlich für die politische persönlichkeit? Antworten


Mike Graf

12.12.2011, 08:10 Uhr
Melden 28 Empfehlung

Wir Deppen vom Lande.....ein Lächeln überkommt mich, haben doch genau wir Deppen den EU-Beitritt verhindert. Bitte. Antworten


Stefan Meili

12.12.2011, 10:55 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Steiner, na ja die Schweiz hat aus meiner Sicht wirtschaftliche Probleme z.B. starker Franken etc. Bitte googeln sind den Unterschied zwischen EWR und EU. Fakt ist mit dem EWR würde es uns besser gehen.


Peter Steiner

12.12.2011, 10:29 Uhr
Melden 8 Empfehlung

@Stefan Meili
Es ist Ihnen aber schon klar, dass die Schweiz überhaupt keine wirtschaftlichen Probleme hat, eben gerade weil wir nicht in der EU sind. Es gibt kaum ein Land auf der Welt, dass es so schön hat wie die Schweiz. Und mit der EWR Abstimmung haben wir den EU Beitritt verhindert. Danke an unsere Wähler in der Agglomeration und Danke an Herrn Dr. Blocher. EU - NIE !


Peter Schüppi

12.12.2011, 08:54 Uhr
Melden 8 Empfehlung

lieber mike - dies ist selbsterkenntnis


Hannes Walther

12.12.2011, 08:48 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Eben


Stefan Meili

12.12.2011, 08:40 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@Graf; Tatsächlich Depp, denn die Schweiz hat nie über den EU-Beitritt abgestummen sondern nur über den EWR Beitritt. Diesen hat das Land verhindert, deshalb die momentanen wirtschaftlichen Problemen.


marcel steiner

12.12.2011, 08:10 Uhr
Melden 22 Empfehlung

da muss jemand extrem frustriert sein! einfach lächerlich, als würden wir in der steinzeit leben, wo kein information und mobilität möglich ist. Antworten


Daniel Graber

12.12.2011, 07:39 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Lieber Herr Staubli, entfernen Sie bitte diesen Artikel wieder - er hat weder Relevanz, noch bietet er eine Diskussionsfläche! Solange "Agglo" mir "Aggro" verwechselt wird, scheint er eh nicht verstanden worden zu sein! Vielen Dank! Antworten


nick buri

12.12.2011, 07:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Landwirte sind Multifunktional und wohl die Beste alternative in der heutigen Zeit. Antworten


Peter Schmid

12.12.2011, 07:35 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Die im Winde verwehte Felsberger Politikerin hat im Artikl keine Aufnahme gefunden, Felsberg oppala da wo Hasen hoppeln und die Füchse die Hüner holen. Antworten


Dan Horber

12.12.2011, 07:35 Uhr
Melden 3 Empfehlung

...und wo ist das Problem? Wenn der Stimmbürger Parlamentarier wählt, die nicht sein genaues Spiegelbild sind, ist er selber schuld, wenn gewisse Personengruppen unterverteten sind. Im übrigen ist es schlicht unmöglich, Parlamentarier nach der eigenen Massgabe zu wählen, weil dazu einerseits zuwenig Informationen verfügbar sind und andererseits die Auswahl fehlt. Antworten


paul rohner

12.12.2011, 07:22 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Ein Landwirt ist ein naturverbundener Praktiker.Es gibt viele Gesetze die in der Betriebsführung zwingend eingehalten werden müssen.Somit ist dieser einem studierten Theoretiker mit Sicherheit weit überlegen.Ich verstehe nicht,wieso ein gelernter Landwirt nicht fähig sein soll Bundesrat zu werden.Es stehen allen BR. Spezialisten zur Verfügung.Ein Musikstudium im Klavierspielen genügte ja auch. Antworten


Heinz Gfeller

12.12.2011, 13:09 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Herr Rohner, Sie meinen alt Bundesrat Ritschard, Stich ist Doktor der Staatswissenschaften. Ritschard wie auch andere Nichtakademiker waren gute Bundesräte, aber Ihre Aussage, wonach ein Landwirt einem studierten Theoretiker weit überlegen ist, mag auf dem Gebiet der Landwirtschaft stimmen, sonst aber nicht.


paul rohner

12.12.2011, 11:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Heinz Gfeller,das müssen Sie nicht mich fragen.Diese Posten sind nicht zu vergleichen mit dem eines Bundesrat.Selbstverständlich braucht es auch studierte Theoretiker in der Privatindustrie wie in den öffentlichen Diensten.Alt Bundesrat Stich war ein Handwerker,nicht von der SP gewählt,die sich für die Arbeiterklasse einzusetzen vorgibt.Dieser war wirklich ein Bundesrat für alle, oder etwa nicht.


Heinz Gfeller

12.12.2011, 09:11 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Nichts gegen Landwirte, aber weshalb werden denn in Stellenausschreibungen für anspruchsvolle Tätigkeiten Leute mit Weiterbildung oder akademischer Ausbildung und nicht gleich Landwirte gesucht?


Benno Suter

12.12.2011, 07:22 Uhr
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Agglo, Agglo - ein Problem mit Agglo? Sehr viel gesunde Schweiz mit gesundem Menschenverstand stammt von ländlicheren Gegenden, nicht von "Down Town Zurich". Stimmt schon, ein Landwirt hat vielleicht wenig Ahnung vom Investmentbanking - aber hat das der durchschnittliche Stadt-Zürcher? Antworten


Werner Hürlimann

12.12.2011, 07:20 Uhr
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Urbane Probleme sind in den ländlichen Gebieten nicht unbekannt, oder woher kommen all die Pendler die in der Stadt arbeiten? Es gedeiht auch kein Geist der Abschottung. Viel mehr beschäftigt sich der CH mit Verkehr, Bautätigkeit und dem ökonomisch + okölogischen Wahnsinn. Ist es nicht das was den Herren Angst macht? Das wir uns kritisch verhalten + erkennen das die Probleme hausgemacht sind? Antworten


Marcel Zürcher

12.12.2011, 09:45 Uhr
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@Winterberg - wie tief muss das Niveau noch fallen? So nebenbei haben wir in der Agglo den höchsten Ausländeranteil, darum sind wir in Euren Augen ja weniger wert. Wann hört ihr Möchtegernstädter, die meist nicht mal dort geboren, sind endlich auf, auch grosskotzig und herablassend zu äussern?


Samuel Winterberg

12.12.2011, 09:14 Uhr
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ich meine sie irren sich wohl nicht james lehmann. und das tut mir leid für sie und auch für viele andere.
es wird sie nicht trösten, aber die menschen in diesem land schauen einem wegen allem möglichen seltsam an.
die kommen aber meist aus der agglo...und das ist mein ernst.


James Lehmann

12.12.2011, 08:07 Uhr
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Dann sagen mir mal bitte, warum seit der Hetzkampagnen einer Partei Leute mich auf der Strasse komischer anschauen? Ich bin hier geboren, habe eine sehr gute Ausbildung. Meinen sie etwa, ich irre mich, wenn ich denke, dass die Passanten mich anschauen und dabei denken: ach so ein Ausländer. Von wegen keine Gedanken an Abschottung. Ich spühr das jeden Tag.


Roger Walser

12.12.2011, 07:17 Uhr
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Hier wird versucht ein Problem zu konstruieren, das keines ist. Antworten


Alain Burky

12.12.2011, 07:13 Uhr
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Das Problem ist fuer mich eher konstruiert.
Sogar der Praesident des zentr. Frankreich stammt aus der "Agglo" (Neuilly bei Paris).
Einige Mitbewerber sogar vom Land.
Koennte doch auch sein, dass Bewohner in ueberschaubaren Wohnregionen
politisch aktiver sind ?
Antworten


willi mosimann

12.12.2011, 07:03 Uhr
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Hat die Schweiz ein Problem mit der Aggropolitik oder haben wir nicht wirklich grössere Probleme?
Ich denke nicht, dass ein Landwirt die richtige Lösung bieten kann für unsere Probleme (Finanzen, Aussenwirtschaft, usw.)
Antworten


Arnold Ganz

12.12.2011, 09:11 Uhr
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willi mosimann: Was verstehen sie unter "Aggropolitik"?? Haben sie wirklich Probleme mit unseren Landwirten als Berufsleute? Warum soll ein ausgebildeter Landwirt keine wirtschaftlich und finanziell richtige Lösungen bieten können? Glauben sie wirklich, dass all die Juristen, welche unsere Parlamente und den BR bevölkern, bessere Lösungen bieten? Aufgrund der aktuellen Polit-Situation eher nicht!


Stefan Studer

12.12.2011, 08:57 Uhr
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Und ich denke, dass all die Juristen und Unternehmer in der Politik die Probleme überhaupt erst verursacht haben. Darum lieber Politiker die nicht der Wirtschafts-Finanz-Banken-Elite verpflichtet sind.


kurt habegger

12.12.2011, 08:47 Uhr
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Herr Mosimann - ein Landwirt, der in seinem Werdegang versch. Lebensabschnitte durchlaufen hat, kann sich mit den heutigen Problemen ebnsogut auseinendersetzen und Lösungen erarbeiten, wie eine Juristin, die nur ihrer Macht hinterher läuft und oft mit ihrer Sturheit daneben liegt - bereits im RR Graubünden hat sie ihre Kollegen abgeschossen - und war nicht teamfähig - reicht das zur Wahl !?!?


Heinrich Gartentor

12.12.2011, 07:54 Uhr
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herr mosimann, ich lade sie gerne ein, sich bei uns oben vom gegenteil zu überzeugen.


Hans Zumstein

12.12.2011, 07:12 Uhr
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Es geht nicht um Agrarpolitik sondern darum, dass Politiker aus der Agglomeration und nicht aus den Grosstädten das Sagen haben. Wobei mich dies gar nicht stört oder wollen wir gar dasselbe rot/grüne Chaos wie in Basel, Zürich und Bern auf Bundesebene?



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