Auch Lausanne verbietet die Anti-Minarett-Plakate

Aktualisiert am 07.10.2009

Die umstrittenen Plakate, die für die Initiative werben, dürfen in der Stadt Lausanne nicht gezeigt werden – wegen rassistischer Aussagen.

Minarette wie Raketen: Mit diesem Plakat wollen die Minarett-Gegner auf Stimmenfang gehen.

Minarette wie Raketen: Mit diesem Plakat wollen die Minarett-Gegner auf Stimmenfang gehen.

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Das Plakat vermittle rassistische und gefährliche Bilder, teilte die Stadtregierung mit. Das kontroverse Bild zeigt eine verhüllte Frau vor einer Schweizer Flagge, auf der raketenähnliche Moscheen stehen. Die Befürworter wollen dieses Plakat übernächste Woche in mehreren Schweizer Städten aufhängen.

Dies gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet. Mehrere Städte spielen mit dem Gedanken, das umstrittene Plakat zu verbieten. Die Stadt St. Gallen hat den Aushang dagegen bewilligt. Für Mittwoch ist eine Empfehlung der Eidgenössischen Kommission angekündigt, die den Städten helfen soll, eine Entscheidung zu fällen.

Die Anti-Minarett-Initiative kommt am 29. November zur Abstimmung. Das von der SVP und der EDU eingereichte Volksbegehren besteht aus einem einzigen Satz, der dem Artikel 72 der Bundesverfassung zu Kirche und Staat beigefügt werden soll: «Der Bau von Minaretten ist verboten.» (raa/sda)

Erstellt: 07.10.2009, 13:54 Uhr

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