Schweiz

Auf welchen Strassen Europas es am gefährlichsten ist

Nach wie vor verlieren in der Schweiz Hunderte von Personen ihr Leben im Strassenverkehr. Erfreulich ist aber, dass die Opferzahlen rückläufig und im Vergleich mit dem Ausland eher niedrig sind.

Entwicklung der Zahl der Verkehrstoten in der Schweiz

Entwicklung der Zahl der Verkehrstoten in der Schweiz


Anzahl

Quelle: BfS


Kollision mit Verletzten: PW und Polizeiauto verunfallten auf der Schanffigerstrasse bei Langwies GR. (Bild: Keystone )

Verkehrstote pro Million Einwohner

Verkehrstote pro Million Einwohner


Anzahl

Quelle: BfS

349 Menschen haben 2009 bei Unfällen auf Schweizer Strassen ihr Leben verloren, 8 weniger als 2008. 4708 Menschen wurden schwer verletzt, 72 weniger als im Vorjahr. Der seit Jahren beobachtete Rückgang an Getöteten und Schwerverletzten setzt sich damit fort.

Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte, wurden letztes Jahr zudem 20'422 Leichtverletzte gezählt, 354 weniger als 2008. Im Zehnjahresvergleich waren 2009 ein Viertel weniger getötete und schwerverletzte Personen zu beklagen.

41 Prozent weniger Tote

2009 wurden verglichen mit 2000 41 Prozent weniger Personen im Strassenverkehr getötet, 24 Prozent weniger schwer verletzt und 14 Prozent weniger leicht verletzt.

Im Jahr 2009 starben im Vergleich zu 2000 über die Hälfte weniger Fussgänger und Fussgängerinnen (2009: 60; -54 Prozent). Auch die Anzahl getöteter Mitfahrer und Mitfahrerinnen (2009: 43; -50 Prozent) halbierte sich, und gut ein Drittel weniger Lenker und Lenkerinnen (2009: 246; -35 Prozent) verloren ihr Leben.

3 von 4 Todesopfer sind Männer

Rund 60 Prozent aller verunfallten Personen im Strassenverkehr sind männlichen Geschlechts. Bei den getöteten Verkehrsteilnehmern sind 77 Prozent Männer, bei den Schwerverletzten sind es 68 Prozent. Während sich bei schwer verunfallten Fussgängern und Fussgängerinnen das Verhältnis der Bevölkerung insgesamt widerspiegelt (49 Prozent Männer), sind bei Schwerverunfallten mit Personenwagen 59 Prozent Männer, bei den Motorradfahrenden sind es 86 Prozent und bei Personen mit Fahrrädern 70 Prozent. Diese Relation entspricht den zurückgelegten Tagesdistanzen von männlichen und weiblichen Personen in der Schweiz.

Rückgang bei Unfällen mit Einfluss von Alkohol

Bei Unfällen mit Personenschaden unter Einbezug von mutmasslichem Einfluss von Alkohol zeigt sich nach der Herabsetzung der Promillegrenze von 0,8 Promille auf 0,5 am 1.1. 2005 und der Einführung der anlassfreien Atemkontrolle (deutlicher Anstieg von polizeilichen Alkoholkontrollen) ein markanter Rückgang: Zwischen 2004 und 2006 ging die Anzahl getöteter Personen fast um die Hälfte zurück. Seither blieb die Zahl der Getöteten relativ stabil. 2009 wurden in rund 2000 Unfällen 56 Personen getötet, 638 schwerverletzt und 1830 Personen erlitten leichte Verletzungen.

Die Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern

Auf den Strassen der EU (EU-27) verloren im Jahr 2008 38'875 Personen ihr Leben. Pro Million Einwohner entsprach dies 78 Getöteten. In der Schweiz waren es 47 getötete Personen pro Million Einwohner (2009: 45), verglichen mit 55 in Deutschland, 69 in Frankreich, 79 in Italien und 81 in Österreich.

Berechnet auf die Anzahl der Personenwagen waren es im Jahr 2008 für die EU-27 Länder 168 Getötete pro Million Personenwagen. Für die Schweiz resultierte ein Wert von 90 (2009: 87), Deutschland zählte 109 getötete Personen pro Million Personenwagen, Italien 132, Frankreich 137 und Österreich 159. (sam/sda/)

Erstellt: 30.07.2010, 09:54 Uhr

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40 Kommentare

Pierre Blattner

31.07.2010, 11:59 Uhr
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Der Lokführer muss jetzt büssen wenn auch die tägliche Stresssituation von der Führung verursacht wird. Die kann sich hingegen schön hinter ihme verbergen und die wahre Verantwortung abstreifen. Echt unschön aber soo schweizerisch, da alles zu verpolitisiert ist in diesen Kreisen. Echte Fachleute sind gesucht! Antworten


Abdul R. Furrer

30.07.2010, 18:56 Uhr
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@Gerhard Engler : Versuchsweise Einführung des Linksverkehrs, ja, aber die ersten drei Monate nur für Lastwagen ... Antworten


Kurt Müller

30.07.2010, 18:05 Uhr
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Hallo Gerber! Ich argumentiere mit den Grundlagen der Statistik - bitte tun Sie dies auch. Die pro Jahr gefahrenen Kilometer pro PKW sind in der CH nun mal erheblich niedriger als in D oder F. Fakt, nicht Annahme. Antworten


daniel spirig

30.07.2010, 17:14 Uhr
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ich möchte ein paar autofreie kantone. nur eisenbahn, öffentliche stückgutverteilung, kutschen und e-mofas. überlebensangst ...jemand? Antworten


Leandro Oswald

30.07.2010, 16:53 Uhr
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@Marcel Wismer, Walo Scheiwiller. Hier die Zahlen zu Kroatien und Mazedonien für 2008: Kroatien: 664, Mazedonien: 162, wobei man hinzufügen muss, dass in Kroatien einige der Verkehrstoten Turisten sind. Diese kennen die Strassenverhältnisse nicht und kommen müde und erschöpft von der langen Autofahrt an.... Antworten


Hans Lips

30.07.2010, 16:20 Uhr
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Bitte nächstes Mal Unfälle mit Anzahl Fahrzeugen bzw. gefahrene Kilometer vergleichen. Empfehle auch die Strassensignalisierung zu verbessern und die Zahl der Tafeln zu halbieren. Die Diskriminierung der Aelteren mit den zu häufigen Gesundheitskontrollen ist vor allem eine Beschäftigungstherapie für Funktionäre in den STV-Aemtern.Gleiches gilt für Fzg-Kontrollen, bei dem modernen Fzg-Bestand. Antworten


peter ess

30.07.2010, 16:18 Uhr
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Ich war immer froh heil aus Kroatien, Bosnien (Walo Scheiwiler) ........ und Walllis und Graubünden zurückzukehren. Am sichersten ist mir der Stau im Aargau :-) Ich bin überzeugt, dass wenn die flankierenden Massnahmen nicht wären, wäre die Statistik genau gleich schlecht wenn nicht schlechter als vor 30 Jahren da sich die Fahrer / Umfeld nicht wirklich verbessert haben. Antworten


Gerhard Engler

30.07.2010, 15:00 Uhr
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@Hans Frei: Man könnte ja versuchsweise den Linksverkehr in ein paar Kantonen einführen und dann schauen, ob es sich dort bewährt. Antworten


Julita Cantieni

30.07.2010, 14:47 Uhr
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Ja, die MFK abschaffen, denn diese ist reine Abzockerei ohne signifikante unfallsenkende Wirkung. Dafür unfallverursachende Raser [der Mensch ist das Problem, nicht das Auto] definitiv aus dem Verkehr ziehen (aber da kann der Staat eben nicht absahnen). Antworten


Andreas Tobler

30.07.2010, 14:41 Uhr
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fritz müller, Ihre erste Schlussfolgerung finde ich angesichts von 60 getöteten Fussgängern äusserst zynisch! Antworten


christophe bachmann

30.07.2010, 14:02 Uhr
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Wir haben über 100 Tote wegen Bergunfälle in der CH über 60'000 Tote in Deutschland wegen Herzinfarkte ueber 10'000 Tote in der CH wegen Herzinfarkte. Killer Nr. 1 also! Jeder Dritte in der CH erkrankt an Tumoren. Also sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Probleme richten, falls es wirklich um weniger Tote gehen sollte. Oder geht es wieder einmal um ein Ablenkusmanöver? Wacht auf CH-Volk! Antworten


fritz müller

30.07.2010, 13:58 Uhr
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schlussfolgerung: 1. autofahrer töten sich am meisten selber 2. aktive sicherheit von fahrzuegen bei einem aufprall auf eine person ist marginal wichtig an der gesamtzahl der opfer 3. das alter und wartungsgrad der fahrzeugflotte ist absolut unwichtig für die gesamtzahl der opfer (siehe österreich, luxemburg, D: alle tüv und neure fahrzeuge). --->MFK abschaffen Antworten


stephan schwan

30.07.2010, 13:50 Uhr
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Am oberen Balkendiagramm finde ich interessant zu sehen, wie der Rückgang der Verkehrstoten nicht kontinuierlich (infolge Lernprozess), sondern in Stufen (infolge neuer Regeln, Verordnungen) vonstatten ging, Die 0,5 Promille-Grenze per 2005 war eine der Neuerungen. Ansonsten finde ich den Artikel oder die Info vom BFS eher flach, nur Zahlen ohne Interpretation und Schlussfolgerung sind wenig wert. Antworten


Franz Kipork

30.07.2010, 13:31 Uhr
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Warum wird da eigentlich immer nur von den toten geredet? Die toten haben's hinter sich – die angehörigen leider nicht. Warum blendet man all jene aus, die nach einem unfall ihr leben als behinderte zu fristen haben? Die leben dann vielleicht während jahrzehnten täglich mit diesen paar sekunden – die angehörigen auch… Nicht noch bessere autos – bessere, vernünftigere fahrer muss das ziel seinl. Antworten


Toni Müller

30.07.2010, 13:26 Uhr
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Wieso ist Österreich so schlimm? Fast wie Portugal 80 Tote / Mio. Einwohner, bzw. 159 getötete / Mio. PW! Gibt es da eine Erklärung? Allgemein ist es jedoch logisch das da wo Menschen sind, auch Unfälle passieren. Wenn der Verkehr uns nichts bringen würde, gäbe es kein Verkehr. Er ist also notwendig & so wie es ist, ist es Gut. Antworten


Claudio Rossi

30.07.2010, 13:13 Uhr
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@Meili, wieso macht die Aufteilung keinen Sinn, sind alles andere Länder! Oder möchten Sie die Schweiz, Österreich und Deutschland auch als ein Land in einer Studie haben? Antworten


otto ris

30.07.2010, 13:03 Uhr
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@S.Kim: Sie führen eine durchaus gerechtfertigte Forderung ad Absurdum! Ihre "Vision Zero" bedeutet in der Konsequenz absolute Nullmobilität, bzw. Verbot von allem, was Räder hat inkl. öV! Mobilität ist schliesslich nicht der einzige menschliche Fortschritt mit letalen Nebenwirkungen! (z.B. Phamarzeutik...) Antworten


Patrick Keller

30.07.2010, 12:57 Uhr
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Wenn schon sollte das BFS besser mal eine Statistik über alle Todesursachen veröffentlichen. Da das sieht man im wahrsten Sinne wo das Fleisch resp. das Fett am Knochen ist! Aber für unser Gesellschaft ist es ist halt einfacher langsamer zu fahren als weniger zu konsumieren. Antworten


David Meili

30.07.2010, 12:49 Uhr
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Seltsam, dass auch Griechenland fehlt. Immerhin ein EU-Land. Bei Portugal muss man anmerken, dass die privatisierten und gut unterhaltenen Autobahnen sehr sicher sind, in den Bergen jedoch Leute unterwegs sind, die man besser nicht auf die Strasse lassen sollte. Ebenso macht die Aufteilung im Balkan keinen Sinn. Erbärmlich schlechte Statistik von unserem Amt, nicht die geringste Ahnung. Antworten


Mike Müller

30.07.2010, 12:40 Uhr
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"Zwischen 2004 und 2006 ging die Anzahl getöteter Personen fast um die Hälfte zurück". Seit wann sind 27.5% = "fast die Hälfe" - "gut ein Viertel" würde es wohl besser beschreiben. Antworten


Ben Müller

30.07.2010, 12:22 Uhr
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@S.Kim: was haben sie denn für eine Alternative anzubieten? Bin gespannt auf ihre Vorschläge. Antworten


Ruthild Auf der Maur

30.07.2010, 12:15 Uhr
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@Robert Wellinger: Entschuldigung. Ich meinte natürlich nicht Sie sondern Hans Frei. Antworten


Ruthild Auf der Maur

30.07.2010, 12:11 Uhr
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@Robert Wellinger: Überlegungsfehler - Linksverkehr würde nichts ändern, die Geisterfahrer kämen dann von der rechten Seite. Zudem müssten alle Autos umgerüstet bzw. ersetzt werden. Für die Autoindustrie zwar ein Geschäft, aber nicht für den Einzelnen. Weltweit gilt mehrheitlich der Rechtsverkehr. Antworten


Hanspeter Burri

30.07.2010, 11:54 Uhr
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@ F. Emmenegger: stimmt, es gibt aktive Sicherheitsvorrichtungen wie z.B. den Airbag, die den Fahrer zu dem Denken verleitet, dass eigentlich nicht viel passieren kann. Das Verhalten ändert sich erst, wenn der Lenker weiss, er würde aufgespiesst! Schon eigenartig. Die passive Sicherheit muss ausgebaut werden, denn ein EPS oder ABS 'rettet' vorallem Durchschnittsfahrer. Antworten


Marcel Wismer

30.07.2010, 11:52 Uhr
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Kroatien wäre sicher auf Platz 1, ich dachte ich sterbe dort,soweit ich weiss hat Kroatien eines der höchsten Todesraten bei Verkehrsumfälle. Nie wieder mit dem Auto nach Kroatien hatte das Gefühl viele Kroaten lieben die Fahrt mit dem Tod.Von den kranken Motorradfahrer dort (sah auch Tote)mal abgesehen eines der schlimmsten Verkehrsteilnehmer die ich jemals gesehen habe. Antworten


Walter Kuhn

30.07.2010, 11:49 Uhr
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Statistikfälschung durch Auslassung der "schlimmsten" Länder: Der Durchschnitt der "EU-27" ist weit höher als die Werte der einwohnerstarken westeuropäischen Länder. Wenn die osteuropäischen Länder nicht willkürlich ausgeblendet worden wären, würde man sehr klar sehen, wer Europa in die Tiefe zieht. - Der niedrige Wert der Schweiz ist wenigstens ein positives Andenken an Leuenberger Antworten


Martin Schmid

30.07.2010, 11:44 Uhr
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@R. Schumann: Bezüglich der Tempolimiten wäre ich nicht so sicher. Innerorts gilt in allen genannten Staaten 50 km/h. Ausserorts gilt 80 in Malta, NL, CH, IRL, FIN, und DK. In Schweden zum Teil 70, zum Teil 90. In den anderen Staaten gilt 90 (P, I, F, LUX, E, IRL), 96 (GB) oder 100 (A, D). Die Staaten mit tieferen Limiten sind ausser Dänemark alle in der unteren Hälfte bei den Opferzahlen. Antworten


Fredi Emmenegger

30.07.2010, 11:28 Uhr
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Das sicherere Autos automatisch auch weniger Verkehrsopfer fordern, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Verbesserte Sicherheitstechnik ist schon ein Segen, aber der Zusammenhang zwischen besseren Autos und umso riskantere Fahrweise ist leider erwiesen. Der Mensch ist das Problem, nicht die Technik. Antworten


Robert Wellinger

30.07.2010, 11:25 Uhr
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Linksverkehr in der Schweiz! Glaub das würde die Statistik nicht wirklich positiv beeinflussen. Die ganzen Geisterfahrer! Antworten


Walo Scheiwiller

30.07.2010, 11:15 Uhr
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Auf der Liste fehlen die Ostblockländer.Möchte mal wissen was so in Kroatien und Bosnien läuft. War auf jedenfalls immer froh wen ich heil zurück kam. Antworten


Heinz Gerber

30.07.2010, 11:12 Uhr
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Hallo Müller, es "könnte" eben auch anders sein. Da unser Verkehr so dicht ist, sind die meisten Verkehrslenker sehr sensibilisiert und fahren entsprechend. Sie sehen irgendeine These kann auch ich erstellen ;-) Antworten


Hubi Iten

30.07.2010, 11:04 Uhr
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das ist ja ein sehr erfreulicher trend. interessant das deutschland so gut steht, wo einige autobahnen kein tempolimit haben und sonst tempo 100 / 130 gilt. die umfallzahlen könnten in der schweiz durch bessere ausbildung weiter sinken. da gibt in ch viel nachholbedarf. ist erschreckend zu sehen wir viele autofahrer ihr fahrzeug nicht beherrschen. Antworten


Susanna Kim

30.07.2010, 11:04 Uhr
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349 sind immer noch 349 zuviel, die auf dem Altar der freien Mobilität und des Gottes Moloch geopfert werden. Antworten


Heinz Hauer

30.07.2010, 10:50 Uhr
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Diese Statistik berücksichtigt nicht z.B. dass in skandinavische Länder sehr wenig Autos gibt (sehr hohe damit verbundene Preise:Taxen,Treibstoff,Ankaufpreis usw).Nun stellt euch mal vor dass in Italien eine heile Welt auf die Strassen herrscht im Vergleich mit Bosnien oder Türkei,Griechenland oder Mazedonien,Ungarn,Rumänien....in diese Länder die Autodichte höher ist,und die Autos sind unsicherer Antworten


Kurt Müller

30.07.2010, 10:43 Uhr
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Statistiken können auch lügen - wenn man die Hintergrundinformationen verheimlicht. Ausschlaggebend ist nicht die Zahl der PKW, sondern die jährliche Gesamtfahrleistung dieser Autos (also PKW-Kilometer). Die Schweiz ist da schon wegen der kurzen Distanzen wohl weit hinten, so dass die vermeintlich positive Bilanz gar nicht so glanzvoll ist. Da könnte sogar ein Platztausch mit D drin sein! Antworten


Kevin Gretener

30.07.2010, 10:30 Uhr
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Interessant wär noch das Durchschnittsalter der PKWs zu wissen. Ich nehme an, dass es in der Schweiz tendenziell mehr neue (neuere) Autos hat und es dadurch eine sichere Autoflotte hat. Antworten


Hans Frei

30.07.2010, 10:30 Uhr
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Mir fällt auf, dass die Länder mit Linksverkehr, e.g. UK und Malta, zu den Ländern gehören, welche am wenigsten Verkehrstote pro Mio. Einwohner zu verzeichnen haben. Falls UM das Departement von ML übernimmt, könnte er sich mit der Einführung des Linksverkehrs in der Schweiz ein Denkmahl setzen. Die Schweiz würde sich dann auch wirklich von der EU unterscheiden. Antworten


Kevin Gretener

30.07.2010, 10:21 Uhr
Melden

Interessant wär noch das Durchschnittsalter der PKWs zu wissen. Ich nehme an, dass es in der Schweiz tendenziell mehr neue (neuere) Autos hat und es dadurch eine sichere Autoflotte hat. Antworten


Robert Schuman

30.07.2010, 10:17 Uhr
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Interessant wäre wohl eher ein Vergleich der Todesopfer pro gefahrene Kilometer. Interessant scheint auch zu sein, dass offensichtlich die Geschwindigkeitsbegrenzung in den einzelnen Ländern kaum Einfluss auf die Opferzahlen hat. Antworten


Rolf Schlumpf

30.07.2010, 10:02 Uhr
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Eine erfreuliche Tendenz... Und wenn jetzt noch einige ein bisschen mehr Respekt, Anstand und Vorsicht im Strassenverkehr einbringen könnten und andere, die getrunken oder gekifft haben, auf das Autofahren verzichten würden, würde diese Statistik richtig gut aussehen... Antworten



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