Warum die SVP so brav auf Burkhalter einschwenkte
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Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, habe Caspar Baader bis kurz vor der Wahl auf Christian Lüscher gesetzt. Das Blatt beruft sich bei seinen Informationen auf «gut unterrichtete Quellen». Baaders Strategie hätte gelautet: «Lüscher und dann leer einlegen.»
Einige innerhalb der SVP hatten aber etwas dagegen, besonders weil sie so eine Wahl von Urs Schwaller befürchteten. Allen voran habe Christoph Blocher dafür gekämpft, dass man rechtzeitig auf Didier Burkhalter umschwenke, um so unbedingt die Wahl des CVP-Mannes zu verhindern, schreibt das Blatt weiter.
Auch «wenn euch fast die Hand abfällt»
Schon eine Woche vor der Wahl habe Blocher in der Fraktion erklärt, die SVP müsse im entscheidenden Wahlgang den Namen Burkhalter auf die Wahlzettel schreiben, «auch wenn euch fast die Hand abfällt».
Laut dem Bericht hielt Blocher am Vortag in der Fraktion erneut ein fünfminütiges Plädoyer für Burkhalter. Es gehe primär darum, den CVP-Kandidaten zu verhindern, sagte er. Darum müsse die SVP den Neuenburger Ständerat «schlucken».
Kommando in den SVP-Reihen
Angeblich sei Blocher entscheidend gewesen, «um auch die einfacheren Gemüter» in der Fraktion auf Kurs zu bringen, zitiert das Blatt einen «Teilnehmer». Am Wahltag hätte pro Sitzreihe ein SVP-Parlamentarier den Auftrag erhalten, im richtigen Moment das Kommando «Burkhalter wählen!» auszugeben. Wie wir wissen, ging der Plan B der SVP auf. (cpm)
Erstellt: 20.09.2009, 16:16 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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