Amstutz klarer Sieger – Markwalder enttäuscht
Aktualisiert am 13.02.2011 22 Kommentare
Ständeratswahlen Bern – Schlussergebnis
Ständeratswahlen Bern – Schlussergebnis
Stimmen
Quelle: Kanton Bern
Liegt nach zwei ausgezählten Kreisen in Führung: Adrian Amstutz.
Am besten schnitt Adrian Amstutz (SVP) mit 136'522 Stimmen ab. Dahinter folgt Ursula Wyss (SP) mit 117'835 Stimmen. Auf Platz drei folgt Christa Markwalder (FDP) mit 69'303 Stimmen; den letzten Platz besetzt Marc Jost (EVP) mit 27'553 Stimmen, wie die Berner Staatskanzlei mitteilte. Das absolute Mehr betrug 175'607 Stimmen.
Die Parteistrategen müssen nun entscheiden, wen sie in die Stichwahl schicken wollen. Beim zweiten Umgang in drei Wochen reicht das relative Mehr zur Wahl in den Ständerat. Grundsätzlich können alle Bewerber nochmals antreten; auch neue Kandidaten sind zugelassen.
Amstutz und Wyss haben bereits heute Abend dem Wahlkampf für die Stichwahl begonnen: Beide riefen ihre Anhänger auf, in drei Wochen nochmals abzustimmen. «Die Stimmbeteiligung wird eine grosse Rolle spielen», sagte Amstutz im Schweizer Fernsehen. «Das rotgrüne Lager muss nochmals alle Kräfte mobilisieren», betonte Wyss.
Markwalder überlegt noch
Die Freisinnige Markwalder blieb unter den Erwartungen. Sie sei in der Tat enttäuscht, sagte Markwalder. Ob sie zur Stichwahl nochmals antritt, liess sie offen. Die Parteispitze werde die Lage am Montagabend analysieren. Markwalder sagte, sie habe der Mobilisierung von Rechts und Links eine «pragmatische, konstruktive Politik» entgegen gesetzt. Inwiefern das magere Resultat durch ihre Pro-EU-Haltung beeinflusst wurde, wollte sie nicht kommentieren.
Aussenseiter Marc Jost (EVP) sagte der Nachrichtenagentur SDA, angesichts der starken Konkurrenz könne er mit dem vierten Platz leben. Immerhin habe er Stimmen über die Parteibasis hinaus geholt, das sei sehr erfreulich. Zum zweiten Wahlgang wollte sich Jost nicht äussern. Er werde sich noch am Sonntagabend mit der Parteispitze beraten und am Montag mitteilen, ob er zur Stichwahl nochmals antrete. (oku/sda)
Erstellt: 13.02.2011, 16:30 Uhr
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22 Kommentare
Herr Schmutz, hören sie mal, wie die SP und ihre Anhänger über die SVP Wähler spricht. Dann hat sich die Diskussion schnell erübrigt. "Verblödet", "Ungebildet" sind noch die netteren Ausdrücke mit der SVP-Wähler betitelt werden. Somit wäre es angebrachter, sich mal selber an der Nase zu nehmen. Für mich steht auch ganz klar Herr Amstutz im Vordergrund. Die SP die das Kapital überwinden will..na ja Antworten
Dass Markwalder nicht gewählt wurde, ist wohl für viele eine Erleichterung. Zu hoffen ist, dass sich nun die Mitte zusammenraufen kann und ihre Stimmen Amstutz gibt. Es wäre ebenso eine Katastrophe, wenn Ursula Wyss gewählt würde! Sollte dieses Szenario Wirklichkeit werden, ist das Grund genug, die Mitte-Parteien zu verlassen und sich rechts aussen anzuschliessen. CVP und FDP sind also gefordert! Antworten
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