Berner Polizei sucht Hooligans – Bilder im Web
Aktualisiert am 30.05.2009 37 Kommentare
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Zeugen gesucht
Das Bildmaterial stammt aus den Video-Aufzeichnungen der SBB, von Privatpersonen und von der Polizei. Wer die Personen auf den Bildern erkennt, kann sich bei der Kantonspolizei Bern melden: 031'634'41'11.
Die Untersuchungsbehörden erhoffen sich Hinweise, um die mutmasslichen Straftäter zu identifizieren. Im ganzen wurden zwölf Fotos unterschiedlicher Qualität auf der Homepage der Kantonspolizei publiziert. Teilweise sind mehrere Personen zu sehen. Unbeteiligte wurden unkenntlich gemacht. Weiteres Bildmaterial von der Krawallnacht werde laufend ausgewertet, hiess es weiter.
Zustimmung der Justiz
Mit der Veröffentlichung im Internet machen die Untersuchungsbehörden von einer gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch, wonach die Öffentlichkeit bei der Aufklärung von schweren Straftaten zur Mithilfe aufgefordert werden kann. Dazu braucht es die Zustimmung der Justiz.
Andere Kantonspolizeien haben mit dem Internet-Pranger für gewalttätige Fussballfans bereits gute Erfahrungen gemacht, so etwa die Kantonspolizei St. Gallen: Nach einer Veröffentlichung von Fotos im Internet stellten sich mehrere der Fehlbaren selber. (bz/cpm/sda/)
Erstellt: 30.05.2009, 10:06 Uhr
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37 Kommentare
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es auch hier nicht um die Verhinderung von Gewalt, sondern nur um den Komerz geht! Die Werbung zwischen den Fotos spricht für sich! Vereine, deren Fans randalieren, gehören aus der Meisterschaft ausgeschlossen, politische Demos und Veranstaltungen von Gruppen, welche in Gewalt ausarten (1.Mai usw.), gehören verboten. Alles andere ist Augenwischerei! Antworten
beat büttikofer bravo, es gibt doch noch denker! die richtung mit fotos von "vermutlichen" tätern im internet ist gefährlich. dies kann schon dann in die hosen gehen, wenn z.b. eine person den mensch auf dem foto im netz erkennt und zur selbsjustiz greift. mensch, wie lange dauerts noch bis wir merken, dass lösungen solcher prob. nur über ein ganzheitliches neues schulsystem erreicht werden können Antworten
Finde es mehr als bedenklich wenn das abbrennen vom pyrotechnischen Erzeugnissen als schwere Straftat gewertet wird. Wo bleibt da die Verhältnismässigkeit? Schliesslich wurde durch abbrennen von Pyro (nicht werfen!) noch keinem geschadet! Was Medien und die Polizei (unter Druck der Medien) da betreiben ist reine Polemie. Raser beispielsweise fordern beinahe jährlich tote und Schwerverletzte ... Antworten
Anonymität schafft Freiräume für Vandalismus & Kriminalität. Drum muss die Anonymität in Regionen wie Bahnhöfen & an öffentl. Anlässen mit Überwachungskameras reduziert werden. Supermärkte tun dîes schon lange. Für die Veröffentlichung von Fotos muss sichergestellt werden, dass nur Fotos von Personen veröffentlicht werden, denen auch Straftaten nachgewiesen werden können. Antworten
Gratuliere der Berner Polizei zu diesem zielgerichteten Handeln. Ob die Kuschel-Justiz fähig ist, die Kriminellen angemessen zu verurteilen, ist eine andere Sache. Und ob der Schaden diesen Menschen verrechnet werden kann ist fraglich, und ob sie bezahlen noch fraglicher. Antworten
Sie sind jung, arbeiten, gehen zur Schule, ...und nehmen in Kauf, Menschen schwer zu verletzen, grundlos auf alles dreinzuprügeln. Der Wahnsinn der "Normalen" hat uns eingeholt. Kriegsähnliche Zustände wo Menschenleben und Würde nichts mehr zählen. Diese Gesellschaft hat ein Problem. Mehr Ueberwachung des öffentlichen Raumes sind nicht die Antwort aber schützen uns alle und zeigen die Wahrheit. Antworten
während den "ausschritungen" im HB Bern vor dem Spiel (und die meisten Bilder sind von dort) waren die YB fans auf dem Fanmarsch durch die altstadt zum bärengraben richtig stadion. Ich weiss das weil ich selbst dabei war. es war kaum ein wirklicher YB fan am randalieren im HB Bern Antworten
Keine Angst Hr Steiner.Diese Video-Ueberwachungen dienen hauptsächlich dazu, Randalierern auf die Spur zu kommen,so wie den stock besoffenen grinsenden Prügelknaben,welche daraufhin sofort verhaftet werden konnten. Eine Zigarette auf die Strasse zu werfen od.auf den Boden zu spucken ist keine Straftat! Ich finde diese Video-Ueberwachung, welche Gewalttäter überführt, eine sehr gute Idee u.schützt! Antworten
Ich fände es wichtiger, erst gar keine Schäden entstehen zu lassen, indem man ein genügend grosses Polizeiaufgebot an Ort und Stelle hat und sofort eingreift. Wenn die im Internet gesuchten Leute unschuldig sind, geschieht doppelt unrecht. Rein statistisch kommen Fehler immer vor, wenn vielleicht auch nur wenige. Antworten
Welch interessantes Vorgehen. Chaoten, welche momentan die grösste Medienpräsenz haben werden von den Politikern gejagt, ihr Umfeld wird zerstört usw. Aber Vergewaltigen, Raser und Verbrecher, werden geschützt. Ihr Gesicht wird unkenntlich gemacht und keiner erfährt wer es wirklich war. Skandal! Antworten
PS: Pyro-Shows gehören bei vielen Clubs zur Fankultur und haben nichts mit Gewalt oder Vandalismus zu tun. Anstatt solche Fan-Aktionen zu verteufeln, sollten die Sicherheitsverantwortlichen zusammen mit Vertretern der Fangemeinschaft nach Lösungen suchen, wie Pyros eingesetzt werden können, ohne andere zu gefährden. Sonst wird in Zukunft jegliche Stimmung aus den Stadien verschwinden. Antworten
MUTMASSLICHE STRAFTÄTER? Die Justiz sollte sich ganz sicher sein, bevor sie Personen öffentlich anprangert. Läuft jetzt jeder Fan Gefahr, sein Foto mit der Überschrift "Hooligan" oder "Chaot" am nächsten Tag in der Zeitung zu finden nur weil zur falschen Zeit am falschen Ort war? Antworten
Bravo ! Es gibt keinen Grund warum diese Bilder nicht veröffentlicht werden sollen. Endlich geht was. Es darf für Randalierer keine Schonung geben und ich begreiffe auch nicht wie man dieses Vorgehen als Heikel bezeichnen kann. Randalierern soll man jetzt auf die Pelle rücken und zwar überall. Beim Fussball, Eishockey und am 1.Mai ! Es darf für diese Chaoten NULL Toleranz geben. Antworten
Endlich werden Massnahmen in die Wege geleitet um die Bevölkerung vor Chaotentum und Gewalt zu schützen. Die Problematik liegt aber viel tiefer! Hoffentlich verstehen nun auch langsam die rot/grünen Politiker die Problemtik - und kommen zur Einsicht - dass uns die verfehlte Politik der letzten Jahre nun die Folgen auf eine Schlimme Art aufzeigt. Antworten
Unglaublich, wie man sich über ein paar Fackeln dermassen echauffieren kann (Ausgenommen Fackelwürfe, die sind wirklich idiotisch und aufs äusserste zu verurteilen). Jede Wette, dass viele, die hier herumzeterundmordiohlen, ein ziemlich grosses 1.-August Budget haben. Antworten
Hat aber lange gedauert! Und wo sind die YB "Fans"? Randelierten die den Nicht? Und jetzt noch hohe Strafen und höhere verpflichtungen (Bussen)der Vereine!Würde ein bonus-malus System bevorzugen. Gute Vereine die Ihre "Fans" im Griff haben bekommen Geld die anderen Vereine müssen tüchtig zahlen!! So würde vermehrt Geld in die Fanarbeit fliessen und auch besser kontroliert wer sich im stadion ist. Antworten
ENDLICH und BRAVO ! Was die Generation 68 den Kindern beigebracht hat muss nun der Staat korrigieren. Nur durch Aufzeigen der Grenzen, mit konsequenter Umsetzung angedrohter Strafen, kommt die von der schweigenden Mehrheit der Bevölkerung lang ersehnete Wende in Richtung Respekt, Ordnung, Sicherheit. Manchmal ist ein Schritt zurück ein grosser Schritt vorwärts. Antworten
Nicht die Polizei ist das Problem in Bern. Die rot/grüne Verhinderungspolitik der Stadtregierung angeführt von Herrn Tschäppat und seinen Gefolgsleuten wie Urs Frieden und a., ist die Ursache der wiederholten Ausschreitungen. Diese unnachsichtigen Politiker erwachen vermutlich erst, wenn sie selber nur noch über den Kamin in ihre Wohnung gelangen. Eine Arroganz gegenüber dem anständigen Bürger. Antworten
@Jegerlehner: Warum die rot-grüne Stadtregierung keine Videoüberwachung will, ist doch klar. Der politische Gegner muss schliesslich mit Schlägertruppen vom black block in Schach gehalten werden. Diese rekrutieren ihre bezahlten Söldner per Rund-SMS aus der internationalen Hooligan-Szene. Ist wie die SA aus anderen Zeiten. Antworten
@Markus Zürcher: toller Kommentar von wegen Punkteabzug. Wieso soll eine Sportmannschaft für das Verhalten von Privatpersonen verantwortlich sein? Ausserdem verlangt auch niemand von der UBS das sie den Schaden den sie innerhalb unserer Volkswirtschaft angerichtet hat zu bezahlen (68 Milliarden). Davon kann man ganz Bern abfackeln und neu aufbauen... Gehen Sie besser wieder Golf spielen... Antworten
Diese Vorgehen finde ich absolut richtig und überfällig. Diese IDIOTEN schaden dem Sport, den friedlichen Fans und kosten der Allgemeinheit sehr viel Geld. Ich erwarte aber auch, dass diese IDIOTEN hart bestraft und die angerichteten Schäden auch bezahlen müssen. Noch ein Vorschlag nebenbei: Eine Mannschaft, deren Fans Pyros verbrennen, sollte automatisch mit einem Punkteabzug bestraft werden. Antworten
Solange nur Fotos von Leuten veröffentlicht werden die ganz klar und eindeutig auf dem Bildmaterial eine schwere Straftat begehen ist das OK. Die Frage ist nur wann jeder Wildpinkler, jeder der auf den Boden spuckt oder seinen Zigarettenstummel auf den Boden schmeisst genau gleich verfolgt wird. Genau dann sind wir am falschen Ort angelangt. Es ist sehr wichtig das Ganze nüchtern anzugehen... Antworten
Ich finde dies gut! Endlich können sich diese Kriminellen - das sind sie eigentlich! - nicht mehr hinter der Anonymität verstecken! Wie endlich erkannt wurde, sind die heutigen Gesetze bereits so formuliert, dass man "alles" tun kann (also auch Fotos und Filmsequenszen veröffentlichen!), was dazu dient, die Täter zu ermitteln. Es hat zwar lange gedauert, bis die Justiz zu handeln beginnt ... Antworten
Ausgezeichnet! Und wer jetzt noch etwas gegen Kameraüberwachung an neuralgischen Punkten hat, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der Fall am Bahnhof Kreuzlingen wäre ebenfalls noch lange, geschweige denn so schnell aufgedeckt. - Jetzt brauchen wir nur noch angemessene Strafen für solche Täter. Antworten
Endlich! Offenbar ist die Berner Polizei ernsthaft bestrebt, die randalierenden und Schäden verursachenden Mitbürgerinnen und Mitbürger zu Kasse zu bitten. Die Steuerzahlenden sind es nämlich leid, für die durch Chaotinnen und Chaoten verursachten Beschädigungen und immensen Mehraufwendungen der Polizei, ihre sauer verdienten Steuerfranken zu investieren. Antworten





Markus Steiner
Vorgehen ist absolut richtig. Ich ärgerte mich schon lange darüber, wie es trotz Vermummungsverbot immer wieder möglich war, so unerkenntlich gemachte Chaoten immer und immer wieder ihr Spiel treiben konnten. Ein grosses Endlich und ebensolche Anerkennung gebührt BR Ueli Maurer/SVP für dessen eindeutigen Stellungnahmen. Antworten