Auch wer keinen Fernseher hat, soll an die Billag zahlen

Der Bundesrat will die Radio- und TV-Gebühren neu regeln. Eine Idee: Jeder Haushalt soll zahlen. So würde die Zwangsabgabe günstiger. Das sagt Martin Dumermuth, Direktor des Bundesamtes für Kommunikation.

Müssten die Deutschschweizer nur für die Deutschschweizer aufkommen, wären die Gebühren tiefer als in Deutschland, sagt Bakom-Direktor Martin Dumermuth.

Müssten die Deutschschweizer nur für die Deutschschweizer aufkommen, wären die Gebühren tiefer als in Deutschland, sagt Bakom-Direktor Martin Dumermuth.
Bild: Reuters

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Wohin das Geld geht

Die Radio- und Fernsehgebühren für einen Privathaushalt kosten jährlich 462 Franken. Die Billag – eine Tochtergesellschaft der Swisscom– treibt das Geld ein. Insgesamt sind es 1,2 Milliarden Franken. Rund 92 Prozent davon erhält die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Sie betreibt die öffentlichen Radio- und TV-Sender. Rund 4 Prozent der 1,2 Milliarden Franken Radio- und TV-Gebühren kommen Privatsendern zu. Die Billag zweigt für das Eintreiben der Gebühren einen Administrativaufwand von 4 Prozent ein. Das sind rund 53 Millionen Franken. Der Preisüberwacher behauptete vor einigen Monaten, es gäbe günstigere Lösungen als die Billag.

Herr Dumermuth, Sie müssen dem Bundesrat bis im Januar Vorschläge über die Zukunft der Radio- und TV-Gebühren unterbreiten. Wie weit sind Sie?
Martin Dumermuth: Wir sind im Fahrplan. Es stellten sich zwei Fragen. Erstens: Wer muss in Zukunft Gebühren zahlen? Zweitens: Wie sollen die Gebühren künftig einkassiert werden?

Soll nun künftig jeder gebührenpflichtig werden, auch wenn er keinen Fernseher hat?
Das ist jedenfalls die Option, die im Vordergrund steht. Bis jetzt müssen nur jene Haushalte Radio- und TV-Gebühren zahlen, die ein betriebsbereites Empfangsgerät besitzen. Heute ist jedoch der Begriff Empfangsgerät unscharf geworden.

Inwiefern?
TV-Empfang ist heute oft auch mit einem PC oder einem Handy möglich. Deshalb muss die Gebührenpflicht neu definiert werden. Das könnte darauf hinauslaufen, dass neu alle Haushalte Radio- und TV-Gebühren zahlen müssen – unabhängig davon, ob sie nun ein Empfangsgerät besitzen. Es ginge aber nicht darum, mehr Gebühren einzunehmen. Wenn mehr Haushalte bezahlen müssten, käme es für den Einzelnen etwas billiger.

Ist das nicht jenen gegenüber ungerecht, die tatsächlich keinen TV haben?
Grundsätzlich haben ja alle die Möglichkeit, ohne grossen technischen Aufwand Radio zu hören oder fern zu sehen. Dazu kommt, dass mit jeder Abgabe ein gewisser Schematismus verbunden ist. Bei den neuen Technologien ist gar nicht mehr kontrollierbar, wer alles Programme konsumiert.

Ihr Vorschlag würde immerhin die Administration der Gebührenerhebung einfacher machen.
Ja, das ist so.

Dann braucht es in Zukunft eben doch keine spezielle Inkassofirma mehr, wie der Billag, oder?
So einfach ist das leider nicht. Wir haben mit den Kantonen geprüft, ob statt der Billag die kantonalen Steuerverwaltungen die vereinfachten Gebühren zusammen mit den Bundessteuern einziehen könnten. Das Resultat: Es käme ziemlich sicher teurer, wenn sie die Gebühren einkassieren würden.

Warum?
Beim Gebühreninkasso sind im Vergleich mit den Steuern zusätzliche Arbeiten nötig. Die müssten in 26 Kantonen parallel erledigt werden. Eine zentrale Lösung ist billiger, weil die Fixkosten nur einmal anfallen. Übrigens: Heute behalten die Kantone 17 Prozent des Ertrags der Bundessteuer für den Erhebungs- und Inkassoaufwand. Die Billag ist mit gut 4 Prozent wesentlich tiefer.

Wenn jeder Haushalt Gebühren zahlen muss: Kann man sich dann die Billag-Kontrolleure sparen?
Genau. Die Kontrolleure, die bei den Haushalten nachfragen, ob sie tatsächlich kein TV-Gerät haben, wären dann überflüssig. Man könnte Kosten sparen. Doch man darf nicht vergessen, dass das für den einzelnen Haushalt sehr wenig ausmacht. Senkt die Billag ihren Aufwand um 20 Prozent, kann jeder Haushalt im Monat etwa 35 Rappen sparen.

Weshalb ist die Billag in der Bevölkerung so unbeliebt?
Einige haben mit der Billag – etwa mit ihren Kontrollen – schlechte Erfahrungen gemacht. Andere beklagen sich über die Billag, meinen aber die SRG, und den Dritten sind die Gebühren zu hoch. Für die Höhe der Gebühren kann aber die Billag nichts.

Gäbe es abgesehen von den Steuerverwaltungen Alternativen als Ersatz für die Billag?
Wir haben viele Möglichkeiten geprüft: Wir haben uns zum Beispiel die Frage gestellt, ob nicht die Elektrizitätswerke die TV-Gebühren einziehen könnten. Doch wir sind zum Schluss gekommen, dass für diese Aufgabe wohl eine zentrale Institution, wie die Billag, effizienter ist, als die 800 Elektrizitätswerke in der Schweiz.

Wer auch immer das Inkasso betreibt. Die TV- und Radiogebühren an sich bleiben höher als in anderen Ländern?
Das Problem: Eine Tagesschau zu machen, kostet in der Schweiz grundsätzlich gleich viel wie in Deutschland. Dort gibt es aber viel mehr Haushalte, die dafür aufkommen. Noch wichtiger: Wir haben drei respektive vier Sprachen. Für jede braucht es eigene Programme. Von den Gebühren, die ein Deutschschweizer bezahlt, geht ein Drittel in die Romandie und ins Tessin. Müssten die Deutschschweizer nur für die deutschsprachigen Sender aufkommen, wären die Gebühren tiefer als in Deutschland und tiefer als in Österreich.

Die teuren Tessiner Sender sind ein Tabu: Braucht es für diese kleine Region tatsächlich drei öffentliche Radiosender und zwei TV-Programme?
Man kann sich tatsächlich fragen, wie viele italienischsprachige Programme es braucht. Aber das ist eine politische Frage. Und die Politik hat bis jetzt gesagt, ja, wir wollen in allen Sprachregionen ein vergleichbares Minimal-Angebot.

Wie hoch wären die Gebühren für die Tessiner Haushalte, wenn sie ihre öffentlichen Radio- und Fernsehsender selber zahlen müssten?
Gut 2500 Franken jährlich, also mehr als das Fünffache der heutigen Gebühren.

Martin Dumermuth (56) ist Direktor des Bundesamtes für Kommunikation. Beim Bakom arbeitet er seit 1994. (Berner Zeitung)

Erstellt: 12.11.2009, 14:09 Uhr

255 KOMMENTARE

carmen reisinger

26.01.2010, 12:57 Uhr

ich vermisse im artikel von hr. dummermuth die frage, OB jemand diese institution fernsehen finanzieren will! es ist keine selbstverständlichkeit sich die quelle von information vorschreiben lassen zu müssen. wer zwingt die institutionen ihre beiträge ins internet zu stellen? wohl niemand.


Paul Dettling

22.01.2010, 08:24 Uhr

Tja, vielleicht bin ich nicht von dieser Welt, aber ich staune schon, wenn ich hier die vielen empörten Kommentare lese. Gibt es wirklich Leute in der Schweiz, die weder einen Fernseher, einen Internetanschluss oder auch nur ein einziges Radio (auf dem Nachttisch, im Auto, in der Küche, im Natel) haben? Woher kommen denn die täglichen über 2 Mio Hörer nur schon von DRS 1?


Willi Meier

22.01.2010, 01:14 Uhr

"Bei den neuen Technologien ist gar nicht mehr kontrollierbar, wer alles Programme konsumiert". Das stimmt so nicht, Herr Dummermuth! Die SRG kann entscheiden, den content gebührenpflichtig (mit Registrierung) ins Netz zu stellen. Verkauft uns bitte nicht für dumm! Zudem will ich nicht zum 200. Mal den HD-Läppli am Sonntagabend als Bildungs- oder Unterhaltungsauftrag verstanden haben!


Thomas Bühler

21.01.2010, 21:33 Uhr

Eigentlich hat Herr Dummermuth mit den meisten Aussagen recht und viele Kommentare sind erschreckend. Ein möglichst grosses Stück vom Kuchen ist OK - so lange es fair und gerecht abläuft. Das primäre Ziel sollen nicht die möglichst tiefen Tarife sein, sondern es soll gerecht sein. Das bedeutet, dass Menschen ohne Fernseher auch keine Gebühren zahlen. Selbstverantwortliche Menschen sind eh rar.


Marcel Baumann

21.01.2010, 20:57 Uhr

Dies scheint ein richtig hesses Thema zu sein und es hagelt Kommentare, sehr gut. Hier meine Idee: Zensiert die SF Programme und diejenigen die die Schweizer Sender sehen wollen, sollen diese mit einem General Abo oder Monats Abo per Telefonanruf kaufen koennen. Pasta. Sende & Empfangsgebuehren sind so oder so schon in den Kabel oder SAT Kosten versteckt. Wer bezahlt, befiehlt finde ich auch gut


Walter Ott

21.01.2010, 20:03 Uhr

Wenn das wahr wird, dass jemand zahlen muss für etwas, das er nicht braucht, dann ist die Zeit für die Abschaffung der Billag und des Schweizer Fernsehens gekommen. Alternativ, wenn man das Fernsehen noch als Service Public ansieht, dann ist das via Steuern abzurechnen und nicht durch eine weitere, separate, aufgeblähte Verwaltungsorganisation. Die Billag ist also in jedem Fall zu eliminieren.


Corinne Frey

21.01.2010, 19:53 Uhr

Damit bestraft man all jene, welche sich den täglichen Wahnsinn nicht antun wollen und auf einen Fernseher verzichten. Ich sehe nicht ein, warum ich Fernsehgebüren bezahlen sollte, da ich weder Fernseh schaue noch den weitverbreiteten Fernsehkonsum gut heisse.


Walter Kunz

21.01.2010, 18:47 Uhr

Viel dreister geht es ja wohl nicht mehr Wo leben wir denn überhaupt, mit so einer Selbstverständlichkeit Gelder einzufordern für eine nie bezogene Leistung.


Tom Meier

21.01.2010, 18:28 Uhr

Wenn generell alle diese Abgaben bezahlen müssen, darf dann auch jeder mitbestimmen was gesendet wird? Werde ich dann über eine analoge Telefonleitung mit 56kbit auch TV in höchster Qualität empfangen? Bekomme ich bei Streamingproblemen aufgrund von zu hoher Netzbelastung Geld zurück? Wenn ich für etwas bezahle möchte ich auch den dafür allgemein geltenden Service erhalten, sprich TV-Qualität!


Lucie Braun

21.01.2010, 10:20 Uhr

was für eine unglaublich dreiste idee!wann kommt dann die "steuer" für Wohnungmieter/grossverteilerkunden/strassenbenützerInnen/beleuchtungsnutzer usw. der Möglichkeiten gibt es noch unzählige - immer weiter so! weshalb kassiert de staat nicht einfach all unsere einkünfte und bezahlt uns ein kleines taschengeld?


Giorgio Brentino

24.11.2009, 12:50 Uhr

die Aussage, dass die Billag-Gebühren wegen der anderen Sprachregionen hoch sind, finde ich für einen Bundesamtsdirektor sehr unangebracht und enthäuschend. höchstwahrscheinlich dürfte er sogar in seiner Funktion solche politische Äusserungen nicht geben. Übrigens ein Detail: die italienische Region in der Schweiz ist nicht nur TI, sondern auch GR.


hans scholl

13.11.2009, 16:12 Uhr

der herr dumermuth schreibt wohl seinen namen falsch. solche chefbeamten braucht die schweiz nicht. oder ist die idee einfach nur unausgereift, d.h. wer bezahlt befiehlt ... also wählen wir auch die entspr. chefbeamten, gestalten das programm aktiv mit, beschliessen über gehälter. mal sehen, was dann herr dumermuth dazu meint.


R. Treier

13.11.2009, 13:11 Uhr

Schliesse mich den Vorgängern an: Wir haben weder Zeit noch Lust, die erschreckend niveaulosen Programme des TV zu schauen geschweige denn zu bezahlen. Stichproben bei Hotelaufenthalten bestätigen uns immer wieder, dass dieser Entscheid richtig ist. Besonders im Sektor Kinderfernsehen, Talkshow und Werbung ist weltweit absolute Volksverdummung, Verrohung und Indoktrination im Gange.


Markus Gschwind

13.11.2009, 12:44 Uhr

Radio- und TV-Gebühren für alle, das fände ich nur normal und eine Verbesserung des jetzigen verlogenen Zustandes. Ich kann nämlich nicht einsehen, warum ich, obwohl ich kein Radio besitze, dennoch eine Radiogebühr an die Billag zahlen muss, nur weil ich einen Internetanschluss habe, mit dem ich ja Radio hören KöNNTE. Billag will mir nicht glauben, dass ich es nicht tue! Das macht mich wütend!


Ewald Hoppe

13.11.2009, 12:13 Uhr

Wer auch immer das Inkasso betreibt. Die TV- und Radiogebühren an sich bleiben höher als in anderen Ländern? Das Problem: Eine Tagesschau zu machen, kostet in der Schweiz grundsätzlich gleich viel wie in Deutschland. Dieser Polit-Schrott ist nicht 5 Franken wert. 15 von 20 Minuten wird über Parteisitzungen informiert, die das Volk überhaupt nicht interessieren – wer neu gegen wen antritt. Eine objektive Information über das aktuelle Geschehen in der Schweiz bzw. in der Welt brächte dem Zuschauer weit mehr, als das Politgehabe /die –manipulation.


Maja Siebdruck

13.11.2009, 12:07 Uhr

Diese Machenschaften werde ich mit Sicherheit nicht unterstützen. Cablecom/Swisscom MUSS bei mir den Anschluss BLOMBIEREN oder HERAUSREISSEN. Dass ich solche widersinnigen Gedankengänge unterstütze (für die zuständigen Damen/Herren einfach so bequem flächendeckend wie möglich, dass man bis zur Pensionierung Ruhe hat ), kommt doch überhaupt nicht in Frage.


Aschy Furrer

13.11.2009, 11:45 Uhr

Nicht mal im all-inclusive-besteuerten Skandinavien wäre so eine Idee diskutabel ! Bei der Qualität der Schweizer TV-Produktion verzichte ich schon seit vielen Jahren freiwillig auf TV. Ich guck mir die Dinge dafür lieber aus der Nähe und "live" an. Ausserdem bleibt mir so pro Woche manche Stunde für Kreativität, Natur, Kochen, Soziales, und noch vieles mehr, was TV einem sonst nur vorgaukelt !


Christian Vetterli

13.11.2009, 11:18 Uhr

Sehr gute Idee. Konsequenterweise soll sich die Billag gleich selbst auflösen und nicht nur auf die Kontrolleure verzichten. Wenn am Ende alle zahlen, egal wie sie die Programme empfangen und ob sie überhaupt schauen, dann kann man die Gebühren gleich ganz abschaffen und den viel gerühmten Service Public direkt mit Steuern finanzieren. Wir zahlen ja auch für andere Dinge, die nicht alle brauchen.


Thomas Häfliger

13.11.2009, 11:13 Uhr

Ein vernünftiger Vorschlag! Heute hat sowieso jeder Haushalt die Möglichkeit TV und Radio zu empfangen (über Internet, Autoradio, Handy, etc.). Die Alternative wäre eine Verschlüsselung; nur so könnte garantiert werden, dass Nichtzahler auch wirklich nicht konsumieren. Wirklich spannend im Interview finde ich jedoch, dass 17 Prozent der Bundessteuer für den Erhebungsaufwand draufgehen. WOW!


Hans Müller

13.11.2009, 11:07 Uhr

Abschaffen. Die Gebühr ist überflüssig.


Marlene Kuster

13.11.2009, 11:04 Uhr

@Graf&Rocca: Sie haben völlig recht. Das Parlament (unsere Volksverterter) hat dafür gestimmt, dass Gebühren erhoben werden. Die Billag ist nur das ausführende Organ. Weshalb wehrt sich kaum jemand gegen die Gebühren? Weil die Privaten und SF davon profitieren? Ich will keine Pauschalgebühren wie jetzt sondern die Verschlüsselung (Pay per View) für Radio und Fernsehen von Privaten und SF tv/drs!


Tito Suvà

13.11.2009, 10:48 Uhr

Une idée qui ne tient pas debout. Je n'ai plus de télévision depuis 20 ans et même si je possède un ordinateur je ne regarde jamais la télévision. Dans le même esprit on pourrait faire payer à tout le monde directement par les impôts: l'assurance maladie de base, la vignette autoroutière et autre taxe de circulation, la plaque vélo, le pain quotidien, et ainsi de suite.


Robert Herz

13.11.2009, 10:48 Uhr

Es hat schon etwas für sich, gewisse Gebühren "pauschal" zu erheben. Aber nicht, wenn diese über 460 Fr. im Jahr ausmachen! Da fehlt dem Vorschlagenden wohl ganz einfach der Sinn für die Realität. Jede und jeder MUSS unbedingt wählen können, ob dieses Angebot konsumiert werden will. Sogar aus der Kirche kann man ja austreten...


Roman Meier

13.11.2009, 10:23 Uhr

Ich bewundere den Mut von Herrn Dummermuth, mit einer solch dummen Idee an die Oeffentlichkeit zu treten.


Marc Suter

13.11.2009, 10:12 Uhr

Ich verzichte aufgrund der zweifelhaften Qualität auf das Fernsehen und bin sicher nicht bereit dieses Medium neu nun auch noch zu finanzieren!


Philip Ducamer

13.11.2009, 10:11 Uhr

Um dem kläglich verdummten und missbrauchten Medium Fernsehen zu entfliehen, besitze ich seit Jahren kein Empfangsgerät mehr. Dass ich jetzt für diesen weisen Entschluss auch noch Strafe bezahlen soll, erscheint mir nicht ganz einleuchtend.


Fischer Sandro

13.11.2009, 10:09 Uhr

Es wird immer schlimmer mit all diesen studierten Kravatten-Hälsen. Keine umsetzbaren und konstruktiven Ideen. Sie kassieren hohe Gehälter für unbrauchbare Visionen und Ideen. Hauptsache irgendwas wurde auf die Welt losgelassen und der Bonus stimmt Ende Jahr. Es wird Zeit, dass diese Herren Manager lernen was wirkliche Arbeit ist !


Hans Graf

13.11.2009, 09:40 Uhr

Was mich am meisten erstaunt: Die naheliegenste Option, die Abschaffung der Zwangsabgaben, scheint kein Thema zu sein. Im Gegenteil, eine Mehrheit im Parlament hat dafür gesorgt, dass auch noch die "Privaten" in der Schweiz am Gebührentopf hängen und damit die Pfründe der Planwirtschafter gesichert.


Elmar Bertschinger

13.11.2009, 09:26 Uhr

Dann soll man die Gebühr gleich über die Steuern eintreiben und die Billag abschaffen. Das spart Gebühren.


rene klingler

13.11.2009, 09:15 Uhr

Da kann ich nur sagen Herr "D U M M E R MUTH" macht seinem Namen alle Ehre. Dümmer geht's wirklich nicht!


Hans Kunz

13.11.2009, 09:14 Uhr

Der Name des Bakom-Direktors ist doch schon selbstredend, oder nicht?


Barbara Grunder

13.11.2009, 09:10 Uhr

Soll man überhaupt noch 1 Kommentar schreiben über Politiker/Innen/ Billag + was dergleichen mehr in den Medien grosszügig verteilt wird? Die Billag gehört abgeschafft, diese Diskussion hatten wir im Frühjahr 09 schon mal. Was ist passiert in der Zwischenzeit, schlicht NICHTS, wie immer.


Roman Bolliger

13.11.2009, 09:10 Uhr

Und wenn jemand gar nie TV schaut, weder mit TV-Gerät, noch am PC, noch am Handy? Was wäre beispielsweise mit einem Haushalt eines Blinden? Der Vorschlag der obligatorischen Pauschalbezahlung ist unhaltbar. Die Billag wird immer mehr zu einem begehrlichen Monstrum. Die Billag bezieht ihre Identität aus dem reinen Verschicken von Rechnungen: Bill-AG = Rechnungs-AG! Pure Bürokratie!


Manuela Bürki

13.11.2009, 09:04 Uhr

Ich bin der Meinung, dass es beim Verursacherprinzip bleiben sollte auch wenn es für jeden Einzelnen billiger käme. Wir sind schon genug Sozialstaat und man zahlt Gebühren für Leistungen, die man selbst nicht in Anspruch nimmt. Ausserdem würden Arbeitsplätze verloren gehen und die Kosten sich somit nur verschieben; nämlich in die Arbeitslosenkasse oder Sozialdienst.


Kurt Naef

13.11.2009, 08:24 Uhr

das ist doch eine normale abzockeridee eines bundesamtes. verbieten oder bezahlen, etwas konstruktives kommt seit langer zeit nicht mehr aus bern. aber eben, wenn ein dummer mut hat dann kommt was dummes raus. NOMES EST OMEN, nicht wahr herr dummermuth?


Martin Fischer

13.11.2009, 08:16 Uhr

4% mehr Gebühren zahlen OHNE BILLAG, .... das tue ich gerne !


cristiano safado

13.11.2009, 08:11 Uhr

Die Aussage von Dumermuth zielt auf eine Gruppe, nämlich auf diejenigen, die heute eine so kleine AHV-Rente haben, dass sie nur mit Ergänzungsleistungen überleben können. Diese Gruppe ist heute von den Konzessionsgebühren (noch) befreit, denn sie soll nicht wegen der Konzessionsgebühren auf Radio und Fernsehen verzichten müssen. Oft das einzige (zweifelhafte) "Vergnügen" was ihnen noch verbleibt.


Solferino Lombardi

13.11.2009, 07:28 Uhr

Die Erhebung von Gebühren unabhängig vom tatsächlichen Konsum öffentlicher Medien geht deshalb nicht, weil nach dem Obligationenrecht nur jene Leistungen bezahlt werden müssen, welche auch tatsächlich bezogen wurden. Die Nachweispflicht, dass jemand eine Leistung bezogen hat, liegt jedoch stets beim Leistungserbringer. Gegen eine ungerechtfertigte Billag-Rechnung können Sie erfolgreich klagen.


Walter Grimm

13.11.2009, 06:37 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren Politiker, sehr geehrter Herr Dummermuth Es werden täglich hunderte von Geräten, mit denen Musik und Bild gehört und gesehen werden können, verkauft. Nennen Sie einen fairen Preis (im Kaufpreis enthalten) den es kostet, diese zu benutzten. Wir sind gerne bereit diese «einmalige Gebühr» zu bezahlen. Aber bitte nicht über 462 Franken.


Ernesto Rocca

13.11.2009, 04:38 Uhr

Wieso spricht eigentlich niemand davon, dass die Sender ihr Programm verschlüsseln können, wie das Schweizer Fernsehen über Satellit tut? Dann könnten die Sender ihr Geld direkt beim Konsumenten einkassieren. Das ist und bleibt die billigste und gerechteste Lösung! Offensichtlich sind unsere Beamten und Politiker wieder einmal nicht auf dem aktuellsten Stand und wollen einfach nur kassieren.


Maria Zindel

13.11.2009, 03:46 Uhr

sehr interessantes interview, hmmm. da ich in portugal lebe, betrifft es mich eigentlich nicht aber eine andere loesung sollte zu finden sein. ok, hier wird auch jedermann auf der stromrechnung fuer r/tv fakturiert, aber weil der betrag vernuenftig ist (€ 1.95) pro monat, kann ich nicht gut reklamieren. das inkasso kostet auf diese art keinen bruchteil der billag.


Werner Rüegg

13.11.2009, 02:59 Uhr

Und dann kommt für Radfahrer die Tankstellennichtbenutzungsgebür. Für Autofahrer die Gebühr wegen der Nichtbenutzung von Fahradstreifen. Und so gibt es noch viele Möglichkeiten das Volk abzuzocken. Es braucht nur ein bisschen Fantasie.


Georg Steiner

13.11.2009, 02:56 Uhr

Sollen denn die Bewohner der Schweiz weiterhin und mit noch mehr Eifer wie Schlachthühnchen ausgenommen werden. Dass Schlimmste; die Freiheit der Wahl wird aberkannt. Irgenwann hiess es in der Landeshymme etwas von Freiheit !


Hansruedi Vollenweider

13.11.2009, 02:12 Uhr

Diese "Gebühr" ist doch nicht mehr zeitgemäss. Wie wärs mit einer Buch-Lesegebühr? Sobald meine Fantasie sich das Buch farbig ausmalt kostets dann auch mehr :) Nieder mit diesen Altlasten von ein paar dicken Bürokraten die ihren Job nicht verlieren wollen -- exgüsä.


andi matata

13.11.2009, 01:31 Uhr

Und wer kein Auto hat, muss jeden Tag 5 lt Diesel tanken und zum entsorgen bringen, damit der Staat wenigstens seine Treibstoffsteuern hat.


Markus Fahrni

13.11.2009, 01:29 Uhr

Bei den Apparatschiks müssen die Schweinegrippe und der Rinderwahnsinn zusammen eingefahren sein! Nachdem wir als massive Nettozahler 22% mehr Krankenkasse zahlen müssen mit dem Hinweis auf MIssbrauch hoher Franchisen und Solidariät sollen nun wir auch noch solidarisch für dieses Hhhhm-Fernsehen zahlen obschon wir seit Jahrzehnten keinen TV rumstehen haben. Da läut was grausig schief!!!


ralf kocher

12.11.2009, 23:38 Uhr

... Unsere Handlungsweisen im Format einer, nicht nur späteren, Vernunft bräuchten als Minimum eine VORBILDLICHE Programmgestaltung. Mit ALLEM aber man uns hingegen heuer auf den Kanälen nötigt > langt eigentlich wirklich NUR der PC. Also wieso für was zahlen, das man nicht brauchen kann? ...


Francois Stocker

12.11.2009, 23:17 Uhr

... wie wäre es, wenn sich Radio und Fernsehen endlich selber finanzieren würden? Leider denkt keiner unserer Beamten so weit. Was im Ausland Realität ist, schein in der Schweiz undenkbar. Oder denken Beamte in der Schweiz einfach nicht?


Peter Peterhans

12.11.2009, 21:55 Uhr

Billag verschleudert Geld! Meine Partnerin und ich bezahlen die Gebühren geteilt; sie Radio und ich Fernseher, das seit bald 20 Jahren, solange wir zusammen leben. Kürzlich bekam ich ein Drohschreiben der Billag, dass ich ohne weitere Mahnungen gebüsst werde wenn ich mich nicht sofort für Radiogebühren anmelden würde! Ich wehrte mich. Es gab ein hin- und her und schlussendlich eine Entschuldigung.


Heinz Müller

12.11.2009, 21:25 Uhr

Mein Telefon ist zum telefonieren da, mit meinem Computer arbeite ich trotz Breitbandanschluss, es gibt kein Autoradio ohne Radiofunktion, und bis zur Hölle werde ich dafür kämpfen, dass ich dafür keine Radiogebüren bezahlen werde. Dieses ganze Inkasso ist für mich Mafia.


karl stöcklin

12.11.2009, 21:09 Uhr

das schweizer fernsehen ist viel besser als diese werbesendern RTL , SAT1 ,PRO7 und soweiter . gebührendpreis und leistung stimmen überein . man kann die sendungen auch im internet angucken .


Markus Ackermann

12.11.2009, 20:54 Uhr

Ja was soll denn sowas? In unserem seit über dreissig Jahren gemeinsamen Haushalt hatten wir nie einen Fernseher und wir schauen auch über's Internet nicht fern. Bei den angebotenen Programminhalten haben wir dazu schlichtweg keine Lust. Und nun sollen wir für eine Dienstleistung, welche wir zu keinem Zeitpunkt in Anspruch nahmen, "pauschal" bezahlen? Neues Abzock-Modell? So nicht!


Theo Stauffer

12.11.2009, 20:50 Uhr

Hab seit 3 jahren keinen TV Mehr, zahle aber immer noch den "Kopfsteuer" für einen Sender, der so öde und langweilig ist, dass er nur noch gut war zum einschlafen oder TV abschalten und was anderes machen. Wenn man die wahl hätte, SFDRS und Billaggeld oder kein SFDRS, also "demokratisch", weiss ich schon welcher Kanal es nicht mehr geben würde. Schwachsinn!


Hanspeter Zürcher

12.11.2009, 20:39 Uhr

Billag hin oder her: Auf alle Fälle sollte das Deutschschweizer Fernsehen endlich einmal den Weg zum Sparen finden. Ist es wirklich notwendig, dass Fernsehmoderatoren zusammen mit einem Team in entfernte Länder reisen, um von dort uninteressante Reportagen nach Hause zu bringen? Warum müssen die Fernsehmitarbeiter so jung in volle Pension gehen? Man sieht, man könnte sparen!


jürg flückiger

12.11.2009, 20:26 Uhr

Eigentlich zahlen wir ja 4 mal. Die SBB sponsert das Programm, die SUVA sponsert die Sendung, die Krankenkasse zahlt Ihre Reklame und wir zahlen die Gebühren. Aber in einem Land in dem jeder Bürger 2500.- (incl. Kinder und Greise) pro Jahr für den öffentlichen Verkehr zahlt (SBB 1950.- ZVV 550.-) und handkehrum 40% der Bürger Krankenkassenbeihilfe beziehen, ist die Forderung logisch.


steve villavieja

12.11.2009, 20:19 Uhr

Ich selber Gehörlos,bezahle TV- Gebürhen, bin einverstanden, sobald siealle untertitelt. Radio Gebühren bezahlen kommt nicht in Frage, da ich nicht höre!!!! Also, ich bezahle nur TV-Gebühren, mehr nicht!!!!


Gisela Müller

12.11.2009, 19:55 Uhr

Ich habe da nur eine kleine Frage: wo bleibt denn da das vorallem von linker Seite immer stark geforderte Verursacherprinzip, wenn jetzt auch Gebühren bezahlt werden müssen für Dinge, die man gar nicht will und braucht?


S. Bühler

12.11.2009, 19:52 Uhr

Ab diesen Bundesbeamten kann man nur noch den Kopf schütteln.


Martin Stuber

12.11.2009, 19:48 Uhr

Das wär ja noch schöner: für den Schrott auch noch zwangsbezahlen. Das Fernsehen klaut einem wertvolle Lebenszeit, das kann man abstellen indem man keinen hat. Aber jetzt wollen uns die Bürokraten in Bern noch das Geld klauen, damit die Fernsehenden sich billiger ihre Hirn mit dem Schrott vollknallen können. Goht's eigentli no??


Mike Keller

12.11.2009, 19:47 Uhr

Ach ja, die Initiative Bye Bye Billag werde ich sofort unterstützen - dann ist endlich fertig mit dem Mistladen. Ueberhaupt denke ich, dass wir als Bürger viel mehr Initiativen starten müssen. Unsere Parteien, Politiker im Parlament und Bundesrat brauchen anscheinend direkte Hilfe vom Volk.


Franz Meier

12.11.2009, 19:40 Uhr

Die einzig vernünftige Lösung - SRG als Pay-TV - wurde schon von mehreren Kommentaren genannt. Dann allerdings müssten sich die SRG Herren der Wahrheit stellen: kaum jemand zahlt freiwillig für diese Kost. Besser die TV Verweigerer auch noch zur Kasse zwingen, dann kann die SRG folgenlos Sendungen produzieren bei denen die Zuschauer den TV aus dem Fenster werfen, die Kohle fliesst trotzdem.


Robert Aeschlimann

12.11.2009, 19:34 Uhr

Und wieder ein Direktor eines Bundesamts mit einer "guten Idee".Bei den Bundesämter ist wohl Schlussverkauf. IV-Plakate ,Imfpdosen die nicht kommen, Bilag-Gebühren.WK - Verschiebungsproblematik,Bundesamt für Sport mit Flyeraktion.... Wer hat noch nicht wer will noch mal. Da muss von Oben ein enormer Druck kommen,jeder muss irgend etwas bewegen.


Giovanni Bernasconi

12.11.2009, 19:17 Uhr

Ich habe die Loesung! 1. Bilag total abschaffen. 2. SF wird zu Pay-TV. Der wo will das SF Program ansehen, wird es zahlen! PS: Nur Herr Dum(m)ermuth und die SF wird darueber nicht so gluecklich sein....!


Franz Meier

12.11.2009, 19:15 Uhr

@Karl Heinen Sie sind mir ein Optimist, das seichte SRG-Programm gefällt auch mir als Linkem nicht. Allerdings hat es die bürgerliche Parlamentsmehrheit in der Hand unser Telekommunikationsgesetz zu ändern. Offenbar haben unsere Politiker jedoch genug Freude an der SRG um sie dem Schweizer Volk als Zwangseinrichtung anzutun. Vielleicht weil sie sich dort gratis selbst darstellen können?


Sacha Wanker

12.11.2009, 19:08 Uhr

Damit selbst nicht TV-Zuschauer gezwungen werden, absoluten Schwachsinn à la -Glanz&Gloria- zu finanzieren. Forget it.


Stefan Lehmann

12.11.2009, 19:07 Uhr

Unglaublich, diese Aussagen! Ich habe selten solch haarsträubende, undifferenzierte Aussagen gelesen! Wenn die Billag wirklich so effizient wäre, müsste ja sie anstelle der kantonalen Steuerämter die Bundessteuern eintreiben. Wie kann man nur das Erheben von Bundessteuern mit dem Eintreiben von TV-Gebühren vergleichen, Herr Dumermuth ?


andre tschudi

12.11.2009, 19:02 Uhr

ich besitze kein auto,muss ich jetzt auch bald eine autosteuer bezahlen? übrigens,es gibt keinen fernsehsender auf dieser welt,der so viele wiederholung zeigt,wie unser fernsehprogramm


Andreas Bertschinger

12.11.2009, 19:01 Uhr

Wow, was ist denn das für eine schlaue Idee? Leute die keinen Ferseher besitzen sollen zahlen? Nun ja, wir sind in Europa das zweitteuerste Land, was Radio/TV Gebühren angeht. Der Service der SRG ist schon der Beste, doch um günstiger zu werden müsste man einmal in eine andere Richtung denken: Braucht ein Land wie die kleine Schweiz wirklich 8 TV - und 19 Radioprogramme? ist doch wirklich viel...


Hans Meiser

12.11.2009, 19:01 Uhr

Ich beantrage Kinderzulagen, ich habe die technischen Veraussetzungen dafür ...


Michael Meienhofer

12.11.2009, 18:47 Uhr

Nach 180 Kommentaren dreht mir der Kopf. Fazit : das Parlament beschliesst den Jährlichen Obulus, den die TV + Radioanstalten benötigen und nehmen sie aus dem Bundestopf = kein Inkasso, keine teure EDV -Projekte, wie wäre es mit einem Mehrwertsteurprozent ? oder ganz einfach aus der Bundessteuerkasse ! Die Steuer kann man ja dem Bedarf anpassen, so einfach ist das - und keinem tuts mehr Weh.


Till Eulenspiegel

12.11.2009, 18:45 Uhr

Da Untergebene nicht intelligenter sein dürfen als ihr Chef kann man auch nichts gescheites erwarten.


Jürg Stuber

12.11.2009, 18:27 Uhr

Dümmer geht's nümmer ! Weiterer Kommentar dazu überflüssig.


Josef Gsell

12.11.2009, 18:24 Uhr

die hohen R/TV Gebühren wären erträglicher wenn wenigstens die TV Werbung reduziert würde. Wie es geht zeigen die Regionalsende SWR , BR, HR usw aus Deutschland


Christian Amgwerd

12.11.2009, 17:45 Uhr

riesenschweizerei...


Matthias von Siebenthal

12.11.2009, 17:45 Uhr

„Soll nun künftig jeder gebührenpflichtig werden, auch wenn er keinen Fernseher hat? Das ist jedenfalls die Option, die im Vordergrund steht. Bis jetzt müssen nur jene Haushalte Radio- und TV-Gebühren zahlen, die ein betriebsbereites Empfangsgerät besitzen. Heute ist jedoch der Begriff Empfangsgerät unscharf geworden.“ Dann bitte meine Herren, definieren Sie den Begriff neu. Es kann doch nicht sein, dass die Bevölkerung Beamte mitfinanziert, die nicht in der Lage sind, einen Begriff klar zu definieren, ohne dass es wiederum eine Heerschar Juristen braucht!


Gebi Bischoff

12.11.2009, 17:40 Uhr

Sowas kann nur einem Beamten einfallen. SF zum Pay-TV machen ist eine Lösung. Die andere: SF ganz schliessen und die Privaten TV-Stationen verpflichten, Nachrichten-Sendungen zu bringen.


C. Schaub

12.11.2009, 17:31 Uhr

Man nehme bitte jährlich 1,2 automatisch inflationskorrigierte Milliarden aus dem Steuertopf, drücke sie der SRG in die Hand und erspare der Bevölkerung - bittibätti - sowohl die Billag als auch den ganzen Rest dieser weltfremden Verwaltungsprobleme. Danke.


Juan Hurtado

12.11.2009, 17:24 Uhr

Eine Option vermisse ich noch: Man könnte die Gebühren auch über die Abfallsackgebühren eintreiben. Das ist nämlich genau der Ort, wo diese Ideen hingehören. Zur Erinnerung: Seinerzeit hatte man durch die verbrauchsabhängige Belastung Steuerermässigungen versprochen. Eine weitere Option: Haben Sie schon daran gearbeitet, die BAG-Stellen zu eliminieren, welche auf teure Art Schrottideen entwickelt?


Kaspar Meier

12.11.2009, 17:19 Uhr

Bye Bye Billag. Das ist die Initiative die dieses Problem wirklich behebt. Die Unterschriftensammlung läuft. Müssen wir uns diesen Bakom supports Billag Beschiss wirklich gefallen lassen? Kein Mensch, ausser der Billag natürlich, weis was uns die Billag wirklich kostet. Die Billag ist ein reiner Papiertiger. Steuern müssen vom Staat kassiert werden, nicht von Privaten.


Wöllner Andy

12.11.2009, 17:18 Uhr

Pay TV für das Schweizer Fernsehen. Das ist die Ideallösung. Zum einen entfallen die sinnlosen Gebühren und mit ihnen die Billag und zu andern weriden die mageren PAY-TV-Einnahmen dafür sorgen, dass Leutschenbach Ende 2010 endlch geschlossen werden kann. Fernsehen kann doch irgendwann einmal noch reizvoll werden.


tilo reiti

12.11.2009, 17:15 Uhr

beamte=schildbürger


Wolfgang Zanger

12.11.2009, 17:13 Uhr

35 Rappen pro Monat würde jeder einzelne Sparen, das ist doch ein Hohn. Ich der nicht einmal ein Radio benutzt sollte zur der Strafsteuer von fast 170 CH für das Radio, die ich jetzt schon bezahle, jetzt noch einmal 300 CH für das Fernsehen bezahlen. In den meisten europäischen Ländern könne die Regierung einpacken, aber wir machen nur die Faust im Sack, wie lange geht das noch gut.


Hans-Peter Widmer

12.11.2009, 17:08 Uhr

Wo ist eigentlich die FDP und die SVP. Die sind doch für weniger Staat? Da sie die Radio- und TV-Gebühren neu regeln wollen, sollen sies doch gleich richtig machen und sie abschaffen! Es sollen alle gleich lange Spiesse haben (Private). Die Sender sollen sich über Werbung finanzieren oder Konkurs gehen. Mir geht es schon lange gegen den Strich, für solchen Schrott Gebühren zu zahlen :-(


Hans U. Schoch

12.11.2009, 17:08 Uhr

Der Aerger über die hohen TV-Gebühren in der Schweiz ist das Produkt der Unzufriedenheit über die SRG. Mindesten 1/3 der Zuseher sind mit der politischen Grundhaltung von SFTV nicht einverstanden, was bei einem sog. Landessender viel zu viel ist. Hinzu kommen 'Sendegefässe' die jeglicher Vernunft widersprechen. Nimmt man nur einmal die langfädige Sendung 'Meteo' mit ihren Selbstdarstellern.


Franziska Hegner

12.11.2009, 17:07 Uhr

Nein! Diese Beamtenlogik ist so verkehrt! Anstatt ein Angebot, welches nicht von allen nachgefragt wird zu optimieren,wird der teure Super-Standard mit allen Landessprachen aufrechterhalten und selbstverständlich darf der Bürger bezahlen. Zur Erinnerung, die SRG ist kein Sozialwerk, das von allen Bürgern solidarisch mitgetragen werden muss! TV-Konsum ist freiwillig und nur bei Bezug zu bezahlen!


Marki Basler

12.11.2009, 16:50 Uhr

Auch für das Fotografieren sollte schon lange eine konzession eingeführt und durch Billag ähh "Teurag" eingezogen werden. Denn... das geht ja auch durch den "Aether" und ist somit Kostenpflichtig.


Hansruedi Tscheulin

12.11.2009, 16:38 Uhr

Das Bundesamt für Kommunikation ist nicht fähig, herauszufinden, wer einen Fernsehempfänger betreibt. Das ist sein Problem und nicht dasjenige jener Leute, die keine Television haben und auch keine wollen. Der Hinweis auf eine generelle Verbilligung ist ein fauler Trick.


Giovanni Baptista

12.11.2009, 16:37 Uhr

Der nächste Schritt ist es dann, bei jedem Schweizer den Betrag für eine Autobahnvignette und eine Velovignette einzukassieren. Denn gemäss der Logik von Herrn Dummermuth ist es ja mit überblickbarem technischen Aufwand möglich, dass jeder Schweizer die Autobahn benutzen kann und er ein Velo in Betrieb nehmen kann. Ich vermute, der abstruse Denkansatz von Herrn D ist per se mal rechtswidrig.


Roman Marti

12.11.2009, 16:21 Uhr

Heute schon GEZahlt ? Fehlt nur noch, dass auch bei uns bald Rechnungen an verstorbene, Kleinkinder und ungeborene verschickt werden. Und wenn nicht bezahlt wird, kommt das SoKo Billag, stürmt die Wohnung und nimmt einen mit zum Verhör oder in den Knast. Anscheinend benötigen die Paten der Gebührenmafia neue Einnahmequellen, das Schutzgeld gegen SF DRS reicht wohl nicht aus ?


Peter Meier

12.11.2009, 16:15 Uhr

Ab sofort stelle ich einen Korb Aepfel mit der Aufschrift "gratis" vor meine Haustüre. Leider führt dies dazu, dass jeder Einwohner der Schweiz mir Fr. 2.- bezahlen muss, denn a) im Laden sind Birnen auch nicht gratis b) ich weiss nicht, wer da einen Apfel bezogen hat c) es ist viel zu teuer, eine Rechnung pro Apfelbezüger zu erstellen Dies ist Beamtenlogik.


Patrick Willem

12.11.2009, 16:13 Uhr

Ja super, dann müsste ich weniger Gebühren zahlen. Könnte man dann nicht auch sagen, alle sollen ein GA der Bahn zahlen, denn potentiell haben alle ohne grossen technischen Aufwand die Möglichkeit Zug zu fahren. Oder wie wär's damit, dass alle eine Autobahnvignette zahlen oder ein Saisonabo für die Badi. Was für eine schöne Welt...


Dieter Bachmann

12.11.2009, 15:55 Uhr

Das Bakom hat also gemerkt, dass der Begriff "Empfangsgerät" veraltet ist. Ich staune. Wie lange, bis es merkt, dass die Idee staatlich organisierter "National-Medien" genauso vestaubt ist? Subventionen für ein Rätoromanisches Programm als echte Minderheitenförderung in Ehren, aber alle anderen Medienangebote haben sich durch ihre Konsumenten zu finanzieren.


Mona Keller

12.11.2009, 15:49 Uhr

Viele Leute sind TV-Junkies. Wenn wir dies Gebühren pauschal vom Volk verlangen, müssen aber auch die anderen Süchte finanziert werden: Alkohol, Drogen, Nikotin, Schokolade und das Fitnessabo für die Sportsüchtigen etc.


Erner Rudin

12.11.2009, 15:43 Uhr

Firmen die nur zum Selbstzweck existieren MÜSSEN abgeschafft werden. Wenn etwas sicher ist dann dass die Bezahlung per Steuerrechnung KEINERLEI KOSTEN verursacht. Bei der Kirchensteuer ist das genau so. Und dann braucht es keine Kontrolle, sondern man setzt auf die Ehrlichkeit der Leute. Also Rechnen können die nicht gut aber Lügen. Was sind 20% von 45 Franken? Sicher mehr als 35 Rappen.


marc michel

12.11.2009, 15:23 Uhr

aber dann schaffen wir die billag doch gerade ab und ziehen den betrag mit den steuern ein!!!!!!!


Kurt Bachmann

12.11.2009, 15:11 Uhr

@Pascal Fröhlich, Kirchensteuern bezahlt man freiwillig, man kann jederzeit aus der Kirche austreten. Und dass jeder Steuerzahler Dinge berappt, von denen er keinen unmittelbaren Nutzen hat, kann doch wirklich kein Argument für erzwungene Fernsehgebühren bei Nichtkonsumenten sein. Aber ich kann mir vorstellen, dass Fernsehgaffer sich freuen, wenn Fernsehlose den Konsum mit finanzieren...


marc michel

12.11.2009, 15:10 Uhr

aber dann schaffen wir die billag doch gerade ab und ziehen den betrag mit den steuern ein!!!!!!!


Mike Meier

12.11.2009, 15:06 Uhr

Der Internet-Konsum sei nicht kontrollierbar? Lieber Herr Dumermuth, da sind Sie schlecht informiert. Das Gegenteil ist der Fall! Wie erklären Sie sich denn sonst die Kontrolle beim Internet-Banking? Sagen Sie doch einfach, dass man den Service public mit einer Pseudosteuer zwangsfinanzieren will. Eine rein politische und keineswegs technische Frage. Die Technik dient nur als Rechtfertigung.


Claus Koch

12.11.2009, 15:03 Uhr

Die Lösung ist doch so einfach: Macht die SRG zum Pay-TV! Das ist absolut fair, denn nur wer das Angebot nutzen will, bezahlt. Im Zeitalter des Digitalfernsehens ist das doch kein Problem mehr.


Ursula Badertscher

12.11.2009, 15:00 Uhr

Jetzt sollen also noch die letzten 5% welche sich der staatlichen Volksverdummungs- und Propagandamaschinerie SRG verweigern, diesen Schrott auch noch mitfinanzieren! Das kommt ja einem gesetzlich vorgeschriebenen Zwangskonsum gleich. Abgesehen davon, dass klassisches Fernsehen längst ein Auslaufmodell ist. Die Zukunft gehört Content on Demand auf drahtlosen, multifunktionalen, kommunikat. Geräten


Murat Böyük

12.11.2009, 15:00 Uhr

Selten doofe Idee. Ich zahle doch nicht für einen Service, den ich nie benutze. Das einzige was ich schaue, sind Filme und für die zahle ich ja schon. Die Fernsehsender bieten mir überhaupt nichts, also schaue ich sie nicht und dafür zahlen möchte ich schon gar nicht.


Beni Jamar

12.11.2009, 15:00 Uhr

Wir zahlen doch für Tel.- u. Internetanschluss eine Gebühr. Warum kann Anbieter nicht gleich die Konzessionsgebühr abziehen u. an Bund weiterleiten? Ein Inkasso durch Steuern finde ich nur fair für Leistungen, auf die ich angewiesen bin, z. Bsp. Schul- u. Gesundheitswesen! Anderseits ist es unfair, dass mir der Tel.-Anschluss verrechnet wird, obwohl ich nicht telefonieren kann (Hörproblem)!


ivan handrich

12.11.2009, 14:56 Uhr

Wer will schon für etwas zahlen, was sie/er nicht braucht oder gar ablehnt? Was Herr Dumermuth betreibt ist eine Gleichschaltungspolitik zugunsten der Volksverdummung.


Michael Stierli

12.11.2009, 14:54 Uhr

Zu so einer Dummheit gehört ziemlich viel Mut, Herr Dummermuth! Ich nehme auch nicht an, dass sie für z.B.für gynäkologische Untersuchungen Rechnungen begleichen,da sie diese bestimmt nich brauchen. Lassen Sie sich etwas Besseres einfallen,als Leuten nicht bezogenene Leistungen zu verrechnen.


frieda berset

12.11.2009, 14:46 Uhr

nomen est omen


Willi Werner

12.11.2009, 14:39 Uhr

Bla Bla Bla! Warum soll ich in Zukunft Gebühren zahlen, für etwas was ich nicht nutze? Geht's noch? Das ist keine Gebühr mehr, sondern eine zusätzliche Kopfsteuer. Für wie blöd halten Sie eigentlich die Schweizer?


Adrian Dünki

12.11.2009, 14:34 Uhr

Das ist nicht umsetzbar. Das Fernsehen soll sich nicht über Gebühren, sondern durch die Werbung finanzieren.


Heinz Gfeller

12.11.2009, 14:33 Uhr

Das Problem mit der Kontrolle wird so nicht gelöst, sondern einfach verschoben! Was bitte ist soll denn ein Haushalt sein? Wenn mehrere erwachsene Personen in einer Wohnung leben, sprechen wird diesfalls schon von einem Haushalt, oder ist dies erst der Fall, wenn man gemeinsam einen Kühlschrank alimentiert? DRS soll aus bestehendem Kulturtopf des Bundes finanziert werden!


Pius Manser

12.11.2009, 14:33 Uhr

Vom wirklichen Problem ablenken, dazu dient dieser Artikel: SRG ist das Problem, nicht die Billag. Das muss ja jedem sauer aufstossen, wenn man für Reklame und für den von SRG selbst produzierten Bockmist noch abgezockt wird.....wiederlich


Maja Pfister

12.11.2009, 14:32 Uhr

Über die Steuern? Sicher nicht! Es soll nur jeder genau das bezahlen was er konsumiert / benützt. Im gleichen Atemzug müssen wir leider auch die Steuermilliarden an den ÖV streichen und die Ticketpreise verdoppeln, damit nur die Personen bezahlen, welche den ÖV benutzen! Na, dämmerts?


Michael Tièche

12.11.2009, 14:32 Uhr

Das jeder Haushalt die vollen Gebühren bezahlen soll, finde ich persönlich sehr heikel. Jeder soll das bezahlen was derjenige konsumiert und nicht umgekehrt. Die 35 Rappen, die man im Monat einsparen würde ist sind ja eher schlecht als recht.


Karl Heinen

12.11.2009, 14:30 Uhr

Nein, nicht alle sollen zahlen Wenn schon alle zahlen sollten, müssten die staatlichen Sender auch nur zirka 30 Prozent linken Mist (linksgefärbte Nachrichten etc.)senden, denn die Schweizer Bevölkerung ist nämlich mehrheitlich bürgerlich (Grünliberal, CVP, FDP und SVP) gesinnt. Warum sollen alle diese nicht Linken den Mist der linken staatlichen Sender bezahlen.


Alois Pfändler

12.11.2009, 14:30 Uhr

Dumm, dümmer, Dumermuth: Ist denn dieser Direktor von allen guten Geistern verlassen? So soll ich z.B. auch Autosteuern zahlen, wenn ich kein Auto habe? Oder eine Erbschaftssteuer, ohne geerbt zu haben?


Hans Ernst

12.11.2009, 14:30 Uhr

Da gibt es ja keinen Unterschied zur Steuer mehr. Deshalb ehrlicher wäre es Radio und TV gleich aus Steuergeldern zu zahlen. Das wäre auch fairer, weil dann pro Kopf und nicht pro Haushalt bezahlt wird. Denn weshalb sollten Alleinlebende doppelt soviele Gebühren bezahlen, wie die Doppelverdiener, die ohnehin schon tiefere Lebenskosten haben?


Peter Thommen

12.11.2009, 14:27 Uhr

Offenbar geht es bei der Billag nur ums Geld. Wieso sollen Menschen im Auto, im Geschäft, zuhause und in den Ferien mehrmals Billag zahlen?? Ein Mensch kann ja nicht mehrfach gleichzeitig das Medium konsumieren. Was ist ein Haushalt? - Pro Person 1 Konzession. Basta.


Jean M Weber

12.11.2009, 14:27 Uhr

Unterstützt alle die Bye Bye Billag Initiative (Web, Facebook), damit dieser völlig überflüssige Laden endlich verschwindet. Los gehts.....


Daniel Spörri

12.11.2009, 14:26 Uhr

BAKOM-Direktor M. Dummermuth begründet die Option, inskünftig von allen Haushalten eine Konzessionsgebühr zu kassieren, also auch von jenen, die weder Radio noch Fernseher haben, damit, dass ja schliesslich jeder ein solches Gerät anschaffen. Diese Begründung ist zwar dumm, aber mutig.


Roland Florin

12.11.2009, 14:25 Uhr

Wie viele Haushalte gibt es in der Schweiz noch, die weder Radio, noch TV, noch PC, noch TV-fähiges Handy besitzen? Diejenigen können sich selber melden und werden von der Gebühr befreit. Ist sicher einfacher als die Schwarzseher ausfindig zu machen. Das heutige System ist unnötig kompliziert und darum auch teuer, auch weil die Schwarzseher mitfinanziert werden müssen.


Kurt Aegeri

12.11.2009, 14:25 Uhr

Na klar, die Bilag und deren saumässig überrissene Löhne wollen ja irgendwie finanziert sein! Der Bürger wird einmal mehr gemolken und lässt sich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Hört endlich mit dieser Bilag auf und lasst das Ganze über die normalen Bundessteuern laufen.


Ivan Malaschkewitsch

12.11.2009, 14:20 Uhr

Noch ein kleiner Nachtrag: wie bitte soll es administrativ einfacher sein diese Gebühren pro Haushalt über die Steurn zu holen? Ich habe mit meiner Freundin einen Haushalt aber zwei Steuererklärungen. Bezahlen wir somit nun pro Kopf die volle Gebühr oder müssen eir beweisen, dass wirzusammen wohnen? Wer prüft unsere Steuererklärung betreffend TV? Eine Inkassofirma und alle sollen zahlen!!!!!


Tom Müller

12.11.2009, 14:16 Uhr

Nur noch ein öffentlicher Fernsehsender pro Sprachregion und zwei Radioprogramme, die unabhängige und ausgewogene Information bieten. Mehr muss und soll der Staat nicht machen!


Verena Raffaelli

12.11.2009, 14:16 Uhr

frueher besorgte das Inkasso die PTT zusammen mit der Telefonrechnung.Waere das nicht ein Loesung?


Martin Fischer

12.11.2009, 14:15 Uhr

Die Billag braucht es wirklich nicht. Nehmt das Geld direkt von den Steuern. Allerdings sollte das SRG Budget sowiso massiv gesenkt werden. Egal ob Billag oder nicht. Klar werden damit Leute benachteiligt, welche kein Radio und TV benutzen. Aber mal erlich: wiviele Sachen werden mit Steuergeldern unterstützt die nicht alle Bürger benützen! Nur einige Beispiele: Opernhaus, Museen, SBB, ÖV etc.


Stefan Setz

12.11.2009, 14:13 Uhr

Lieber gehe ich ein paar Tage ins Gefängnis als Fernsehgebühren zu bezahlen als nicht Fernsehbesitzender!


Martin Müller

12.11.2009, 14:13 Uhr

Die Gebühren sind das eine. Jedoch frage ich mich, ob wirklich jeder SF Journalist in der ganzen Welt herumreisen muss(auch wenn die Reise nichts kostet). In dieser Zeit gäbe es sicher besseres zu tun und es gibt genügend Stationen wo man bessere Reisesendungen einkaufen kann. Zudem sind Programme von Sven Epiney und der Produktionsfirma seines Freundes sehr fragwürdig. Das gehört zu den Privaten.


Markus Weber

12.11.2009, 14:12 Uhr

Mein Vorschlag: Nur je 1 Programm für die d./ ital./franz. Schweiz und zumindest alle Sport- und Unterhaltungssendungen müssten sich via Werbung finanzieren. Der Rest wird über Steuern (welche auch immer) finanziert, würde allerdings nur einen Bruchteil der heutigen Gebühr ausmachen. Die Billag kann der Bevölkerung nicht länger zugemutet werden.


Ivan Malaschkewitsch

12.11.2009, 14:12 Uhr

War ja klar dass wieder alle alles gratis haben möchten. Ich bin überzeugt dass ca.99,5% aller Haushalte irgendein Empfangsgerät haben aber oft nicht bezahlen. Somit wird es hier einmal mehr deutlich, dass wegen dem Missbrauch weniger, alle haften müssen. Die die tatsächlich keine Geräte nutzen, müssen das nun halt beweisen und zahlrn nichts. Sonst lieber Vorschläge bringen und nicht motzen!


Peter Eberhard

12.11.2009, 14:08 Uhr

Das darf ja wohl nicht wahr sein. Bezahlen für etwas, das man nicht konsumiert und das keine notwendige öffentliche Aufgabe ist wie z.B. Polizei oder Schulen? Und dann wird von der SRG noch zusätzliche Werbezeit in der Primetime verlangt bis nach Sendeschluss - als einzige öff.-rechtl. Sendeanstalt im deutschsprachigen Raum. Warum nicht zuerst das Sparpotenzial im Leutschenbach ausschöpfen?


René Baumgartner

12.11.2009, 14:08 Uhr

Am besten gefällt mir der Satz: "Wenn mehr Haushalte bezahlen müssten, käme es für den Einzelnen etwas billiger". Die paar Prozente Haushalte sind doch vernachlässigbar auf das ganze Volumen. Es ist aber einfach über Minderheiten zu verfügen, auch in einer Demokratie, ich hoffe nicht dass es soweit kommt.


Thomi Horath

12.11.2009, 14:07 Uhr

@ Tio Caminante: Vielen Dank! Konnte herzhaft lachen.


Bruno Helfenberger

12.11.2009, 14:07 Uhr

Die neue Steigerungsformel heisst: Dumm, dümmer, D(üm)mermuth


Thomi Horath

12.11.2009, 14:04 Uhr

Genausogut könnte man sagen, auch wer nicht auf der Autobahn fährt sollte eine Vignette lösen, sie würde dann für alle billiger werden. Sonst noch Wünsche? Die SRG sollte lieber mal die Kaderlöhne senken, dann kommt das ganze schon wieder ins Lot.


Thomas Zimmermann

12.11.2009, 13:59 Uhr

Billag wollte mir lange nicht glauben, dass ich nie Radio höre und nur TV gucke, weil ich auf beiden Ohren GEHÖRLOS bin. Und nach vielen Jahren als zuverlässiger Zahler habe ich ein einziges Mal wegen den Ferien eine Billag-Rechnung vergessen - Prompt eine Mahnung mit Mahngebühr! Nun werde ich die Volks-Initiative "Bye bye Billag" definitiv unterschreiben!


Beni Schärer

12.11.2009, 13:59 Uhr

Ganz einfach: Bilag und Gebühren abschaffen und Werbefreiheit für SF DRS. So könnten sich die Sender selber finanzieren. Es gibt sowieso keinen Sender mit Unterbrecherwerbung. Also was solls. Aber eben: Dann kommen die Öko-Fuzzis und schreien, dass die Kinder zu Alkohol und Tabak-Konsum animiert werden. Klar: Lieber Mord und Totschlag, Krieg usw. in der Tagesschau. Ist doch weniger schlimm. Oder?


Raymond Maurer

12.11.2009, 13:58 Uhr

Dieser Vorschlag ist billig und dumm zugleich.


Stefan Engler

12.11.2009, 13:58 Uhr

Ich bezahle doch schon Abfallgebühren. Weshalb muss ich für's Schweizer Fernsehen nochmals bezahlen? Dummer geht's nummer. Mutig ist es aber schon.


Sacha Müller

12.11.2009, 13:50 Uhr

Es reicht. Ist seit 1291die nicht die 'idée suisse', dass Vögte ihre Untertanen nicht schamlos ausbeuten dürfen? Abschaffung der Billag und Privatisierung der SRG jetzt! Warum bloss grüsst die SVP weiterhin tatenlos den Gesslerhut dieser Insitutionen..?


Heinz Gfeller

12.11.2009, 13:44 Uhr

Ich werde niemals für etwas bezahlen, was ich nicht konsumiere/kaufe/bestelle! Eine bodenlose Arroganz der Billag. Billag und SFDRS privatisieren! Wieso tut den niemand etwas gegen diese Arroganz?


Ferdi Müller

12.11.2009, 13:44 Uhr

Nein, nein und nochmals nein, ich bin nicht bereit, ein Fernsehprogramm mitzufinanzieren, das ich weder akzeptiere noch konsumiere! Der Vergleich mit der Kirchensteuer von Pascal Fröhlich hinkt gewaltig, denn hinter dem, was die Kirche sozial leistet, stehe ich voll und ganz und das bin ich bereit, mitzufinanzieren - und wenn das nicht mehr so ist, kann ich immer noch austreten. So einfach ist das


Daniel Hauser

12.11.2009, 13:41 Uhr

Zwangsabgaben für Produkte die man eigentlich gar nicht haben will oder auf die man gar nicht verzichten kann, können nach belieben eingeführt werden. Aussichtssteuer, Luftsteuer, Lärmsteuer, Reklamesteuer, Zeitungssteuer, Bankenunterstützungssteuer, etc. Einziges Ziel ist es, möglichst viele Einkommensanteile mit Zwangskonsum zu binden. Ziel: Beschäftigung von absolut Unproduktiven.


Robert Schulthess

12.11.2009, 13:40 Uhr

Wenn man kreuz und quer die Programme durchschaut, dann vergeht keine halbe Stunde ohne Werbung. Die Werbeindustrie ist interessiert dass wir ihre Botschaften sehen. Also könnte doch genau diese Industrie die Gebühren übernehmen. Auf das ganze Werbebudget gerechnet wäre das ein lächerlicher Betrag.


Heinz Oberholzer

12.11.2009, 13:38 Uhr

Das Fass in Bern überläuft sicher bald vor lauter Dummheit und Bequemlichkeit.Ist es denn nicht möglich eine Regierung mit samt deren Angestellten zu wählen,die noch etwas "Grüz in der Birne" haben.Was wir Bürger und Steuerzahler in letzter Zeit verarscht werden ist eine wahre Frechheit und kennt keine Grenzen.Schweinegrippe,Radio+T,Verkehr,Armee,Minarette,Waffenverbote usw..nichts führt zum Ziel


Ernst Vonlanthen

12.11.2009, 13:35 Uhr

Diese Gebühr abschaffen! Es ist mir völlig Schnuppe, wie sich die TV's dieser Welt finanzieren. Und wenn sie dann halt Werbung machen, ist es mir auch egal wie und was. Und wenn sie eingehen, ebenfalls egal. Aber es gibt halt zu viele Leute die mental ohne TV sterben würden.


Hans Waldmann

12.11.2009, 13:33 Uhr

Weg mit der Billag! Zähneknirschend das SRG-bla/bla-Privatfernseh-Radio-Gedöns als Höhere Gewalt akzeptieren und durch die Steuern bezahlen. Wie Militär (brauch ich nicht) , Jagdaufseherei (brauch ich nicht) Gleichstellungsbüros (brauch ich nicht), Denkmalschutz (brauch ich nicht), etc. etc.


Kurt Bachmann

12.11.2009, 13:33 Uhr

Ich höre nie Radio, bezahle aber Radiogebühren. Damit kann ich leben. Nie und nimmer werde ich aber Fernsehgebühren bezahlen, so lange ich nicht fern schaue. Irgendwo hat der Spass seine Grenzen. Ich möchte gerne sowohl als Konsument als auch als Nichtkonsument Ernst genommen werden.


James Lehm

12.11.2009, 13:32 Uhr

Die Frage, welche vorher zu klären wäre, ist, ob man sich denn überhaupt mit dem Computer nun wirklich gebührenrelevante Inhalte anzeigen lässt. Ein besserer Vorschlag wäre ja das ganze eine Augen- und Ohrensteuer zu nennen. Grundsätzlich ist es möglich mit Ihnen gebührenrelevante Inhalte zu hören und zu sehen.


Konrad Müller

12.11.2009, 13:31 Uhr

Ich bin gerne bereit für die konsumierten Sendungen zu bezahlen. Aber nur für die Sender die ich auch benutze. Leider würde die Billag dabei sehr schlecht abschneiden. Das Schweizer Radio und Fernsehen ist das Geld das man dafür bezahlen muss nicht wert. Wir brauchen in der Schweiz kein Staatliches Fernsehen mehr. Schafft die Billag samt der SRG ab.


Markus Schneider

12.11.2009, 13:29 Uhr

Langsam hege ich ernsthafte Zweifel an der geistigen Gesundheit unserer staatsgläubigen Beamtenschaft. Zitat: "Bei den neuen Technologien ist gar nicht mehr kontrollierbar, wer alles Programme konsumiert." Darum geht es doch letztendlich: Um Kontrolle, d.h. das Individuum zu einem vom Staat abhängigen Kollektiv umzuerziehen! Die Monopolmedien müssen dazu um jeden Preis am Leben erhalten werden.


Fritz Jaggi

12.11.2009, 13:28 Uhr

Dies wirft bei mir die Frage auf warum denn eine Tagesschausprecherin soviel verdient?Susanne Wille und ihr Mann sahnen dick Kohle ab für ein bisschen vorzulesen. Dieses Geld holt man sich dann beim kleinen Mann, der etwa die Hälfte verdient - Sauerei!


oliver keller

12.11.2009, 13:25 Uhr

Wer sich schon einmal bei der Billag abzumelden versucht hat, bemerkt dass dies unmöglich ist.Ein Leben lang ist man an einen Leichnam gekettet und man erhält Aussagen, wie sie wiedersprüchlicher nicht sein könnten! Aber es ist ja okay, wenn bei den untersten Jobs gespart wird. Und um SRG zu schauen, sollte man Schmerzensgeld erhalten! Am ehesten würde sich etwas ändern, wenn niemand mehr bezahlt.


Pascal Fröhlich

12.11.2009, 13:22 Uhr

Was soll die Aufregung über TV-Gebühren via Steuern? Wieviele zahlen Kirchensteuer und gehen doch nie in die Kirche? Regen die sich auf? Wieviel Steuern werden für Dinge ausgegeben die wir nicht alle brauchen? Und doch bezahlen wir sie. Stellen wir jetzt um auf Privat-TV und jeder muss dann selber bezahlen wenn er schauen will, würden sich die bereits hier geäusserten ebenfalls aufregen! Cool down


Gisela Blum

12.11.2009, 13:22 Uhr

Was für ein Sophist! Herr Dumermuth setzt das Inkasso der Kantone für die Bundessteuer gleich wie das der Billag für die RTV-Gebühren? Beim Kanton ist mit 17% Provision ein Veranlagungsverfahren mit Erhebung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse inbegriffen, bis auf Gemeindeebene herunter, während die RTV-Gebühr eine Pauschale darstellt. Die Billag-4-Prozent sind weiterhin ohne Relation!


Tobias Lienhard

12.11.2009, 13:19 Uhr

eine Zwangsgebühr für etwas, das nicht alle benutzen, so etwas kann doch nicht verfassungskonform sein.


Romeo Zolin

12.11.2009, 13:18 Uhr

Und wieder eine versteckte Steuererhöhung! Dann sollen doch bitte alle die Autobahnvignette bezahlen, ob Auto oder nicht und die Frauen auch den Militärersatz, wir haben ja Gleichberechtigung auf allen Stufen. Gehts denen in Bern eigentlich noch? Wenn ich keinen Fernseher habe dann bezahle ich auch nicht, strikte nach dem Verursacher- oder Verbraucherprinzip.


tio caminante

12.11.2009, 13:16 Uhr

Un jeder sollte ein par Tage pro Jahr in den Knast verbringen, auch wenn er nichts gemacht hat.


Peter Meier

12.11.2009, 13:14 Uhr

Waum nicht nach Kopf bezahlen? Dann könntet ihr meiner ungeborenen Tochter auch noch eine Rechnung schicken...


Myrtha Schmidlin

12.11.2009, 13:11 Uhr

Das ist wirklich Raubrittertum, gegen das wir uns wehren müssen. Seit über 20 Jahren leben wir zufrieden und trotzdem gut informiert (Zeitungen, Radio) ohne TV. Wenn wir in den Ferien jeweils im Hotel kurz ins TV-Programm hineinschauen, bestärkt uns das nur in unserer Abstinenz. Wunderbar, wieviel freie Zeit für Gespräche, guten Lesestoff und andere Begegnungen einem so bleibt!


rene dupont

12.11.2009, 13:04 Uhr

die billag ist unbeliebt, weil sie intransparent ist. ein verwaltungmoloch der kraft seines amtes für sich selbst schaut, anstatt eine dienstleistung zu sein. bsp gefällig: entgeht ihnen eine zahlung, so werden gebühren erhoben. nur diese mahngebühren kann die billag gar nicht einfordern. sie versucht einfach die leute abzuzocken. transparenz und dienstleistung sind gefordert und verlangt!


Hans Weiss

12.11.2009, 13:04 Uhr

Der Name spricht für sich!


David Thoma

12.11.2009, 13:03 Uhr

Das sieht leider wirklich nicht nach einer grossen Änderung aus. Die Gebühren sind hoch, daran kann man wohl nicht viel ändern. Was ich an diesem System aber unfair finde, ist, dass nach Haushalt und nicht nach Person abgerechnet wird. So zahlt ein 5-köpfiger Haushalt gleichviel wie ein 1-köpfiger Haushalt.


Roland Burri

12.11.2009, 13:02 Uhr

So, so, nach dem Gieskannenprinzip sollte es dem Herr Dumermuth (nicht Dummermuth) gehen. Was für eine Schnapsidee! Das käme einer neuen, verdeckten Steuer gleich, und die BILAG Bosse würden so noch mehr verdienen.


Kurt Hauser

12.11.2009, 13:00 Uhr

Vor noch nicht allzu langer Zeit war die Rede davon, die Billag abzuschaffen (spart man viel Geld) und die Gebühren z.B. über die Bundessteuer einzuziehen!


Kevin Käser

12.11.2009, 12:58 Uhr

Ich habe keinen Fernseher und sehe auch kein Web-TV. Nie und nimmer werde ich für diesen Schrott Gebühren zahlen!


Tom Zuppiger

12.11.2009, 12:55 Uhr

Gute Idee. Warum bezahlen Leute, welche kein Auto besitzen eigentlich keine Verkehrssteuern? Würden diese auch bezahlen für etwas, was sie nicht besitzen, liesse sich die Steuer unserer beiden SUV's auch etwas erträglicher gestalten.


Brigitte Egger

12.11.2009, 12:52 Uhr

Jeder, oder jeder Haushalt? Was ist mit Ehepaaren oder mit Lebensabschnittspartner, müssen die doppelt zahlen? Was ich nicht habe dafür muss und möchte ich nicht zahlen!


Roger Sigrist

12.11.2009, 12:51 Uhr

Am meisten stört mich an der Sache, dass die Minderheiten (Franz., Ital. Schweiz) ihre Position schamlos ausnutzen. Jeder Landesteil sollte einen Anteil des Geldes bekommen aber abgestützt auf die Anzahl der jeweiligen Einwohner. Solidarität ja, aber nur so lange diese nicht ausgenutzt wird. Für was braucht die Schweiz so viele TV-Sender (auch Deutschschweizer)? Die Billag ist das kleinste Problem


Sim Merki

12.11.2009, 12:51 Uhr

Der einzige langfristige Trend in der Schweiz: Die Anzahl und Macht der Beamten wächst und wächst und wächst... Die eigentliche Arbeit für die Beamten (Administration) nimmt ab und ab und ab... Es werden Probleme erfunden und erfunden und erfunden...


Mike Wieland

12.11.2009, 12:50 Uhr

Warum verkauft die Billag nicht einfach Abonnemente, so wie jede Zeitung es tut?


Rosa Stein

12.11.2009, 12:49 Uhr

Was Herr Dummermuth hier vorschlägt ist absolut unfair und inakzeptabel. Die Billag gehört abgeschafft. Bei dem Müll, den SRG produziert ist es eine Zumutung überhaupt Geld dafür zahlen zu müssen. Wenn ich als junge Frau schon Billag Gebühren zahlen soll, will ich wenigstens ein qualitativ halbwegs akzeptables SRG Programm als Gegenleistung und nicht nur diese Geriatrie-Bespassung.


Dominic Bocher

12.11.2009, 12:49 Uhr

Da wird aus einer Abgabe eine neue Steuer! Unsere Bundesverfassung sieht für Steuern zwingend den Grundsatz der Leistungsfähigkeit voraus. Ein Einpersonenhaushalt zahlt somit 462.- CHF unabhänig des Einkommens für den Bakom Leistungsauftrag. Bei einem tiefen Einkommen kann das schnell einen Fünftel der gesamten Steuerbelastung ausmachen, und das für Benissimo und Co zu finanzieren


Marc Staeheli

12.11.2009, 12:47 Uhr

Dies Idee ist überfällig! Es gibt wirklich praktisch niemanden, der weder Radio, noch TV, noch PC, noch TV-fähiges Handy besitzt. Das heutige System ist unnötig kompliziert und es schlicht schwachsinnig, dass z.B. heute noch unterschieden wird zwischen TV und PC. (Zattoo, Wilmaa etc.) Allerdings: Wieso das ganze nicht einfach aus der alg. Bundessteuer bezahlen?


André Hafner

12.11.2009, 12:46 Uhr

Es ist ein Skandal, dass wir nun alle zwangsverpflichtet werden sollen, für den Mist, den das Fernsehen und die SRG bringen, noch zu zahlen.


Ulrich Raumer

12.11.2009, 12:46 Uhr

Es braucht schon wirklich Muth, So dumm daher zu reden. Im Moment sind wir auf dem weg uns von den Medienkonzernen ans Gängelband nehmen zu lassen. Wir bezahlen für dasselbe gleich mehrfach und mit dem stetigen Wechsel der Medien (Vinyl zu CD, zu SA-CD, zu Musik_DVD etc.) wird jedesmal wieder für dasselbe kassiert. Lasst Euch nicht abzocken. Wehret den Anfängen! Billag und SUISA braucht es nicht!


Timon Zingg

12.11.2009, 12:43 Uhr

Ich verstehe den Vorschlag, schliesslich müsste man Billag zahlen, sobald man einen Internetanschluss hat. Und wer hat keinen heutzutage?


Daniel Schäffler

12.11.2009, 12:43 Uhr

Der Satz "Wenn mehr Haushalte bezahlen müssten, käme es für den Einzelnen etwas billiger." kommt so quer in der Landschaft daher, es ist zum Schreien. Was ist dann mit den Leuten, die nicht TV + Radio hören? Kommt es sie nun billiger oder kostet es nichts??? Der Mann redet einfach nur (gut bezahlten) Schwachsinn.


Fabio Vassalli

12.11.2009, 12:42 Uhr

Zur Steuer (das ist es) ein klarer Auftrag! Dazu gehört auch dass die so gesponserten Infos allen jederzeit zur Verfüng stehen. Es geht nicht an, dass sich SF sich weigert, zB die Tagesschau als Podcast anzubieten und dass die Hälfte aller Podcasts aus "Diesen Beitrag dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht zeigen" besteht. Einmal mit Steuergeld veröffentlicht - immer öffentlich!


Sandra Fornasier

12.11.2009, 12:42 Uhr

Herr Dumermuth: könnten wir nicht grad direkt die SSR/SRG/RSI/IdeeSuisse (inkl. Billag) abschaffen ?!? So können nämlich alle (auch wir Tessiner) die Ausländischen Fernsehprogramme schauen. über die Schweizer TV- und Radiokanäle gähnen die Zuschauer ja sowieso nur noch ...


Hans Meier

12.11.2009, 12:40 Uhr

"Bei den neuen Technologien ist gar nicht mehr kontrollierbar, wer alles Programme konsumiert" Naja, wie wäre es mit einem verschlüsselten Programm, dann kann sich jeder einen Decoder bestellen, der SF sehen will, wäre auch für Radio machbar. Weiter gibt es zig Abieter im Internet, welche ihr Programm verkaufen, da ist es ja auch möglich.


Hans P. Grimm

12.11.2009, 12:39 Uhr

Die TV und Radiosender sollen sich selbst finanzieren. Für was die Billag 48 Millionen einsackt ist mir schleierhaft.


Luis Deplazes

12.11.2009, 12:39 Uhr

Die Arroganz der Monopolisten kennt keine Grenzen. Die Billag und die SRG gehören abgeschafft, ihre zweifellos fähigen Leute in die Freiheit der Marktwirtschaft entlassen und der mündige Konsument soll endlich selber entscheiden können, was er zu welchem Preis sehen und hören möchte. Schluss mit dem "Self-Service Public".


rainer raschle

12.11.2009, 12:33 Uhr

Gegenvorschlag: jedem soll technisch die Möglichkeit gegeben werden, selber die SF DRS Programme zu blockieren und sich so von der Zwangsgebühr zu befreien. Schade, dass es die DDR nicht mehr gibt, Martin Dummermuth würde es dort noch weit bringen.


Michael Meier

12.11.2009, 12:33 Uhr

Wenn man eine neue Kopfsteuer will, dann soll man den Mur haben und das so sagen. Ich werde keine "Gebühren" für nicht konsumierte Dienste bezahlen.


Michael Weber

12.11.2009, 12:33 Uhr

Gute Idee! Aber bitte gleich über die Steuern um den Verwaltungsaufwand zu senken. Öffentliche Einrichtungen werden durch die Allgemeinheit finanziert - auch wenn der Einzelne gar nicht alle Leistungen nutzt. Öffentliche Medien sind von nationalem Interesse und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem Zusammenleben. Radio und TV sind immer noch schnelle Medien mit grosser/grösster Reichweite


Martin Hächler

12.11.2009, 12:32 Uhr

Das kann doch nur einem Bundesbeamtenhirn entspringen, so ein Schwachsinn. Man könnte genausogut jeden der in 15 Km Luftlinie einen Bahnhof oder eine Postautostation aufsuchen kann, dazu verknurren ein GA 1. Klasse zu kaufen, diese würden dann nämlich auch billiger.


Ivo Pescia

12.11.2009, 12:31 Uhr

Also doch, de fakto eine Steuer. Steuern, nicht Gebühren. Hat Herr Dumermuth vielleicht auch andere Vorschlage die Gebührenpflicht neu zu definieren als einfach: Zahlen tun alle? Ein solcher Vorschlag hätte auch in einer Kindergartengruppe erarbeitet werden können. Der Bürger möchte die Wahl haben: Kein TV, keine Gebühren. Handy/PC haben heutzutage die meisten. Sie sind gefordert.


Chris Bühlmann

12.11.2009, 12:31 Uhr

...und ich erwarte demnächst dann noch die Erdoberflächenverbrauchssteuer.


E. Vogt

12.11.2009, 12:31 Uhr

Alle sender in die Privatwirtschaft entlassen und das Problem ist gelöst. Das Subventionieren muss endlich ein Ende haben.


Muster Hans

12.11.2009, 12:30 Uhr

Billag Gebühren sind doch für Radio und Fernsehen. Bin erstaunt, dass offenbar viele Leute weder Radio hören noch Fernseh schauen. Kann aber auch sein, dass viele einfach nicht verstehen um was es geht. Es wird doch fast in jedem Haushalt Radio gehört oder Fernseh geschaut oder nicht?


Ruedi Meyer

12.11.2009, 12:29 Uhr

@ Robert E. Angst Dies war auch mein erster Gedanken. Dann könnten erst noch auch die juristischen Personen zur Kasse gebeten werden.


Walter Kühn

12.11.2009, 12:29 Uhr

Gute Idee Hr Angst. Ich finde auch, dass TV und Radio entweder über die Steuer finanziert wird und somit "gratis" für alle ist, oder aber Pay per view eingerichtet wird. Damit wäre der konsequenten Verschwendung von Mitteln endlich mal ein Riegel geschoben. Erstere Lösung gefällt mir aber besonders, weil damit die Billag endlich Geschichte wäre. Könnte Hr. D vielleicht gleich mit entsorgt werden?


sandro gasser

12.11.2009, 12:24 Uhr

mich wundert mittlerweile nichts mehr, was aus dem departement leuenberger kommt... siehe radio energy..


Werner Klauser

12.11.2009, 12:23 Uhr

Hmmm. Konnte man die gleiche Denkart auch für Autobahn Vignette und SBB GA verwenden? Jedermann sollte eine Vignette und SBB GA kaufen müssen. Dann würde die Kontrolle wegfallen. Und was wegen die Ausländer die unsere Strassen und Bahnen benützen? Kein Problem. Die EU (inkl. Schweiz) soll diese Praxis einführen!


Peter Waldner

12.11.2009, 12:23 Uhr

Gute Idee. Einzug über die Bundes-Steuerrechnung, dann kann man diese sinnlose Billag abschaffen. Denn nichts Anderes als eine Steuer sind diese Gebühren! Eine Steuer, die - solange sie sich als eine zweckggebundene "Gebühr" ausgibt - dem Parlament und Volkswillen weitgehend entzogen ist..


Daniel Kälin

12.11.2009, 12:20 Uhr

und noch ein Bundesbeamter mehr, der einen tollen Lohn von unseren Steuergeldern bezieht und einfach unfähig ist, den gesunden Menschenverstand einzusetzen. Man stelle sich vor, diese Leute müssten in der freien Marktwirtschaft einen Job suchen, die meisten wären arbeitslos, mit der Zeit ausgesteuert, auf dem Sozialamt und somit wieder gesponsert durch die Bürger, einfach nur etwas billiger.


Michael Clarke

12.11.2009, 12:18 Uhr

OK - wenn's sein muss, dann bezahle ich. Aber bitte, bitte, bitte, zwinge mich nicht diese Mist anzuschauen!


Egon Pfalz

12.11.2009, 12:18 Uhr

Sorry, bei Herrn Dummermuth, ist der Name wohl Programm. Die einzige konsquente Lösung des Problems: Gebühren komplett abschaffen. Würde wirklich gerne wissen in welcher Partei und welchen Verbänden Herr Dummermuth so aktiv ist. Als BAKOM Direktor hat er sich auf jeden Fall diskreditiert.


Michael Meier

12.11.2009, 12:18 Uhr

Eigentlich verständlich, das Kässeli in Bern zu füllen. Vielleicht kann man damit allen BundesrätInnen ein neues Dienstauto kaufen oder eine neue EDV einführen.


Stefan Westermann

12.11.2009, 12:18 Uhr

Unglaublich - wenn ich dann noch sehe, was für "Dinge" für die diversen Programme produziert werden, bin ich der Meinung: Die versch. Prgramme werden von den angrenzenden Staaten übernommen. D. h. die Romands schauen zB TF1, die Zürcher einen deutschen Sender, die Tessiner RAI und die Rätoromen wählen von den 3 Sendern aus. Das wird billiger. Die lokalen Ereignisse entnimmt man der lokal PRESSE


Karsten Füllhaas

12.11.2009, 12:16 Uhr

Man sollte des Zeitpunkt nutzen und die Gebühren komplett abschaffen und SF in ein Pay-TV umwandeln. Wer Ländlermusik, journalistisch oberflächliche Info-Sendungen oder eingekaufte Quizformate sehen will, soll direkt bezahlen und nicht die Allgemeinheit belassten. Staatliche Unabhängigkeit würde sich sicher auch in der journalitischen Unabhängigkeit von Bundesbern niederschlagen.


Otto Wyss

12.11.2009, 12:16 Uhr

Wie immer sind Politiker schlicht nicht in der Lage, ein einfaches Problem einfach zu lösen. Die öffentlich rechtlichen Medienanstalten werden aus den allgemeinen Steuern finanziert. Dann wäre eine separate Gebühr überhaupt nicht nötig, das Problem wäre komplett vom Tisch.


hedi katz

12.11.2009, 12:15 Uhr

Den Namen 'Dumermuth' finde ich in dem Zusammenhang sehr passend. Des Herrn Vorschlag ist in meinen Augen einfach nur dumm, und es braucht relativ viel Mut dazu, diesen ernsthaft in die Runde zu werfen und diese Option in den Vordergrund zu stellen. Wer kein Empfangsgerät zuhause hat, braucht es nicht. Nicht, weil es ein grosser Aufwand wäre Radio zu hören. Völlig lächerlich!


Willy Neuhaus

12.11.2009, 12:14 Uhr

Früher mal hiess es, die Gebühren würden gebraucht, weil ja bei uns nur wenig bis gar keine Werbung erlaubt sei. Mittlerweile haben wir aber Werbung und Gebühren. Zeit, die Billag abzuschaffen! Nur wil ich technisch ein Programm empfangen könnte, soll ich bezahlen? Sollen doch die Anbieter dafür sorgen, dass nur die Bezahler empfangen können. Ich kann nichts für die Technik.


Stefan Heimers

12.11.2009, 12:14 Uhr

Sparvorschlag für die SRG: Nur ein zweites TV-Programm für die ganze Schweiz gemeinsam, Filme und Serien mit Originalton ausstrahlen plus Untertitel in allen Landessprachen über Teletext.


Bruno Waldvogel

12.11.2009, 12:13 Uhr

Wir haben keinen TV-Anschluss. Zudem bezahlen wir Gebühren für Radio und Internet, resp. Telefon. Tatsächlich ist diese neue Schröpfaktion unfair. Die Antwort nach der Fairness bleibt uns das BAKOM schuldig. Aber die Absicht ist klar: schlechtes Management mit höheren Steuern zu versilbern. Und wenn man dann noch sieht, wie in den Medien dort gemauschelt wird, ist es umso schlimmer.


Kurt Gsell

12.11.2009, 12:13 Uhr

Wenn man schon davon ausgeht, dass praktisch in jedem Haushalt Radio gehört und TV gesehen wird, kann man die Konzession ganz abschaffen und öffentliche Gelder verwenden. Wie man auf die Idee kommen kann jeden Haushalt zu belasten und mit dem Inkasso weiterhin die ineffiziente, millionenteure Bilag zu beauftragen ist mir schleierhaft.


Andy Gsell

12.11.2009, 12:13 Uhr

Guten Tag Wenn wirklich alle bezahlen müssen, was ja wahrscheinlich richtig ist, denn die meisten Leute kosumieren in einer Form Radio oder TV. Somit ist aus meiner Sicht die einfachste Lösung die finanz. Mittel aus der Bundeskasse zu zahlen. Damit entsteht ein Grundauftrag für den Bund. Natürlich kann diese Aenderung für gut verdienende als belastend empfunden werden, jedoch ist dies sozial .


urs von felten

12.11.2009, 12:10 Uhr

Brauchen wir denn wirklich das SF DRS und Radio DRS ? Wer ehrlich ist kommt zum Schluss...NEIN ! Um den TV_Leuten Ferienreisen zu finanzieren mit Unterwegs im In und Ausland, Unterwegs Spezial und Fernweh und Einfach und Luxuriös...diese Privilegien gehören abgeschafft !... ! PAY per View heisst das Zauberwort...dann wird es keine Diskussionen mehr geben...noch Fragen Herr Moritz Leuenberger ?


Yannick Hagmann

12.11.2009, 12:08 Uhr

Fernsehen ist Zeitverschwendung. Herr Dumermuth: So rechtfertigt die Camorra ihre Schutzgeldzahlungen auch.


Daniel Seiler

12.11.2009, 12:07 Uhr

Alle zu zwingen die Gebühren zu bezahlen, ist wieder einmal klassisch. Einfacher und effizienter wäre es, wenn die Zuschauer dafür bezahlen würden, was sie am TV auch effektiv schauen....


Hans Ulrich Suter

12.11.2009, 12:06 Uhr

Nomen est omen.


Ferdinand Meier

12.11.2009, 12:03 Uhr

Die CO2-Abgabe wird über die Krankenkassenprämie direkt an jeden Schweizer zurückerstattet. Am einfachsten wäre es doch wohl, wenn die TV-Gebühren nicht pro Haushalt sondern pro Kopf erhoben würden. Dann könnten sie direkt mit den Krankenkassenprämien verrechnet werden.


Hans-Peter Amrein

12.11.2009, 12:03 Uhr

Dass man für staatlich gestützten Schrott noch bezahlen soll, beweist nur, was für Dummsinn nur die Bürokratie produzieren kann. Zwangsabgaben streichen, dem Markt das Feld überlassen - es funktioniert doch, siehe Lokalradios Zürich. Wenn einer zu erfolgreich wird (Radio Energy), dann wird er mit allen Mitteln von unseren Scheindemokraten in Bern bekämpft und Freunden werden Lizezen zugeschanzt...


Robert Koch

12.11.2009, 12:03 Uhr

Das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen müsste komplett neu gestaltet werden. Die Idee der generellen Zwangsabgabe ist zwar bestechend, widerspricht aber der Bundesverfassung Art. 16,1: Jede Person hat das Recht, Informationen frei zu empfangen, aus allgemein zugänglichen Quellen zu beschaffen und zu verbreiten. Demnach sind die Kommunikationskosten indirekt über Steuereinnahmen zu finanzieren


Samuel Sandmeier

12.11.2009, 12:02 Uhr

Über eine solche Dreistigkeit kann ich mich nur wundern, Herr Dummermuth! Oder soll nun auch jeder Schweizer Bürger ein SBB-GA kaufen müssen?


Charles Aufranc

12.11.2009, 12:02 Uhr

Wer nicht raucht unterstützt die AHV nicht, folglich soll trotzdem zahlen .... etc


Martin Reber

12.11.2009, 12:01 Uhr

Das Argument "wenn alle Haushalte bezahlen müssten, käme es für den Einzelnen etwas billiger" hat eine gewisse Logik. Ich arbeite in der Privatwirtschaft. Wenn wir alle Schweizer zwingen könnten, unsere Produkte zu kaufen, könnten wir die Stückkosten senken. Einen Teil der Kosteneinsparung könnten wir dann den Konsumenten weitergegen.


Tobias Blaser

12.11.2009, 12:00 Uhr

Ehrlich ... ich kenne so viele Leute die keine Gebühren bezahlen. Zu Hause stehen TV, Radio, Computer mit i-Net etc., aber Gebühren? Ich als ehrlicher Zahler finde es nicht schlimm, wenn mit dieser Regel keine Schlupflöcher mehr da sind. Interessanter finde ich die Frage, was genau mit dem Geld passiert.


Michael Muoth

12.11.2009, 11:58 Uhr

SF abschalten; Billag abschaffen!!


Samuel Ineichen

12.11.2009, 11:58 Uhr

Bin auch der Meinung: Die Billag ist eine Stelle die (im doppelten Sinn) eingespart werden kann. Wenn Radio und TV-Anschluss zum geschützten Grundbedarf eines Bürgers zählt, dann kann das ganze auch über die allgemeinen Steuern abgewickelt werden. Spart Zeit und Ärger...


Rudolf Albonico

12.11.2009, 11:58 Uhr

Zwangsabgaben für alle heissen Steuern. Für etwas, das alle zahlen müssen, braucht es keine separaten Kassen. - Radio aus Steuergeldern bezahlen und TV dem Markt überlassen. Wir brauchen kein staatliches Zwangs-TV. TV gehört nicht (mehr) zum Service public!


Walter Kunz

12.11.2009, 11:57 Uhr

Wie es sich in einer direkten Demokratie gebührt, soll man neuerdings Leistungen berappen die noch nie bezogen wurden und dem miserablen TV Programm wegen ich auch nie zu beziehen gedenke. Das ist keine Problemlösung, nein das eine Frechheit sondergleichen. Herr Dumermuth ist wohl von Allen guten Geistern verlassen.


majo naef

12.11.2009, 11:55 Uhr

Wenn die Gebühren obligatorisch werden sollten, will ich aber keine Werbung mehr sehen. Ich glaube nämlich nicht, dass ich mich mit WC-Papier-, Windeln-, Kondom-, Putzmittel-, Sex- und sonsistigen Werbekram belästigen lassen muss.


Peter Meier

12.11.2009, 11:54 Uhr

Was für eine Logik: weil die Bürokratie einfacher wird, sollen wir für eine Leistung bezahlen, die wir gar nicht beziehen - auf Grund der Tatsache, dass es einfach sei, diese zu beziehen. In einem nächsten Schritt sollen allen Haushalte wohl pauschal für ein SI-Abo, Zigaretten, Greenpeace-Mitgliedschaft und Exit bezahlen, nur weil der Zugang ebenfalls einfach ist und so Admin günstiger? Hallo?


Mike Hamilton

12.11.2009, 11:54 Uhr

Technisch sehr einfach loesbar, da alles digital ist und somit genau festgelegt werden kann, wer das Signal erhaelt und wer nicht (standard Problem jedes Pay-[TV]-Angebots) => Abonnement.


Alfredo Garcia

12.11.2009, 11:54 Uhr

In ähnlicher Logik sollen auch alle Nichtautobesitzer eine Vignette kaufen; diese würde dann etwas billiger... Die Kreativität der Sesselstrategen zur Erschliessung neuer Pfründe ist erschreckend unerschöpflich!


Hollenstein Peter

12.11.2009, 11:53 Uhr

Ich höre keinen Radio und sehe nicht fern, weil ich weder für den einen noch für den anderen Schwachsinn nicht meine Aufmerksamkeit zu opfern bereit bin. Ohne ein Wortspiel mit dem Namen des Direktors des BAK zu machen: Diese Vorschläge sind an Frechheit kaum zu übertreffen, da beweist einer eine abartige Vorstellung von Gemeinnutz und Eigentumsschutz!


Yves Schneider

12.11.2009, 11:53 Uhr

Ja einfache Dinge können auch sehr kompliziert abgewickelt werden. ich nehme an, dass der Betrag der TV & Radio-Gebühren bekannt ist. Also kann dies zur Relation der Bundessteuer gesetzt werden. Nun wird die Bundessteuer um diesen Promille Satz erhöht und schon ist die Sache erledigt. Es braucht keine Billag und auch nicht 26 verschiedene Systeme.


Müller Eli

12.11.2009, 11:52 Uhr

In Griechenland bezahlt auch jeder Haushalt TV- und Radiogebühren, welche gleich mit der Rechnung für Elektrisch erhoben werden. Somit ist der administrative Aufwand erheblich kleiner als in der Schweiz. Kommt dazu, dass Elektrischrechnungen mit ziemlicher Sicherheit bezahlt werden.


Andreas Hurt

12.11.2009, 11:52 Uhr

Wenn eine Aenderung - die Billag abgaben Leistungsabhängig ausgestallten - wieso soll man für alle nicht konsumierten Sendungen mit bezahlen?


Christian Wiedmer

12.11.2009, 11:51 Uhr

Die Zwangsgebühr ist zu bekämpfen. Das Vorhaben, Einwohner zum Zahlen zu zwingen, selbst wenn man das Radio- und Fernsehprogramm nicht nutzt, ist bestens geeignet, den Hass auf die Eliten weiter zu schüren. Sollen sich die staatlichen Sender selbst behaupten und endlich die volle wirtschaftliche Verantwortung für ihr Programm tragen müssen. Im Übrigen ist die Billag eine parasitäre Einrichtung.


Musy Lukas

12.11.2009, 11:51 Uhr

Nich mehr alle Tassen im Schrank? Zwangsfernsehen oderwie? Das ist wie damals als der Billag-typ mir nicht glaubte dass ich kein Radio höre... Anzunehmen, alle würden diesen Mainstream-Mist schlucken.. Oder Suisa-Gebühren auf Rohlinge und MP3 Player die sich dann die Majors aufteilen... Da werd ich richtig Internet-Schadenfroh.. Musik die einem gefällt zahlt man aber gefälligst!!


Stefan Meyer

12.11.2009, 11:50 Uhr

Ich verstehe nicht ganz, eigentlich sollten doch dezentrale Inkassostellen effizienter sein, denn diese würden in einem Markt auftreten. Zumindest wurde uns dies bei der Krankenkasse so verklickert.


andy MÜller

12.11.2009, 11:49 Uhr

Ich wäre dafür, das 1 Sender für Nachrichten und Wetter abwechslungweise in allen 4 Landessprachen vorhanden ist. 50.--/ Jahr ist ok. Für allen anderen Schrott, sollen sie ein Pay-TV einführen. Dies soll bezahlen, wer es sehen will.


Daniel Meier

12.11.2009, 11:49 Uhr

Richtig so und wer kein Auto besitzt, muss trotzdem die Verkehrsabgaben bezahlen und selbstverständlich auch eine obligatorische Haftpflichtversicherung abschliessen. Da ich selber nie die SBB benutzt, finde ich es nicht mehr als fair, dass ich trotzdem ein 1.Klasse-GA kaufen muss.


Werner Worm

12.11.2009, 11:48 Uhr

Abteilung: "Staats- und Behördenterror" Eine absolute Unverschämtheit, die "Zwangsverdummung" via den hiesigen Medien will sich der Staat mit dieser Art von moderner Wegelagerei sozusagen noch vergolden lassen. Es ist einfach eine verkappte Form der Steuererhöhung um das Staatssäckerl noch mehr zu füllen. Dubios und unseriöser kann der Staat hier nicht mehr auftreten.


Robert E. Angst

12.11.2009, 11:48 Uhr

Wenn schon, dann aber wirklich ohne Billag, "gratis" TV und Radio für alle. Kohle kommt dann halt über die Steuern rein...!


Robert Mosimann

12.11.2009, 11:48 Uhr

1. Die GL der Billag ist ein Wasserkopf. Den sollte man leeren, dann wirds billiger. 2. SRG hat auch zuviel Geld. Auch dort ein Wasserkopf. In beiden Organisationen hat die GL zu hohe Löhne. Und warum? Weil sich die Chefs Löhne wie in der Finanzwelt und der Versicherungsbranche fordern. Also sind die Banken die Wurzel allen Übels.


Peter Zurbrügg

12.11.2009, 11:47 Uhr

Ich bin nicht bereit, für etwas zu zahlen, was ich nicht brauche! Das ist wieder so ein Angriff der faulen Beamten, um noch weniger arbeiten zu müssen!


Matthias Bissig

12.11.2009, 11:47 Uhr

In unserem Haushalt verzichten wir nicht ohne Grund auf TV: die Qualität der Inhalte ist schlichtweg unterirdisch. Dafür für die Nichtbenutzung trotzdem noch Gebühren einzufordern, ist eine Frechheit. Aber die Grundidee ist gut: ich fordere in Zukunft auch von allen Haushalten pauschal eine Bezahlung für meine Dienstleistung - es könnte sie theoretisch ja jeder nutzen...;-)


Martin Mayer

12.11.2009, 11:46 Uhr

Weniger Zahlen ist schon mal die richtige Richtung. Allerdings nicht nur ein zwei Fränkli. Alle sollen zahlen, das ist hingegen die falsche Richtung.


Jo Kleber

12.11.2009, 11:45 Uhr

Irgendwie passt das ja zum linkslastigen Schweizer Fernsehen das man jetzt so ein "sozialistisches" Gebührenmodell vorlegt. Die BILLAG hat doch einfach erkannt dass kein Mensch ihre Kontrolleure ernst nimmt geschweige denn in die Wohnung lässt, also spart man sich diese "netten" Menschen und will einfach alle abzocken. Ist auch einfacher Rechnungen zu verschicken als nachzuforschen.


Dominik Grimm

12.11.2009, 11:44 Uhr

Für eine weitere sinnlose und nicht nachgefragte Leistung des Staates sollen nun alle Einwohner in diesem Staat Gebühren (aka Steuern) zahlen. Die SRG sollte sich nur aus seinen Werbeeinnahmen finanzieren. Die restlichen elektronischen Medien sind von jedem staatlichen Einfluss und Regulationen zu befreien. Eigene Medien (4.Gewalt) zu betreiben ist nicht Aufgabe des Staates.


Jan Maurer

12.11.2009, 11:43 Uhr

Die Gebühren fallen wohl in keinen Haushaltsbudget gross ins Gewicht. Was in der Schweiz als privatfinanzierte Alternative möglich ist, haben wir gesehen. Und die Kosten für Pay TV sind jenseits von dem, was wir jemals an Gebühren zahlen werden. Also lieber gute Qualität unv Vielfalt wie wir auf SF trotz aller Kritik im Vergleich zu den Privaten haben.


Peter Müller

12.11.2009, 11:42 Uhr

Ist schon spannend, wie diese Beamten denken! Wenn irgendwo Geld fehlt, oder am ausgehen ist, werden die Kosten einfach auf Alle Bürger verteilt. Selbstbedienung, wohin das Auge reicht! Ich bin gespannt, wie lange das noch toleriert wird. Wir Schweizer brauchen historisch gesehen immer länger, bis wir realisieren, dass man uns ausnimmt...


Hans Graber

12.11.2009, 11:42 Uhr

Die hören wohl erst auf, wenn wir den Lohn direkt an sie überweisen müssen und sie uns das, was sie wirklich nicht gebrauchen können, überlassen. Nur schon die Idee, dass Leute für etwas bezahlen sollen, was sie nicht konsumieren, ist idiotisch. Entlasst solche Leute. Freie Marktwirtschaft: Alles andere ist Diebstahl!


Diego Petraccini

12.11.2009, 11:40 Uhr

Herr Dumermuth, Sie können mich jetzt schon betreiben lassen. Denn ich werde nie und nimmer für etwas bezahlen, was ich nicht haben will!


Craig Crandall

12.11.2009, 11:40 Uhr

Absolut absurd...jährlich CHF 460 pro Haushalt, pro Wohnort (Ferienwohungen separat in Rechung gestellt), unabhängig vom Einkommensniveau, ohne jegliche Transparenz bezüglich Billag, und doch Werbespots als zusätzliche "cash cow". Für wie dumm können wir verkauft werden?


Patrick Burkhard

12.11.2009, 11:39 Uhr

Nettes Interview, nette Antworten. Trotzdem, über Billag-Inkasso Gebühren zahlen zu müssen, fühlt sich etwa gleich an, wie wenn man am Flughafen nochmals eine Taxe aufs Ticket löhnen muss. Der Betrag ist eh zu hoch, also lasst ihn in der Bundessteuer verschwinden. Wir wollen ihn nicht sehen, uns nicht mehr über dieses beinahe stasi-artige Verhalten unserer Staatsmedien aufregen. Danke.


Adrian Frey

12.11.2009, 11:38 Uhr

Jeder soll bezahlen, auch wenn er etwas nicht benützt, oder gar nicht hat? Das ist ja beinahe so wie noch vor 20 Jahren in einem sozialistischen Land... Das hat sich übrigens auch, zumindest in seinem Namen, 'demokratisch' genannt...


Rahel Selb

12.11.2009, 11:37 Uhr

Es geht nicht, jemandem Kosten überzuwälzen für etwas was nicht konsumiert wird. Ich kann auch nicht Rechnungen verschicken an Menschen, die nicht zu mir ins Geschäft kommen. Das TV Programm ist dermassen weit weg von dem, was ich in meiner Freizeit machen möchte, dass ich - ich schwöre beim allem was mir heilig ist - wirklich nicht schaue. wirklich nieh! :). Zeitungsleserin, das ja! RS


Urs M. widmer

12.11.2009, 11:37 Uhr

Woher hat der so einen dumme muth? Wie kommt ein einigermassen intelligenter Mensch auf so einen Vorschlag? Ich finde: auch Fussgänger benutzen den Asphalt, gehen über Strassen. Sie sollen gefälligst eine Strassenabgabe entrichten - ganz zu schweigen von den Velofahrer/innen! Das gäbe Geld für die Strassenbauabteilung. Dass der ACS/TCS noch nie auf solche muthigen Gedanken gestossen sind, wundert!


Alain Weber

12.11.2009, 11:37 Uhr

Ja aber Hallo, gehts denn eigentlich noch? Wenn erreicht werden soll, dass nur übers Internet fernsieht wer Gebühren bezahlt, dann muss halt der Zugang entsprechend gestaltet weden (login). Warum soll ich als nicht Fernseher dafür bezahlen? Eine Frechheit, dieser Vorschlag Herr Dumermuth !


Gero Rubli

12.11.2009, 11:34 Uhr

Was hier vorgeschlagen wird, ist nichts anderes als eine Kopfsteuer. Wenn man das will, soll man sie auch so bezeichnen und erheben, nämlich als Zuschlag zur direkten Bundessteuer. Dann kostet das Inkasso auch wirklich nichts. Übrigens hat eine solche Kopfsteuer seinerzeit Frau Thatcher ihr Amt gekostet...


eva zwerg

12.11.2009, 11:33 Uhr

soso, hört und seht. raubritter- die kommen nicht mal auf die idee, dass die krankenkasse rechnung stellt. bilag nährt nur ihren topf- die konsumenten haben nichts zu sagen- auch die die nicht konsumieren. gessler lässt grüssen- gäll willy


Hans Georg Nägeli

12.11.2009, 11:33 Uhr

Was ist den das wieder für eine Idee von diesem Herrn Dumermuth. Der Herr ist in seinem Amte offensichtlich nicht ausgelastet. Ich habe auch eine "gute" Idee; über ein Auto verfüge ich zwar nicht könnte jedoch ebenfalls eine Autosteuer entrichten damit diese Steuer billiger wird.Und damit es sich auch lohnt; jeder bezahlt vom Säugling bis zum über hunderjährigen Greis.



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