Cisalpino fährt nun auch durch den Lötschberg

Aktualisiert am 12.11.2009

Ab morgen Freitag bringt der umstrittene italienische Neigezug Passagiere nach Süden ins Wallis und zurück nach Basel.

Noch bis im Dezember nach Mailand unterwegs: Cisalpino II im Juli in Sion.

Noch bis im Dezember nach Mailand unterwegs: Cisalpino II im Juli in Sion.
Bild: Keystone

Die Bahngesellschaft Cisalpino nimmt am morgigen Freitag erstmals einen Neigezug Cisalpino II (ETR 610) auf der Lötschbergachse in den fahrplanmässigen Betrieb.

Der Neigezug wird auf der Strecke Basel-Mailand vorerst an einzelnen Tagen in den laufenden Fahrplan integriert, dies ohne Umsteigen in Domodossola, wie Cisalpino am Donnerstag mitteilte.

Dieser Vorbetrieb auf der anspruchsvollen Lötschbergachse erfolge unter genauer Beobachtung, um im harten Alltagseinsatz Erfahrungen sammeln zu können. In dieser Phase könne es auch zu Abweichungen kommen. Wo nötig, würden laufend Anpassungen vorgenommen.

Ab dem 13. Dezember von den SBB und Trenitalia übernommen

Bereits seit dem 20. Juli 2009 verkehren auf der Achse Genf-Mailand neue ETR 610-Züge. Die Inbetriebnahme der ersten neuen Züge habe sich bewährt, heisst es dazu.

Bis zum 12. Dezember wird der internationale Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien noch von der Tochtergesellschaft Cisalpino geführt. Ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember wird der Cisalpino-Verkehr dann wie angekündigt von den Mutterbahnen SBB und Trenitalia übernommen. (oku/sda)

Erstellt: 12.11.2009, 19:27 Uhr

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