Bern schickt übrige Impfdosen in die dritte Welt
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Die Schweiz hat bei Beginn der Schweinegrippe im vergangenen Frühling 13 Millionen Impfdosen bestellt. Damals sei noch mit einer sehr schwerwiegenden Pandemie gerechnet worden, sagte Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG), am Freitag in Bern.
Angesichts der für einen Grossteil der Bevölkerung eher harmlos verlaufenden Grippe verfüge die Schweiz jetzt sicher über zu viel Impfstoff. Der Bund habe aber mit den Lieferfirmen vereinbart, dass er bis 20 Prozent der bestellten Impfdosen an Entwicklungsländer abgeben dürfe. Diese dürften bald geliefert werden. Nach Rücksprache mit den Firmen könnten auch Impfstoffe an Industriestaaten verkauft werden.
Zeltner fügte an, die Impfstoffe seien jeweils für ein Jahr zugelassen, würden dann überprüft und allenfalls verlängert. Die Beschaffungskosten für die Impfstoffe belaufen sich für den Bund auf 93 Millionen Franken. (cpm/ap)
Erstellt: 30.10.2009, 13:41 Uhr
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