Aufregung im Bundeshaus: Toni Brunner machte für SF heimlich Tonaufnahmen
Aktualisiert am 19.12.2008 126 Kommentare
Wurde heimlich aufgenommen: SP-Fraktionschefin Ursula Wyss.
Ursula Wyss wurde über ein Knopfmikrofon aufgenommen, das SVP-Parteichef Toni Brunner an seinem Veston angesteckt hatte. Wyss hält die Praxis für unzulässig.
Die Aufnahmen wurden für ein Porträt von Brunner in der Reihe «Reporter» verwendet, bei dem dieser während mehreren Tagen von einem Kamerateam begleitet worden war, wie Redaktionsleiter Christoph Müller zu einem Bericht von «20 Minuten Online» bestätigte. Brunner habe das Mikrofon bei der Wahl im Nationalratssaal bewusst getragen und verschiedene Diskussionspartner auf die Aufnahmesituation aufmerksam gemacht. Laut Müller hätte Brunner das Mikrofon stumm schalten können. Brunner habe aber Aufnahmen gerade auch im Gespräch mit dem Thurgauer SVP-Nationalrat Hansjörg Walter explizit zugelassen.
Journalisten haben keinen Zutritt zum Nationalratssaal
Wyss sei dagegen offenbar nicht über die Aufnahmen informiert gewesen. Das Fernsehen habe in der Folge den Fehler gemacht, die SP-Fraktionschefin nicht um die Verwendung der Aufnahmen anzufragen. Allerdings habe es sich um ein harmloses Gespräch über die bekannte SP-Haltung zum SVP-Zweiterticket gehandelt, das in keiner Weise als Eindringen in die Privatsphäre zu werten sei. «Es war nie unsere Absicht, versteckte Ton- oder Bildaufnahmen zu machen», erklärte Müller.
Sie gehe davon aus, dass das Vorgehen unzulässig sei, sagte Wyss auf Anfrage und will allfällige rechtliche Schritte abklären. Nicht umsonst hätten nur Fotografen, nicht aber Journalisten Zutritt zum Nationalratssaal. Es sei im weiteren ein Unterschied, ob jemand am Saalmikrofon rede oder Parlamentarier unter sich sprächen.
Im zweiten Fall gehe sie davon aus, dass sie nicht aufgenommen werde. Das Mikrofon an Brunners Veston sei ihr denn auch nicht aufgefallen. «Ich rechne nicht damit, dass ein Parlamentarier mit offenem Mikrofon durch den Saal läuft», sagte Wyss. Sie schloss nicht aus, dass der Fall in der Sitzung des Büros des Nationalrats vom Freitag noch zur Sprache kommen könnte. (bru/ap)
Erstellt: 19.12.2008, 07:34 Uhr
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126 Kommentare
Das unbefugte Aufnehmen von Gesprächen ohne die Einwilligung der anderen Teilnehmer ist strafbar (Art. 179 ter StGB) und mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bedroht. Fällt dieser Tatbestand auch unter die parlamentarische Immunität? Gesetze gelten vielleicht für Toni Brunner nur für die andern. Antworten
Lächerlich wie sich diese Frau U. Wyss aufregt und gegen SFDRS wettert, gäbe es das Fernsehen nicht, hätte diese Dame ja gar keine Plattform mehr wo sie sich, wie stets, "überzwerch" zur Schau stellen könnte! Darum also liebe Frau Wyss, schön jetzt endlich mal den "Schnabel" halten! Antworten
Für mich sind diese unerlaubten Tonaufnahmen ein inakzeptabler Verstoss gegen das Gesetz, den das Schweizer Fernsehen begangen hat. Die publizistische Verantwortung liegt nämlich grundsätzlich bei den Journalisten. Deshalb hat diese Affäre auch nichts mit Rechts und Links zu tun. Alle Leute - auch Parlamentarier - haben das Recht, zu erfahren wann die Medien mithören. Antworten
Für mich sind diese unerlaubten Tonaufnahmen ein inakzeptabler Verstoss gegen das Gesetz, den das Schweizer Fernsehen begangen hat. Die publizistische Verantwortung liegt nämlich grundsätzlich bei den Journalisten. Deshalb hat diese Affäre auch nichts mit Rechts und Links zu tun. Alle Leute - auch Parlamentarier - haben das Recht, zu erfahren wann die Medien mithören. Antworten
Ist den alles geheim, was unsere Parlamentarier so zu sagen haben ? Wenn man einige dieser "zugelassenen" Kommentare liest, bekommt man Angst. Da ist von geteert,gefedert,des Landes verweisen,etc. die Rede. Wenn die Mehrheit des Schweizervolkes so denkt, dann gute Nacht. Antworten
@Baptista, lieber Giovanni, wohl nicht selber anwesend gewesen am Ustertag. Blocher sagte, dass die Regierung die Eliten und die Guten, alle die welche gegen die Staatsstrukturen von 1830 kämpften, als Dumme, Bauernlümmel, Stil- und Anstandslose etc bis Terroristen beschimpften, für Menschen- und Besitzrechte die wir heute als selbstverständlich betrachten. Somit war Unanständigkeit in der Geschichte oft der einzige Weg zu Freiheit. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor - gell lieber Wiegen-Giovanni Antworten
Typisch Sünneli! Wie lange "geht dieser Krug zum Brunnen" bis er bricht? Von den anderen Respekt verlangen und diese anderen dann verhöhnen. Der Toni Brunner ist halt zu jung um noch erfahren zu haben, was damals vor 70 Jahren geschah. Auch dannzumal hat eine Nationalpartei sich historisch verhindert (und unermessliches Leid über Millionen gebracht); wie die Schweizerische Verhindererpartei ??? Antworten
Die NZZ kommentierte, das ganze sei illegal, aber keine Staatsaffaire. Wie verkommen muss ein Staat sein, dass solch ein Verfehlen als "entschuldbar" gilt? Wenn Brunner einen letzten Rest Anstand und Respekt vor dem Souverän hat, tritt er umgehend zurück und entschuldigt sich. Antworten
Das war aber ein lustiger Gag von SF DRS. Das Glamour-Girl vom SP-Dienst, welches dort als Fraktionschefin fungiert, soll sich doch nicht so aufregen und viel mehr froh sein, dass es mit dem SVP-Präsidenten zusammen im Gespräch sein darf. Welch eine gespielte Aufregung! Warum diese unglaubliche Nervosität und Humorlosigkeit? Antworten
Frau Wyss kann sich gegen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte im Gegensatz zu den Opfern von Sexualdelikten wehren. Die Missachtung der Persönlichkeitsrechte von Opfern, die sich nicht wehren können, durch die geschützte Werkstatt Schweizer Fernsehen und durch die Tamedia zeigt in aller Deutlichkeit was vom aufklärerischen Anspruch der vierten Instanz wirklich zu halten ist. Antworten
Als Souverän in einem republikanischen Staat bin ich enttäuscht, dass ich die Regierung nicht selbst wählen kann. Leider habe ich auch keine Möglichkeit zu wissen, welcher Parlamentarier wen wählt. Diese fehlende Transparenz stört wahrscheinlich vor allem die SVP ebenfalls. Das, was Toni Brunner nun gemacht hat, ist aber ein fixfertiger Chabis, ein völlig unnötiges Eigentor. Antworten
Die naheliegenste und glaubwürdigste Version ist, dass das SF von Toni erpresst wurde, die Aufnahmen zu machen und diese wichtigen Dokumente ihm jetzt zur Verfügung zu stellt. Ein weiteres Puzzle zu den bereits aufgedeckten Umsturzplänen (Hollenweger-Skizzen). Zum Glück haben wir noch aufgeweckte, ehrbare, unerschrockene Mitbürger und Journalisten, die solche mafiösen Machenschaften aufdecken. Antworten
Der Toni treibt es auf die Spitze. Eben hat man ihm "Immunität" zugebilligt, sozusagen in zweiter Instanz. Die "Wyss" im Parlament zu filmen, na ja, ist zwar ziemlcih stark, aber nur für politisch Interessierte wirklich von Bedeutung. Im Schutze der parlamentarischen Immunität wäre da doch sicher noch sehr viel Intimeres und Frivoleres möglich? Toni mach nur weiter so, deine Wähler macht es froh. Antworten
Diese lächerliche Beitrag über einen angeblichen Abhörskandal zeigt primär eines: Die Manipulierbarkeit und Radikalisierung des linken und rechten Wählerspektrum auf Grund dieser augenfällig künstlich skandalisierten Berichterstattung ist erschreckend einfach. Statt lauthals Anti-SVP-Parolen plärren, lieber Verstand gebrauchen und zur Abwechslung mal nachdenken. Antworten
...super! Für das ein und ausschalten des Mikros ist sicher nicht Brunner zuständig dafür gibts beim SF Techniker. Das SF müsste auch wissen, wo man aufnehmen darf und wo nicht. Weshalb man das zu einer Sache von Brunner macht, kann nur politisches auf den Mann spielen sein. Gut denkbar, dass Frau Wyss genau wusste, dass ein Mikro dort ist, sonst hätte sie mit dem Verhassten kaum geredet... Antworten
Alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher plädierte dieses Jahr am Ustertag für Unanstand in der Politik und sah darin eine Grundlage für den politischen Erfolg. Toni Brunner muss es nicht einmal lernen, was Unanstand ist, dieser erfolgsverheischende Charakterzug scheint ihm in die Wiege gelegt worden sein. Und das Schweizer Fernsehen hat zu Genüge bewiesen, dass es Unanstand als Erfolgsprinzip ansieht. Antworten
Herr Bieri, es ist ein gravierender Unterschied, ob Mme Wyss die Info's selber kundtut, oder ob diese (wie hier) ohne Ihr Wissen veröffentlicht werden. An all diejenigen, die Brunners Vorgehen gutheissen ('was verbergen?' 'ich darf wissen was..') folgender Buchtip: Archipel Gulag von Alexander Solschenizin. USA unter GWB - 'die Welle', Überwachungsstaat à la Stalin überall... Arme Welt. Antworten
Klar, Tonio Brunner ist sich bestimmt keiner Schuld bewusst.... wir kennen diese unfehlbaren SVPler zu genüge. Ich darf ohne meine Einwilligung nicht für Ton- und Videoaufnahmen ge- oder missbraucht werden. Das ist Persönlichkeitsschutz und muss als solcher unbedingt und unmissverständlich in allen Situationen des Lebens (Videoüberwachung etc.) umgesetzt und beachtet werden. Antworten
Zu Audio- oder Videoaufzeichnungen, existieren sicher viele Tausend Paragraphen und Gesetze. Die ich nicht kenne. Gerade die SP schustert sicher schon eifrig an weiteren paar Tausend neuen Gesetzen. Gratulation und viel Vergnuegen. Freude herrscht dank staatlicher Zensur. . Antworten
So etwas nennt sich Synergien nutzen. Die einen buhlen á tout prix nach Einschaltquoten, die anderen nach Stimmen. Je dümmer die Aussage (Politparole oder Sendung), desto grösser der Erfolg. Ach ja .... das Publikum spielt beim Ganzen ja auch noch eine Rolle, irgend jemand muss doch zuschauen, bzw. wählen. Und bereits sind wir bei der berühmten Frage nach dem Huhn oder dem Ei. Antworten
Ursula Wyss zeigte in ihrem parteiinternen Liebesleben keinerlei Prüderie. Aber das Schweizer Fernsehen darf keine harmlosen Gespräche hören, da geht ihr die Freizügigkeit zu weit. Warum sollen Bettgeschichten weniger intim sein als Gespräche unter der Bundeshauskuppel? Antworten
Naja das zeigt doch wiedermal, dass Herr Brunner alles macht um im Gespräch zu bleiben. Gute Aussichten zukünftiger Bundesrat zu werden! Das Parlament steht ja auch hinter ihm und stärkt ihm den Rücken, wie sonst ist zu erklären, dass er von der Immunitätaufhebung verschont geblieben ist. Antworten
Wen wundert sich denn noch über diese SVP,man soll jetzt nicht noch den Esel SF schlagen.Da war doch schon mal was mit dem lieben Toni Brunner,konnte aber auch da durch ein grobes Netz schlüpfen.Und wenn man die Kommentare liest, da fällt mir doch ebenfalls ein grob gestrickter Wortschatz auf.Von dieser Partei mit dem biederen Gesichtern sollte man sich schon distanzieren.Irgendwie ist´s bekannt! Antworten
Es ist schon unglaublich, was sich Herr Brunner da wieder leistet! Aber es wirft ein sehr aufschlussreiches Bild auf die Grundvorstellung der SVP, deren Partei-Chef Herr Brunner ja ist, zur Wahrung der Grundrechte eines jeden Bürgers! Es wirft natürlich ein genauso bescheidenes Lichtlein auf das SF... Antworten
Art. 179 bis des StGB regelt die Sache doch ganz klar!? Wer ein fremdes nichtöffentl. Gespräch, ohne die Einwilligung aller daran Beteiligten, mit einem Abhörgerät abhört oder auf einen Tonträger aufnimmt, ... ..., wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Antworten
Hier sind wir wieder zurück. Christoph Blocher drückt bei Bedarf zwei Knöpfe - Toni Brunner veröffentlicht Daten aus der PUK - Toni Brunner macht Ton-Aufnahmen wies ihm passt (nicht auszudenken, wenn es hart zu und her gegangen wäre, was er aus den Aufnahmen für politisches Kapital hätte schlagen wollen). Wie lange stehen wohl noch Schweizer hinter einer solchen Partei wie die SVP. Antworten
Wir erinnern uns,es gab einen "Cincera der Subversivenjäger" mit Zulieferern auch aus SVP Kreisen. Herrgottnochmal wer befreit die Schweiz endlich vom Bespitzelungsgedankengut. Oder soll das auch zu unserm politischen System gehören. Statt Fichen und Blosstellungen brauchen wir eine nachhaltige Gestaltung unserer Zukunft. Von Brunner erwarte ich dass er einen Beitrag dazu leistet. Antworten
Damit eine Demokratie und ein Rechtsstaat funktionieren kann, braucht es auch Diskretion und Privatsphäre. Ansonsten artet es in die schmutzigen und menschenverachtenden Ochlokratien oder Spitzelstaaten aus. Bespitzelung und Abhören von Gesprächen, die einer Vertraulichkeit bedürfen, sind nicht tolerierbar. Darum: HERR BRUNNET TRETET SIE BITTE ZURÜCK! Das Volk wird es Ihnen danken. Antworten
Es ist kaum zu glauben, was sich die SVP alles erlaubt. Ja natürlich mit 30% Wähleranteil kann man sich alles herausnehmen. Das passt zum überaus freundlichen Umgangston dieser hochgespielten Partei. Wann hat nun endlich jemand den Mut diesem Brunner die Weste einzuknöpfen? Was muss sich der Bürger von dieser Partei noch alles gefallen lassen? Nun tut endlich was!!!!! Antworten
Daniel Ordás trifft einen wichtigen Punkt: Das Mikrofon von Toni Brunner war ein klares Vehikel, um Walter von der freien Meinungsäusseung im Nationalratssaal abzuhalten. Dies ist der wahre Skandal. Als treuer Parteimann hätte Walter niemals offen (ins Mikro) gesagt, dass er gerne als Bundesrat zur Verfügung stehen würde. Antworten
Die ganze Aufregung in den Kommentaren begründet sich in der behaupteten "Heimlichkeit" der Aufnahmen. Auf dem Bild ist jedoch das Mikrofon klar zu erkennen und das Filmteam, das daneben gestanden haben muss dürfte auch nicht ganz unsichtbar gewesen sein. Zu behaupten, man habe nicht gewusst, aufgenommen zu werden, scheint mir da etwas fragwürdig. Wollte man das heimlich tun, gäbe es andere Mittel Antworten
Eines ist klar, egal ob man politisch links, mitte oder rechts wählt, den jeweiligen Vertreter ist beinahe allesamt nur noch an ihren eigenen Interessen gelegen. Was vergessen geht ist die Tatsache, dass die Stärke der Schweiz auf Zusammenarbeit basiert. Gehen diese Werte verloren ist dies ein enormer Verlust für uns alle. Die Schweiz basiert auf einem **Wir zusammen** Antworten
Wer nichts zu verheimlichen hat den stört eine solche Aktion auch nicht. Die Politiker im Bundeshaus vertreten schliesslich die Bürger also darf der Bürger auch wissen wie er vertreten wird. Und das ganze wurde ja erst nach der Wahl ausgestrahlt, also kein Nachteil für die SP. Ich fand die Aktion sehr gut! Zudem können so die Politiker gezwungen werden anständig miteinander umzugehen. Antworten
Ich fand den Reporter-Bericht (was ich davon gesehen habe) recht gut. Das Vorgehen ansich ist aber inakzeptabel und illegal. Mir machen dabei nicht die Aufnahmen der politischen Gegnerin Sorgen, sondern die Tatsache, dass der ao-BRkandidat HJ Walter die ganze Zeit wusste, dass seine Gespräche aufgenommen werden. Unter diesem Licht wird vieles verständlicher und seine kurze Ansprache erklärbar! Antworten
Funktioniert so Politik? Dass hier unbescholtene und ahnungslose Personen aggressiv aufeinander losgehen, aufgestachelt von Scharfmachern von links und rechts. Haben wir wegen dieser Politik weniger Arbeitslose? Weniger Sozialfälle? Weniger Kranke? Es gibt immer mehr Arme Leute und Reiche werden immer reicher. Wegen dieser Politik? Politik, diese Politik als Ablenkung? Wovon? Antworten
Dies gehört sich einfach nicht. Diejenigen die jetzt denken, dass sei nicht so schlimm möge ihre Surfgegebenheiten am Arbeitsplatz auch im Fernsehen sehen. Es gibt gewisse Dinge, die geben andere Leute nun mal nichts an. Und dazu gehören persönliche Gespräche im Privaten, wie in der Nationalratskammer. Und das hat jetzt wirklich nichts mit links oder rechts zu tun. Das gilt für alle. Antworten
Hat nicht jedes demokratische Volk die Regierung die es sich aussucht.? Ich erachte es als Privileg wählen und stimmen zu dürfen. Wie hoch ist der WählerInnen Anteil jeweils? Wer geht wählen? Warum wählen viele "Andersdenkende" nicht? Sind wir "Linken" nicht einfach selber schuld an den politischen Entwicklungen? Antworten
Was soll man da sagen? Man ist einfach ratlos. Klar ist nur eines, der Akt erinnert an die Zuträgerdienste im Fall Rorschacher. Toni Brunner, um die Gewährung der parlamentarischen Immunität kämpfend, hat diese nicht verdient. Wer so handelt, gehört wohl kaum in den Nationalrat. Ich sage dies als "Rechter". Aber eben, Brunner ist instumentalisiert von Blocher und dieser hat noch nie Anstand gehabt Antworten
@Daniel Berger: Beim Bundesamt für Statistik können Sie die Einkommensverhältnisse zu den Wählerschaften zuordnen. Dann werden Sie sehen wen die Leute wählen die viel verdienen. Sie werden staunen wer fürs BIP was tut. Und das sind im Fall nicht alles Lehrer und Professoren, wie Sie einwenden werden. Jedenfalls scheint der Grossteil der SVP- Wähler da noch mächtig Aufholbedarf zu haben. Antworten
Die Leute in dem Bundeshaus erscheinen mir mittlerweile wie Clowns. Mal ehrlich, diesen Eindruck hatte ich vor sechs Jahren nicht. Egal wo man politisch steht, aber die Kindergartenspiele und die Verrohung der Sitten haben zeitlich einen Zusammenhang mit dem Wahlerfolg der SVP. Und falls das so ist, egal was inhaltlich diskutiert wird, ist das nicht förderlich für unser Land. Bitte Verantwortung! Antworten
Lustig, wie die (oder vielleicht nur der ?) SVP Gegner hier wegen einer Bagatelle herumkreischen. Die Verantwortung für die Mikro-Aktion trägt ja schliesslich das SF DRS, das von den (dem) SVP Hasser(n) ja normalerweise abgöttisch verehrt wird. Antworten
Ein schwieriger und hochkomlexer Fall der sicher in einer Sondersession zu bearbeiten ist. Allerdings erst nach der ebenso komplexen Gesetzgebungsarbeit zum Rauchen die voraussichtlich so ca. 2029 abgeschlossen werden kann. Könnte auch wieder ein so schwieriger Fall für das Bundesgericht werden. Auch mit personellem Ausbau um ca. 280 Stellen ist kaum mit einem Urteil vor ca. 2036 zu rechnen. Antworten
Warum gibt sich Toni Brunner für so einen Mist her? Hat es ein Nationalrat nötig sich als "Undercover" Reporter fürs SF zu betätigen? Will der Toni sich mal wieder wichitg machen oder beim Fernsehen einschleimen? Es wird schon einen Grund haben wenn Ton und Bildaufnahmen zum Schutze des Parlaments verboten sind. Antworten
Das Mikrofon ist doch ganz offen zu sehen. Hat die Wyss Tomaten auf den Augen, dass ihr das nicht auffällt ? Jetzt zetert und keift sie herum, sie mag es ja bekanntlich lieber, im Dunkeln zu operieren (auch wenn sie so dämlich war, hinterher alles auszuposaunen). Antworten
Lieber Herr B. Kaiser, Sie und kein "Linker". Sie und ihre linken Kollegen, offenbar alles Intelligenzbestien. Die Schuld trät immer die SVP. Wenn den "LINKEN" deren Frauen das Fremde suchen, ist sicherlich der Entührer einer von der SVP. Das Niveau der linken Leserbriefe ist teilweise unter jeglicher Schublade. Den linken Profilneurotiker so wohl gemerkt, die Zukunft war früher auch nicht besser Antworten
@Bernd Kaiser: In der Verfassung steht nirgends, dass ein Wahlberechtigter die Orthographie beherrschen muss. Vielleicht ist er ja auch bloss ein Welscher? Oder sogar ein linker agent provocateur? Jedenfalls tut es den Grosskopfeten und Möchtegern-Intellektuellen einfach nur GUT, wenn sie vom Volk überstimmt werden. DAS ist echte Demokratie. Ihre Unterstellungen dagegen sind einfach nur perfid. Antworten
Wieso wird eigentlich nicht jedes Wort, das diese Damen und Herren in ihrer durch uns ihnen aufgetragenen Funktion übertragen? Lügen sie unter sich denn so sehr? Und warum immer diese Geheimabstimmungen? Stimmen sie womöglich allzuoft nicht so abm, wie sie es ihren Wählern versprochen haben? Wird da vielleicht allzusehr gemauschelt - sogar direkt im Bundeshaus?? Antworten
Ganz egal, was man von Wyssens Ursi hält: Wenn das stimmt, was sich SF und SVP da neuerlich geleistet haben, ist die Kuhhaut langsam wirklich zu klein. Man stelle sich das mal vor: Der SF-Reporter-Schreibtischtäter geht mit den Brunner auf ein Klares und bei der Gelegenheit brüten sie die Idee aus: Der Wyss so richtig Eins reinbrennen! Uahua!!! Was für ein Plausch! Kindergarten und illegal! Antworten
Dass das Schweizer Fernsehen überhaupt auf eine solche Idee kommt ist eine Schande. Nun kann Herr Haldimann noch so bloggen - er ist völlig untragbar geworden. Denn in Zukunft weiss man vor Reality Soap TV offenbar nicht mehr wie viel wert ein geschützter Raum in der Politik wert ist und wert sein muss. Der Natoinalrat hat den "Lauschangriff" abgelehnt - das Fernsehen aber kennt keine Grenzen. Antworten
Leute, wo bleibt die Gelassenheit? Mir geht die SVP zwar massiv auf den Sack, doch wo liegt hier das Problem? Ist irgendetwas Schlimmes passiert? Sind irgendwelche Geheimnisse verletzt worden, ist der Staat oder die SP nun handlungsunfähig, blamiert, ins Lächerliche gezogen? Meine Güte, macht doch nicht so ein Theater und nehmt das Ganze locker;-) Antworten
Komisch, wenn RentenbezuegerInnen sogar in ihrem Intimbereich mit Bild- und Tonafnahmen bespitzelt werden, und die so "gewonnenen" Machwerke auch noch von "Gerichten" als "Beweise" zugelassen werden, sind die Linken weit weniger empfindlich. Sie applaudieren auch statt zu protestieren, wenn im Elfenbeinturm zu Losann sogar politisch wetternde Stammtischrunden als oeffentlich qualifiziert werden! Antworten
Der Brunner ist schon immer für eine Überraschung gut, bin schon gespannt auf seine Ausrede/Entschuldigung. Manchmal frage ich mich schon was für ein Kindergarten in Bern gespielt wird. Und zwar von links und rechts. Hoffentlich zeigt das Stimmvolk bei den nächsten Wahlen was es von solchen Theatherstücken hält und stärkt den Mitte Parteien endlich wiedermal den Rücken. Antworten
Lächerlich diese Kommentare, dass dies überhaupt nur mit einem Satz gewürdigt wird. Ich glaube die SP und vorallem Ursula Wyss sollten sich einmal überlegen welchen Unsinn sie laufend von sich geben, siehe auch Arena. Dabei geht es nicht um Inhalte, sondern nur um Selbstdarstellung. Vielleicht hat ja das Fernsehen die Passagen, die interessant wären, sogar rausgeschnitten, Antworten
@Daniel Berger, nun das die SVP neuerdings die superreichen representiert ist ja schon verwunderlich für eine bauernpartei. die linke wehrt sich gegen ausbeutung und ungerechtigkeiten. 80% der vermögenden haben ihr vermögen vor dem 1 weltkrieg generiert. also wer was hat hat es selten mit eigener hände arbeit verdient. man erbt oder man lässt andere schwitzen so wirste reich. Antworten
Wohlbemerkt, ich bin kein »Linker«, aber ist Euch allen schon einmal aufgefallen, dass sobald ein Befürworter der SVP hier schreibt, zum einen die Sprache stümperhaft ist, zum anderen sie nicht mal die Orthografie beherrschen? Das ist meine grösste Sorge: diese Menschen wählen und diese Menschen wählen ihresgleichen. Arme Schweiz, oder? Grüsse Antworten
Ich bin sprachlos. Es ist unglaublich was sich die Hardcore-Vertreter der SVP erlauben. Sie treten unseren Rechtstaat mit Füssen, und das genüsslich. Wacht endlich auf, ihr SVP-Mitläufer. Quittiert den Dienst, tragt dieses Verhalten nicht noch länger mit! Sonst macht ihr euch mitschuldig. Antworten
Dieses vorgehen mit "Geheimmikrofon" erinnert mich an die tölperhaftige Kremlführung unter Bulganin. Nachher hat man schlauere Geräte eingeführt. Das heute das Schweizerfernsehen -plus SVP solche Trottelmethoden noch gebrauchen,zeigt das Niveau dieser beiden Institutionen. Verdreht und verlogen hätte mein Vater selig dies genannt. Bananenrepublik pur...ohne Hilfe von Kuba etc. Antworten
Art. 179ter StGB: "Wer als Gesprächsteilnehmer ein nichtöffentliches Gespräch, ohne die Einwilligung der andern daran Beteiligten, auf einen Tonträger aufnimmt, ... wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft." (http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a179ter.html). Antworten
Diesen Vorfall errachte ich für die Macher der Serie als höchst peinlich und verletzt Grundrechte, für die man nicht Journalismus studieren muss. Das Herr Brunner sich darauf einlies verwundert mich nicht sehr. Der hat mit solchen Praktiken keinerlei Berührungsängste. Dieser Stil ist einer nationalen Fernsehanstallt nicht würdig und wird hoffentlich auch Folgen haben. Antworten
Erst blamiert sich SF mit ihrer Entschuldigung bei Blocher/Maurer wegen eines Journalisten der nur sein Auftrag professionell erfüllt (nicht wie die meisten anderen), dann diese Spitzelaktion, macht den Eindruck die Journis haben so wenig Stil und Cleverness wie die Rechte um Brunner und Co. Antworten
Die linken Brüder sollen mal aufhören mit ihren dummen spielen. Sie sollen endlich mal lernen sich wirtschaftlich und ehrlich zu verhalten. Hat je ein Linker eine Firma aufgebaut, die effektiv BIP produziert und Arbeitsplätze aufbaut? Die Linken sagen nur die halbe Wahrheit - wohl dies auch in der erwähten Story. Jetzt soll man noch darüber prozessieren - obwohl andere Probleme herrschen.... Antworten
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katharina schaller
Wer zahlte wem wieviel für den Versuch, T. Brunner abzuschiessen? Bitte rasch und gründlich ermitteln wie bei der Affäre Nef/ Schmid. Antworten