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Cisalpino kriegt gerade noch die Kurve

Aktualisiert am 07.09.2009 11 Kommentare

Die Cisalpino ist aus dem Schneider: Gemäss Bundesamt für Verkehr (BAV) befindet sich das Tochterunternehmen der SBB in einer «Aufwärtsbewegung». Das BAV sieht darum von einem angedrohten Konzessionsentzug ab.

Wieder auf Kurs: Der neue Cisalpino-Zug fährt in Lausanne ein.

Wieder auf Kurs: Der neue Cisalpino-Zug fährt in Lausanne ein.
Bild: Keystone

BAV-Sprecher Gregor Saladin sagte am Montag auf Anfrage, die Cisalpino habe vergangene Woche ein entsprechendes Schreiben vom BAV erhalten. Darin bezeichne das BAV den von der Cisalpino eingeschlagenen Weg als «zweckmässig und zielführend».

Verglichen mit der Situation zu Jahresbeginn habe das BAV festgestellt, dass das Management der Cisalpino alles daran setze, Verbesserungen vorzunehmen, sagte Saladin. Die Cisalpino müsse das BAV in Zukunft nur noch informieren, wenn es erneut Schwierigkeiten geben sollte.

Alle Ziele seien aber noch nicht erreicht, sagte Saladin weiter. So gehörten auch die Umsteigeverbindungen zwischen der Schweiz und Italien zu den Konzessionsvoraussetzungen. Das BAV erwarte, dass die Cisalpino auch diese Voraussetzung noch umsetze.

Langjähriges Sorgenkind

Die Cisalpino-Neigezüge gelten seit ihrer Einführung vor rund zwölf Jahren als Sorgenkinder. Immer wieder kam es zu Verspätungen, weil es unter anderem mit der Wartung in Italien hapert. Anfang Jahr hatte das BAV von der Cisalpino einen Bericht über die Ursachen der Qualitätsmängel verlangt.

Darin musste das Tochterunternehmen der SBB und der italienischen Staatsbahn FS der Aufsichtsbehörde aufzeigen, wie der Bahnverkehr zwischen der Schweiz und Italien wieder verflüssigt werden kann. Andernfalls drohte das BAV damit, der Cisalpino die Konzession zur Personenbeförderung zu entziehen.

Wartung der Züge ungewiss

Ungewiss bleibt, wer die Wartung der Cisalpino-Züge übernehmen wird. Ende Jahr hatte die SBB angekündigt, die Wartung der Züge von Italien in die Schweiz verlagern zu wollen. Allerdings stehen dieser Absicht vertragliche Abmachungen mit dem italienischen Partner im Wege.

Cisalpino-Sprecher Renzo Cicillini sagte am Montag, mit einem Entscheid - er liegt bei den Muttergesellschaften SBB und FS - sei wohl nicht vor Ende September zu rechnen.

Bereits seit Mitte 2008 wird ein Teil der Wartung der Cisalpino- Züge in Basel durchgeführt - etwa der Unterhalt von Teilen im Wageninnern wie der Klimaanlage. Für Wartungsarbeiten und Reparaturen ist aber weiterhin Mailand zuständig. (bru/sda)

Erstellt: 07.09.2009, 16:36 Uhr

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11 Kommentare

Giovanni Bernasconi

07.09.2009, 18:24 Uhr
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Schoen! Und wann kann ich wieder oder umzusteigen und puenktlich aus Zuerich und Lugano nach Milano fahren? Man sollte doch den Kunden endlich die Wahrheit sagen: Cisalpino wird nie aud der Gotthard-Strecke funktionieren und man wird weiter mit mit den TILO fahren und ohne jeglicher Einhaltung eines Fahrplanes und ohen Bequemlichkeiten. Fazit: Man wird noch mehr Auto fahrlen, Herr Leuenberger! Antworten


Daniel Meier

07.09.2009, 18:50 Uhr
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Das Bild ist ein Zug der vom Gleis abgekommen ist oder? Antworten



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