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Chinas Aussenposten in der Schweiz
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Investoren aus China wollen in Davos offenbar ein Hotel bauen. Dies berichtet die «SonntagsZeitung». Ihr Interesse gelte einem grosszügigen Grundstück, welches zentral in Davos Dorf gelegen sei.
Gemäss Recherchen der Zeitung steht zurzeit auf dem Grundstück noch das Hotel Derby. Gespräche zwischen Davos und den Investoren aus der Stadt Dalian seien bereits seit einem Jahr im Gang.
Laut einem Insider ist es möglich, dass bereits in den kommenden Wochen ein Entscheid fällt. Denn schon nächste Woche treffe sich die Schweizer Verhandlungsseite zur Lagebesprechung in Landquart, so die «SonntagsZeitung».
Politischer Einfluss
Wie die Zeitung weiter berichtet, hat die Investition einen politischen Hintergrund. In Verhandlungskreisen heisse es, China wolle am Weltwirtschaftsforum (WEF) seinen wachsenden politischen Einfluss demonstrieren.
Bei der letzten Veranstaltung Ende Januar reiste bereits eine rekordgrosse Delegation aus China an. Neben den Chefs von zahlreichen weltweit operierenden Firmen schickte die Regierung in Peking auch ihren Handelsminister Chen Deming.
Absichtserklärung unterzeichnet
Wie der Bericht der «SonntagsZeitung» zeigt, ist es den Verhandlungspartnern mit der Hotelinvestition durchaus ernst. So habe eine Delegation aus Dalian Davos mindestens dreimal besucht, um mögliche Projekte zu besprechen. Zudem reiste der Davoser Landammann Hans Peter Michel zweimal nach China.
Dort habe er zusammen mit hochrangigen Kadern der Kommunistischen Partei eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet, so die Zeitung. Sogar ein chinesisches Fernsehteam sei bei der feierlichen Zeremonie dabei gewesen.
Erstes chinesisches Hotel
Doch Hans Peter Michel bleibt zurückhaltend. Gegenüber der «SonntagsZeitung» sagt er: «Ich kann die Verhandlungen über eine Hotelinvestition bestätigen. Zur Vertragsunterzeichnung ist es bislang noch nicht gekommen.»
Beim Projekt von Davos würde es sich um das erste von Chinesen finanzierte Hotel in der Schweiz handeln. Gemäss Recherchen der «SonntagsZeitung» sollen die Gelder zur Finanzierung von Privatinvestoren stammen und über einen chinesischen Staatsfonds in die Schweiz fliessen. Im Raum stehe eine Summe von bis zu 100 Millionen Franken. (kpn)
Erstellt: 17.07.2011, 09:34 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






