Schweiz

Bester Aargauer Maturand soll ausgeschafft werden

Olivier Cayo schrieb eine brillante Maturarbeit – Note 6. Sie wurde als eine der fünf besten Arbeiten im Kanton Aargau ausgezeichnet. Doch jetzt sagt das Bundesverwaltungsgericht: Cayo muss ausgeschafft werden.

Soll ausgeschafft werden: Olivier Cayo in der Kantonsbibliothek Aarau. (Bild: «Sonntag»)

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Vor fünf Jahren ist der heute 22-jährige Olivier Cayo in die Schweiz gekommen. Er büffelte Deutsch in einem kleinen Zimmer im Asylzentrum, das er mit einem Mitbewohner teilt. Schliesslich bekam er die Möglichkeit, in die Kantonsschule einzutreten. Er fand schnell Anschluss, baute Freundschaften auf, lernte seine Freundin kennen und viele Menschen, die ihn mögen und schätzen.

Gegen seine Ausschaffung in die Elfenbeinküste macht nun der halbe Aargau mobil. Auch auf politischer Ebene bekommt Olivier Cayo Unterstützung. SP-Grossrat Ivica Petrusic aus Aarau plant eine Unterstützungsaktion durch Politiker aus dem Aargauer Parlament.

800 Solidaritäts-E-Mails

Und selbst SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner findet, die Schweiz müsse Herz zeigen und Olivier Cayo hierbleiben lassen. «Es ist unfair und unmenschlich, jemanden hier die Matur machen zu lassen, seinen Fall so lange zu verschlampen und ihn dann nach Hause zu schicken.» Das sei eine absolute Fehlleistung des Departements von Bundesrätin Widmer-Schlumpf. «Allerdings darf man Olivier Cayo nicht bevorzugen, weil er intelligent ist.» Er solle bleiben dürfen, weil er den Willen gezeigt habe, sich zu integrieren.

Die letzte Hoffnung für Cayo bleibt nun ein Härtefallgesuch. Bisher hat er insgesamt fast 800 E-Mails von Menschen erhalten, die ihm Unterstützung zusichern. Einen Tag nach dem ersten Bericht in der «Aargauer Zeitung» klingelte sein Telefon pausenlos.

(bru)

Erstellt: 05.09.2010, 18:24 Uhr

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92 Kommentare

Roman Meier

06.09.2010, 21:04 Uhr
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Herr Cayo ist also offenbar hierher gekommen, um sich ein besseres Leben zu verschaffen und nicht, weil er verfolgt war. Dann soll er bitte zurück in seine Heimat und dort studieren. Das Asylrecht ist nämlich nur für echte Flüchtlinge. Antworten


Alex Hanselmann

06.09.2010, 19:37 Uhr
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Schade, dass unsere Politiker auch in diesem Fall eine Ausweisung vorgesehen haben. Nur wenige wissen, dass es heute relativ gesehen weniger Migration gibt als vor dem ersten Weltkrieg. Leider sollen die Asylgesetze nach Beschluss des Bundesrates von Ende Mai nun nochmals verschärft werden. Ich hoffe Herr Cayo kann - unabhängig von seinem Asylstatus - mit einem Stipendium in Zürich studieren. Antworten


Urs Stotz

06.09.2010, 18:16 Uhr
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Ein Asylantrag wird nicht gutgeheissen, weil ein Asylant sich integriert hat oder eine Landessprache spricht, sondern weil die Asylgründe anerkannt werden. Dass Herr Cayo die Matur machen durfte, ist keine Strafe sondern eine Chance für ihn, ob er hier bleiben darf oder nicht. Wenn dem Härtefallgesuch statt gegeben wird, freut es mich für ihn. Antworten


Martin Löffel

06.09.2010, 17:04 Uhr
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Naja, jetzt kann er ja in SEINER Heimat studieren, da bei uns die Studienplätze fast doppelt besetzt sind. Aus meiner Sicht: alles NICHT nennenswert! Antworten


Peter Pfrunder

06.09.2010, 16:31 Uhr
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Ich kann Herr Fehlmann nur beipflichten. Entweder erfüllt dieser Asylant alle geforderten Bedingungen,dann kann er hier bleiben oder eben nicht,dann muss er auch aus Gründen der Rechtsgleichheit ausgewiesen werden. Ich habe übrigens nîcht verstanden, wieso man eine solch teure Ausbildung auf Vorrat finanziert. Seinem Heimatland kann er grössere Dienste leisten als bei uns- gute Entwicklungshilfe! Antworten


Alain Mohler

06.09.2010, 15:18 Uhr
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Sein ausserordentlicher Integrationswille ist bemerkenswert und sollte für eine Härtefallüberprüfung reichen (Gegenrecht zu Integrationverweigerern). Unsere Asyl- und Flüchtlingspolitik behält lieber Kriminelle hier und gibt viel Geld für Therapien, Gerichte, Experten, Anwälte, Rechtswege etc aus. Wenn Intelligenz als Masstab gelten würde, dann müssten andere im Umkehrschluss das Land verlassen. Antworten


Urs Rubitschon

06.09.2010, 13:29 Uhr
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Das ist einfach ein Witz. Wir sollten endlich erkennen, dass wir ein Einwanderungsland sind, und auch danach handeln. Engagierte Mitglieder der Gesellschaft sind schliesslich selten genug. Antworten


Jack Leuzinger

06.09.2010, 13:16 Uhr
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Dieser Maturant soll in der Schweiz bleiben dürfen Antworten


Stephan Fehlmann

06.09.2010, 13:08 Uhr
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Die ganze Geschichte ist natürlich tragisch, dass eine solch nette und intelligente Persönlichkeit kein Asyl erhält. Doch werde ich ob den reisserischen Kommentaren nicht ganz schlau. Braucht es für den Asyl-Status die Note 6...5-6.oder vielleicht reicht schon eine 4-5? Anscheinend kann dieser nette Herr keine wirklichen Asyl-Gründe darlegen, aber er durfte doch auf Staatskosten studieren, oder. Antworten


Sibylle Weiss

06.09.2010, 12:49 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Also das versteht KEIN Mensch auf der ganzen Welt. Solche, die wegen Kriminalität ausschaffungswürdig wären, dürfen schön hierbleiben. Aber der junge Mann, der sich wirklich ALLE Mühe gibt und Einsatz zeigt, will man um jeden Preis ausschaffen;da kommt keiner mehr mit! Wo leben wir denn hier?So langsam aber sicher kommt man in Zugzwang zu denken,dass eigentlich nur die Kriminalität gefördert wird! Antworten


Phil Sigrist

06.09.2010, 12:45 Uhr
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Bevor ich hier einen Kommentar abgegebe würde ich gerne die komplette Akte lesen! Die ganzen Stellungnahmen sind recht oberflächlich und deshalb auch fragwürdig. Für die SP ist es selbstverständlich am einfachsten der Regierung die Schuld zu geben, aber besteht den nicht auch die Möglichkeit dass Mr. Cayo die Termine schlicht verschlampt hat? Antworten


Christian Sterchi

06.09.2010, 12:30 Uhr
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Das ist schon lange so; man hat hier lieber schlecht qualifizierte, hilfsbedürftige Ausländer. Das öffnet einen Markt für "integrationshilfe". Gut ausgebildete und integrierten Ausländer passen nicht in diese Bild. Ich habe selber erlebt, so genannte "Hilfswerken" ihren staatlichen Integrationsauftrag willkürlich umsetzen und gut integrierte Migranten willkürlich diskriminieren. Antworten


Alexander Haid

06.09.2010, 12:27 Uhr
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@ P. Waldner: dann müsste man logischerweise Bürger, die der Schweiz nichts nützen, des Landes verweisen, auf dass gewisse Parteien und das Land verwaisen werden... Antworten


Emil Manser

06.09.2010, 12:17 Uhr
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Der liebe Mann ist eben Student und kein Fussballer für die Nati oder höhere Liga. Da drücken die Migrierer ja jeweils alle Augen zu. Es ist ein Hohn wenn die sogenannten Rechten immer wieder schreien, dass die Intelligenz im Land bleiben soll. In diesem Fall verbaut man einem jungen schlicht die Zukunft. Antworten


Tatjana Schärer

06.09.2010, 12:01 Uhr
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Hurra, wir verfügen über das schärfste Ausländer- und Asylrecht in Europa und wir sind stolz darauf! Wir schaffen fröhlich Menschen aus, verweigern AsylbewerberInnen medizinische Versorgung, so dass deshalb auch mal eineR sterben kann. Gesetz ist Gesetz, befindet die Mehrheit. Dcoh dass genau diese menschenverachtenden Gesetze das Problem sind, wird ignoriert . Ich schäme mich - für dieses Land! Antworten


Daniel Landwehr

06.09.2010, 11:59 Uhr
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Integration auf Schwyzerdütsch! Viel Quatschen, gegenteiliges tun. Da wird ständig über Integration geredet, doch wenn es einer tut, wird er rausgeschnmissen. Super Demokratie. Wahrscheinlich ist der junge Mann zu gut für die Schweizer... Antworten


Patrick Wiedemann

06.09.2010, 11:42 Uhr
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Es gab mal eine Zeit, da wurden die in ihren Heimatländern Verfolgten aufgenommen und Wirtschaftsflüchtlinge wieder ausgeschafft. Werden nun heute die "Intelligenten" aufgenommen und die "Dummen" wieder nach Hause geschickt? Wie auch immer. Am Schluss sind sowieso wir Schweizer die wirklich Dummen. Antworten


roland moser

06.09.2010, 11:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Das was er aus der Schweiz mitnimmt, hilft seinem Heimatland sehr. Das ist wirklich gute Entwicklungshilfe. Sein Land wird sein Wissen brauchen. Antworten


Vreny Brunner

06.09.2010, 11:36 Uhr
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Cayo hat eine der 5 besten Maturaarbeiten abgeliefert, aber mit einem Notendurchschnitt von 4,8 beim Schulabschluss wird er wohl kaum der "beste Aargauer Maturand" sein, wie die Schlagzeile suggeriert. Ich sehe nicht ein, warum ein Gesetz ausser Kraft gesetzt werden soll, nur weil jemand eine akzeptable schulische Leistung erbracht hat. Dank der Schulbildung hat Cayo gute Chancen in seiner Heimat. Antworten


Wolfgang Sidler

06.09.2010, 11:35 Uhr
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Eigentlich sollte der gescheite Cayo selber so schlau sein, dass er in sein Heimatland zurückkehrt. Solche guten Leute braucht die Elfenbeinküste, um am Weg zu bauen, der für sein Volk in eine bessere Zukunft führt. Antworten


Renate Mäder

06.09.2010, 11:23 Uhr
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Das Gesetz ist für alle gleich egal ob einer nun ein Gutmensch ist und mit guten Taten glänzt. Der Asylbewerber konnte von unserem guten Schulsystem profitieren. Er hat Deutsch gelernt und wollte sich integrieren. Gute Noten und auch Deutsch lernen sind noch lange nicht ein Grund, um das Asylgesuch positiv beeinflussen zu können. Es gibt klare Regeln ab wann ein Asylgesuch positiv bewertet wird. Antworten


Lara Chacometti

06.09.2010, 10:49 Uhr
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Na ja, er hat EINE Arbeit mit Bestnote abgeliefert. Soweit ich weiss, wird an der Matur nicht nur ein Fach geprüft. Ich möchte mal das gesamte Resultat sehen. Da wird doch wieder etwas einseitig medial hochgejubelt. Maturanden haben wir schon eigene viel zu viele, die sich dann in Softstudien verlieren und später den Staat belasten. Die Betreuungsindustrie lässt grüssen. Antworten


robert mueller

06.09.2010, 10:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Irgendetwas an dieser Geschichte kann nicht stimmen, oder uns wurde nicht alles mitgeteilt. Ein Asylbewerber welcher die Matur macht respektive machen kann.... wie soll das in der Praxis aussehen...? Etwas ist faul an dieser Geschichte. Sie eignet sich jedoch vorzüglich für gewisse Kreise, sich zu profillieren Antworten


Mona Haller

06.09.2010, 10:42 Uhr
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Das Problem ist doch, dass mit diesem Einzelfall wieder bewiesen werden soll, dass Tausende andere auch bleiben dürfen. Antworten


Peter Waldner

06.09.2010, 10:40 Uhr
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"...andererseits darf man Olivier Cayo nicht bevorzugen...", schrieb Anna Abt. Genau da liegt der grosse Fehler unserer Einwanderungspolitik. Wir müssen endlich egoistischer werden und (nur) die Ausländer reinlassen resp. behalten, die uns nützen. Es ist falsch, im Namen der sogenannten "Gerechtigkeit" alle gleich zu behandeln - sie sind nun mal nicht gleich. Einige schaden - andere nützen! Antworten


cristiano safado

06.09.2010, 10:39 Uhr
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Cayo sollte einen auf Asylrecht spezialisierten Anwalt aufsuchen, bevor die Fristen verpasst sind. Das Schweiz. Flüchtlingshilfswerk hat 2009 zwei Schriften, eines von Jan Golay, eines von Thomas Baur herausgegeben, die in seinem Fall Chancen auf Aufenthaltsrecht über die Härtefallregelung als begründet erscheinen lassen. Ihm dürfte die unentgeltl. Rechtspflege für alle anfallenden Kosten zustehen Antworten


Tom Kuhn

06.09.2010, 10:27 Uhr
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Wie kommt eine Behörde auf die Idee, einen gut integrierten sowie hochintelligenten Asylbewerber auszuschaffen? Der Steuerzahler hat genug Geld in seine Ausbildung investiert und jetzt soll er der CH nichts mehr zurück geben können? Das BV-Gericht entscheidet nur nach Gesetz. Demnach gibt es schlechte Gesetze. Was die CH braucht sind gut integrierte Ausländer und keine Kriminellen, die viel kosten Antworten


stephan schwan

06.09.2010, 10:25 Uhr
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..man dürfe ihn nicht bevorzugen, weil er intelligent ist..?! hallo? Gerade weil er intelligent ist, soll man ihn bevorzugen, die Schweiz braucht gute Leute mit Potenzial, Leute mit guter Ausbildung, um den Wirtschaftsstandort hoch zu halten. Die CH braucht eine gezielte Einwanderungspolitik gegen die Überalterung und für den Erhalt der AHV. Antworten


Jakob Bühler

06.09.2010, 10:16 Uhr
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Cayo hat seine Chance gehabt für eine Ausbildung und ein Fundament für seine Berufliche Laufbahn. jetzt soll er einem andern in gleicher Lage platzmachen, wenn nicht ist unser Boot bald einmal übervoll. Antworten


Christoph Vögtli

06.09.2010, 10:07 Uhr
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Ich finde es absolut falsch, solche Leute auszuschaffen, da gäbe es viele andere , die es eher " verdienen" ! Stichwort:: Integration ! Antworten


Werner Sugi

06.09.2010, 09:53 Uhr
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Es ist doch immer das Gleiche. Wer einmal hier ist, kann bleiben, da es immer gute Gründe zu finden sind. Antworten


Sacha Saxer

06.09.2010, 09:45 Uhr
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Statt hier ein Urteil mit Signalwirkung anzustreben, verkriechen die sturen Beamten lieber hinter Paragraphen. Dabei könnte man hier allen Ausländern zeigen, dass erfolgreiche Integration belohnt wird. Antworten


Edwin Hitz

06.09.2010, 09:42 Uhr
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Auch die Elfenbeinküste braucht fähige Köpfe die sich durchbeissen können. Mit dem angeeigneten Wissen kann dieser Mann am dringend nötigen Aufbau im eigenen Land mithelfen um künftig politische Flüchtlinge aus diesem Land zu minimieren. Antworten


Hermann Dornauer

06.09.2010, 09:27 Uhr
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Wider einmal wird Wille zu Integration, Flexibilität und ein überdurchschnittliche Leistungs in der Schule schlecht belohnt. Es gäbe genügend andere Asylbewerber die unsere Gesetze mit Füssen treten, sich keinen Deut um sprachliche Integration (niemand verlangt dass man seinen Wurzeln abschwört !) scheren. Also halt doch Dokumente vernichten, lügen, verschleiern und schon wirst Du geduldet. Schade Antworten


Hans Meyer

06.09.2010, 09:24 Uhr
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Man darf niemand bevorzugen. Aber nachdem er jetzt so eine gute Matura hingelegt hat, sollte man ihn studieren lassen. Danach muss man ihn zurückschicken. Er soll versprechen nach der Ausbildung zurück zu gehen. Für die Elfenbeinküste und ganz Afrika ist es wichtig, dass die wenigen gut ausgebildeten Leute nicht in Europa arbeiten, sondern am Aufbau Afrikas mithelfen. Antworten


Christian Grogg

06.09.2010, 09:16 Uhr
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"Allerdings darf man Olivier Cayo nicht bevorzugen, weil er intelligent ist.» Er solle bleiben dürfen, weil er den Willen gezeigt habe, sich zu integrieren." Treffender könnte man es nicht formulieren. Bravo! Konsequenterweise sollten nun auch die Personen die diesen Willen nicht zeigen endlich härter anpacken... Antworten


Heiner Müller

06.09.2010, 09:10 Uhr
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Es gibt so etwas wie "Staatsräson" und Ermessen. Erstere gebietet, Letzteres erlaubt, dass man die Besten im Lande lässt, sogar ins Land einlädt - zum Wohl eben dieses Landes. Aber erstens hat "Räson" etwas mit Vernunft zu tun, von der unsere Behörden zu oft zu wenig mitbekommenhaben, und zweitens lässt man lieber besoffene Raser und andere Gewalttäter im Land als Leute, die uns weiterbringen.. Antworten


Tim Grimer

06.09.2010, 09:08 Uhr
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Für mich ist das ein Paradox! Menschen mit solchem Einsatzwillen, sollen nicht bestraft sondern dafür honoriert werden, also bleiben dürfen und die Kariere in diesem Land leben und gestalten dürfen. Herr Cayo, absoluten Respekt meinerseits an Sie! Ein Freund von mir schreibt übrigens das Bundesverwaltungsgericht direkt an, mit einem Protestschreiben. Mit besten Gedanken T. Grimer. Antworten


Lea Kretschmer

06.09.2010, 09:06 Uhr
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Klar, Gesetz ist Gesetz. Die Besten werden fortgejagt oder wandern ab, die Schweiz verdummt Schritt um Schritt. Welch goldene Zeiten für Bankster und grosse Parteien! Antworten


Peter Berger

06.09.2010, 09:05 Uhr
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Grundsätzlich sollten wir nicht immer Entscheidungen diskutieren. Wie beschrieben trotz Intelligenz auch nicht. Aber es wäre möglich, dass durch Ausschaffung von zwei nicht integrationswilligen (Familien, Menschen) er bleiben könnte. In meinem Verfahren würden wir dadurch die Integration besser fördern. Auch für einfache, anständige, integrationswillige Menschen sollte dies angewendet werden. Antworten


Pascal Escher

06.09.2010, 08:55 Uhr
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Immer wieder das gleiche. Schreit die SVP nach Ausschaffung bekommt sie Zuspruch. Geht es um Einzelfälle hilft plötzlich die halbe Schweiz den Betroffenen. Gut so! Vielleicht müsste sich das Volk vorher überlegen, was der Zuspruch für die SVP bedeutet… Antworten


Andreas Dietrich

06.09.2010, 08:53 Uhr
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Wann kapiert es endlich auch der Letzte? Leistung wird in der Schweiz schon lange nicht mehr honoriert! Wir sind zur Erfolgsgesellschaft verkommen, wozu Banker passen, die sich wie Feudalherren aufführen und Kinder, die TV-Nachrichten verlesen. Das einzige was zählt ist Erste oder Erster sein beim Casting, was die Jugend bereits begriffen hat. Sogar Bewerbungsgespräche sind nur noch Castings. Antworten


herbert Hofmeier

06.09.2010, 08:27 Uhr
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Ich finde die Gesetze gelten für alle gleich, er muss also ausgeschafft werden. Ist doch auch eine Art Entwicklungshilfe, wir bilden ihn hier aus, und sein Wissen kann er dann in seinem Heimatland einsetzen, dies wird sicher vielen helfen! Antworten


Anton Grüttuer

06.09.2010, 08:21 Uhr
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Sorry, aber wenn wir die Abschlussnote über das Gesetz stellen, noch ein paar Solidaritätsemails dranhängen und damit die Ausschaffung verhindern, dann hat wohl jeder das Recht zu bleiben. So nicht! Sonst wird der Rechtsstaat immer mehr ignoriert und wir kehren zurück zum Ältestenrat um im kleinen Kreis darüber zu bestimmen, wer bleibt und wer nicht. Bevorzugung ist Missachtung des Rechtsstaates! Antworten


Otto Müller

06.09.2010, 08:19 Uhr
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Jedem seine Ausnahme Antworten


Alex Jung

06.09.2010, 08:08 Uhr
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Wenn dieser junge Mann nicht in das Land gehört, das er als zweite Heimat auserkoren hat, wer dann? Es gibt doch genug Fälle, welche seit Jahrzehnten in der Schweiz hocken und sich nicht nur als integrationsresistent erwiesen haben, sondern sich auch um Land, Leute, Sprache und Mentalität foutieren. An all die jammernden Mitbürger, welche es bis jetzt nicht geschafft haben:Nehmt Euch ein Beispiel! Antworten


Mari Wunderli

06.09.2010, 08:02 Uhr
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und sie wollen ihn zurückschicken in ein Land das auf dem Niveau eines Bananen Landes ist? Wo er keine Möglichkeit hat eine gute Ausbildung zu bekommen? Der junge Mann hat sich integriert- die Sprache gelernt, sich angepasst- und jetzt soll er verwiesen werden? Fehlleistung des Departements- ? Leistung? Ein Schlamassel- keine Leistung! Antworten


Barbara Grunder

06.09.2010, 07:31 Uhr
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Aha, die integrierten, intelligenten Zuwanderer werden nach 5 Jahren ausgeschafft. Wir haben5 Jahre Schule etc bezahlt, und jetzt wo er ins "produktive" Leben einsteigen könnte, muss er gehen.Diejenigen die nicht in die Schule gehen, keine Lehre machen,oder abbrechen, sich völlige "daneben" benehmen, die dürfen bleiben + in der Sozialhängematte weiter "kuren".Frau EWS, so geht das nicht. Antworten


thomas hohl

06.09.2010, 07:23 Uhr
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Was spricht denn dagegen einer Person wegen seiner Intelligenz/herausragender Faehigkeit zu bevorzugen? Singapur gibt pro Jahr eine Anzahl Niederlassungsbewilligungen welche unter Umstaenden auch zum Pass berechtigen an Auslaender ab. Im Moment profitieren hauptsaechlich Chinesen davon, mir scheint dies ein Ansatz mit Gewinnern auf beiden Seiten. Antworten


Reto HUber

06.09.2010, 06:37 Uhr
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Doch man darf Herrn Cayo bevorzugen. Nicht weil er intelligent ist sondern weil er fleissig ist und eine grossartige Leistung gezeigt hat. Das sind doch typisch schweizerische Eigenschaften. Antworten


Klaus Heller

06.09.2010, 06:24 Uhr
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Respekt vor soviel Willen sich zu integriern und eine derartige Matur hinzulegen! Den Mann jetzt auszuschaffen ist eine Meisterleistung der Unüberlegtheit. Sicher auch keine Werbung für die Schweiz. Und auch ein Signal für andere, sich gar nicht erst zu integrieren "es hat ja doch keinen Sinn", die (CH) wolln das ja auch gar nicht. Wir brauchen fähige Köpfe. Ich wünsche Herrn Cayo viel Glück! Antworten


daniel hofer

06.09.2010, 06:14 Uhr
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...Behörden und Gerichte sind nicht einmal in der Lage, zwischen offensichtlich vollintegrierten Menschen wie diesem und bildungsresistenten, dumpfen, islamisierten etc. Integrationsverweigerern zu unterscheiden. Mit dieser Politik zwingt man untaugliche Reflexinitiativen der SVP geradezu herbei. Und die Rotgrünen haben ja eh' Wichtigeres zu tun in ihrem staatlichen Selbstbedienungsladen. Antworten


Adolf Kurt Leemann

06.09.2010, 05:33 Uhr
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Endlich erfasst ! - Solche Spitzenleute in Ihre angestammte Heimat zu senden ist die weitaus grösste Entwicklungshilfe. Mit Seinem Wissen kann Er seinen Landsleute wesentlich mehr bieten, als wir mit unseren doch eher zweifelhaften Geld Überweisungen. Könnte dies der Beginn einer erfolgreichen Industrie mit der Selbsternährung des Afrikanischen Kontinents werden ? Antworten


André Perret

06.09.2010, 05:05 Uhr
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Ich bin fast sprachlos....also, wie geht das jetzt genau? Immer lese ich im tag-online dass Asylanten ausgeschafft werden weil sie nicht intergriert sind....sie sich zu wenig für ihr CH-Wohlsein engagiert haben etc, etc (ad naseum) Mit Cayo's Fall beweist dies jedoch dass es mehr mit 'Farbe' und Herkunft zu tun hat - diesen verdammten CH-FüBüs sollte man das Entscheidungsrecht entnehmen! Antworten


Paul Meyer

06.09.2010, 04:53 Uhr
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Dieser unglueckliche Fall zeigt haargenau das Dilemma unserer Asylpolitik: auf der einen Seite rechtsstaatlicher Perfektionismus, auf der anderen Seite das Fehlen jeder einwanderungspolitischen Perspektive bzw. Vision. Der vorliegende Fall ist ein Drama; es ist zu hoffen, dass die Menschlichkeit siegt. Antworten


Anna Abt

06.09.2010, 04:48 Uhr
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"Es ist unfair und unmenschlich, jemanden hier die Matur machen zu lassen, seinen Fall so lange zu verschlampen und ihn dann nach Hause zu schicken. Allerdings darf man Olivier Cayo nicht bevorzugen, weil er intelligent ist. Er solle bleiben dürfen, weil er den Willen gezeigt habe, sich zu integrieren..." GENAU!! Wie ist die e-mail-Adresse!? Ich möchte auch ein Solidaritätsmail senden! Antworten


maja naef

06.09.2010, 04:03 Uhr
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Herr Cayo hat keine Tricks angewandt um hier bleiben zu können, sondern hat sich auf den Hosenboden gesetzt und hat gelernt. Ihn jetzt auszuschaffen wäre sicher ein falsches Signal. Antworten


Gene Amdahl

06.09.2010, 01:42 Uhr
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Und die Person unter fast gleichen Umständen mit einer Matura Note von 4-5 müsste dann aber ausgewiesen werden? Es gibt hier keinen Härtefall nur menschliche Dramen. Das grösste Problem ist, dass die Abklärungen so lange andauern. Hr Giezendanner ist ein reiner Opportunist in dieser Angelegenheit. Das Bundesverwaltungsgericht hat sehr wohl überlegt gehandelt. Antworten


Daniel Leu

06.09.2010, 01:08 Uhr
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Dieses Land ist mit seiner Dauerbetroffenheit durch irgendwelche Einzelschicksale einfach nur noch lächerlich. Wir haben hier ein Rechtssystem, das eigentlich für alle gelten sollte, ob Hanfbauer mit oder ohne Hungerstreik und Asylbewerber mit oder ohne Matur.Die Elfenbeinküste ist übrigens eine beliebte CH-Feriendestination, er wird sich dort prächtig reintegrieren. Antworten


Marco Henzer

06.09.2010, 00:30 Uhr
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Auch ich bin solidar mit Herrn Cayo's Situation. Aber... er kam mit 17 und ist brilliant und jetzt 22 und voll ausgebildet. WAS braucht es noch in der Elfenbeinküste um dort erfolgreich zu sein? Der Mann hat eine blendende Zukunft in seinem Heimatland und kann seinem Land etwas bringen. Bau DORT etwas auf, mein lieber Herr Cayo! Antworten


Richard Ruettimann

06.09.2010, 00:10 Uhr
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hier muss man(n) wirklich den gesunden menschenverstand walten lassen! Antworten


Martin Lienert

06.09.2010, 00:01 Uhr
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Diejenigen die sich wirklich bemuehen sich zu integrieren werden ausgeschaft ...........paradox! Antworten


Reto Friedrich

05.09.2010, 23:53 Uhr
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Soviel zu Sarazin. Selbstverständlich verdummt auch die Schweiz, wenn Asylbewerber die zu klug sind ausgeschafft werden :-) Antworten


Peter Gutknecht

05.09.2010, 23:41 Uhr
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Die Idee, diejenigen zu belohnen, die sich aktiv integriert haben, ist grundsätzlich gut. Allerdings sollten diese Regeln durchs Parlament, und danach für ALLE gelten. Es geht nicht, die Regeln stets zu biegen, sobald der betroffene 800 Emails mobilisieren kann. Antworten


rene wetzel

05.09.2010, 23:16 Uhr
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ja... endlich - man kann ja wirklich nur den kopf schütteln über diese berner beamtenmentalität... da kommt (endlich) 'mal einer, setzt sich hier auf seinen jugendlichen hosenboden, büffelt im winterlich kalten düster und bescheiden eingerichteten zimmerchen... und SCHAFFT'S - toll, supper, chapeau... und nun soll er gehen... peinlich, peinlich, peinlich für unser so generöses land Antworten


Franz Holgersson

05.09.2010, 23:13 Uhr
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Leute wie er sind das beste für eine Gesellschaft, die sich auch in multikultureller Form bewähren kann.Solche Leute bringen neue Ideen, helfen unserem Land weiter und machen es vielfältig.Man kann es mit der Deutschen Nationalmannschaft vergleichen!Özil, Podolski und Khedira werten das Team auf.Es erscheint erfrischend neu und strotzt nur so vor Spielspass! Aber anstatt Integration zu fördern.... Antworten


danilo zink

05.09.2010, 22:49 Uhr
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Ich bin sicher, dass er mit seinem excellenten Leistungsausweis auch eine sehr grosse Stütze für sein Land wäre! Antworten


Patrick Tigri

05.09.2010, 22:29 Uhr
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Die Schweiz ist herzlos. Hier eine Ausnahme zu machen und den Mann aufnehmen wäre populistisch und würde diese Tatsache nur verschleiern. Antworten


Marco Steiner

05.09.2010, 22:15 Uhr
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Seit wann sind Schulleistungen ein Kristerium für einen Ausschaffungs-Entscheid? Antworten


Jens Huber

05.09.2010, 21:48 Uhr
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Sorry, aber dann brauchen wir keinen Rechtstaat und keine Gerichte mehr, weil jedesmal wenn ein Verfahren abgeschlossen ist, gibt es irgendwo Freunde und Freundinnen die sagen, na ja, geht doch nicht weil... Die Jugoslawische Familie hatte im letzten Jahr auch x Unterschriften zusammen. Entweder beurteilt das ein Gericht und der Entscheid zählt oder sonst müssen wir damit ganz aufhören Antworten


Hans Schärlig

05.09.2010, 21:47 Uhr
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Nichts gegen den Herrn Cayo, trotzdem finde ich den Fall moralisch grundsätzlich verwerflich: Nicht jeder Asylbewerber bringt eine derartige Intelligenz mit wie er. Soll er nun deshalb ausgeschafft oder nicht ausgeschafft werden? Sind dies nun die neuen Kriterien? Auch andere haben sich sehr gut intergriert, haben eine Freundin und müssen trotzdem die Schweiz verlassen. Heikle Sache. Antworten


Katia Lanz

05.09.2010, 21:23 Uhr
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Könnte er sich nicht mit dieser tollen Matur an einer Uni bewerben und als Student quasi zurück kommen bzw. bleiben? Vielleicht kriegt er auch ein Stipendium. Und wenn er nach einem glänzenden Studienabschluss hier gleich einen Job findet, ist das doch eh kein Problem, oder? Irgendwie ist das aber typisch, gut Integrierten macht man Schwierigkeiten, andere lässt man gewähren... Antworten


Esther Küttel

05.09.2010, 21:23 Uhr
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Wir haben schon öfters junge, fähige Menschen ausgeschafft, die integrierfähig und hier einen Beruf lernen wollten. Dagegen wurden Ausgebildete hereingeholt, die sich schwer taten mit unserer Kultur, da sie zu Hause geprägt wurden. Ich spreche aus Erfahrung im Bereich der Pflege. Junge Menschen, die hier ausgebildet werden, integrieren sich natürlich. E. Küttel Antworten


Ernst Schweizer

05.09.2010, 21:16 Uhr
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Spontan finde ich auch, Olivier Cayo muss doch hier bleiben dürfen. Nicolas Hayek kam aus dem Libanon. Olivier Cayo kommt von der Elfenbeinküste. Gute Männer braucht das Land..... Ja sicher, gute Frauen auch. Antworten


Anton Stroppel

05.09.2010, 21:06 Uhr
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Ja lässt uns alle Kriminellen behalten und dafür die integrierten auschaffen. Mich würde wirklich mal die Begründung interessieren wieso er ausgeschafft werden soll ! Antworten


Roman Meier

05.09.2010, 21:01 Uhr
Melden

Wenn er nicht als Flüchtling anerkannt wird, muss er ausreisen, egal ob er jetzt gute Maturnoten hat oder nicht. Das Asylrecht ist nur für echte Flüchtlinge. Wenn er keiner ist, dann hat er es bei seiner Einreise missbraucht. Antworten


Martin Uhr

05.09.2010, 20:24 Uhr
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Leider wird hier die Buchstaben getreue Auslesung von Paragraphen vor Vernunft und Pragmatismus gestellt. Hoffentlich gibt es in der Aargauer Verwaltung noch ein Entscheidungsträger mit dem nötigen Urteilsvermögen um dieser Geschichte ein "Happy End" zu geben. Antworten


Katha Keller

05.09.2010, 20:21 Uhr
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einfach haarsträubend und völlig unmenschlich. Nachdem diesem jungen Mann der Besuch der Kantonsschule ermöglicht wurde, muss ihm auch die Zukunft offen stehen. Wer A sagt, muss auch B sagen. Der Beamtenentscheid basiert jedoch auf dem Prinzip "Zuckerbrot und Peitsche". Mit einer Heimschaffung wäre die Schweiz nicht mehr glaubwürdig. Antworten


peter zuellig

05.09.2010, 20:10 Uhr
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Merkwuerdig dass sich eine Front zugunsten eines begabten, arbeits- und assimilationswilligen Einwanderers aus dem Nicht-EU Raum breit tut. Nicht dass ich etwas dagegen haette (im Gegenteil, denn es hat jede Menge solcher Kandidaten aus Asien), aber bisher wollten wir doch nur Unterprivilegierte aufnehmen. P.S. zum Titel: Wird man schon "Bester Aargauer" durch "Eine der fuenf besten Arbeiten"? Antworten


Joachim Schippers

05.09.2010, 19:47 Uhr
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Warum soll jemand nicht bleiben können wenn seine Perspektiven als wertvolles, steuerzahlendes Mitglied in der Schweizer Gesellschaft erstklassig sind? Das macht keinen Sinn. Hoffentlich wird hier wieder nicht die amtsstubengerechte, sture legalistische Schiene gefahren. Antworten


Peter Grässli

05.09.2010, 19:42 Uhr
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Abschiebungsgegner sollten ihre Argumente überdenken. Soll man in Zukunft asylsuchenden Aus- und Weiterblidung verbieten? Auch die schulischen Noten sollten keinen Einfluss auf den Ausweisentscheid haben oder will man etwa "Dumme" diskriminieren? Antworten


Rolf Iseli

05.09.2010, 19:41 Uhr
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So ist das halt nun mal so mit dem Asylwesen drum heisste es Asyl. Befristeter Aufenthalt. Mag ja sein, dass es in diesem Fall hart erscheint. Er hatte doch immerhin die Chance während 5 Jahren das CHer Bildungswesen zu geniessen. Einfach ein zweites Gesuch stellen in Deutschland oder Oesterreich, die sprechen auch deutsch. Vielleicht darf er dort bleiben. Antworten


Hans Saurenmann

05.09.2010, 19:34 Uhr
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Mir kommt richtig der Hut hoch von solchem Gesalbe!! Als ich nach Amerika legal auswanderte musste ich fuer den Besuch des Colleges vier (4X) mehr Studiengebuehren bezahlen als ein amerikanischer Student. Da ich die Verhaeltnisse im Kanton Aargau recht gut kenne erstaunt mich nichts mehr. Die eigenen Schweizerkinder werden bestraft und nicht gefoerdert und die Euro Turbos und Gutmenschen Tricksen! Antworten


Ulrich Raumer

05.09.2010, 19:27 Uhr
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Das ist schade, aber gute Leute sind auch in seinem Heimatland willkommen. Antworten


Roland Moser

05.09.2010, 19:14 Uhr
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Wenn ich den Artikel richtig verstehe, gilt für die einen das Gesetz und für die anderen nicht. Und je nachdem gilt für die einen das eine Gesetz nicht und dafür das andere schon und für die anderen das andere Gesetz nicht und dafür das eine schon. Sind wir jetzt in der Schweiz oder kann jeder machen was er will. Dann habe ich nämlich auch noch Pläne! Antworten


Emanuel Schillig

05.09.2010, 19:04 Uhr
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Vielleicht wäre es besser die diensttuenden Beamten mal nach Afrika zu schicken, damit sie die Welt von der richtigen und nicht nur schweizerischen Seite kennenlernten!!! Aber dies wollen sie ja sicher nicht. Widmer-Schlumpf diesen faux pas anzudichten ist doch etwas hochgegriffen. Wo bleibt die menschliche Schweiz, die wir ja bei jeder Gelegenheit ausposaunen? Antworten


Tom Müller

05.09.2010, 18:57 Uhr
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Mein Gott! Der könnte ja später mal einen guten Job haben, viele Steuern zahlen und der Schweiz was bringen! Nein nein, solche Asylbewerber wollen wir nicht, die bringen unserer Sozialindustrie ja gar nichts. Antworten


Marianne Gautschi

05.09.2010, 18:44 Uhr
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Ein Asylbewerber, der sich integriert ,deutschlernt und in der Schule das Maximum bietet, soll ausgewiesen werden. Irgendwelche Drogendealer aber sind anscheinend willkommen. Wie stupide können unsere Gesetze denn noch ausgelegt werden? Die Guten bestrafen, die Schlechten belohnen - Schweiz, du hast es weit gebracht. Antworten


Richard Vonberg

05.09.2010, 18:44 Uhr
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Frau Widmer-Schlumpf ist erst seit knapp 2 Jahren Vorsteherin des Justizdepartements. Herr Cayo ist seit über 5 Jahren in der Schweiz. Herr Giezendanner: Wer war bis vor 2 Jahren Justizminister und hat folglich diese Schlamperei zu verantworten? Antworten


Berit Schrickel

05.09.2010, 18:43 Uhr
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Ich kann es wirklich nicht verstehen, dass jemand, der sich so gut integriert hat, zurückgeschickt werden soll. Sicher, die Elfenbeinküste kann gebildete Menschen auch gebrauchen. Aber wir haben nun weiss Gott genug Lümmel, die sich einen Dreck um Schweizer Gepflogenheiten kümmern, sich in banden organisieren und Ärger machen. Diese sollten in meinen Augen zuerst ausgewiesen werden. Antworten


Urs Keller

05.09.2010, 18:31 Uhr
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In so einem Fall ist das Recht welches für Härtefälle reserviert ist, anzuwenden. Dass der Amtsschimmel hier gemäss juristischem Standardschema vorgeht, lässt den Kompetenzmangel der zuständigen Behörden erkennen. In anderen Fällen muss jedoch strikt durchgegriffen werden. Antworten


Manuel Schaub

05.09.2010, 18:31 Uhr
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Olivier ist ein ganz hervorragender Mensch. die Begründung für die Ausweisung "er habe sich in der Schweiz derart gut integrieren können, dass er dies in seiner heimat auch schaffen würde" ist derart abstrus und gegeb jegliches Rechtsempfinden. Wer sich gut integriert, soll dafür ausgewiesen werden? Olivier bleibt. Antworten



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