Schweiz

Diskussion

Bund soll Gebiete für erneuerbare Energie bestimmen

Um Einsprachen gegen Windpärke oder Wasserkraftwerke zu verhindern, will der Bundesrat die Nutzung von erneuerbaren Energien im Gesetz verankern. Er erhält für diesen Plan Rückendeckung von der Wissenschaft. Mehr...


Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

33 Kommentare

Walter Grämer

27.10.2012, 09:34 Uhr
Melden 2 Empfehlung 10

Würde den Atomausstieg nicht nur gut, sondern Super finden.Da auch die Befürworter von Atomkraftwerken auch dessen Abfall nicht in ihrem Garten wollen.Zum Beispiel die Wasserkraft wird noch immer zuwenig genutzt. Antworten


Jürg Koch

19.10.2012, 10:14 Uhr
Melden 4 Empfehlung 12

Strategischer Fehler des UVEK. Das Bekenntnis zu zentraler Stromproduktion gebärt solchen Schwachsinn. Erst sollten 100% der Dachflächen mit Solarwärme (Einsparung Nachtstrom) und Photovoltaik (Produktion Tagstrom) "zubetoniert" werden. Wenn das nicht reicht, dürfen wir uns dan über unsere einzigartige und Geldbringende (Tourismuskapital) Bergwelt hermachen. Auch Stassenflächen eigenen sich. Antworten


Urs Stotz

19.10.2012, 01:52 Uhr
Melden 20 Empfehlung 19

Mir graut's. Durch den Ausbau von Wind- und Wasserkraft werden wir die letzten unserer Naturreservate verschandeln, und weil wir damit unseren Energiebedarf nicht decken werden können, werden wir von Atomkraftwerken aus Frankreich abhängig sein, bei denen wir den Sicherheitsstandard nicht bestimmen können. Antworten


Armin Bühler

19.10.2012, 08:45 Uhr
Melden 20 Empfehlung 17

Im Schnitt importiert die CH bereits heute 2.6 GW aus A, D, F und exportiert 2.6 GW nach Italien (die 5 CH-AKW liefern im Schnitt 2.9 GW).
Es wäre deshalb sinnvoll, wenn die CH-Stromkonzerne z.B. in Italienische Windfarmen investieren würden. Leider investieren sie insbesondere in neue fossile Kraftwerke im Ausland, obwohl sie im Ausland bereits zu 98.7% Strom aus Kohle, Uran und Gas produzieren.


Max Wartenberg

18.10.2012, 20:50 Uhr
Melden 22 Empfehlung 18

@A.Bühler: "Eine einzige Windturbine kann über 2000 Haushalte mit Strom versorgen" So stimmt das nicht. Wenn sie 2000 Haushalte ausschliesslich an eine Windturbine anschliessen werden die armen Leute von Stromausfällen geplagt sein. Das Windrad kann ev. eine äquivalente Menge Strom erzeugen für den Bedarf von 2000 Haushalten. Und da liegt das Problem, wie werden die Lücken gedeckt? A-Strom aus F? Antworten


Hermann Hoffmann

19.10.2012, 10:06 Uhr
Melden 17 Empfehlung 7

In Rheinland-Pfalz gibts sogar Windräder die 5000 Haushalte versorgen können.
Aber sie machen sich falsche Vorstellungen: Glauben Sie denn ein AKW alleine könnte Haushalte versorgen? Wer sollte den Strom nachts abnehmen? Also muß auch dort per Pumpspeicher u.ä.an die Nachfrage angeglichen werden.
Auf Strom aus F brauchen Sie sich nicht zu verlassen, D mußte im Winter 11/12 mit EE-Strom aushelfen


Armin Bühler

19.10.2012, 08:31 Uhr
Melden 17 Empfehlung 19

Wenn man die Stromproduktion der Flusskraftwerke, KVA und Biomassekraftwerke berücksichtigt, reicht die maximale Speicherkapazität der Speicherseen für bis zu 3 Monate (BFE).
Es gibt weder Nächte noch Windflauten die so lange andauern. Das AKW Leibstadt hat dagegen im Jahr 2005 während knapp 6 Monaten keine einzige kWh produziert und produziert übrigens seit bald 2 Monaten auch nichts.


Kurt U, Ackermann

18.10.2012, 20:37 Uhr
Melden 18 Empfehlung 14

Bei einer Strömungsmaschine ist die Leistungsabgabe proportional zur dritten Potenz der Strömungsgeschwindigkeit. Bläst der Wind mit halber Maximalgeschwindigkeit für welche die Anlage ausgelegt ist wird nur noch (1/2)x(1/2)x/(1/2) = 1/8 entsprechend 12.5 Prozent Leistung abgegeben. Das Rad dreht sich bei schwachem Wind majestätisch und suggeriert Stromerzeugung. Raus kommt aber nur Nasenwasser. Antworten


Hermann Hoffmann

19.10.2012, 19:38 Uhr
Melden 16 Empfehlung 13

Ein Windrad dreht sich u. erzeugt Strom in ca 8000 Stunden eines Jahres. Nur wenige Stunden davon werden wirklich in Volllast produziert.
Das Gute daran ist daß die Erzeugung weniger volatil ist wie viele Nichtwissende hier glauben.
Die Angabe von z.B. "4000 Volllaststunden läuft ein Windrad an der Küste" ist nur eine statistische Größe aber nie die Realität.


Hermann Hoffmann

18.10.2012, 20:20 Uhr
Melden 19 Empfehlung 18

Wenn ich meinen Urlaub in der CH verbringe wundere ich mich jedes Mal warum es dort kaum WKA gibt. WKA sind ästhetisch und verschönern die Landschaft.
Die Windstromerträge werden mit hoher Genauigkeit prognostiziert.
Wer die Potentiale des nördl. Kantons ;) sehen möchte kann das auf windatlas-bw punkt de tun.
Dort sieht man windstarke Standorte und auch die bestehenden WKA in Baden-Württemberg.
Antworten


Hermann Hoffmann

19.10.2012, 19:44 Uhr
Melden 15 Empfehlung 9

@Marcel
Da irren Sie, ich bin Miteigner von Windkraftwerken u. weiß sehr gut wieviel ungefähr gerade erzeugt wird. Bevor Windräder gebaut werden wird immer der Standort auf die Rentabilität geprüft. Ist diese nicht gegeben wird auch nicht gebaut, s.u. Windatlas-BW.
Moderne Windräder sind auch bei Starkwind sehr leise!


isler marcel

19.10.2012, 10:43 Uhr
Melden 13 Empfehlung 15

H. H. 10:01
Logisch haben Sie wenig davon gehört. Bloss weil sich ein Windrad dreht heisst das noch lange nicht, dass nennenswert Strom produziert wird. Schlechter Standort eben.


Hermann Hoffmann

19.10.2012, 10:01 Uhr
Melden 16 Empfehlung 9

@Jodel
Ich habe viele WKA in meiner Heimat, leider noch keine in Sichtweite vom Haus. Aber ich habe mir von Leuten in Nachbarorten sagen lassen daß man die WKA nie hört. Auch wenn ich direkt unterm Windrad stand konnte man fast nichts hören, manche waren sogar lautlos.
Ok, alte WKA waren lauter. Aber die werden heutzutage nicht mehr aufgestellt.


Peter Jodel

19.10.2012, 01:22 Uhr
Melden 9 Empfehlung 16

Schön, dass Sie Ihren Urlaub in der CH verbringen. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Urlauber aber nicht kommen, um Windräder zu bestaunen.
WIR wohnen auch in der CH und sind daher nicht so scharf darauf, 365 Tage im Jahr Turbinengeräusche im Ohr zu haben.
Bitte entschuldigen Sie, dass die CH Bewohner auch noch eigene Interessen haben.


Kurt U. Ackermann

18.10.2012, 18:16 Uhr
Melden 30 Empfehlung 23

Die Stromerzeugung per Windrädli ist volatil und für die Netze unbrauchbar. Schnell reagierende
Ersatzkraftwerke (Schattenkraftwerke mit Gas) gleicher Leistung müssen bei Flaute einspringen. Das gilt auch für Photovoltaikanlagen. Wind oder Sünneli sparen keine klassische Kraftwerksleistung; für die Flächen-Versorgung eines Industrielandes sind dieseTechniken unwirtschaflich, ungeeignet ja absurd!
Antworten


Roli Heller

18.10.2012, 19:48 Uhr
Melden 22 Empfehlung 20

der Herr Ackermann hat wohl eine kombinierte Wind-Solar-Anlage bei sich zu Hause und schreibt aus Erfahrung. Aber Spass bei Seite - ich hab drum eine und was der Herr Ackermann schreibt stimmt nicht - aus eigener praktischer Erfahrung. Sache um den Strom, den Herr Ackermann fuer seine Falsch-Aussage verschwendet hat.


Armin Bühler

18.10.2012, 18:33 Uhr
Melden 27 Empfehlung 24

Tatsächlich entlasten dezentrale PV-Anlagen das Netz und produzieren insbesondere am Mittag Strom wenn auch der Bedarf maximal ist. Zudem ergänzen sich PV-Anlagen und Windkraftanlagen sehr gut. So haben sie selbst in der Woche mit dem tiefsten Ertrag immer noch 50% des durchschnittlichen Ertrags geliefert. Das AKW Leibstadt mit 100% Uranimport steht dagegen bereits seit 2 Monaten still.


Hansjürg Meister

18.10.2012, 18:05 Uhr
Melden 16 Empfehlung 33

Glencore verschandelt Landschaften in Afrika und beutet sie aus, damit der Westen genügend Ressourcen hat. Zu Recht regen wir uns darüber auf. Die Schweizer Regierung will den Berglern die Alpen verschandeln, damit die Städter und die Wirtschaft genügend Ressourcen sprich Energie hat. Von der geografischen Distanz abgesehen, wo ist da eigentlich der Unterschied? Antworten


Stefan Koflenz

18.10.2012, 17:29 Uhr
Melden 30 Empfehlung 24

Die Energieausbeute und insb. die Qualität der Energie aus Windrädern ist derart gering gemessen am Eingfriff in die Natur, dass sich diese Form von Energiegewinnung in der engen Schweiz schlicht nicht lohnt. Nur um die jährliche Netto-Einwanderung mit Windenergie zu versorgen, müssten viele viele Quadratkilometer Alpenfläche mit Windrädern zugedeckt werden. Ein Irrsinn. Antworten


Armin Bühler

18.10.2012, 20:48 Uhr
Melden 23 Empfehlung 24

@m.i.
Basler Zeitung vom 10.09.12:
Die Studie wurde von den Ämtern für Raumplanung (ARP) sowie Umweltschutz und Energie (AUE) durchgeführt und listet 15 mögliche Standorte für Windparks in 35 Gemeinden auf.
Zudem kann gemäss Fraunhofer Baden Württemberg sogar 55% des Strombedarfs mit Windenergie decken.


marcel isler

18.10.2012, 19:54 Uhr
Melden 25 Empfehlung 20

A. B. 18:08
Wer sind denn die Auftraggeber und wer hat die witzige Studie ausgeführt?
In Nordholland werden Windenergieanlagen (WEA) verboten, obwohl die Ausbeute dort ein Mehrfaches bringt als selbst in Alpenregionen.


Armin Bühler

18.10.2012, 18:08 Uhr
Melden 28 Empfehlung 34

Das alpenfreie Baselland hat kürzlich gerade eine Studie präsentiert wonach 25% des kantonalen Strombedarfes mit Windenergie gedeckt werden kann. Als Vergleich: Das AKW Mühleberg liefert nur gerade knapp 5% des Schweizer Strombedarfes.
Eine einzige Windturbine kann immerhin über 2000 Haushalte mit Strom versorgen und steht auf einer Grundfläche von weniger als 20 m^2.


Peter Jodel

18.10.2012, 17:10 Uhr
Melden 36 Empfehlung 22

"Er erhält für diesen Plan Rückendeckung von der Wissenschaft."
Säuhäfeli, Säudeckeli...
Erhält er es wirklich "für diesen Plan" oder vielmehr für die gesprochenen Forschungsgelder?
Antworten


Matthias Ott

18.10.2012, 14:29 Uhr
Melden 37 Empfehlung 30

Geht in die richtige Richtung! Sonst droht wieder ein unkoordiniertes Hin und Her zwischen den E-Werken und der Not-in-my-backyard-Fraktion und am Schluss stehen die Anlagen wieder da, wo es am wenigsten politischen Gegendruck gibt, und nicht da, wo es am meisten Sinn macht. Antworten


maurus candrian

18.10.2012, 14:09 Uhr
Melden 50 Empfehlung 30

der bericht der akademien der wissenschaften schweiz geht grundsätzlich in eine gute richtung. dennoch: allerste priorität bei den neuen energien sollten solar-energie im siedlungsgebiet sowie (tiefen-) geothermie haben. die ch ist bereits so stark verbetoniert, dass wir den naturnahen restgebieten sehr hohe sorge tragen sollten Antworten


Bosshard Matthias

22.10.2012, 09:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung 7

Auch wenn es manchem nicht gefällt, so ist dies halt nun als folge weil es ja so schnell gehen muss mit dem Atomstrom abschalten.
Nun wird bemerkt das es nicht reich. Es gibt nicht beides zum Nulltarif!
Schon jetzt werden Hausbesitzer genötigt bei Renovationen Solar aufs Dach zu bauen, siehe Basel und das soll ja Schweizweit so kommen.


Walter Kunz

18.10.2012, 13:51 Uhr
Melden 65 Empfehlung 55

Solche scheusslichen Bilder erfreuen die Herzen unserer, deswegen erst recht ausbleibenden, Touristen ganz bestimmt..? Antworten


Armin Bühler

18.10.2012, 18:18 Uhr
Melden 24 Empfehlung 23

@Müller.
Apropos Strom für Wärme: Windenergie eignet sich gut für den Betrieb von effizienten Wärmepumpen, weil im Winter immer mehr Windstrom produziert wird. In den 2 eiskalten Februarwochen haben die Spanischen Windfarmen bereits 4 mal so viel Strom produziert wie die 5 Schweizer AKW.
Leider investieren die CH-Stromkonzerne aber insbesondere in Kohlekraftwerke anstatt in Windfarmen.


Armin Bühler

18.10.2012, 18:01 Uhr
Melden 26 Empfehlung 21

Auch Windfarmen werden von Touristen besucht und Skilifte sind zudem wesentlich grösser im Blickfeld des Skifahrers als Windturbinen. Apropos Skilift mit erneuerbarem Strom: In Tenna Graubünden hat es einen Solar-Skilift, welcher im Jahr 90'000 kWh produziert aber nur 29'000 kWh verbraucht.
Windenergie hat allerdings noch den Vorteil, dass im Winter immer mehr Windstrom produziert wird.


Dani Kern

18.10.2012, 17:20 Uhr
Melden 33 Empfehlung 9

@Hans Peter: Doch, das Windrad produziert den Strom, den die Touristen brauchen, wenn sie vor dem ins Bett gehen im Hotel noch etwas lesen.


Hans Peter

18.10.2012, 17:03 Uhr
Melden 23 Empfehlung 20

@Bühler: wenn ich mich nicht irre, kommen Touristen gerade WEGEN der Seilbahnen und der Skilifte, sie wollen ja schliesslich hinauf auf die Berge. Einen solchen Mehrwert ergibt ein Windrad bekanntlich nicht.


Barney Stinson

18.10.2012, 15:34 Uhr
Melden 23 Empfehlung 9

Gerade Stauseen entwickeln ein touristisches Interesse, wenn von den Eigentümern richtig vermarktet. Die KWO im Grimselgebiet alleine hat so pro Jahr 250'000 Besucher und betreibt eigene Hotel- und Restaurantbetriebe. Ein weiteres Beispiel ist der Stausee Emosson im Wallis wo pro Jahr über 100'000 Besucher zu verzeichnen sind. Die kamen aber erst mit dem Stausee...


Armin Bühler

18.10.2012, 15:18 Uhr
Melden 38 Empfehlung 29

Die Touristen kommen seit Jahrzehnten trotz den über 6000 km langen Höchstspannungsleitungen, den dutzenden Speicherseen, den hunderten Seilbahnen und Skilifte.



Zurück zur Story

Schweiz

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen