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Boni für entlassene UBS-Kader? Kommission des Nationalrats ist beunruhigt

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates zeigt sich alarmiert darüber, dass hohe UBS-Kader nach der Entlassung noch drei Jahre Anrecht auf Boni haben sollen – und fordert einen Bericht.

Die Wirtschaftkommission (WAK) erwartet von der Verwaltung bis zur nächsten Sitzung einen Bericht. Sie hatte aus der Presse erfahren, dass entlassene UBS-Kader bei erfolgreichem Geschäftsverlauf in den Jahren 2010 bis 2012 weiterhin Boni erhalten sollen. Angesichts der Milliarden, die der Bund in die Rettung der Grossbank investiert habe, werfe diese Nachricht Fragen auf.

Laut einer Mitteilung der Parlamentsdienste möchte die WAK Klarheit über die Entlöhnung der betroffenen Mitarbeiter und darüber, ob diese den Abmachungen zwischen der UBS und der Finanzmarktaufsicht (FINMA) entspricht. Auskunft wünscht sie auch zur Wiedereingliederung und allfälligen Umschulung der Bankangestellten, die demnächst von der UBS entlassen werden. (raa/sda)

Erstellt: 21.04.2009, 21:17 Uhr

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14 Kommentare

Ronnie König

22.04.2009, 13:02 Uhr
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Wir hätten die Büchse der Bonipandora niemals öffnen sollen! Antworten


Robert Huber

22.04.2009, 10:54 Uhr
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wieder ein Beispiel, dass man die UBS schoen lange unter ZWANGSVERWALTUNG stellen sollte. die Aktionaere und nun auch der Staat werden durch die UBS regelrecht GEPLUENDERT ! Antworten


Nicholas Pavel

21.04.2009, 23:19 Uhr
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Ich habe solche Leute Jahre lang als Taxifahrer durchs Land chauffiert. Es sind ausnahmslos grosse Fans und Verfechter von Blocher und dessen Vasallen. Schweizervolk wache auf! Antworten


Beni Furrer

21.04.2009, 22:56 Uhr
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Wie wär's, wenn jene Politiker, die diesem Milliarden-Deal an die Banken zugestimmt haben, nun diese Boni's aus eigenem Sack berappen würden? Aber eben, fremdes Geld ausgeben ist viiiel einfacher... Antworten


Eric Wild

21.04.2009, 22:19 Uhr
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Ach, sie sind beunruhigt? Dann kommt bestimmt alles gut...! Um dem Volkeszorn entgegen zu wirken eine Untersuchung anordnen! Damit hat der Politiker seine Pflichten auch schon getan. Und wann kommt jemand, der das ganze Mal ein bisschen härter anpackt?! Hört doch endlich mal mit der Schmierenkomödie auf! Antworten


Robert Marek

21.04.2009, 21:51 Uhr
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hört endlich mit diesem boni-getue auf; das ist ein absoluter nebenschauplatz. kümmert euch um das wesentliche, nämlich die bewältigung der wirtschaftskrise und dazu gehört auch eine rasche gesundung der ubs. Antworten


Jules Bonhomme

21.04.2009, 21:50 Uhr
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Das hätte man wohl im letzten Herbst regeln müssen, damals als der Finanzminister darnieder lag und seine Stellvertreterin die notfallmässigen Vereinbarungen traf und wohl ein wenig die Übersicht verlor. Jetzt ist es ja verständlich, dass Entlassene keinerlei Verzicht üben (können). Antworten


Alexander Dominguez

21.04.2009, 21:42 Uhr
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Die Politiker, welche zum grossen Teil Interessenvertreter sind, sind schuld, wenn man den Banken keine knallharten Regeln diktiert. Dass entlassene UBS-Kader noch jahrelang Boni kassieren ist so skandalös, dass mir einfach die Worte fehlen. Die Folge wird sein, dass immer mehr Leute ihr Geld von dieser Räuberbank abziehen. Leider haben wir die Politiker, die wir verdienen ! Antworten


Max Sutter

21.04.2009, 21:31 Uhr
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Man muss natürlich den Einfluss der Bundesmiliarden bei der Berechnung von Bonusansprüchen herausrechnen, denn ohne das Geld vom Bund wäre die UBS vermutlich pleite. Die Firma könnte jedenfalls keine Boni zahlen. Logisch, dass man von durch den Einsatz von Staatsgeld erzielten Resultaten keinen Bonusanspruch ableiten darf. Oder halten abgehobene verwöhnte Bänker die Bundeskasse für ihr Sozialamt? Antworten


Alfredo Garcia

21.04.2009, 20:39 Uhr
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die Unverfrorenheit geht munter und ungehemmt weiter. Antworten


René Zimmermann

21.04.2009, 20:28 Uhr
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Wie ging das nochmals in USA? Banken die Hilfe vom Staat erhielten, dürfen Boni auszahlen, doch die werden zu 90% besteuert. Was diskutiert man denn da noch? Das ist doch mal ein gutes Beispiel, oder? Warum nicht zu 99% besteuern? So erhält der Staat seine Kohle zurück und die weltfremden "Bänker" kommen auf den Teppich zurück. Antworten


Sabrina Meier

21.04.2009, 20:08 Uhr
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Oben abkassieren und unten sparen und entlassen... Es wird Zeit, dass man den Arbeitgebern genauer auf die Finger schaut, wer abgebaut wird und wo gespart wird. Die UBS hat imemrhin die Boni reduziert, aber die anderen??? Antworten


Kurt Aegeri

21.04.2009, 20:02 Uhr
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Was sich der Bundesrat da bei den "Verhandlungen" mit der UBS über die "Notmassnahmen" gedacht hat... Nada, denk ich mal. Hier gilt doch wohl auch juristisch (das muss durchsetzbar sein in einem Rechtsstaat): Ungewöhliche Situationen erfordern ungewöhnliche Massnahmen. Boni gestrichen. Basta. Und sonst werden die Pensionskassenansprüche der Bundesräte entspr. gekürzt. Antworten


willi aerne

21.04.2009, 19:51 Uhr
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Das hat man davon, wenn man ein paar Dutzend Mia Unterstützung ohne Bedingungen gewährt. De facto ist der Staat in einer Hau-Ruck-Aktion zur Geisel der UBS gemacht worden und die Politiker haben es nicht bemerkt, bis es zu spät war. Deshalb dürfen sie sich jetzt aufregen, müssen aber das Spiel trotzdem weiter mitmachen, weil man die UBS jetzt erst recht nich über den Jordan gehen lassen kann. Antworten



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