Auch am Sonntag bleibt der Luftraum zu
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
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Sitzung um 16 Uhr
Die Verantwortlichen haben um 16 Uhr eine Sitzung einberufen und werden anschliessend wieder informieren.
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Grosser volkswirtschaftlicher Schaden
Peter Müller, Direktor des Bundesamts für Zivilluftfahrt, spricht von einem grossen volkswirtschaftlichen Schaden, der sich allerdings noch nicht beziffern lasse. Dies sei auch der Grund, wieso der Luftraum vorerst nur bis 20 Uhr gesperrt wurde und die Situation laufend neu beurteilt werde.
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Bald die nächste Wolke?
Falls der Vulkan in Island in den nächsten Tagen wieder aktiv werde, müsse je nach Wetterlage mit weiteren Staubwolken gerechnet werden. Es könne aber gut sein, dass es nun jahrelang ruhig bleibe, so Häfliger.
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Von blossem Auge nicht zu sehen
Häfliger sagt weiter, dass die Wolke von blossem Auge nicht zu sehen sei. Obwohl der Himmel blau sei, hätten die Messgeräte eine Wolke angezeigt.
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Gefahr für Asthmatiker?
Häfliger sagt, dass die Staubwolke zu einer Gefahr für Asthmatiker werden könne, wenn sie weiter sinke. Sonst sehe er keine Gefahren für die Gesundheit. Er betont allerdings auch, dass er kein Arzt sei.
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Besserung wohl am Dienstag
Marcel Häfliger von Meteoschweiz rechnet damit, dass sich die Lage in der Schweiz bis am Dienstag normalisiert. Für den Dienstag sei das nächste Gewitter und ein Tiefdruckgebiet gemeldet.
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13.57 Uhr
Die Informationsrunde ist beendet. Die Verantwortlichen werden später am Tag noch einmal informieren.
- Der Luftraum über der Schweiz bleibt bis 20 Uhr gesperrt
- Man muss davon ausgehen, dass die Flugzeuge auch am Sonntag noch am Boden bleiben müssen
- Rettungsflüge und Sichtflüge sind von der Sperre nicht betroffen
- Die Wolke ist über der Schweiz und momentan auf einer Höhne von 3500 Metern über Meer
- Die Lage auf den Schweizer Flughäfen sei nicht dramatisch
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13.55 Uhr
Je nach Situation werde die Möglichkeit, das Nachtflugverbot aufzuheben, geprüft, so Peter Müller. Dieses Gesucht müsse allerdings sehr gut begründet sein.
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13.51 Uhr
Wegen des Hochdruck-Wetters müsse man damit rechnen, dass sich die Luftmasse über der Schweiz am Wochenende nur wenig bewegt. Häfliger geht davon aus, dass wohl auch am Sonntag noch mit einer Sperrung des Luftraums zu rechnen ist.
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13.49 Uhr
Marcel Häfliger von Meteoschweiz: Die Messgeräte liefern mittlerweile die ersten Hinweise, dass die Wolke über der Schweiz ist. Während sie um Mitternacht noch in einer Höhe von 6500 Metern über Meer gemessen wurde, sei sie mittlerweile auf 3500 Meter über Meer abgesunken.
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13.43 Uhr
Peter Müller kommt auf die Passagierrechte zu sprechen. Die Situation in der Schweiz sei nicht dramatisch, weil Fluggesellschaften und Flughäfen gut informieren.
Ein Passagier, dessen Flugzeug nicht wie geplant abhebt, habe gewisse Rechte. Die Fluggesellschaft sei bei einer Naturkatastrophe zwar nicht haftbar, für Übernachtungsmöglichkeiten werde aber gesorgt. -
13.40 Uhr
Die Nachtsperre sei wegen der enormen wirtschaftlichen Tragweite noch nicht angeordnet worden. Müller bestätigt aber, dass man definitiv noch keine Entwarnung geben könne. Das BAZL hole momentan Zweimeinungen ein und werde später noch einmal informieren.
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13.35 Uhr
Peter Müller vom BAZL betont, dass die Schweizer Massnahmen denen von anderen europäischen Ländern ähneln. Der Schweizer Luftraum wird bis heute um 20 Uhr gesperrt.
Rettungsflüge seien von der Sperre natürlich nicht betroffen. Auch Flugzeuge die «auf Sicht» fliegen, können starten. -
13.30 Uhr
Die Medienkonferenz beginnt. Vertreter vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Bundesamt für Umwelt, Meteoschweiz und Skyguide informieren, was in den nächsten Stunden auf die Schweiz zukommt.
Erstellt: 17.04.2010, 13:54 Uhr
Schweiz
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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