Bundesrat will Praxisgebühr durchdrücken
Aktualisiert am 29.05.2009 54 Kommentare
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Er hat am Freitag das bereits bekannte Paket formell verabschiedet. Der Bundesbeitrag zur Verbilligung der Prämien soll 2010 um 200 Millionen Franken aufgestockt werden, ein Massnahmenpaket für den Medikamentenbereich soll bald vorliegen.
An einer Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung bezeichnete Gesundheitsminister Pascal Couchepin das Paket mit den insgesamt sieben dringlichen Massnahmen als «nicht angenehm, aber nötig». Es diene der Sicherheit im Gesundheitswesen und soll allein dank der neuen Praxisgebühr von 30 Franken für künftige Besuche in einer Arztpraxis oder in einem Spitalambulatorium zu Einsparungen von rund 350 bis 450 Millionen Franken pro Jahr führen. Die zweite grosse «Sparschraube» sieht Couchepin in der geforderten Einführung von telefonischen Gratis-Beratungsdiensten durch alle Krankenkassen. Dies führe dazu, dass die Zahl der Arztbesuche - und damit auch die Kosten für nicht notwendige Konsultationen - zurückgingen. Couchepin appellierte an das Parlament, das Paket nun rasch zu genehmigen, so dass es bereits auf Anfang 2010 in Kraft gesetzt werden könne. Die Laufzeit für die dringlichen Massnahmen soll vorerst auf drei Jahre befristet sein.
Wechsel der Franchise alle 2 Jahre
Zur Eindämmung und Dämpfung der massiven Prämienerhöhungen, wie sie zurzeit im Raum stehen, sieht der Bundesrat zwei Massnahmen vor. Auf der einen Seite soll ein Wechsel der Wahlfranchise künftig nur noch alle zwei Jahre - statt wie bisher jedes Jahr - möglich sein. Andererseits soll der Beitrag des Bundes zur Prämienverbilligung im kommenden Jahr um 200 Millionen Franken aufgestockt werden; für die nachfolgenden Jahre soll erst später ein Entscheid gefällt werden. Ob die Prämien für die Krankenversicherung im Jahr 2010 tatsächlich um bis zu 20 Prozent ansteigen werden, liess Couchepin offen. Es sei nun Sache der einzelnen Versicherer, dies zu berechnen. Die Zeit der Spekulationen sollte nun vorbei sein, sagte der Gesundheitsminister mit Blick auf den jüngsten Rummel rund um die explodierenden Kosten im Gesundheitswesen. Den Vorwurf, die Kassen mit der Forderung nach einem starken Abbau ihrer Finanzreserven in die Enge getrieben und damit die Prämien künstlich tief gehalten zu haben, wies Couchepin jedoch zurück. Finanzpolster seien dazu da, um in ausserordentlichen Situationen eingesetzt zu werden - und das habe man getan. Nun aber brauche es neue Ansätze, der Spielraum bei den Finanzreserven der Kassen sei an eine Grenze gestossen.
In der Vernehmlassung zum nun verabschiedeten Massnahmenpaket waren sowohl die Forderung nach einem flächendeckenden Angebot von telefonischen Beratungsdiensten und auch die geplante Aufstockung der Bundesbeiträge an die Prämienverbilligung von vielen Seiten begrüsst worden. Die Einführung einer Praxisgebühr von jeweils 30 Franken für die ersten sechs Arztbesuche in einem Jahr wie auch die vorgeschlagenen Leistungsaufträge für Spitalambulatorien und die von Couchepin am Freitag wieder relativierte Ausweitung der Kompetenz des Bundesrats zur Senkung der Tarife im ambulanten Bereich dürften es bei der Beratung im Parlament hingegen schwer haben. Das Paket mit Massnahmen zur Kostendämpfung im Medikamentenbereich, zu dem sich der Gesundheitsminister vorerst noch nicht im Detail äussern wollte, soll noch vor den Sommerferien auf dem Tisch liegen. (oku/cpm/ap/sda/)
Erstellt: 29.05.2009, 17:05 Uhr
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54 Kommentare
@ Peter Lüthi-Es sind sogar weit mehr als 80!Zudem ist da sehr viel Geld zu verdienen.Die Lobby dieser Kassen sitzt in der Volksvertretung und das Politsystem ist einfach zu träge um überhaupt Veränderungen durchzusetzen.Mutlose Politiker!Ausserdem,weshalb braucht das Land so viele Spitäler?Es ist keineswegs die allerbeste Med.-Versorgung,wie immer behauptet wird,sondern nur die teuerste. Antworten
wir haben schon den selbstbehalt und die franchise.jetzt noch die praxisgebühr...und unbezahlbare kk-tarife! what's next?? am besten das obligatorium abschaffen!!! wir haben nämlich längst eine zweiklassenmedizin: die einen bezahlen, den andern wirds bezahlt!die grundversicherung muss bezahlbar sein und NUR das NOTWENDIGSTE decken.den rest mit zusatzversicherungen.die solidarität ist ein bschiss! Antworten
1. Die Schweiz hat eines der teuersten Gesundheitswesen mit dem geringsten Outcome. So wie Deutschland. In Deutschland gibt es die Praxisgebühr und die Anzahl der Arztbesuche ist trotzdem gestiegen. 2. HMO müsste Pflicht sein. So könnte massiv Kosten gespart werden. 3. Hausärzte müssen in Prävention besser geschult werden und Prävention müsste auch über die KK abzurechnen sein. Antworten
Offenbar sind die 7 Weisen in Bern nicht gewillt zu sparen. Zur Erinnerung, brachliegendes Sparpotential: Preise runter auf EU-Niveau bei Medis: ca. sfr 650 Mill., und für viel benötigte Hilfsgeräte: sfr. 600 Mill. Limitierung der stupiden Werbeausgaben und Abbau der Verwaltungsapparate in den Luxusgebäuden der Krankenkassen: ca. sfr. 500 Mill. Alles mögliche Sofortmassnahmen, man muss nur wollen Antworten
Kein Arzt wird einen Patienten abweisen, weil er die 30 Fr. nicht dabei hat. Das würde dem Berufsethos widersprechen! Herr Couchepin hat nur weltfremde und unnütze Vorschläge. Dort wo es wirklich etwas einschenken würde, ist er befangen, da er selber aus der Vetternwirtschaft der Krankenkassen kommt. Und vor der mächtigen Pharmalobby, wie alle andern rechten Politikern, kuscht er. Antworten
Vor allem sind die letzten Lebensmonate sind im Durchschnitt äusserst teuer. Doch diese Thematik ist ein heisses Eisen. Niemand möchte den älteren Herrschaften (und Wähler!?!) auf die Füsse treten. Fraglich ist aber schon, ob selbst eine 92-Jährige ein Jahr lang auf der Intensivstation mit dem vollen Programm gepflegt werden soll. Kostenpunkt 3000.- pro Tag, 1 Mio im Jahr! Antworten
Bundesrat und NR sind da, um die Profite der Privatwirtschaft zu schützen und zu garantieren. Parteizugehörigkeit spielt dabei keine Rolle. Das ist "in der Krise" so offensichtlich geworden, dass man schon blind und taub sein muss, um das nicht zu begreifen. Antworten
Solange die Krankenkassenprämie nicht im Teuerungsindex enthalten ist wird sich NIE etwas ändern. Sofortmassnahme: Krankenkassenprämie im Teuerungsindex aufnehmen, die Verwaltungsratssitze der Bundesräte auf 1 Sitz reduzieren und auf Befangenheit überprüfen. Medikamentenpreise dem Markt (nicht CH) anpassen. Antworten
Schlimmer geht's nimmer... Wenn schon erhöhte Wahlfranchise für zwei Jahre, dann auch gleich die Krankenkasse und die Beiträge für zwei Jahre gleich halten. Ich bin zwar gesund, aber man weiss ja nie. Ich entscheide mich also für eine kleinere Franchise und wenn ich nach 1,5 Jahren merke, dass ich nicht krank war, *gönne* ich mir ein paar Vorsorgeuntersuchungen, um das System auszunutzen. Bravo... Antworten
Ein Gutes hat die jetzige Wirtschaftskrise: sie hat uns vorgeführt, wie verfilzt unser Bundesbern tatsächlich ist. Wer das immer noch nicht verstanden hat, dem kann man auch nicht helfen. Unser Parlament (National- UND Ständerat) und die Bundesräte sind schlicht nicht mehr handlungsfähig. Da sind zu viele Eigeninteressen mit im Spiel. Die Schweiz ist regierungstechnisch bankrott. Antworten
@ Peter Lüthi, weil wir über 350 Spitäler hier in der Schweiz haben. Holland 17Mio Einwohner , gerade mal ein Dutzend. Schon dies zeigt das perfide geschäft ums elend der menschen. Dort muss die Politik anstezten. Medizin soll wieder Service Public status haben und nicht sich zu einem noch lukrativeren Gechäft weiterentwickeln. Antworten
Diese mikrige Gebühr wird nichts bringen. Wie lange müssen wir noch diese unverschämt hohen Medikamentenpreise dulden? Wann wird der Bundesrat endlich wieder für das Volk arbeiten und nicht mehr dür die Hersteller? Es ist doch einfach traurig wie unserer Regierung dermassen unfähig ist..... und dies nicht nur in diesen Belangen. Antworten
Das Gejammer im Zusammenhang mit den Prämien nervt. Nach der Ablehnung der Einheitskasse waren Erhöhungen vorprogrammiert. Die Managerlöhne an der Millionengrenze die lukrativen Entschädigungen der Verwaltungräte müssen finanziert werden und die tägliche Werbung?Das Schweizervolk wurde mit dem Zusatz:"lohnabhängige Prämien" von li. - re. über den Tisch gezogen. Auch von der Loby der Initianten. G Antworten
@Tom Müller: Da merkt man gleich, dass sie alleinstehend, gesund sind und keine Familie finanzieren müssen. Solch gute Rahmenbedingungen hat nicht jeder! Leider gibt es in unserer Gesellschaft auch Menschen, die nicht das Glück haben, gesund zu sein. Antworten
Ein weiteres Problem ist auch die Trägheit der schweizer Versicherten. Damit meine ich insbesonder die Trägheit die Versicherung zu wechseln. Ich wechsle jedes Jahr zur günstigsten Kasse und habe die höchste Franchise. Wenn dies alle machen würden, würde auch wirklich Konkurrenz unter den Kassen entstehen, was zu tieferen Verwaltungskosten und zu einer kleineren Anzahl der Versicherer führt. Antworten
Die Ärzte haben es gesagt dass 75 % der Spitäler geschlossen werden müssen und die Medizinische Versorgung ist dann sogar billiger und besser. Da bin ich gleicher Meinung. Das in abgelegenen Regionen der Krankenwagen länger braucht ist Richtig, sollte dafür eine Lösung geben. Die Ursachen für Krankheiten sollten mehr besteuert werden, Alkohol, Zigaretten und Benzin verbrauch. Ich find die Krankenkasse überhaupt nicht teuer, schaut mal für was für einen unnötigen Schwachsinn heute Geld ausgegeben wird. Antworten
Was braucht die Schweiz knapp 100 Krankenkassen? Das ist doch Grössenwahn. Die Lösung aus "Konsumentensicht" ist ganz einfach. Statt zu jammern, einfach jedes Jahr die Grundversicherung bei der billigsten Krankenkasse abschliessen. So werden nur die effizientesten Kassen überleben u. der admin. Wasserkopf der zahlreichen Kassen auf natürliche Art durch Kassensterben eliminiert. Antworten
Sehr geehrte Damen und Herren Politiker Habt Ihr noch nicht gemerkt wie zum Beispiel die Suva funktioniert. Die eine einheitliche Krankenkasse für die Grundversicherung ist doch viel sinnvoller- Es ist doch Besser eine Kranken und Unfallversicherung zum Beispiel Suva Bennen würde Und die Prämien vom Lohnabhängig machen Antworten
Für mich als Familienvater, mit klassischem Modell (Mann arbeitet, Frau erzieht Kinder) heisst dass, dass ich, um diese Kosten finanzieren zu können, nun für die Gesunden die höchste Franchise wähle, für die eher krankheitsanfälligen Famillienmitglieder die tiefste und jedes Jahr in die Krankenkasse mit den billigsten Prämien wechseln werden um die Gebühr von 30.- CHF zu kompensieren Antworten
Krankenkassen sollen entlich mal auch Behandlungskosten in Nachbarsstaaten (DE / FR/ I / OEST.) übernehmen wo es bis 40% günstiger ist. Zahnarzt bis 60% ! Dann schaut mal wie schnell die Kosten hier sinken. Qualität ? Die ist hier nicht so viel besser dass es diese Preise rechtfertigt. CH produzierte Medis sind im Ausland immer noch günstiger als hier. Da ist sicher auch Nachholbedarf. Antworten
Hallo Vorposter, warum nennt ihr nie die Verspekulierung der Krankenkassen an der Börse? Hier wurde letztlich das grosse Defizit gemacht! Der Rest der Gründe kennen wir seit Jahren und führte zu Erhöhungen von 5-10% pro Jahr. Nicht Alternative Methoden führen zur Kostenexplosion, sondern die Methode Gesunde krank zu reden! Und Medikamente die nicht viel taugen müssen aus der Grundversorgung! Antworten
Hier werden mal wieder die Kranken zu Kasse gebeten, während Industrie und Leistungserbringer nicht zur Kasse gebeten werden. Ich hatte bis anhin keine erhöhte Wahlfranchise gewählt, weil ich meinen Teil an den Gesundheitskosten tragen wollte (gehe so gut wie nie zum Arzt). In Zukunft werde ich die höchste Franchise wählen und jedes Jahr die günstigest Kasse für mich und meine Familie wählen ... Antworten
Ich glaube Bundesrat Couchepin hat gar keine Ahnung wie das Kleine Volk, das nur von der AHV lebt langsam aber sicher wegen den Schulden zu Grunde geht. Die Bundesräte sollten einmal unters Volk, dass sie eine Ahnung bekommen und nicht nur immer im Bundeshaus plaudern. Auch mal sparen für das Kleine Volk und nicht nur für den Staat. Antworten
Folgende Massnahmen machen Sinn: Senkung der Medikamentenkosten via Parallelimporte (wurde von FDP und SVP bekämpft), externe Überprüfung der Grundversicherlungsleitungen bei den Krankenkassen, Erhöhung des Selbstbehaltes im ambulanten und stationären Bereich (Eigenverantwortung stärken), Konzentration hochspezialisierte Medizin, kantonale Spitalplanung, Tarmed (Einkommensunterschiede der Ärzte). Antworten
Unser Gesundheitssystem wird erst gesunden, wenn jeder wieder für seine eigenen Kosten aufkommen muss, sei das über Versicherung oder über Direktzahlung. Jede Subventionierung von pseudo-Armen verzerrt das System. Warum soll als ich auf Leistungen verzichten, die ich nicht bezahlen muss? Dafür wähle ich gerne die Partei, die mir das erlaubt. So führen die Linken die Demokratie ad absurdum. Antworten
Franchisen abschaffen, die Prämen ans Einkommen koppeln (linear, nicht progressiv) und den Selbstbehalt auf 10% des Einkommens festlegen. So muss jeder "gleichviel" Prämien zahlen und alle gehen weniger zum Arzt, weil man wegen dem hohen Selbstbehalt dabei tief in die Tasche greifen muss. Antworten
Hat nicht der Souverän vor Kurzem der Anerkennung der Komplementärmedizin - man könnte auch sagen - der Scharlatanerei, zugestimmt? Also nicht klagen, solange man selber nach Prämienerhöhungen schreit. Dass das ganze Gesundheitswesen von Lobbyisten im Parlament beherrscht und geschädigt wird, ist ja auch nichts Neues. Antworten
Jetzt bezahle ich etwa 1800.-- Prämien jährlich, brauche davon nur einen Bruchteil, und soll nun noch 30.-- Praxisgebühr dazu bezahlen ?? Ich verstehe diese Politik nicht. Aber jeder Dorfarzt hat einen 5mio. teuren Röntgen-Apparat in der Praxis stehen! Für mich haben erst Frau Dreifuss und jetzt Herr Couchepin als Nachfolger deutlich versagt. Antworten
Wenn ein Fehler gemacht wurde, so wie es jetzt beim KVG-Obligatorium offensichtlich wird, sollte der Entscheid rückgängig gemacht werden. Ich bin sofort für eine Abschaffungsinitiative, oder halt für ein Zweiklassen System. Es ist ja schon krank, dass via Prämienverbilligung das Gesundheitssystem und die Pharma subventioniert wird. Gesundheit beginnt im Kopf, und kann halt nicht versichert werden. Antworten
Das Gesundheitssystem funktioniert nicht, weil die Kunden (Patienten) für ihre Konsumation nur einen Einheitspreis (Prämien) bezahlen müssen und sich darauf je nach Lust und Laune mit medizinischen Leistungen eindecken können. Nur radikale Änderungen bringen Erfolg: Bonus-Malus-Prämien einführen und das unsinnige Obligatorium abschaffen. Alle anderen Massnahmen sind zwecklos. Antworten
Bist Du krank in der Schweiz, hast Du Pech: Zuerst nimmst Du den Telefonhörer in die Hand, dann bezahlst Du die ersten 6 Besuche, dann die erhöhte Franchise, dann den Selbstbehalt: Dann erst bezahlt die Versicherung. Zuguterletzt bezahlst Du mit den Steuern den ganzen Staatsapparat, der Dir dies eingebrockt hat: Lobbies, Behörden, Ämter, Bürokraten, Kommissionen, Parlamentarier, Bundesräte. DANKE! Antworten
Prämienexplosion: Und was handelt unsere für den Bürger besorgte pflichtbewusste, doch leider hilflose Regierung aus. Man verteuert das Krankenwesen der Einfachheit halber weiter. Durch solche Handlungen und Entschlüsse verlieren die Ratsherren damit noch den letzten Rest des Vertrauens. Die gegenwärtig beste Lösung heißt zu gut deutsch P.C. ZURÜCKTRETEN. Antworten
@Markus Niederberger Darum geht es nicht. Hier hat eine Mehrheit von "Gläubigen" erreicht, dass sie für die Kosten von unwissenschaftlichem Hokuspokus die vernünftige Minderheit heranziehen kann. Wenn die Komplemantärmedizin keine Mehrkosten verursachen würde, dann hätten die Krankenkassen sie schon längst als kostenlose Zusatzleistung anbeboten. Das Kundenpotential wäre offensichlich gross! Antworten
Spitalkosten senken, Ärztelöhne senken, Medikamentenpreise senken, Grundversicherung anpassen (z.B. Abtreibungen raus, keine terminierten Geburten, unnötige Kaiserschnitte eliminieren etc.) Sparmöglichkeiten gibt es genug. Zusatzversicherungen stärken, d.h. wenn jemand unbedingt Alternative Medizin haben will, dann soll er dafür berappen. Mänagerlöhne in den Kassen beschränken... Antworten
Einkommensprozente abrücken für KK? Nein danke, das runiert einmal mehr den Mittelstand und ist eine Zusatzsteuer. Was hier fehlt, ist das harte Entrümpeln das Leistungskataloges. Zurück zu einer ausreichenden Grundversorgung im Obligatorium. Ja, das führt dazu, dass reiche mehr machen lassen können, was nicht wirklich nötig ist. Na und? Ich bin auch nicht reich. Antworten
Das ist dann wohl die Ideen-Bankrotterklärung des Bundesrates. Diese äusserst unsoziale Arztgebühr darf einfach nicht eingeführt werden. Diese ist nicht nur unsozial, sondern auch nutzlos. Damit wird kein einziger Rappen gespart. Hingegen werden mit dieser Arztgebühr die Kleinen, ja ganz Kleinen abgestraft. So nach dem Prinzip: die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen! Antworten
Als das BAG zur FDP wechselte, wurden uns vom zuständigen Bundesrat versprochen, dass die Prämien nicht mehr als 4-5% pro Jahr steigen würden. Nun hat es dieser Bundesrat geschafft, während einigen Jahren die Prämien tief zu halten (mit der Zuhilfenahme von Reserven der Krankenkassen). Nun, wir wussten alle, das diese Version früher oder später zu einer Kostenexplosion führen würde. Antworten
@Jürg Lenk: Schon mal angeschaut, wievile die von Ihnen lächerlich gemachten Methoden im Kostensteigerungskuchen ausmachen? Mal ganz abgesehen davon, dass bei gleichen Ansprüchen an die Untersuchung der Wirksamkeit auch manche widerspruchslose akzeptierte (und teurere) "schul"-medizinische Methode zurückgezogen werden müsste. Antworten
Chaos pur in unserem Gesundheitswesen. Und immer wieder diese "Pflästerli"-Taktik. Wann wird endlich die mit Lohnprozenten finanzierte staatlich garantierte Grundversicherung eingeführt ? Teure Zusatzversicherungen könnte sich jeder Versicherte dann individuell dazuleisten, einkommensabhängige Krankenkassen-Verbilligungen würden ebenfalls wegfallen. Und ach ja: Adieu, Monsieur Couchepain! Antworten
die unfähigkeit und kassennähe couchepins und die verschiedensten interessenvertreter aus dem parlament verhindern erfolgreich seit jahren eine lösung. für ein staatliches obligatorium muss eine kasse für die grundversicherung zuständig sein. der staatlich verordnete pharmaschutz ist aufzuheben und parallelimporte sind zuzulassen. lifestyle-op's gehören aus den grundversicherungsleistungen... Antworten
Es gibt nur eine Möglichkeit unsere Regierung, welche nur das Wohl der Multis und deren Gewinnmaximierung im Auge hat, zur Räson zu bringen. Keine Krankenkassenprämien mehr zu bezahlen. Der einfachste und schnellste Weg sie zur Vernunft zu bringen. Es ist Zeit, JETZT, für eine Übergangsregierung mit spirituell, reifen Charakteren die sich der Menschheit, der Erde und Kosmos verpflichtet fühlen. Antworten



Dieter Wundrig
@ Peter Lüthi-Es sind sogar weit mehr als 80!Zudem ist da sehr viel Geld zu verdienen.Die Lobby dieser Kassen sitzt in der Volksvertretung und das Politsystem ist einfach zu träge um überhaupt Veränderungen durchzusetzen.Mutlose Politiker!Ausserdem,weshalb braucht das Land so viele Spitäler?Es ist keineswegs die allerbeste Med.-Versorgung,wie immer behauptet wird,sondern nur die teuerste. Antworten