Aus diesen Ländern kommen die meisten Asylbewerber
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Asylstatisitk 2009
Quelle: Bundesamt für Migration
In der Schweiz wurden letztes Jahr wieder weniger Asylgesuche gestellt: 16'005 Personen suchten 2009 in der Schweiz um Asyl nach, 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damals war die Zahl der Asylgesuche jedoch sprunghaft um über 50 Prozent angestiegen.
Verglichen damit fällt der Rückgang 2009 gering aus. Beträchtliche Veränderungen gab es dagegen bei den Herkunftsländern: Mit 1786 am meisten Gesuche stellten nigerianische Staatsbürger, rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Migration am Donnerstag mitteilte.
Wesentlich mehr Gesuche abgelehnt
Aus Eritrea kamen 1724 Asylbewerber, 40 Prozent weniger als 2008. An dritter Stelle lag 2009 Sri Lanka mit 1415 Gesuchen, gut 12 Prozent mehr als im Vorjahr.
Erstinstanzlich erledigt werden konnten 17'326 Gesuche, über die Hälfte mehr als im Jahr zuvor. Wegen des Abkommens von Dublin, das die Überstellung von Asylsuchenden an andere Staaten erlaubt, wurden viel mehr Nichteintretens-Entscheide gefällt. Insgesamt 5750 Gesuche wurden abgelehnt, 2820 gutgeheissen. (lps/sda)
Erstellt: 14.01.2010, 18:39 Uhr
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