Bin i gopfridstutz e Kiosk?
Von Philippe Müller. Aktualisiert am 24.11.2009 104 Kommentare
Die meisten Postfilialen erinnern immer mehr an einen Gemischtwarenladen. Eine karge Schalterhalle, wo der Kunde bloss hingeht, um einen Brief oder ein Paket aufzugeben beziehungsweise abzuholen – das war einmal. Neben Büchern, Papeterieartikeln und Süssigkeiten hat der gelbe Riese heute beispielsweise auch die ganze Palette an Lotterielosen und diverse Mobiltelefone im Angebot. Das alles ist nicht neu.
Die Kritik an diesem Geschäftsmodell wird jedoch immer lauter. Die Gewerkschaft Kommunikation etwa kritisiert die Post dafür, dass sie den Druck auf die Mitarbeiter ständig erhöhe. «Jede Postfiliale erhält für den Verkauf von sogenannten Drittprodukten ein verbindliches Jahresumsatzziel vorgeschrieben», weiss Gewerkschafter Andreas Keller. «Wer die Ziele nicht erreicht, bekommt eins ‹auf den Deckel›.»
150'000 Franken pro Jahr
Ein konkretes Beispiel: Ein Postmitarbeiter, der in einer kleinen Filiale in der Region Bern arbeitet, sagt gegenüber dieser Zeitung: «Unsere Filiale muss pro Jahr rund 150'000 Franken mit Drittprodukten umsetzen.» Die Angestellten seien angehalten, etwa die Lose am Schalter aktiv zu bewerben. Werde das Verkaufsziel verfehlt, erscheine ein gut angezogener Herr, der freundlich, aber bestimmt zum klärenden Gespräch bitte.
Werde das Ziel dagegen erreicht, würde die Zielgrösse fürs folgende Jahr erhöht. «Somit steigt der Druck aufs Personal ständig», sagt Andreas Keller.
Er habe grundsätzlich nichts gegen Veränderungen am Arbeitsplatz einzuwenden. «Jedoch sind mir die Methode und dieser Druck von oben ein Dorn im Auge», so Keller. «Und auch, dass die Mitarbeiter immer mehr zu Kiosk-Personal mutieren.» Die Kontrollen nähmen ein grösseres Ausmass an, ebenso der Missmut und die Verunsicherung unter den Angestellten. «Ich habe schon von Post-Mitarbeitern gehört, die in der eigenen Filiale regelmässig Lose kaufen, damit die Filiale den vorgegebenen Umsatz einigermassen erreicht.»
400 Millionen pro Jahr
Postsprecher Oliver Flüeler verteidigt die Strategie der Post: «Es gibt bei uns konkrete Zielvorgaben, das ist richtig. Allerdings ist das zumutbar und nichts Aussergewöhnliches, das gibt es in anderen Branchen auch.» Zudem handle es sich beim Schalterpersonal heute praktisch ausschliesslich um ausgebildete Detailhandelsangestellte. «Sie tun bei uns genau das, was sie gelernt haben: Waren verkaufen.»
Der Handel mit diesen Drittprodukten sei für die Post eine wichtige Einnahmequelle, zumal der Umsatz der Post seit dem Jahr 2000 in einzelnen Bereichen massiv eingebrochen sei. «Der Brief- und Zahlungsverkehr ist um je 47 Prozent zurückgegangen, der Zahlungsverkehr um 17 Prozent», sagt Flüeler. Der Jahresumsatz mit den «postfremden» Waren beziffert Flüeler mit rund 440 Millionen Franken. Der Gewinn liegt bei etwa 20 Millionen.
Darin eingerechnet sind auch die Werbeeinnahmen aus den nicht unumstrittenen Werbeaktionen: Die Post verteilt am Schalter regelmässig Gratismuster von Produkten wie Whiskas oder Ariel. Im Moment wirbt die Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme mit einem grünen Plüschhund (wir berichteten).
Experte: «Problematisch»
Das Geschäft mit diesen Werbeaktionen sei womöglich zwar durchaus lukrativ, gleichzeitig aber auch problematisch. Das sagt Professor Harley Krohmer, Direktor des Instituts für Marketing und Unternehmensführung an der Universität Bern. «Die Post wird von anderen Unternehmen als Vertriebskanal genutzt.» Für die Auftraggeber sei dies natürlich interessant, aus Marketing-Sicht berge dies für die Post allerdings Gefahren.
«Für den Erfolg eines sogenannten Co-Brandings ist es wichtig, dass die Marken zusammenpassen», so Krohmer. Wenn nun am Schalter Whiskas verteilt werde, könne man sich schon fragen, wo da der Zusammenhang zum Servicedienstleister sei. «Es entsteht der Eindruck einer gewissen Beliebigkeit, die Markenidentität der Post könnte verwässert werden.» (Berner Zeitung)
Erstellt: 24.11.2009, 11:21 Uhr
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104 KOMMENTARE
Ich finde es sehr störend, wenn ich an einem Postschalter etwas erledigen will und man dabei versucht, mir etwas aufzuschwatzen. Ich gehe nicht so oft an einen Postschalter. Je öfter das vorkommt, desto eher würde ich, wenn dies möglich wird, zur Konkurrenz gehen (z.B. Paketversand). Es ist ganz klar, dass sich die Post enorm schadet, wenn sie sich auf diese Weise unbeliebt macht.
@I A: Überlege dir mal, ob du dann am richtigen Ort arbeitest. Was passiert wenn du deine Ziele nicht erreichst? Hei, PTT ist vorbei, die Post wird nicht mehr von Swisscom subventioniert und wer will alles, aber nicht dafür akzeptieren und opfern? Wieviele von all denen Leuten die sich hier gemeldet haben, schreiben noch einen Brief? Essen aber hier und da mal ein "Schoggistängeli"? ????
Wenn man die Story schon übernimmt von der Berner Zeitung), sollte man sie vollständig wiedergeben. So fehlt beispielsweise der Hinweis, dass das Schalterpersonal den von oben ausgeübten Druck dadurch zu mildern versucht, indem im privaten Umfeld Leute "angebaggert" werden solche Produkte zu kaufen oder, dass Direktbetroffene z.B. wiederkehrend selber SEVA-Lose kaufen, um auf Zielkurs zu bleiben.
Arme Post! Anstelle sich der eigentlichen Kernaufgabe zu widmen, will sich die Post am ruinösen Wettbewerb des Detailhandels beteiligen - quasi als Detailhandels-Greenhorn! Und gleichzeitig wird das Kerngeschäft vernachlässigt, werden Kunden verärgert. Oder haben Sie schon mal einen Brief oder Paket mit einer falschen Hausnummer adressiert? Was dabei rauskommt ist von höchstem Unterhaltungswert!
Das Gemischtwarenangebot der Post empfinde ich als störend. Aus Prinzip kaufe ich in der Post keine Artikel die ich in der Papeterie oder beim Kiosk finde. Besonders in ländlichen Gegenden entsteht für kleine Detailhändler eine zusätzliche Konkurrenz. Sollte diese Geschäftspolitik vorangetrieben werden haben wir in zehn Jahren einen Post-Supermarkt mit Paketschalter. Ch.Hänni
Für Postdienstleistungen bin ich gezwungen, auf die Post zu gehen und anzustehen. Umso mehr ärgere ich mich, wenn die Schlange vor mir so lange ist, weil sich jemand ein Handy erklären und verkaufen lässt .... und Lose lasse ich mir erst recht nicht aufschwatzen, schon gar nicht von Staatsbeamten!
Dieser "Ausbau" zum Gemischtwarenladen kann so nicht weitergehen (jedenfalls nicht in grösseren Städten, auf dem Land ist es eine andere Sache). Ich gebe schliesslich meine Briefe und Pakete auch nicht im Media Markt oder Interdiscount auf. So werden noch mehr Leute dazu vergrault, alles elektronisch zu machen. Fehlt nur noch eine Kaffee-Bar oder ein Bistro direkt beim Eingang!
Papeterieatmosphäre soll nur über die immer längeren Wartezeiten hinwegtäuschen die durch immer mehr entlassenes Personal entstehen! Je länger man wartet umso mehr ist der Kunde wohl bereit noch irgendeinen Kram zu kaufen! Einzige richtige Lösung wurde schon gesagt: nur noch reine Postartikel kaufen; zum Chrämlen bleibt der gute alte Kiosk! Der hat es schon schwer genug (hat übrigens Briefmarken)!
Das verdanken wir alles der Liberalisierung. Gleichzeitig legt man Postfinance Fesseln an (Banken-Lobby sei dank) und hindert die Post Geld zu verdienen. So versucht sie sich als Gemischtwarenladen. Leider.
Vielleicht würde ich eher etwas kaufen, wenn ich per EC-Card (Maestro) und nicht nur per Postcard bezahlen könnte. Auf jeden Fall würde die Installation von EC-Card etwas zur angeschlagenen Kundenzufriedenheit beitragen.
Ich selbst bin auch Mitarbeiterin einer Poststelle und kann dies nur bestätigen. Auch im 2010 soll mehr umgesetzt werden. (Auch Ziele wie ADSL Abschlüsse Hausrat und Reisevers. Kontos etc. werden verlangt)Den Komentar der Post, von wegen die Ziele seien zumutbar und wir seien Detailhandelsangest. kann ich nicht bejaen,teilweise extrem unzumutbar und viele Angestellte haben keine Detailh.Ausbildung
Die 400 Mio. Umsatz glaube ich schlicht und einfach nicht, und unter dem Strich bleibt wohl gar nichts.
Einzige Methode, die meiner Meinung nach nützen würde: Weigert euch am Postschalter Kioskartikel zu kaufen! Ich kaufe am Postschalter NICHTS anderes als "normale" Postartikel (Briefmarken, Telefonkarten usw.). Keine Süssigkeiten, Lose, Handys, Bücher, Spielsachen, Portemonnaies usw...!
Wer braucht denn noch Post-Filialen?! Finanzen? --> eBanking Briefe? --> eMail, sollte mal ein Papierbrief nötig sein, kann ich ihn im Geschäft einwerfen. Und genau deshalb mutieren die Fillialen auch zu Kiosken! Sie suchen ein anderes Geschäftsfeld, weil ihr eigenes langsam aber sicher ausstirbt.
Bis heute wurde ich immer tadellos und sehr freundlich in unserem Hauptschaler bedient und kann keine Reklamation vorbringen. Ebenso haben der Brief- und Zahlungsverkehr immer einwandfrei geklappt. Auch wurde ich noch nie belästigt wegen Verkaufsartikel, die ich woanders kaufen könnte! Respekt und auch einmal ein kleines Dankeschön an die Schalterbeamten. Hoffentlich wird das so bleiben!
Wäre die Post ein Privatunternehmen, hätte sie schon lange die Kiosk AG oder die Valora kaufen können. Verbunden mit einer Erweiterung auf Tankstellenshops wäre das dann schon ein rundum integriertes und knackiges Angebot - mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass die Postschalter mal anständige 24h täglich offen wären... idea to be followed!
Dass Leute im Verkauf Verkaufsziele erhalten, ist völlig normal. Ein bisschen Marktwirtschaft tut auch den Postbeamten gut. Das betrifft natürlich auch die Post-Dienstleistungen selbst: ich komme an den Schalter und will eine Auslands-Geldüberweisung tätigen. Die Post hätte einiges an Gebühren verdient. Die Beamtin sagt, das gehe nicht mehr, in 5 Minuten sei Ladenschluss.
Leider wird in diesem Artikel der Konsument mit keinen Wort erwähnt. Da die Post ein Monopol hat, bin ich gezwungen dahin zu gehen um meine Briefe und Pakete aufzugeben. In keinem anderen Laden werde ich so aggressiv aktiv beworben. Im übrigen sind die Süssigkeiten direkt am Schalter und auf Augehöhe von Kinder eine absolute Zumutung.
In schlecht versorgten Regionen kann ich das Konzept ja noch verstehen (zurück zum guten alten Dorfladen, dagegen kann doch niemand etwas haben). Aber in städtischen Gebieten denke ich, dass dieses Konzept genau das Gegenteil bewirkt von dem was es eigentlich bezweckt. Es werden nämlich Kunden vertrieben die nichts anderes möchten als die Kerndienstleistung der Post in Anspruch zu nehmen.
beispiel datenkabel zu sony-ericsson natel: - bei der post: 69.-- - bei eschenmoser: 49.-- keine weiteren kommentare ..
Postschalterangestellte, die ich übrigens sehr schätze, sind in erster Linie Verkäufer. Es ist nicht wichtig ob sie nur 'Märkli' verkaufen oder eben auch andere Produkte. Nur die weltfremdesten Arbeitnehmer können erwarten dass ich ein Berufsbild während Jahrhunderten nicht verändert. Solche Forderungen werden nur von Staatspersonal (mit oder ohne Beamtenstatus) aufgestellt.
Definitiv zurück zu den Wurzeln. Notfalls auch wieder als Regiebetrieb an den Bund. Dieser Auswuchs als Gemischtwarenladen bringt mir nämlich nicht die seelige Zeit zurück, alls man um 09:00 einen Express für 3 CHF Aufschlag im hinteren Calancatal aufgeben konnte und der gleichentags im hinteren Vallée de Joux abgeliefert wurde.
Gehe ich zur Post,so will ich Briefe und Pakete abholen/abgeben-fertig.Selbst Rechnungen am Schalter bezahlen nur noch wenige ältere Leute.Auch während Öffnungszeiten kaufe ich lieber Marken aus dem Automat-effizienter als Schalter.Komme mir b.Post vor, als ob ich zum Automechaniker gehe um einen körperlichen Gebrechen / Krankheit zu behandeln.Oder im Restaurant "4 Sommerpneus bitte" zu bestellen.
In der Post haben Beamte und die Verwaltung seit Jahrzehnten die Macht. Diese Ausgeburt von blödsinniger Positionierung, ist nur ein weiteres Zeichen, dass die Post nicht geführt und nicht kontrolliert ist!
Ich traure der PTT nach. Der 1990er Neoliberalismus ist kolossal gescheitert. Wir tragen jetzt die Konsequenzen, dass man damals die rentablen Staatsbetriebe verscherbelt hat. Wenn ich als Postkunde ein Päckli abholen will (dauert 1 Minute), zuvor aber 20 Minuten warten muss, weil vor mir drei Leute sichlang und breit zu irgendwelchen Tickets beraten lasse, fühle ich mich verseckelt.
Genau aus diesem Grund habe ich mit 60 Jahren die Frühpesnion gewählt. Der Kontakt mit Kunden gefiel mir zwar sehr, aber jedesmal noch jemandem etwas "andrehen" zu müssen ging mir auf den Geist. Und vom Handy-Verkauf hat wirklich der grösste Teil null Ahnung.
Es ist nicht so wichtig WAS verkauft wird - sondern WIE es verkauft wird. Ich meide seit einigen Jahren die Poststelle, weil ich diesen Ort nur mit einem schlechten Gewissen verlassen kann. Man wird aktiv angequatscht : man muss sich ständig rechtfertigen, wieso man dies oder jenes nicht braucht. Für weniger schlagfertige Leute ein Spiessrutenlauf.
@Karl Kühne. Gibts das anderswo in der Wirtschaft denn nicht, dass die Geschaeftsfelder erweitert werden, Geschaeftsmodelle und damit Jobs veraendert werden ? Nehmen Sie Mal die Banken. Frueher hat ein Schalterangestellter Geld angenommen und rausgegeben, heute muss er eben auch noch 100 andere Dinge verkaufen, die die Banken heute anbieten.
@Thomas Hämmerle: Genau meine Meinung. Die Bürgerlichen verscherbeln unser Tischsilber um selbst abzukassieren!
Die Post sollte endlich die PostFinance privatisieren. Dadurch könnte der "eher unrentable" Teil des Briefverkehrs quersubventioniert werden. Dadurch könnten sich die Postangestellten effektiv um die Arbeit kümmern, die mit dem Postwesen zu hat und nicht auch noch die Kioskfrau spielen. - Schuster bleib bei deinen Leisten!
Nun, kann man es den Schweizern recht machen? Geht mal ins Ausland, beachtet den Service da. Da wird kein Brief für einen Franken von Genf ins Bündnerland am nächsten Tag zugestellt. Vorallem wenn es noch irgendwo auf einer Berghütte ist..also bitte. Und wie gesagt. Wer hat die Privatisierung gutgeheissen? Versucht mal als Unternehmen, Verpflichtungen zu erfüllen (Service public) ohne die Prei
Zusammenfassen spart Geld. Man könnte auch noch eine Autowerkstatt, Computershop, Bahnhof, Einkaufszentrum, Konzertbühne, Internetcafé, Fitnesscenter, Wäscherei, Lackierwerk, Modegeschäft und Coiffeur in die Poststellen integrieren....und sich dann fragen warum es soviele Arbeitslose gibt!?
Wer hat unser Parlament gewählt das die privatisierungen gutgeheissen oder vorangetrieben hat? Die Dienstleisterin Schweizer-Post gehörte mit zum Identitätsgefühl des Schweizers. Nun wurde sie den Kapitalwölfen zum Frass vorgeworfen.
Interessant was der Postsprecher O.Flüeler erzählt: «Sie tun bei uns genau das, was sie gelernt haben: Waren verkaufen.» Als ich auf einer Postfiliale ein neues Handy kaufen wollte und mich am Schalter über die Möglichkeiten des Handys erkundigen wollte, stellte sich heraus, dass die "Verkäuferin" am Schalter keine Ahnung davon hatte. Das Handy kaufte ich dann darauf anderwo, mit guter Beratung!
Die Angestellten der Postfilialen haben keine Zeit mehr, sie sind telefonisch nicht mehr erreichbar. Warum verkauft man mir dort zur Kompensation keinen Kaffee und Gipfeli (Post-Hörnchen)?
Ich habe mich auch schon direkt beschwert bei der Post, dass sie ihr Personal für einen besseren zu zuverlässigeren Service einsetzen sollen. Aber auch meinen Beschwerdebrief hat niemand geantwortet. Der Kunde wird doch von der möchte gern privatisiert geführten Post einfach nur noch verarscht. Streicht endlich den oberen Managern die Löhne, damit diese wieder auf den Boden der Realität kommen.
Bravo Stephan Schori! Sie sprechen mir aus der Seele! Für einen Haushalt, in dem beide Berufstätig sind, ist die Dienstleistung der Post wirklich himmeltraurig! Wenn solche Aktionen dazu führen würden, dass aufgrund der Mehreinnahmen der Service des Kerngeschäfts verbessert wird, warum nicht? Doch davon spüre ich denkbar wenig!
Ich habe meine Konsequenzen aus dieser Ramschladen-Strategie gezogen - habe komplett auf eBanking umgestellt, habe kein Postcheck-Konto mehr und kürzlich mein Postfach gekündigt. Ich bin froh, wenn ich so wenig wie möglich mit diesem Unternehmen zu tun habe. Allerdings ... die Mitarbeiter haben mein Mitgefühl.
Ich finde das Super, in Bern gibts eine Quartierpost die sogar frische Sandwiches und Kaffee am Morgen verkauft. Auch kann man auf Vorbestellung warme Wienerli mit Bauernbrot haben. Die Post muss doch einnahmen machen, dafuer braucht sie am Schluss nicht mehr soviele Subventions Franken vom Steuerzahler.
Warum soll man kleinere Postfilialen nicht in einen Coop oder Migros oder eine Drogerie intregrieren wie in Deutschland? Dafür könnte man auf den ganzen Drittprodukteplunder verzichten, der ja letztlich nur dazu dient, das Poststellennetz mitzufinanzieren in einer Zeit, in der kaum noch ein Mensch Briefe schreibt und immer mehr Leute ihre Einzahlungen online erledigen.
Sendungen kommen nicht an, meine Briefpost verschwindet unauffindbar und Pakete werden so vor der Eingangstüre des Hauses hingestellt damit sie möglichst einfach geklaut werden können. Die Post sollte sich wirklich mehr um ihr Kerngeschäft bemühen.
Die heutige freie Marktwirtschaft erlaubt solche Situationen, die nicht nur bei der Post anzutreffen sind. Ob sich die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität eines solchen Unternehmens lohnt, zeigt sich sich jedoch erst oft nach einem Markteintritt und der Versuchsphase. Für Poiniere oft ein Abentuer. Der Markt und die Konsumenten entscheiden aber schlussendlich über Erfolg oder Niederlage....
die post sollte sich lieber auf das konzentrieren, was ihr kerngeschäft ist:briefe und pakete. Neulich stand ich 1 stunde am schalter, als ich ein paket per nachname nach deutschland schicken wollte. die mitarbeiter waren völlig überfordert. Die lieben Postkioskangestellten brauchen dringend etwas unterricht in Briefe und Pakete versenden..
Das verdanken wir der Liberalisierung. Danke neoliberale Wirtschaftsgeier. Die Swisscom steckt die fetten Gewinne ein, der Briefmarkt (der ehrlich gesagt sowieso des Todes ist) bricht weg. Wäre man doch bei der PTT geblieben. Wenn jetzt noch die SBB privatisiert wird, haben wir den Salat. Genau wie in Deutschland, UK.
Die Poststellen sind völlig zugemüllt mit Warenständern aller Art. In den Poststellen muss man daher richtiggehend Slalom laufen, um zum Schalter zu gelangen, und Elektronikgeräte können die Mitarbeiter/innen dann doch nicht erklären. Es wäre gescheiter, die Schaltermitarbeiter hätten mehr Ahnung vom Kerngeschäft und würden Porti korrekt berechnen, was vielfach nicht der Fall ist.
Gehen Sie mal in die Poststelle am Albisriederplatz in Zürich. Dort stehen die Leute zu Stosszeiten fast auf der Strasse weil der, viel zu kleine ,Platz mit all dem Kioskzeugs verstellt ist.
Mich nervt noch etwas ganz anderes dabei: Gehen Sie mal mit einem kleinen Kind schnell einen Brief bei der Post abgeben. Dialog: "Guten Tag, A-Post gerne, nein wir kaufen keine Barbie Puppe, macht einen Franken, nein wir kaufen auch kein Autöli, ich würde gerne noch Bergeld beziehen, lass bitte die die Bücher in Ruhe, 200 Franken gerne, nein kein Kaugummi,...." Katastrophe, hilfe! Was soll das?
@Stefan Wuthrich: Wenn die gutgekleideten Herren zum Gespräch kommen, wenn die Briefe zu lang unterwegs sind oder das Schalterpersonal notorisch unfreundlich ist, dann hat dies meine volle Untestützung. Aber das man das Personal zwingt, all diesen Ramsch zu verkaufen ist eine Zumutung für Personal UND KUNDEN!
Heute kann man am Postschalter die Adresse ortsansässiger Fachgeschäfte nicht mehr erfahren - die Post würde damit ihren Saftladen ja selber konkurrenzieren - dafür werden die Mitarbeiter dieser Geschäfte angequatscht, ob sie nicht auf der Post das kaufen möchten, was sie in wesentlich besserer Auswahl selber anbieten.
Solange a) die Post ihren Hauptservice nicht verschlechtert (Nachmittagszustellung) und b) die Angestellten nicht dazu anregt, Autobahn-, Veloginetten, Lose zu verkaufen (was geschieht!), dann sollen sie ruhig Heftli auslegen. Die lese ich gerne während der Wartezeit!
Mooment! Und was ist mit dem Volg als Poststelle? Hier wäre genau das Gegenteil der Fall. Ein Gemischtwarenladen übernimmt Postaktivitäten. Solange die Post ihre Hauptaufgabe erfüllt, also Brief und Paket zu transportieren, dann kann die Post von mir aus auch Hamburger oder Brot verkaufen.
@marcus ferrar: das hat nichts mit altmodisch zu tun. an der strassenecke gibt' s bestimmt eine tankstelle, die haben auch ein riesiges warensortiment. die post sollte sich auf das kerngeschäft konzentrieren und vielleicht noch papeterieartikel verkaufen. aber ich verstehe nicht wieso ich zwischen 5-10 minuten warten muss um ein einschreiben abzuholen oder ein paket aufzugeben. auch logisch oder?
Hier in Regensdorf werden in der Post elektronische Geräte, Bücher und sogar Flugreiseutensilien(!) verkauft. Ich ärgere mich masslos darüber, nicht nur, weil ich das in einer Post in einem Einkkaufszentrum schwachsinnig finde, wo sich die Fachgeschäfte doch gleich um die Ecke befinden, sondern auch weil ich mit einem Kinder- oder Poschti-Wagen wegen den Regalen nicht mehr wenden kann!
Ich frage mich nur, weshalb der Service immer schlechter wird (Zustellzeiten, Leerungszeiten etc.), während gleichzeitig die Preise ständig steigen und immer mehr rationalisiert wird?? Besser als der Gemischtwarenladen wäre einmal ein kundengerechter Service wie z.B. verlängerte Öffnungszeiten an einem Abend o.ä, so dass nicht die ganze arbeitende Bevölkerung am SA in der Filiale steht!
@Thomas Bisang. Sie haben's erkannt. Das ist alles Vorbereitung auf den Fall des Postregals. Und, auch wenn's nervt, alle Rufenden sollen sich vor Augen führen: wenn dereinst die Post im harten Wettbewerb steht, müssten für konkurrenzfähige Preise ohne Zusatzeinkünfte womöglich die Löhne runter. Mal schauen, welche Mahner (Gewerkschaften und Kommentarschreiber) dann wieder den Finger heben!
Von der Post erwarte ich keine Lose, Schokolade oder Putzmittel, sondern ein funktionierendes Kerngeschäft . Wir erhalten regelmässig Briefe an eine Person, die ihren Umzug vor 6 Jahren! der Post gemeldet hat. Besserungszusagen der lokalen Post und aus Bern haben sich bis jetzt nicht erfüllt.
auch ich möchte auf die Post um Einzahlungen etc, zu machen und nicht um einzukaufen und auch bei uns ist die Papeterie gestorben, weil die gängigen, lukrativen Artikel anderswo billiger zu haben waren! Doch wir als Kunden haben es ja in der Hand - wenn wir alle im Fachhandel einkaufen würden, nicht bei Post, Lidl, Aldi oder Migros, gäbe es das Problem Lädelisterben gar nicht, Wir wollen es ja so!
Ich habe mich auch schon des öfteren über den Verkaufsladen in der Post geärgert. Deshalb meide ich den Postschalter so oft ich kann. Statt Briefwechsel schreibe ich E-Mail und den Zahlungsverkehr erledige über die Raiffeisenbank.
Es ist staats- und wirtschaftspolitisch völlig falsch, wenn ein Staatsbetrieb die Privatwirtschaft (das lokale Gewerbe) konkurrenziert. Die Post hat einen Versorgungsauftrag, den sie zwar nach martwirtschaftlichen Grundsätzen und mit einem klaren Leistungsauftrag auszuführen hat, ohne aber sich in völlig artfremde Bereiche einmischen zu müssen.
Während ich warte wäre es doch schön, ich könnte gemütlich einen Tee oder Kaffee trinken. Das würde meiner Meinung nach besser dazu passen. Mit dem Nummern-System kann ich mich gut auf die evtl. Dauer des Wartens einstellen. Mehr Gemütlichkeit fordere ich, das braucht die Welt.
@ die Poststatistiker und Manager in der Teppichetagen. Es ist mir piipegal ob ihr in den Postfilialen Papeterie- und andere Waren verkaufen wollt, ob sich dieses Konzept erfolgreich durchsetzten wird ist die andre Seite. In städtischen Filialen versteh ich diese Logik nicht, was nicht heissen soll das ich als Stadtmensch nun sagen will soll doch die Post das zeug in den Landfilialen verkaufen.
Der Schweizer Bürger stellt sich hier wieder mal superdumm an! Lieber motzen und auf dem Boden stämpfelen statt einfach NEIN sagen. Alles mündige Bürger hier, ich habe es noch nie erlebt, dass die Post jemanden zum Kauf "gezwungen" hat! 400 Mio Umsatz und das nicht gezwungenen Kunden. Schweiz ein Volk von Hobbypolizisten und Weltverbesserern die den Dreck vor der Haustüre gern stillschweigen
Sie sind etwas altmodisch. Es ist eben gut, dass Gemischtwarenladen wieder an der Strassenecke sind. Und wenn die Post dabei ist, umso besser.
Mir tun vor allem die armen Schalterangestellten zwischen den Fronten leid, welche einerseits vom wirrköpfigen Post-Management zu KioskverkäuferInnen und Versicherungsagenten gemacht werden, und andererseits damit logischerweise bei den PostkundInnnen auf wenig Gegenliebe stossen. Hoffentlich hat das bald ein Ende.
Die Post sollte dringend wieder auf ihr angestammtes Kerngeschäft zurückgeführt werden und dies seriös betreiben.
Auch ich kenne Personal, "nur" um die Zielvorgaben zu erreichen, extras gekauft haben.
Als ehemaliger Pöstler habe ich dieses Lied von Polo Hofer bereits vor 10 Jahren zu Arbeitsbeginn vor mich hergesungen, um meinen Frust in Grenzen zu halten. Das Schlimmste war aber nicht der Verkauf von Drittprodukten an sich, sondern WIE sie verkauft werden mussten. Treue Kunden - die nicht so schlagfertig waren - wurden mit Losen, Abzeichen, Schoggitalern usw. regelrecht angepöbelt.
In vielen Postfilialen kann man sich als Kunde nicht mehr wohlfühlen. Ueberall stehen Ständer mit Produkten die mit der Post nichts zu tun haben und versperren den Platz. Der Gemischtwarenladen Post sollte dringend zu seinen Wurzeln zurückkehren und das andere den jeweiligen Profis überlassen.
"Werde das Verkaufsziel verfehlt, erscheine ein gut angezogener Herr, der freundlich, aber bestimmt zum klärenden Gespräch bitte.". Komisch. Überall, wo ich in den letzten 25 Jahren gearbeitet habe, angefangen in der Lehre, gab es immer solche Herren und Gespraeche, wenn die Firmenziele nicht erreicht wurden. Warum soll das bitte bei der Post (oder anderen Staatsbetrieben) anders sein ?
Obwohl ich ultra-rechtsliberal bin; die Post sollte (wie früher) staatlich, einfach und vertrauenswürdig sein. Das "Lädelikonzept" ist eine Auslagerungsmöglichkeit (Bergregionen, Stadt), jedoch nur an bestehende Geschäfte delegierbar, welche dann diese Arbeit zusätzlich verrichten, und unter strikter Qualitätskontrolle - und zur Erweiterung des Filialnetzes, nicht zu deren Beschränkung.
Wer diktiert der jeweiligen Postfiliale das Jahresziel für den Verkauf von Drittprodukten? Wenn die Postkunden nicht wie geplant mitmachen und statt dessen das dafür zuständige Gewerbe unterstützen, können noch lange Zielvorgaben geplant und verordnet werden. Somit hat es der Kunde in der Hand, die "Grossen" nicht noch grösser werden zu lassen auf Kosten der "Kleinen", welche auch leben wollen.
Warum der Sonntag der schönste Tag der Woche ist? Weil man da nicht an jeder Ecke, in jedem Einkaufszentrum und in jeder Poststelle Sätze wie "Kennen Sie schon....?", "Möchten Sie nicht mal .....probieren?", "Darf ich Ihnen unser neues....vorstellen?" zu hören kriegt! Je länger desto mehr, entwickle ich eine starke Abneigung gegen all die Marketing-"Fachleute"!
Die Zitrone wird immer mehr auf Kosten des Personals ausgepresst, um die Gagen der Direktion weiter aufblasen zu können! Gygi lässt grüssen...
wir bewegen uns stetig auf den typischen Basar zu. Anscheinend lieben das die Leute, weil es ihnen vertraut ist. Garantiert ist es aber eine unmögliche Situation in einer Post. Alle müssen sich an den Regalen vorbeidrücken weil es zuwenig Platz hat. Die Post verkommt zu einem Krämerladen und machtv darob ihr Kerngeschäft immer schlechter.
die post sollte sich auf ihr kerngeschäft konzentrieren und nicht mit ihrem unansehnlichen ramschladen den eindruck eines billigen aldiladens machen. die briefe kommen zu oft zu spät und vielfach beschädigt. schuster bleib bei deinen leisten!!!
Die Postleistungen werden laufend abgebaut. Die Tarife erhöht. Die Post verliert durch Unfähigkeit ihr Kerngeschäft an private Unternehmen. Statt die Leistung zu erhöhen wird u.a. ins Versand-, Kiosk- und Autooccasionsgeschäft investiert. Die sinkenden Erträge werden mit dummen Ausreden in Managersprache gerechtfertigt. Kurz: die Postmanager sind ins Scheitern verliebt.
Also mich nervt es sehr, dass mir jedes mal, wenn ich etwas auf die Post gehe, noch was aufgeschwatzt werden will. Als ich unseren Umzug meldete, hat man mich tatsächlich gefragt, ob wir schon eine Hausratsversicherung hätten!!! Das fand ich den Gipfel von der ganzen Verkauferei! Herr Näf: Ich lebe sehr wohl im 21. Jahrhundert, aber ich muss auf der Post nicht den ganzen Ramsch kaufen können!!
Die Post soll sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Katzenfutter will ich keines von der Post, aber meine Post pünktlich im Briefkasten! Aber schon werden wir darauf vorbereitet, dass diese in Zunkunft irgenwann am Nachmittag verteilt wird; wie erklärt sich, dass wir diese bereits heute immer öfters erst gegen oder nach 13 Uhr erhalten? Lapidare "Hilfe" am Schalter: nehmen sie ein Postfach.
Interessant! Die Post verkauft alles mögliche, macht dem Kiosk, der Papeterie etc. konkurrenz, selber besteht man dann allerdings mit lautem Geschrei auf das Postmonopol.
Und ich will einfach nur ein Packet aufgeben, und kein Lösli angedreht erhalten! Wir sind uns also einig, die Postangestellten und ich. Ich kaufe Karten, Bücher und Co. bei dem, der sie mir zu den üblichen Geschäftsöffnungszeiten verkauft, der Miete und Steuern bezahlen muss, wie ich auch. Die Post ist hors concours und soll sich an ihr Kerngeschäft halten. Es lebe die Pseude-Privatisierung...
Wenn die Post auch noch das Brief-Monopol bis 50g verliert, steht sie vollends im rauehn Wind des Wettbewerbes. Dass der Service Public bis ins hintereste Tal finanziert werden kann, braucht es wegen den wegbrechenden Einnahmen aus dem Kerngeschäft (Päkli- und Briefversand) zusätzliche Einnahmen. Die Zeit ist vorbei als eine Post "nur" eine Post war. Meine Bankkorrespondenz kommt digital zu mir!
Wenn ich beim Einzahlen von der Postangestellten noch angegangen werde, ob ich eine Velo-Vignette brauche oder Lotto spielen wolle, stört mich das. Zurück zu den Wurzeln.
Also was ich gut findes ist, dass Briefumschläge, Glückwunschkarten uws. auch bei der Post gibt. Süssigkeiten, Katzen bzw. Hundefutter oder so muss alleine bei den Grossverteilern oder im Fachhandel zukaufen sein. Wenn eine Poststelle aber im Dorfladen ist , ist das ja normal das es dort auch alles andere zu kafuen gibt.
kerngeschäft oder nicht ist berührt mich wenig. wichtig wäre, dass bei mehreren postschaltern und langen warteschlangen nicht nur ein schalter geöffnet wird währenddem im hintern bereich sich die angestellten die beine in den bauch stehen oder das hinterteil auch einer unterlage platt drücken.
als es noch die alte PTT gab hatte die post diesen nebenerwerb nicht nötig. dies ist der nachteil der privatisierung. heute muss die post filialen schliessen, trotz nebenerwerb, welcher andere kleinunternehmen in den randregionen fehlen und zum aufgeben verdammt sind. ---- ich kaufe NIE in der post ein. --- die post schliesst nicht nur postfilialen, sondern fördert auch das lädelisterben
Ein unglaublicher Durcheinander auf den Postämtern wegen diesen Verkaufsregalen. Man muss Slalom laufen, damit man den Schalter erreichen kann. Dafür hat es fast keine Sitzgelegenheiten mehr. Ich bin für eine Neuausrichtung dieses miserablen Zustands.
druck hat man überall, auch auf der versicherung, bank, detailhandel, etc. das finde ich weniger schlimm. schlimm ist, das sich eine papeterie nicht mehr lohnt, weil die post die "billigen" artikel billiger verkaufen kann und die papeterie deswegen zuwenig umsatz macht. die exklusiveren teile bietet die post aber nicht an, am schluss geht die papeterie zu wg der post.
...und ich möchte einfach nur Postkunde sein. Ohne solche vor mir in der Schlange zu haben, die noch eine Hypothek abschliessen, einen PC kaufen wollen oder sich nach Weihnachtskärtchen erkundigen. Einfach zur Postkunde. Bitte.
Offensichtlich eine tolle Einnahmequelle, um vielleicht auch kleinere Poststellen "am Leben zu erhalten". TUN SIE ABER NICHT!!! Mich stört dieser Gemischtwarenhandel sehr und ich würde mich nie dafür entscheiden, die Post zu betreten, um etwas aus dem Retail Sortiment zu beziehen!
Gehe ich auf die Post, möchte ich nicht in einen Gemischtwarenladen! Ich brauche schnelle Hilfe für Postsendungen oder EZ, will nicht "läddele". Die Post ist sehr kompliziert geworden. Tel an Postfilialen, welche schnell beantwortet würden, nicht möglich, A-Postbriefe auch am Morgen aufgegeben kommen immer seltener am nächsten Tag an. Schade!!!
Frueher war der Poestler nur Poestler. Dafuer funktionierte der Postdienst fast perfekt. Heute dillettieren immer mehr in fremden Revieren, sei es Versichungsjuristen in der Unfallfisik oder Medizin, Polizeijuristen ohne Fronterfahrung bei der Durchsetzung der Staatsgewalt oder Bergkameraden (statt die zustaendige Behoerde) bei der Beurteilung einer Lawinengefahr....
Nicht nur der Gemischtwarenladen PTT stösst sauer auf. Absolut aggressiv sind die Positionen der Verkaufsgestelle mit Süssigkeiten, genau vor dem Schalter auf Kleinkinderhöhe. Die Mutter will ihre Einzahlungen machen, das wartende Kind beschäftigt sich mit den Süssigkeiten. Szenen wo die verantwortliche Mutter reagiert, oder ganz einfach wegen der Warteschlange resigniert. Traurig!
hab noch nie was gekauft von dem kunterbunter sache . die taschenbücher erst recht nicht , denn die werden von vielen händen beschädigt .die post soll sich auf mehr offene schaltern konzentrieren .
Bescheuert. Man kann nicht mal mehr ein Päckchen mit der Aufschrift "Fragil" aufgeben (dazu müssen Sie zu DHL gehen), aber Whiskas kaufen kann man..... Mannomann. Es wäre aber durchaus noch Sparpotenzial da. Die Post sollte aufhören, diese dämlichen Briefe und Pakete zu verteilen (das sollte sie "outsourcen") und nur noch Gratismuster von Whiskas verteilen. Das wird ein Renner werden!!!!
Die Post würde sich besser auf ihre Kernkompetenz konzentrieren und da einen anständigen Service bieten! so liesse sich sicher der Umsatzeinbruch auch aufhalten. Beispiel: Zusätzliche Versandversicherung für Pakete in's Ausland wird abgeschafft, auf der Homepage und Publikationen ist das Produkt aber noch Monate später aufgeführt. Ist das kundenfreundlich? So demontiert die Post ihren Ruf selber.
die post die sich nicht auf das kerngeschäft konzentriert macht mit ihrer kioskstrategie andere gewerbe kaputt. die frage ist nur, wann werden die öffnungszeiten auf 24 std. erweitert. bei den langen wartezeiten bei der post, wäre es sinnvoll noch einen solariumdienst einzuführen oder kaffebars einzurichten.
Die seeligen 60 er Jahre sind leider vorbei, in denen der Schalterbeamte mit dem Briefmarkensammler über Neueditionen ausgiebig in der Arbeitszeit plauschen konnte. Wenn die Post über das Jahr 400 Mio über Zusatzprodukte einnnehmen kann, dann ich es 1. Ein verdammt gutes Geschäft 2. Eine Dienstleistung am Kunden wenn er mit den Briefmarken noch Katzenfütter kaufen kann.
1. soll sich die Post auf ihr Kerngeschäft konzentrieren 2. verstellen die unzähligen Verkaufsregale den halben Schalterraum und man hat als Kunde teilweise kaum mehr Platz 3. wird die Wartezeit aller nachstehenden Kunden noch länger, wenn jeder noch ein paar postfremde Artikel kauft 4. sollten andere Detaillisten dieselben Möglichkeiten haben und Postdienstleistungen anbieten dürfen !!!!!
..und ich möchte einfach nur Postkunde sein. Postkunde. Nicht mehr. Die aufdringliche Werbung umhüllt uns eh ohne Unterlass - und abends wird frau noch telefonisch belästigt. Ich gehöre zu dieser - wohl sehr raren - Spezies Mensch, welche dann EXTRA solch aggressiv beworbene Artikel nie kaufen wird.
Problematisch finde ich, dass sie dan die Postspezifischen sachen nicht mehr haben. Zum Beispiel Luftgepolsterte Couvert (für DVD). Die müssen sie bestellen, hiess es. Aha sorry mein fehler. Für Couvert geht man ja zum Bäcker, und nicht in die Post!
Schöner Artikel. Die Post würde lieber mal ihre Schaltermitarbeiter kompetent ausbilden und dafür sorgen, dass A-Post auch am nächsten Tag ankommt. Vielleicht gibt's ja künftig auch gleich die medizinische Diagnose am Schalter und die Tabletten werden auch gleich angeboten. Die Post hat überhaupt kein Profil mehr...
Bringen wir es doch auf dem Punkt. Hier geht es, wie in Deutschland schon längst praktiziert, doch nur darum, das sich die Kunden daran gewöhnen sollen das ihre Postfiliale demnächst bei Coop oder Migros eröffnet wird und die Mitarbeiter der Post dann eingespart werden können. Nur die Erfahrung ist aber die in Deutschland, dass man dann einen einzigen Verkäufer und eine lange Schlange vor findet.
Dass die Post noch allerlei sonstige Produkte anbietet, finde ich o.k.. Mich persönlich nervt aber sehr das Werben um die Lose. Geht man ein Paket oder Briefe per Einschreiben aufzugeben, will ich nur das. Dass ich dann noch aufdringlich und fast genötigt auf das neue Millionenlos aufmerksam gemacht werde, ist schlicht einfach eine Frechheit und höchst kundenunfreundlich. Dieses neue Modell nervt!
Wie lautet nun eigentlich der Auftrag der Post? Ich gab kürzlich einen eingeschriebenen Brief auf und wartete mehr als 10 Minuten, weil der Posthalter (nicht in Aarburg!) einem Kunden die Funktionen eines neuen Handy's erklärte. Als ob es da nicht schon genug Spezialgeschäfte gäbe?
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