Schweiz

«Da zeichnet sich ein Streit innerhalb des Ghadhafi-Clans ab»

Die jüngsten Ereignisse in Libyen offenbarten einen Konflikt um das Erbe von Muammar Ghadhafi. Dies sagt Islamwissenschaftler Reinhard Schulze. Für Max Göldi bedeuten sie nichts Gutes.

Zerstritten? Hannibal und Muammar Ghadhafi.

Zerstritten? Hannibal und Muammar Ghadhafi.
Bild: Keystone

«Die Ghadhafi-Familie hat ein umfassendes Kränkungssystem aufgebaut»: Islamwissenschaftler Reihnhard Schulze.

«Die Ghadhafi-Familie hat ein umfassendes Kränkungssystem aufgebaut»: Islamwissenschaftler Reihnhard Schulze.

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Zur Person

Reinhard Schulze ist Leiter des Islamwissenschaftlichen Instituts an der Universität Bern. Der gebürtige Deutsche ist dort seit 1995 ordentlicher Professor für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie.

Hannibal Ghadhafi hat gestern Max Göldi sein Mitgefühl ausgedrückt und ihm Unterstützung zugesagt. Das will so gar nicht passen zur Kriegserklärung seines Vaters an die Schweiz.
In der Tat: Das geht nicht zusammen. Was sich da abzeichnet, ist ein interner Streit innerhalb des Clans. Dieser hat sich allerdings schon angekündigt, als Ghadhafi-Sohn Saif-al-Islam einen Positionswechsel vornahm und sich viel stärker hinter die Politik seines Vaters stellte.

Worum geht es in diesem Streit?
Saif-al-Islam ist vor wenigen Tagen zum offiziellen Kandidaten des Koordinators der libyschen Gesellschaft ernannt worden. Offensichtlich stellt sich nun innerhalb der Familie die Frage, wer nun der legitime Erbe des Vaters ist – und das gibt Anlass zu internen Konflikten.

Hannibal galt bisher als grobschlächtiger Hardliner, während Saif-al-Islam pro-westlich und weltgewandt schien. Muss dieses Bild korrigiert werden?
Das ist schwierig zu sagen. Denkbar ist, dass Saif-al-Islam durch seine Anbindung an die Politik des Vaters darauf hofft, seine Interessen einer Gesellschaftsreform zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Mit anderen Worten: Er arrangiert sich zuerst, um später das Land zu öffnen.

Saif-al-Islam soll verärgert auf die Visa-Sperre der Schweiz reagiert haben, da er an die Berlinale reisen wollte.
Gewiss. Solche Massnahmen werden von den Mitglieder der Familie als Kränkungen erlebt. Jedoch hat die Familie ein umfassendes Kränkungssystem aufgebaut; im Augenblick gibt es kaum jemanden, der sich nicht gekränkt fühlt.

Libyen-Experten glauben, dass Ghadhafis Aufruf zum heiligen Krieg gegen die Schweiz innenpolitisch motiviert sei: Er will zeigen, dass sein Sohn Saif-al-Islam auch eine harte Linie gegen den Westen vertreten kann.
Eine innenpolitische Rationalität kann man nicht ausschliessen. Die primäre Motivation Ghadhafis ist aber, dass er sich als Sprecher eines internationalen islamischen Forums, das er in Benghazi versammelt hat, in Position bringen will. Mit anderen Worten: Er will als Religionsführer die muslimische Öffentlichkeit für sich gewinnen. Das kann auch Rückwirkungen auf die innenpolitische Situation haben; die primäre Motivation ist es aber nicht.

Wie zerrissen ist der Ghadhafi-Clan heute?
Ich deute die scharfen Reaktionen der Familie als einen Versuch der Flucht nach vorne, angesichts eines starken Wandels der politischen Struktur in Libyen. Es stellt sich heute die Frage, ob das System Ghadhafi überlebt. Offenbar sind die internen Diskussionen in Libyen so weit gediehen, dass die Position der Familie hinterfragt wird.

Der Clan fürchtet also um seinen Führungsanspruch?
Ja. Das hat seine Rede sehr schön gezeigt. Er rückte Themen in den Vordergrund, die nicht mehr der libyschen Situation direkt verbunden sind. Betont wurde stattdessen die gekränkte libysche Seele, der Islam, oder die Afrika-Politik. Damit will er verhindern, die Frage um die politische Struktur zum Kochen zu bringen.

Inwiefern tangiert diese Situation den inhaftierten Schweizer Max Göldi?
Die administrative Führung Libyens erhält durch die Aussagen Ghadhafis gleichsam Handschellen angelegt. Sie müssen eine diplomatische Lösung mit Max Göldi finden, und gleichzeitig die Rhetorik von Ghadhafi nicht zu unterlaufen – was schwierig ist.

Werden die Aussagen Ghadhafis die Vermittlungsgespräche durch die EU erschweren?
Das kommt darauf an, ob sich die europäische Politik dadurch irritieren lässt, oder es als das nimmt, was es ist: eine rhetorische Aussage, die im Kontext einer islamischen Politik gemacht wurde, aber eigentlich keinen direkten Effekt hat auf die europäisch-libyschen Verhältnisse. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 26.02.2010, 23:43 Uhr

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33 Kommentare

Kurt Aegeri

01.03.2010, 15:30 Uhr
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@Stefan Werner: mehrere offizielle Vertreter des Islam haben sich klar und unmissverständlich geäussert. Es stimmt nicht, dass diese sich nicht von Ghadafis Äusserung distanziert hätten. Antworten


rene klingler

01.03.2010, 07:39 Uhr
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Schon unglaublich, was dieser Professor und Islamwissenschafter alles weiss...fehlt noch, dass er uns sagen kann wann Gaddhafi zeitlich genau auf's Klo muss! Antworten


Roland Peter

26.02.2010, 17:49 Uhr
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@Kurt Röösli: Das hat aber wirklich lange gedauert. Finden Sie nicht? Wer vor ein paar Monaten noch bei Tamoil tankte, der hat den entsprechenden Charakter! Lieber schiebe ich mit Stolz meine Karre an Tamoil vorbei als bei denen zu tanken! Antworten


Stefan Werner

26.02.2010, 17:42 Uhr
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Dass nur westliche Islamwissenschaftler Ghaddaffis Aussagen herunterspielen, aber kein Repräsentant der Muslime in der Schweiz, geschweige den der islamischen Länder sich deutlich von diesem Menschen distanziert, das finde ich schon sehr bemerkenswert. Wieso gehen die sonst so leicht erreg- und beleidigbaren Muslime jetzt nicht auf die Strasse? Antworten


Sven Beer

26.02.2010, 17:40 Uhr
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Die USA haben den Ahmadinedschad der ständig mit solchen Aussagen versucht Hass gegen den 'Westen' bei Leuten mit islamistischen Tendenzen zu schüren. Ghadhafis Aussagen sind ähnlich nur ist der Typ sicher weniger gefährlich. Zum Glück sind fast alle Muslime moderat. Wenn Ghadhafi wirklich glaubt was er sagt ist auch sein Sohn, Hanibal ein ungläubiger, da er regelmässig Alkohol trinkt. Antworten


Ueli Eichenberger

26.02.2010, 17:22 Uhr
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Aha, erst jetzt kommt es Euch in den Sinn, Kadaffis Tankstellen zu boykotieren? PS, wer tankt (egal wo) unterstützt ihn aber trotzdem noch. 3/4 des CH-Benzins werden von Tamoil raffineriert... Antworten


Lara Manser

26.02.2010, 17:19 Uhr
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Die ganze Lybinaffäre ist eine unsägliche Posse. Mit etwas Fingerspitzengefühl hätte man die Lybier beruhigen können. Man muss zugeben, dass die Genfer Polizei mit 20 schwerbewaffneten Polizeigrenadieren Vater, hochschwanger Mutter und 4 jährigen Sohn überfallen haben im Hotel. Eine sofortige Entschuldigung dafür hätte den Konflikt gar nie entstehen lassen. Das will man nicht hören bei den Linken. Antworten


Marion Müller

26.02.2010, 17:12 Uhr
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@werni carrossimis: vielleicht steht eine gute Absicht hinter Ihrer Tat, aber die Angestellten der Tankstelle werden sich wohl nicht so freuen. Ob Sie damit die falschen bestrafen? Und sich vielleicht dann noch aufregen, dass die Leute arbeitslos sind, und Ihnen auf der Tasche liegen? Antworten


Kurt Röösli

26.02.2010, 17:01 Uhr
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Sehr grosse Schweizer Firmen haben heute die Nutzung der Tamoil Tank-Karte systiert! Antworten


Felix Furrer

26.02.2010, 16:37 Uhr
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@Dino Schön: Wie recht Sie - leider - haben ......... Dazu habe früher mal einen Aphorismus geschrieben, nämlich: Vox populi III Im Land der Blinden ist der Einäugige immer der Schuldige. Aber die eigentliche Frage bleibt offen: Wie kann sich der Klügere durchsetzen, ohne selbst zu kriegerischen Mitteln zu greifen? Oder: Wie lerne ich einer Kuh das Fliegen? Oh sacra democratia! Antworten


Michael Schumacher

26.02.2010, 16:35 Uhr
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"Lieber eine schlechte Presse als überhaupt keine Presse" Antworten


werni carrossimis

26.02.2010, 16:13 Uhr
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Heute haben wir unsere 3 TAMOIL TANKKARTEN retourniert...ja ich weiss, das trifft den Ghaddaffi nicht wirklich, aber würden das alle Schweizer tun, wäre es immerhin ein kleines Zeichen! Antworten


Tom Gfeller

26.02.2010, 16:02 Uhr
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Ach, jetzt hört doch auf mit der Medienschelte! Von Leuten, die diesen Artikel lesen und dann noch einen Kommentar dazu schreiben ist es Hohn zu hören, man solle das Thema ignorieren... Das Thema interessiert, es wird gelesen & kommentiert, ergo erscheint es in den Medien. Antworten


Luzia Keller

26.02.2010, 15:42 Uhr
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Islamwissenschaftler Reihnhard Schulze hat Recht mit seiner Interpretation. Es finden Machkämpfe innerhalb des Ghadhaficlans statt, welche die Inhaftierung Max Göldis erschweren dürfte. Leider haben die MinarettbefürworterInnen ebenfalls dazu beigetragen, dass es zur Geiselhaft kam. Ohne diese Initiative wäre er wie Hamdani bestimmt ebenfalls in der Schweiz in Freiheit! Antworten


Rudolf Schmid

26.02.2010, 15:37 Uhr
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Eigentlich hätte ich eine von islamischer Seite eine Nichtanerkennung Ghadhafi’s Kriegserklärung erwartet. Sind wirklich alle Islamisten so radikal?? Antworten


Stephan Börlin

26.02.2010, 15:35 Uhr
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@Matti Hoch: Hugo Chavez können Sie von Ihrer "Diktatoren-Liste" streichen, wurde er doch zwei Mal in freien Wahlen zum Präsidenten Venezuelas gewählt. Antworten


alex bötschi

26.02.2010, 15:28 Uhr
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1. Ich weiss gerne wenn ein Staatsoberhaupt einen Boykott oder gar "Krieg" gegen uns ausruft, find ich noch wichtig. 2. Druck auf Lybien auszuüben ist sehr schwer, sogar für die USA und die vereinten Nationen 3. Wurde jemand belangt für das verbreiten der Polizeifotos (sollte doch illegal sein, Persönlichkeitsschutz) 4. 270 Tote beim letzten "Krieg Ghadhafis" gegen die USA geben mir zu denken Antworten


Dino Schön

26.02.2010, 15:21 Uhr
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@Beat Caduff: Dass der Klügere nachgibt erklärt die Weltherrschaft der Dummen... Antworten


Joe Libbert

26.02.2010, 15:14 Uhr
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Soso, die Schweiz verbietet Minarette und die Welt (v.a. die arabische) steht Kopf. Libyen erklärt einem neutralen, friedfertigen Land den heiligen Krieg, und alle schweigen??? Wenn die Muslime wirklich ernst genommen werden wollen, müssen sie sich gegen solche Aktionen auflehnen, sie öffentlich verdammen etc., ansonsten gilt: Schweigen = akzeptieren. Nicht nur fordern und jammern, auch leisten!! Antworten


Jörg Suter

26.02.2010, 15:08 Uhr
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Komisch, dass sich die Medien der arabischen Welt kaum für die Aussagen Ghadhafis interessieren. Der Westen aber steigt wieder blind darauf ein! Ruft nicht täglich irgendeiner zum heiligen Krieg auf? Da fragt man sich schon, welche Rollen die Medien in diesem Spiel einnehmen. Ghadhafi wird sich ins Fäustchen lachen... Antworten


Marina Schlegel

26.02.2010, 14:53 Uhr
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Blick und Tagi sollten dringend mit ihren Kommentaren zu dieser Geschichte aufhören und jegliche Reportagen zu diesem Thema, zu Land und Führer resp. dessen Herrscherfamilie aus Rücksicht auf Max Göldi ignorieren und blockieren. Gleiches gilt für die primitiven Telefonspielchen auf Radio 24. Stop it! Die Medien tragen die Hauptschuld an diesem Schlamassel. Antworten


Matti Hoch

26.02.2010, 14:45 Uhr
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Es ist eine Tatsache, dass zuviele Despoten, Diktatoren und andere Schurken in dieser Welt begrenzt das Sagen haben. Mugabe, Kim Il Jong, Chavez, Nasrallah, Gadaffi,.....um nur einige zu nennen. Doch das Schlimmste daran ist, dass sich die UNO und der Rest der Welt (ink. Schweiz) sich offenbar damir arrangieren können. Ach ja, es geht ja ums Geld...Mammon u. seine Jünger lassen grüssen! Antworten


Daniele Maurer

26.02.2010, 14:36 Uhr
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Entschuldigung Herr Jaggi, aber wenn ein Staat über der Schweiz den heiligen Krieg ausruft, dann sollen die Medien sehr wohl darüber schreiben. Schliesslich passiert das nicht jeden Tag. Antworten


André Meier

26.02.2010, 14:36 Uhr
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Ich schliesse mich der Meinung von Herrn Jaggi an. Bis jetzt hat diese Polemik und all die Interpretationen in alle Richtungen der Sache nur geschadet (s. Tribune de Genève und Bild v. Hannibal). Zudem wird immer alles negativ kritisiert (das ist ja auch am einfachsten). Die Medien in der Schweiz, die heute wirklich noch Mehrwert liefern, sind eher die Ausnahme als die regel. Leider. Antworten


ruth leemann

26.02.2010, 14:33 Uhr
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Weltweiter Boykott gegen Libyen sollte vorgenommen werden, damit Libyen zur Vernuft gezwungen werden kann. Es kann nicht sein, dass dieser Staat alle terorrisiert, und Rechtsstaaten nicht anerkennt. Antworten


Reto Senn

26.02.2010, 14:33 Uhr
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Wer mag sich noch auf die Weltreaktionen auf das SVP-Schäfchenplakat erinnern? Sofort nahm die UNO stellung und verurteilte die Schweiz scharf. UNO-Sonderermittler wurden in die Schweiz geschickt (Dudu Dièm o.ä.). Die Staatengemeinschaft zeigte sich entsetzt. Kreis polterte. Demos in der Türkei. Jo Lang referierte über den Unsinn der Armee etc. Und wo ist die Reaktion der Staatengem. nun? Antworten


Ruth Chartrand

26.02.2010, 14:31 Uhr
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Würde auch meinen dass man ihm keine so grosse Aufmerksamkeit schenken soll. Vor allem nicht auf dem Titelblatt abbilden bitteschön, ich kann diesen "Sympathie-Träger" nicht mehr anschauen. Schüttle jetzt noch den Kopf dass Libyen den UNO-Vorsitz hat ! Antworten


Beat Caduff

26.02.2010, 14:26 Uhr
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Es ist ja immer das selbe, man soll den Gegner wen immer möglich mit den eigenen Waffen schlagen, oder ganz einfach ignorieren. Wie sagten doch schon unsere Eltern? dä gschitter giit nah, dä Esel bliibt stah!! Antworten


hans scholl

26.02.2010, 14:17 Uhr
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stimme michel jaggi zu. nebst der durch das unsensible vorgehen der polizei genf verursachten ehrverletzung aber auch verstoss gegen diplomatische gepflogenheiten (so begründet der anlass auch gewesen sein mag), wird in lybien jetzt innenpolitik gemacht. da sollte sich die schweiz zurückhalten und auch derart absurde aussagen möglichst wenig oder diplomatisch kommentieren. ghadhafi ist ghadhafi! Antworten


Liselotte Weber

26.02.2010, 14:08 Uhr
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Michel Jaggi 13:46 Uhr Solange die Medien immer fleissig jeden Ghadhafi Kommentar abdrucken, unterstützen sie seine Spielchen. Das will er ja! Ignoriert ihn doch, dann haben seine Worte keinen Nährboden mehr! - genau dieser meinung bin ich auch. aber - was haben die medien dann noch zu berichten. bei uns in der schweiz lohnt sich ausser bankgeheimnis, deutschenfeindlichkeit, ghadhafi nix Antworten


Robert Zangger

26.02.2010, 14:05 Uhr
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Komisch:....Lybien hat uns den Krieg erklärt und keiner geht hin. Erstaunlich, dass sich Muslime (in der Schweiz) im Ausland nicht dazu äussern möchten. Das ist genau das Problem. Stillschweigen heisst aktzeptieren... Antworten


Hans Kaufmann

26.02.2010, 14:02 Uhr
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Ich gebe Michel Jaggi recht, die Medien machen die ganze Sachen nur noch schlimmer. Um nicht zu vergessen, dass gerade auch die Bilder welche die Medien über Hannibal publiziert hatten, Unheil angerichtet haben. Antworten


Michel Jaggi

26.02.2010, 13:46 Uhr
Melden

Solange die Medien immer fleissig jeden Ghadhafi Kommentar abdrucken, unterstützen sie seine Spielchen. Das will er ja! Ignoriert ihn doch, dann haben seine Worte keinen Nährboden mehr! Antworten



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