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Bundesrat und Parteispitzen wollen die Schweizer Wirtschaft stärken

Aktualisiert am 18.11.2011 13 Kommentare

Der Bundesrat hat sich im Rahmen der traditionellen Von-Wattenwyl-Gespräche mit den Spitzen der Bundesratsparteien getroffen. Thema war vor allem die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Ungewohnt vertraut: SVP-Präsident Toni Brunner schüttelt der Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf an den Von-Wattenwyl-Gesprächen die Hand. Daneben steht Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.

Ungewohnt vertraut: SVP-Präsident Toni Brunner schüttelt der Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf an den Von-Wattenwyl-Gesprächen die Hand. Daneben steht Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.
Bild: Reuters

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Die Bundesräte haben sich heute an den Von-Wattenwyl-Gesprächen mit den Parteispitzen über die wirtschaftliche Entwicklung unterhalten. Dabei ging es auch um mögliche Massnahmen zur Stützung des Wirtschaftsstandortes.

Es sei aus seiner Sicht «weiterhin vordringlich», die langfristige Standortattraktivität der Schweizer Volkswirtschaft zu stärken, teilte der Bundesrat nach den Gesprächen mit. Er beobachte die Lage laufend und werde falls nötig Massnahmen ergreifen.

Zudem treibe er alle wachstumspolitischen Massnahmen konsequent weiter, darunter Freihandelsabkommen mit dynamischen Schwellenländern oder Anstrengungen zur administrativen Entlastung von Unternehmen.

Widmer-Schlumpf erläutert Steuerprojekte

Während Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann die Parteienvertreter über die trüben Wirtschaftsaussichten informierte, beantwortete Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf Fragen zu finanz- und steuerpolitischen Themen.

Sie erläuterte hängige Steuerprojekte - darunter wohl auch Vorschläge für eine ökologische Steuerreform - und beleuchtete mögliche Szenarien im Zusammenhang mit der internationalen Schuldenkrise. Weiteres Thema war die «Steuerkrise» mit den USA, wie der Bundesrat schreibt. Es geht dabei um drohende Verfahren gegen Schweizer Banken.

Planung der Legislatur

Schliesslich haben sich Bundesrat und Parteispitzen über die Legislaturplanung unterhalten. Der Bundesrat wird die Botschaft dazu voraussichtlich am 25. Januar verabschieden. Aus Sicht von Bundesrat und Parteien stehe die Situation der Schweizer Wirtschaft im Mittelpunkt, heisst es in der Mitteilung.

An den Von-Wattenwyl-Gesprächen nahmen unter Leitung von Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey auch Verteidigungsminister Ueli Maurer und Bundeskanzlerin Corina Casanova teil. Von Seiten der Parteien waren die Präsidenten und Fraktionschefs von SVP, CVP, FDP, SP und BDP anwesend. (wid/sda)

Erstellt: 18.11.2011, 18:18 Uhr

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13 Kommentare

Marco Glanz

18.11.2011, 19:24 Uhr
Melden 25 Empfehlung

Da die EU das Ende des Bilateralismus doziert hat, können wir tatsächlich den bilateralen Weg mit aussereuropäischen Staaten und Freihandelszonen vorantreiben. Die Schweiz muss in Abstimmung mit der EFTA ihre Fühler zu Nafta und Mercosur ausstrecken. In einer globalisierten Welt sind unsere Nachbarn auch in beiden Amerika und Asien. Das öffnet neue Türen und Perspektiven. Antworten


Anton Keller

18.11.2011, 19:41 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Was hat die BDP für eine Berechtigung an den gesprächen teilzunehmen? Die Grünen und Grünliberalen lässt man vor der Türe. Antworten



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